353 / März 2013
353. Heinrich Koehler Auction
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Seiten
Preußen Ganzsachenumschlag 3 Sgr. braun mit Bahnpost-Ra3 "HALLE / EISENACH" und handschriftlichem Aufgabevermerk "Naumburg" an einen preußischen Leutnant in der Festung
1850, 3 Pfg. rot, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten mit Trennungslinien an allen vier Seiten, sauber mit DKr. "DRESDEN 29 APR 51" auf Briefstück (die Marke war zur Kontrolle gelöst), Kabinett, sign. Pfenninger und Fotoattest Pröschold BPP
3 Pfg. ziegelrot, senkrechtes Paar, Platte II,Typen 12 und 17, voll- bis überrandig, rechts mit Teilen der Nachbarmarken, mit sauberen DKr. "DRESDEN 1 NOV.50" auf Briefstück; einzig bekanntes Paar mit dem Ortsstempel von Dresden,Kabinett, Fotoattest Rismondo BPP (Mi. 28.000,-)
1851, Wappen, spätere Auflagen: 3 Pf. dunkelgrün, senkrechtes Paar, allseits gur gerandet mit DKr. "LEIPZIG" auf grünem Briefstück, Kabinett, sign. Rismondo BPP
3 Pfg. hellgrün, farbfrisch und voll- bis breitrandig, links mit kleinem Teil der Nachbarmarke, sauber gestempelt, Kabinett, sign. Pröschold und Befund Rismondo BPP
3 Pfg. hellgrün im waagerechten 6er-Block, allseits voll- bis breitrandig und farbfrisch, leicht entwertet durch Nummernstempel; durch das mittlere Paar verläuft ein scharfer senkrechter Bug, dieser im Bereich der oberen Marke gebrochen und hinterklebt, vorderseitig 3 Werte leicht fleckig; eine sehr seltene Blockeinheit der besseren Farbe, sign. Bartels und Fotoattest Rismondo BPP
1851, August 3 Ngr. blau im vollständigen Probedruckbogen von 100 Werten mit allseits breiten Bogenrändern, ungummiert, durch die 6. Reihe waagerecht gefaltet, sonst in guter Erhaltung; ein in dieser Form einmaliges Stück aus den Archivunterlagen und zweifellos eines der spektakulärsten Stücke sächsischer Probedrucke
Die Ausgabe ‚Friedrich August« und die darauffolgende Ausgabe ‚König Johann« wurden von der Sächsischen Hofdruckerei Meinhold und Söhne hergestellt. Im Stahlstichtiefdruck ist eine bessere Tiefenwirkung des Königportraits zu erreichen als im herkömmlichen Buchdruckverfahren, welches von der Druckerei Hirschfeld bei den vorhergehenden Freimarken eingesetzt wurde.
Provenienz: 45. Ebel-Auktion (1954)
1855, Johann ½ Ngr. auf mattgrau, allseits gut gerandet mit Nummerstempel "84" auf rückseitig aufwändig geprägtem Damenbrief, leichte Alterstönung, sonst einwandfrei
Probedruck 1 Ngr. orange auf weißem Papier, vollständiger Originalbogen von 100 Marken mit allseits breiten Bogenrändern, wie immer ungummiert, die Marken oben links mit 2 klaren Versuchs-Abstempelungen "110" AUE; der Bogen ist waagerecht gefaltet, ein Wert kleiner Tintenfleck. Einzig bekannter farbiger Probedruckbogen dieser Ausgabe; ein einmaliges Schaustück mit musealem Charakter
1 Ngr. auf mattgraurot in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Wappen 1 Ngr. rosa mit Nr. "1" auf Briefstück sowie 2 Neugroschen auf dunkelblau in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Wappen 2 Ngr. blau mit DKr. "LEIPZIG 2 XII 64" auf Briefstück mit auf die Wappenmarke übergehender kleiner Tintenspur, seltene Kombinationen
1 Ngr. auf hellgraurot, Type II, Block von 24 Marken, oben an der Randlinie einmal minimal berührt, sonst voll- bis meist breitrandig, ungebraucht ohne Gummi; unauffällige Knitterspuren. Eine außerordentlich seltene Großeinheit
1 Ngr. auf hellrötlichkarmin, farbfrisch, unten minimal berührt, sonst gut gerandet mit Nummernstempel "1" auf Reklameumschlag "THEODOR REICH" nach Bodenbach, ein sehr attraktiver Umschlag, Befund Rismondo BPP
1 Ngr. auf feuerrot, zwei Einzelwerte, je allseits gut gerandet mit Nummernstempel "49" auf Briefstück, Marken mit Tintenstrich, sonst einwandfrei, Befund Rismondo BPP
