345 / September 2011
345. Heinrich Köhler Auction
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Seiten
GIBRALTAR: 1933, 4. Südamerikafahrt, R-Brief Anschlußflug Berlin nach Peru, Pracht
LITAUEN: 1932, 8. Südamerikafahrt, R-Brief Anschlussflug Berlin nach Pernambuco, Kabinett
9. Südamerikafahrt, R-Brief Anschlusflug Berlin nach Pernambuco, Kabinett
MALTA: 1933, 3. Südamerikafahrt, Karte, Kabinett
ÖSTERREICH: 1929, Weltrundfahrt, Karte bis Tokio, alle Stempel vorderseitig, Pracht
1933, 3. Südamerikafahrt, Etappenkarte Friedrichshafen-Barcelona mit vorder- und rückseitiger Frankatur, und WIPA-Aufgabestempel nach Essen, Kabinett
RUMÄNIEN: 1932, 5. Südamerikafahrt, R-Brief bis Pernambuco, Pracht
SAAR: 1929, Weltrundfahrt, Karte Friedrichshafen-Lakehurst mit guter Frankatur, Kabinett, ex Kofler
1930, Südamerikafahrt, Karte (Eckbug) nach Bahia mit rückseitig u.a. Mi.-Nr. 97
TSCHECHOSLOWAKEI: 1936, 1. Nordamerikafahrt, R-Brief, Kabinett
1930, 1. Überseeflug, Brief mit senkrechtem Paar Mi.-Nr. 384 nach New York, Pracht; Harms-Nr. 7b
1897, Ballon "Aug. Polich", Sonderkarte der Fahrt unter Kapitän L. Godard mit Bestätigungsstempel, dazu 2 ungebrauchte Sonderkarten
1898, Ballon "Europa" unter Kapitän L. Godard, Sonderkarte "II. KRAFT U. ARBEITSMASCHINEN-AUSSTELLUNG-MUENCHEN / Gruss v. d. Frei-Ballonfahrt Louis Godard's" mit violettem Bestätigungsstempel, Kabinett
1909, Ballon "Frankfurt" violettrote Sonderkarte des Frankfurter Verein für Luftschiffahrt vom Ila-Aufstieg 21.9.9 mit Aufgabestempel "BITTERFELD-STUMSDORF" nach Büdingen, rückseitig Aufklebespuren
1933, Nacht-Raketenstart 4.11, Karte mit 1 M. grün und schwarz sowie 3 auf 1 M. mit violettem Sonderstempel und DR-Zusatzfrankatur mit Aufgabestempel "HASSELFELDE 4.11.33", einer der nur 38 nach Explosion der Rakete geretteten Belege (E-Z-Nr. 3A1a, 3A2, 3A3)
1934 Hexentanzplatz 28.1., Brief mit ½ bis 3 M. geschnitten mit aus jeweils rotem Sonderstempel "RAKETENSTART THALE -HARZ" sowie violettem L2 "Zielrichtung: Hexentanzplatz-Rosstrappe", Pracht; Ellington-Zwissler-Nr. 6C1
1934, Hexentanzplatz 29.1., Brief mit Raketenmarken ½ -3 M. (1 M. rückseitig) mit rotem Sonderstempel sowie DR-Frankatur KZ17 mit Aufgabestempel "THALE 29.1.34", Sonderstempel nochmals beigesetzt mit Signatur von Zucker (E-Z-Nr. 6A4-6)
dito, Brief mit 3 M. geschnitten mit violettem Sonderstempel und DR-Zusammendruck-Frankatur K18 mit Aufgabestempel "THALE 29.1.34" nach Hamburg mit rotem Flugbestätigungsstempel und Signatur von Zucker, R! nur wenige Stücke befördert (E-Z-Nr. 6C1A)
1634, Kurfürst Georg Wilhelm, Brief mit eigenhändiger Unterschrift aus "Cölln an der Spree, am 15.ten July Ao 1634" mit der Mitteilung, dass eine Salzlieferung durch den Schiffer Conrad Molle in die an der Havel gelegene Festung Spandau vor den Übergriffen feindlicher Truppen in Sicherheit gebracht wurde: "fünfzig Last Salz (ein Last Salz 200 Kilogramm) nach den Städten diesseits der Oder ... weil die grosse Kriegsgefahr und der feindliche Einfall ... auf die Veste Spandow gebracht ...", seltener Autograph und beeindruckendes Dokument aus dem für Brandenburg verheerenden Krieg
1739, "Soldatenkönig", Schreiben Friedrich Wilhelms I. vom 10. Dezember aus Berlin an den Obristen von Kannenberg im Kavallerie-Regiment des Generals von Platen, Mitteilung über eine Order an das Generaldirektorium zur Lieferung von Bauholz (Festungsausbau). Priorität hatte der Ausbau der Armee - Friedrich Wilhelm I. hinterließ 1740 seinem Sohn, Friedrich II. eine "formidable" Armee von 80.000 Mann
1741, Schreiben von Friedrich II. "dem Großen" unterzeichnet mit "Frederic" aus dem Feldlager bei Neiße in Schlesien vom 22. Oktober an den französischen Botschafter Marquis de Valoray, der von 1739-1750 in Berlin akkreditiert war, seltener Autograph des "Großen Friedrich" aus einem Feldlager
