361 / September 2015
361. Heinrich Koehler Auction
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Seiten
"318" HABENICHTS, zentrisch und klar auf 3 Sgr. auf gelb, rechts leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig auf kleinem Briefstück, sehr selten, abgebildet im Kraus-Handbuch
"339" DRATZIG, sauber auf 1 Sgr. auf rosa, rechts oben gering berührt, sonst voll- bis breitrandig auf unkompletter Briefhülle (auf 3 Seitenteile fehlend) nach Posen mit rückseitigem Ausgabestempel sowie Bahnpost-DKr. "BERLIN-POSEN"; ein sehr schönes Stück dieses seltenen Postortes
"339" DRATZIG, jeweils sauber auf 1 Sgr. auf rosa und 3 Sgr. auf gelb, letztere links leicht berührt, sonst noch voll- bis breitrandig auf Insinuationsdokument mit sauber nebengesetztem Ra2 im Mai 1851 nach Samter, selten, es sind nur 3 Briefe von Dratzig registriert, dies ist die einzige Farbfrankatur, sign. Kruschel
"466" GARZWEILER, zentrisch und lesbar auf 1 Sgr. auf rosa, unten unregelmäßig etwas angeschnitten, sonst voll bis überrandig auf kleiner Briefhülle mit nebengesetztem Vorphila-L2 "GARZWEILER 4/9" (1852) nach Köln mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag. Ein der großen Stempel-Seltenheiten der OPD Düsseldorf
"481" GERRESHEIM, auf glatter Grund 1 Sgr. rosakarmin, Einzelwert und waagerechtes Paar auf komplettem Faltbrief mit sauber nebengesetztem DKr. nach Harburg in Hannover mit Ankunftsstempel; der linke Wert des Paares geringe Knitter, signiert Meier BPP
"552" GRÜNTHAL, etwas schwer abgeschlagen auf 1 Sgr. auf dunkelrosa, oben und links leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, unten mit Teil des Bogenrandes mit nebengesetztem Vorphila-L2 "GRÜNTHAL 10 4" nach Wesel auf praktisch komplettem kleinen Faltbrief aus Winnenthal (zwischen Xanten und Alpen); ein sehr seltenes Stück, sign. Hartmann
"522" GRABOWO, sehr sauber auf 3 Sgr. auf gelb, linker Rand korrigiert, sonst voll-bis breitrandig mit nebengesetztem L2 auf Briefhülle (Seitenklappen fehlend) nach Magdeburg; ein seltener Beleg der im Juli 1851 geschlossenen Postexpedition, Attest Kastaun BPP
"633" AUF DER HÖHE, sauber und zentrisch auf ½ Sgr. rotorange, unten leicht berührt, auf Briefstück, gering unfrisch
"657" HÜLS, sauber und zentrisch auf 1 Sgr. auf rosa als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. rosa mit nebengesetztem DKr. "HÜLS 25 2" nach Münster, fleckig, selten
"687" ISSELBURG, zweimal sauber auf senkrechtem Paar 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig auf nicht ganz vollständiger Briefhülle mit sauber nebengesetztem DKr. "ISSELBURG 18 7" nach Heessen bei Bückeburg; eine Stempel-Seltenheit, bei Dr. Berkowitz angeboten als einzig bekannter Brief; dazu DKr. auf unfrankiertem Brief
"698" KALDENKIRCHEN, auf waagerechtem Paar ½ Sgr. rotorange, oben mit der Randlinie geschnitten und teils kurz berührt, sonst vollrandig auf Briefhülle mit nebengesetztem EKr. nach Venlo mit Ankunftsstempel; leichte Altersflecken, jedoch ein durchaus attraktiver und sehr seltener Grenzrayon-Brief, signiert Meier BPP
"711" KEMPEN, auf 3 Sgr. auf gelb, rechts angeschnitten, sonst voll- bis überrandig auf Briefhülle (ein Seitenteil fehlend) mit sauber nebengesetztem DKr. nach Halle/Saale, sehr selten
"715" KERVENHEIM, etwas unsauber auf 3 Sgr. auf gelb, voll- bis breitrandig auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem L2 "KERVENHEIM 7 3" nach Gera
"976" MÜLHEIM A.D. RUHR, auf je 2 Einzelwerten ½ Sgr. rotorange und 1 Sgr. auf rosa, teils leicht berührt, eine ½ Sgr. vom unteren Bogenrand, auf Briefhülle mit nebengesetztem Ra2 1857 nach Amsterdam; die 1 Sgr.-Werte mit Bügen, die Hülle in den Faltungen gestützt; eine ungewöhnliche Auslands-Frankatur
"1020" NEUMÜHL, zweimal abgeschlagen auf waagerechtem Paar ½ Sgr. rotorange, links mit der Randlinie geschnitten und eventuell kurz berührt, sonst voll- bis breitrandig auf kleiner Briefhülle mit nebengesetztem EKr. "NEUMUEHL 19 2" nach Sterkrade; bis auf einige Streusalzpunkte und leichtem Aufklebeknitter in der rechten Marke einwandfrei. Eine große Stempel-Seltenheit, wahrscheinlich kein weiterer Brief existent
"1022" NEUNKIRCHEN, zentrisch und sauber auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig mit sauber nebengesetztem Ra3, 1851 nach Saarbrücken
"1189" RAEFELD, zentrisch auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem Ra2 "RAESFELD 2/5" nach Borken; sehr schöner Brief. Eine der ganz großen Nummernstempel-Seltenheiten in tadelloser Erhaltung; Fotoattest Brettl AIEP