1856, 5 Ngr. rostbraun im waagerechten Paar, sehr schöne frische Farbe und allseits voll- bis meist breitrandig, sauber entwertet durch Nr. "2" LEIPZIG. Gebrauchte Einheiten dieser Marke sind allergrößte Seltenheiten, wir haben nur noch ein weiteres Paar und einen reparierten 4er-Block registriert, Fotoattest Pröschold BPP
10 Ngr. blau auf glasigem Papier, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig, sauber gestempelt, Kabinett, Befund Rismondo BPP
1863, Wappen ½ Ngr. gelblichrot im waagerechten 4er-Streifen, farbfrisch und gut gezähnt mit DKr. "DRESDEN 19 FEB. 65"; eine schöne Einheit, Fotobefund Rismondo BPP
½ Ngr. gelborange in schönem hellen Farbton, sauber gestempelt, einige Zahnspitzen leicht beschnitten, sonst einwandfrei, einn schönes Stück der seltenen Marke, Fotoattest Rismondo BPP
3 Ngr. lebhaftrötlichbraun (schokoladenbraun), farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit DKr. "DRESDEN 14.X.64" entwertet, Kabinett, Fotoattest Rismondo BPP
5 Ngr. graublau und lila mit zwei klaren DKr. "ANNABERG 1 MAI 87" auf Briefstück, beim rechten Wert fehlt oben ein Zahn, sonst tadellos, eine seltene und attraktive Kombination von gleichen Wertstufen in unterschiedlichen Farben, Fotoattest Rismondo
5 Ngr. graublau im senkrechten Paar (untere Marke 3 kurze Zähne) und 2 Ngr. blau mit Ra3 "LEIPZIG DRESD:BAHNH. 25 XII * 65" auf Briefhülle über Preußen und England nach New York mit vorderseitigem rotem "AACHEN PAID 23 Cts."
5 Ngr. mittelgrünlichblau und 1 Ngr. lilarot mit DKr. "LEIPZIG 11 MRZ. 67." auf doppelschwerem Brief nach Wien, Kabinett, Befund Rismondo BPP
5 Ngr. lilagrau, mit Nummernstempel "15" auf Briefstück mit nebengesetztem EKr. "ZITTAI 26 OCT 1868", einige Zahnspitzen minimal leimfleckig, sonst einwandfrei, sign. Bühler und Fotoattest Rismondo BPP
STEMPEL: "K.S. GERICHTSAMT EIBENSTOCK", zweimal abgeschlagen auf größerem Briefstück mit Johann 1 Ngr. auf rötlichkarmin sowie 2 waagerechten Paaren 2 Ngr. auf blau, ein Wert winzig berührt, sonst alle voll- bis sehr breitrandig, durch die 1 Ngr. waagerechter Bug; eines der markantesten Stücke mit dem seltenen Gerichtsamt-Stempel
Provenienz: 2. Schwenn-Auktion (1962)
"SÄNGER_FEST-PLATZ", 7 Umschläge mit nebengesetzten Orts-Datum-L1 aller vorkommenden Daten vom 22.-25. Juli 1865, dabei die ersten drei Tage jeweils repräsentiert durch 2 Umschläge mit dem Ovalstempel in rot und schwarz, der 25. Juli nur mit Sonderstempel in rot. Der Stempel vom 22. Juli in schwarz befindet sich auf einem privatem Umschlag, die übrigen Stempel sind auf dem rückseitig illustrierten Sonderumschlag des Sängerbundes abgeschlagen; 2 Umschläge vorderseitig Haftstellen. In dieser Form wohl einmalige Dokumentation
1850, 1 Sch. schwarz, Probedruck auf dünnem Papier ohne Wasserzeichen, in Zeichnung der verausgabten Marke, Prägedruck im Mitteloval, ohne Adler-Unterdruck, Kabinett, Fotoattest Möller BPP
1864, Inschrift "F.R.M.": 1 1/4 Sch. grauultramarin auf weit gewelltem Grund, farbfrisch und allseits breitrandig mit Nummer "170" auf Briefstück mit nebengesetzetm "HOLST.EB.SP.B. 12/3 1 ZUG", Kabinett, Fotoattest Jakubek BPP
1¼ Sch., farbfrisch und allseits breitrandig mit sauber aufgesetzter Nr. "113" und klar nebengesetztem EKr. "ALTONA 10 3" (1864) auf Briefhülle nach Kopenhagen mit Durchgangsstempel von Hamburg und Ankunftsstempel. Der Brief fällt in die kurze Periode vom 1. März (Ausgabe der Marke) und 30. März 1864 während dessen Briefe nach Dänemark über das neutrale Lübeck befördert wurden und die alte Inlandsgebühr von 1¼ S. Gültigkeit hatte. Es sind insgesamt nur rund 1 Dutzend Briefe mit dieser Marke bekannt, dies ist der einzige nach Dänemark. Altbekannte Altdeutschland-Rarität in sehr schöner Erhaltung und postgeschichtlich hochinteressantes Schaustück der Schleswig-Holstein-Philatelie, sign. Ernst Stock und Fotoattest Möller BPP (Mi. 40.000,- +)