1800, Wichard J. H. von Möllendorf (1724-1816), Schreiben des legendären Heerführers aus Berlin vom 22. März, der bereits unter Friedrich "dem Großen" erfolgreiche Schlachten schlug, seit 1782 Gouverneur von Berlin und 1794 zum Generalfeldmarschall ernannt, im Alter von 74 Jahren führte er 1798 die in friederizianischen Strukturen erstarrte preußische Armee erfolglos gegen die französische Revolutionsarmee
1809, August Neidhard von Gneisenau (1760-1831), eigenhändiges Schreiben vom 8. Juni, unterzeichnet mit "Nv Gneisenau, K. Pr. Hauptmann im Füsilier-Bataillon v. Rabenau" in Schlesien, betr. Rücksendung des Reglements der französischen Infanterie an einen Buchhändler, Zusendung weiterer Militärwerke an meine Adresse, Jauer in Schlesien. Einer der fähigsten Militärreformer, Generaloberst und erfolgreicher Kommandeur in den Befreiungskriegen
1810, Friedrich Wilhelm III. (1770-1840), Brief des Königs mit seiner Unterschrift aus Potsdam vom 12. Dezember 1810, Antwortschreiben auf das Gesuch des in den Ruhestand versetzten Oberstleutnant von Stark, die Postmeisterstelle in Marienwerder übernehmen zu dürfen "... die erbetene Anwartschaft auf die Postmeisterstelle zu Marienwerder nicht verleihen ... weil Anwartschaften überhaupt nicht mehr stattfinden sollen ..." - seltener Autograph in Postangelegenheiten
1813, Gerhard Leberecht von Blücher (1742-1818), Schreiben des Generalfeldmarschalls an Prinz August von Preußen (Generalinspekteur und Chef der Artillerie), aus dem Hauptquartier der von Blücher geführten Schlesischen Armee in Strehlen vom 30. Juni mit Feldkurier-Stafettenpost nach Berlin. Blücher teilt mit: "Indem ich Euer Königlichen Hoheit den richtigen Eingang...hochgeehrten Schreiben anzeige, mittels welchen höchstdieselben mir melden, dass ein 12pfündige Batterie ... von dem Bülowschen Corps zu der unter meinem Oberbefehl stehenden Armee stoßen soll ... bezeige ich zugleich Euer Königlichen Hoheit meine Freude ... die Artillerie in einen formidablen Zustand zu versetzen...", linksseitiger Textentwurf des Prinzen mit seiner Unterschrift "August" für die Rückantwort an Blücher. Wenige Wochen später, am 26.-29. August schlug Blücher in der Schlacht an der Katzbach die französische Armee unter Marschall Jaques Macdonald. Seltener Autograph des herausragenden preußischen Heerführers und des Prinzen August von Preußen
1856, König Friedrich Wilhelm IV, e.U. auf vorgedrucktem Briefinhalt mit entsprechendem Umschlag an König Ferdinand von Neapel und Sizilien zur Geburt seiner Tochter, datiert 17.05.
Stephan, Heinrich von (1831-1897), Organisator des deutschen Postwesens, eigenhändige Paraphe als General-Postmeister auf mehrseitigem Aktenkonvolut betreffend Annahme von Geschenken durch die Telegrafenboten, hier besonders ein solches der Herzogin von Mecklenburg-Schwerin
1880, Dienstbrief der ägyptischen Eisenbahn mit Siegelstempel "ADMINISTRATION DES CHEMINS DE FER EGYPTIENS" von Kairo nach Alexandria
1888, Ganzsachenkarte 5 M. karmin mit rückseitig privatem Zudruck "Gruß vom Nil" mit Darstellung einer Schienenbahn (Nile-Post SPC3)
1933, Sonderausgabe Internationaler Eisenbahn-Kongreß: 5-20 M. kpl. mit schwarzem Ersttagssonderstempel auf Umschlag des Organisationskomitees
5-20 M. mit blauem Ersttags-Sonderstempel auf Blanko-Umschlag
5-20 M. kpl. mit blauem Ersttags-Sonderstempel und nebengesetztem R-Sonderstempel, ebenfalls in blau, auf R-Brief nach England mit rückseitigem Durchgangsstempel "CAIRO R.D.T.", sehr selten
5-20 M. kpl. mit blauem Sonderstempel vom 30.1. auf Umschlag des Organisationskomitees, etwas fleckig
5 M. mit blauem Sonderstempel auf Briefstück sowie im 4er-Block mit Stempel von Alexandria als Mehrfachfrankatur auf Brief nach Paris
13 M. mit Sonderstempel vom 23.1. auf Karte mit rotem Ovalstempel "CONGRÈS INTERNATIONAL DES CHEMINS DE FER / COMMISSION PERMANENT" nach Belgien
13 M. mit Sonderstempel vom 26.1. auf Karte mit gleichem roten Ovalstempel nach Bern, Marke etwas an den Rand geklebt