"1225" RELLINGHAUSEN, je zentrisch auf ½ Sgr. auf rotorange und 3 Sgr. auf gelb, erstere rechts unten winzig berührt, sonst beide voll- bis breitrandig auf Insinuationsdokument mit sauber nebengesetztem DKr. nach Werden, selten
"1250" RITTERSHAUSEN, auf 7 Einzelmarken und 2 Paaren sowie auf 3 Briefen mit insgesamt 5 Werten
"1289" SAARN, zweimal sauber auf waagerechtem Paar ½ Sgr. rotorange, oben links kurz angeschnitten, sonst voll- bis meist breitrandig auf Briefstück; ein sehr seltener Stempel
"1444" STOLPMÜNDE, in blau (!) zentrisch sehr schön kontrastierend auf 3 Sgr. auf gelb, voll- bis überrandig, außerordentlich selten und schöner kaum möglich, sign. Kastaun, abgebildet im Krauß-Handbuch
"1543" VELEN, zweimal etwas verwischt aber gut lesbar auf waagerechtem Paar 2 Sgr. auf rosa, allseits breitrandig mit sauber nebengesetztem Ra2 auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Münster
"1559" VORST, zentrisch und sauber auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig; ein außerordentlich seltener Stempel
Provenienz: Dr. Berkowitz (1984)
"1596" WEHDEM, zentrisch auf 1 Sgr. auf rosa, rechts berührt und oben kleiner Randspalt, auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem L2 nach Lübbecke, selten
"1602" WELSCHENENNEST, zentrisch und sauber auf glatter Grund 1 Sgr. rosa, oben rechts leicht berührt, sonst vollrandig auf Gerichts-Briefhülle mit sauber nebengesetztem Ra3 nach Olpe, abgebildet im Krauß-Handbuch
"1634" WIEHL, zentrisch und sauber auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis breitrandig auf komplettem Faltbrief mit sauber nebengesetztem Ra2, 1854 nach Olpe, selten
"1646" WINDHEIM, zentrisch auf 1 Sgr. auf rosa, oben etwas berührt, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Sgr. blau mit sauber nebengesetztem DKr. "WINDHEIM 8/11" nach Mettmann; der Umschlag unten Einriß geschlossen und etwas gereinigt; ein sehr seltener Nummernstempel-Brief, wahrscheinlich nur ein weiterer existent, signiert Kastaun mit Befund
"1654" WITTEN, auf ½ Sgr. orange und waagerechtem Paar 2 Sgr. auf blau, voll- bis breitrandig auf Express-Briefkuvert mit nebengesetztem Ra2 nach Bonn; eine attraktive und seltene Frankatur
"1744" WENGERN, zentrisch und klar auf glatter Grund 1 Sgr. rosa, unten rechts leicht berührt, mit sauber nebengesetztem Ra2 auf kleinem Faltbrief mit Inhalt nach Dortmund
"1748" POST-SPEDITIONS-AMT NR. 10 (KÖLN), in Type V zweimal glasklar auf glatter Grund 1 Sgr. dunkelrosa, voll- bis meist breitrandig, der linke Wert mit leichter Vorfaltspur im rechten Außenrand, auf Briefhülle mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Bonn" nach Soest; ein seltener Brief
"1775" HOHENSTEIN, sauber auf 1 Sgr. auf rosa, noch voll- bis meist breitrandig auf komplettem Faltbrief mit nebengesetztem Ra3 "HOHENSTEIN / R.B. DANZIG 22 6" (1853) nach Danzig, unauffällige Brieffaltungen außerhalb der Frankatur
"1803" WOLITTNICK, sauber auf 3 Sgr. auf gelb, lupen- bis breitrandig, auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem Ra2 nach Frankfurt/Oder und zurückgesandt; beide Stempel teilweise etwas nachgemalt, ein sehr seltener Brief der OPD Königsberg, es sind nur 2 Briefe mit diesem Stempel registriert, Fotoattest Brettl AIEP
"1812" SOBOTKA, glasklar auf 1 Sgr. auf rosa, voll- bis überrandig als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 3 Sgr. mit sauber nebengesetztem Ra2 als Wertbrief nach Sagan, sign. Ebel; nur 4 Briefe registriert
"1934" GROSS-MÖLLEN, glasklar auf 3 Sgr. auf gelb, linker Rand angesetzt, sonst breit- bis überrandige rechte untere Bogenecke auf Briefvorderseite mit sauber nebengesetztem Ra2 nach Brandenburg; ein phantastisch schönes Stück und größte Nummernstempel-Seltenheit der OPD Köslin, einzig bekanntes Nummernstempel-Ganzstück dieses Ortes, dessen Postanstalt erst im Juli 1857 eröffnet wurde und nur während der Badesaison bestand; abgebildet im Krauß-Handbuch
Provenienz: Prof. C. Brühl (1986)
"1957" KUSSEN, zentrisch und sauber auf 2 Sgr. auf blau, voll- bis meist breitrandig; allergrößte Stempel-Seltenheit, laut Fotoattest Brettl BPP (2009) bis dato Unikat, abgebildet im Kraus-Handbuch
Provenienz: Dr. Berkowitz (1984)
"1973" DRIEBITZ, zentrisch und sauber auf ½ Sgr. rotorange, voll- bis breitrandig, sehr selten, sign. Grobe
Provenienz: Dr. Berkowitz (1984), Prof. C. Brühl (1986)