Provenienz: 25. Köhler-Auktion (1921), Jakob Engel (2007)
1¼ Sch. blau/weißrosa, farbfrisch und sehr schön durchstochen in Mischfrankatur mit Dänemark 1864, 4 Sk. rot, farbfrisch und für diese Ausgabe gut gezähnt, beide entwertet durch Nr. "179" mit nebengesetztem EKr. "Korsör Jirnb. Post. Exped: 18 10 1864" auf Faltbrief von Kiel nach Nakskov in Dänemark. Der schönste Brief mit einer Mischfrankatur aus der sognannten 'Vertragsfreien Zeit', Fotoattest Möller BPP
Los-Nr.4371
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.9,10
Ausruf20.000 €
Zuschlagunverkauft
1 1/3 Sch. violettbraun im Viererstreifen sowie zwei Einzelstücke und zwei Werte 1¼ Sch. grün auf vollständigem Brief aus Pellworm (mit interessanten Fragestellungen eines auswanderungswilligen Pellwormers an seinen Bruder in den USA!), als 10½ Sch. Courant-Frankatur via Hamburg und New York nach Clinton County in Iowa / USA. Aufgegeben wurde der Brief am 6.10.1865, unter einem 1¼ Sch.-Wert der entsprechende DKr. "PELLWORM", und dann am 11.10.1865 im vorgesetztem Postamt HUSUM mit Marken frankiert und entwertet. Ein äußerst attraktiver und seltener Brief, uns ist kein weiterer Übersee-Brief dieser Ausgabe bekannt, außerdem handelt es sich unseres Wissens um die größte Frankatur der 1 1/3 Sch., von der nur eine weitere 6fach-Frankatur exisitiert, diese jedoch als Mehrfachfrankatur im Postverein (siehe Titelfoto 265. Heinrich Köhler Auktion), insgesamt in guter Erhaltung, innnen leicht gestützt, sign. und Fotoattest Jakubek BPP
4 Sch. hellockerbraun, farbfrisch und mit sehr gutem Durchstich, sauber gestempelt "EUTIN 19.11.65", Kabinett, u.a. sign. Engel BPP und Fotoattest Möller BPP
1865/67, ½ Sch. grün im 4er-Block, farbfrisch und gut durchstochen mit Ra3 "SCHLESWIG BAHNHOF 13/2 66" auf gelbem Briefkuvert nach Dänemark mit Ankunftsstempel; die Briefhülle etwas unfrisch und Beförderungsspuren, jedoch eine sehr seltene Frankatur
4 Sch. lebhaftbraunocker mit Ra2 "KIEL BAHNHOF 21 12 67" auf Faltbriefhülle nach Amsterdam, vorderseitig L1 "FRANCO", ein schöner und nicht häufiger Auslandsbrief, u.a. sign. Jakubek BPP
Los-Nr.4375
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf600 €
Zuschlag600 €
STEMPEL: "HADERSLEV 28 1 1863", roter Ekr. auf bar bezahltem Kuvert via Hamburg und England nach Christiansted mit vorderseitigem Ankunftsstempel, dort mit Taxe "4" RBS nachgesandt nach St. Croix, aus Schleswig eine sehr ungewöhnliche Destination, gute Erhaltung
Los-Nr.4376
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf1.000 €
Zuschlag1.000 €
"SCHWARZENBECK" klarer EKr. auf mit "14¼" Sgr. bar bezahltem Umschlag via London an einen Kapitän per dänisches Konsulat in Singapur, der englische Anteil mit "1/2" in rot vorderseitig vermerkt, außerdem roter Londoner Stempel "1 d" für die "Colonial fee", dreiseitig geöffnet und vorderseitig, wegen eines Eckfehlers, hinterlegt, sonst in guter Erhaltung, der einzig uns bekannte Brief von Schleswig-Holstein nach Singapur!
1852/58, ¼ Sgr. auf dunkelorange, zwei Einzelwerte und ½ Sgr. auf olivgrau im waagerechten Paar, mit Nummernstempel "29" auf attraktivem Briefstück, Pracht
1 Kr. auf olivgrau, 2 Einzelwerte zusammen mit 5 Einzelwerten 9 Kr. auf gelb, mit Nr. "115" auf Briefhülle von "GIESSEN 13 5 18.." über Belgien und London nach Trenton, Ohio mit vorderseitiger Portoaufteilung "9/38", 3 Werte der Frankatur mit unauffälligen Bügen und in der Hülle rechts ein Riß verklebt, dennoch attraktiver und recht seltener Transatlantik-Brief
