363 / September 2016
363. Heinrich Koehler Auction
- Alle Welt (67) Apply Alle Welt filter
- Altdeutsche Staaten (613) Apply Altdeutsche Staaten filter
- Ausländische Schiffspost (29) Apply Ausländische Schiffspost filter
- Britisch Commonwealth (288) Apply Britisch Commonwealth filter
- Deutsche Auslandspostämter und Kolonien (235) Apply Deutsche Auslandspostämter und Kolonien filter
- Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete (169) Apply Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete filter
- Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 (172) Apply Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 filter
- Deutsches Reich (403) Apply Deutsches Reich filter
- Deutschland (94) Apply Deutschland filter
- Deutschland Nach 1945 (229) Apply Deutschland Nach 1945 filter
- Europa (1458) Apply Europa filter
- Literatur (25) Apply Literatur filter
- Luftpost (82) Apply Luftpost filter
- Motivsammlungen (61) Apply Motivsammlungen filter
- Selbstabholer-Lose (223) Apply Selbstabholer-Lose filter
- Übersee (367) Apply Übersee filter
Seiten
CHEMNITZ: Der Dreiring-Versuchsstempel sauber abgeschlagen auf Friedrich August ½ Ngr. auf mattgrünlichgrau, die Marke oben mit Randkerbe, sonst allseits voll- bis breitrandig und einwandfrei; ein sehr seltener Stempel, Fotoattest Vaatz BPP
Los-Nr.2335
•
Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf100 €
Zuschlag380 €
"DRESDEN N2 F. 9.5.71", sehr klar in violett auf Drucksachen-Vordruckkarte mit violettem Tax-Stempel "1/4" im Ortsverkehr, Pracht, selten!
"K.S. GERICHTSAMT EIBENSTOCK", Dienstsiegel-Entwertung in blau, besonders schöner Abschlag auf Briefstück mit 2 Werten Wappen 2 Ngr. blau, der untere Wert vorderseitig größere Schürfung, aus der Sammlung Opitz
"Königl. 6. Ger. Amt Eibenstock 21/1 69", Ra4 zentrisch auf NDP 2 Gr. durchstochen, Fotoattest Blecher BPP
1850, Prägedruckausgabe 1 Sch. blau, farbfrisch und allseits sehr schön voll- bis breitrandig, deutlich geprägt, sehr schön entwertet durch zentrisch und besonders sauber aufgesetztem Roststempel "40" der holsteinischen Eisenbahn, völlig einwandfrei; ein besonders schönes Stück dieser schwierigen Marke, Fotoattest Möller BPP
2 Sch. rosarot, voll- bis breitrandig und farbfrisch mit leicht aufgesetztem Roststempel (wahrscheinlich "3" ALTONA); bis auf einen unmerklichen kleinen Fleck im Prägefeld einwandfrei, Fotoattest Möller BPP
1850, 2 Sch. dunkelrosarot, oben voll- sonst allseits breitrandig und farbfrisch mit zentrisch und leicht aufgesetztem Roststempel "18" KIEL; unten rechts unmerkliche kleine Schürfung und rückseitig mit kleinen Unebenheiten, sonst einwandfrei; eine seltene Marke in sehr schöner Optik, Fotoattest Möller BPP
1¼ Sch. blau/weißrosa mit klarem Nummernstempel "146" und nebengesetztem rotem Aufgabestempel "WANDSBECK 3 11 1864"
auf Faltbrief nach Glückstadt, tadellos, sign. Jakubek BPP mit Fotoattest
1865/67, HERZOGTH. SCHLESWIG 4 Sch. ocker, 2 waagerechte Paare zusammen mit 2 Einzelstücken 1 1/3 Sgr. rosa mit jeweils sauber aufgesetztem EKr. "DAGEBÜLL 4 9 67" auf rekommandierter Briefhülle der 4. Gewichtsstufe mit weißem Aufkleber "Recomandirte Briefe", mit gleichem Tagesstempel überstempelt, nach Berlin; außerhalb der Frankatur 2 senkrechte Briefbüge, dabei der äußere mit Papierbrüchen (unauffällig hinterklebt) sowie hinterklebter Einriß im Umschlag oben, ein attraktiver und außerordentlich seltener Brief, mit dem Aufkleber, der wahrscheinlich auf dem obersten Brief eines Bündels rekommandierter Briefe angebracht wurde wahrscheinlich Unikat; Fotoattest Jakubek BPP
Provenienz: 43. Heinrich Köhler-Auktion (1926)
1852, 2 Sgr. auf graurot im waagerechten Paar, allseits voll- bis breitrandig mit 2mal sauber aufgesetzter roter Nr. "298" und nebengesetztem roten L2 "SCHLEITZ 5 MAI 1854" auf größerem Briefstück (außerhalb der Frankatur gefaltet); ein attraktives Stück mit dem seltenen Stempel, Fotoattest Sem BPP
1 Kr. auf olivgrau und 3 Kr. auf hellblau, beide mit ca. 7 bis 8 mm Oberrand, mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 1 APR 1857" auf kleiner Briefhülle nach Frankfurt; vorderseitig kleiner Falzrest, sonst gute Erhaltung; ein ungewöhnlicher Brief mit 2 Randstücken
1852, 6 Kr. auf rosa, farbfrisch und allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, Falz- und Papierreste, einwandfrei, eine in dieser Erhaltung seltene Marke, Fotobefund Sem BPP
1852/58, 9 Kr. auf gelb, allseits voll- bis überrandig, aus der linken unteren Bogenecke stammend, mit Nr. "220" und nebengesetztem DKr. "FRANKFURT 19 AUG 1857" auf kpl. Faltbrief nach Luxemburg mit Transit- und Ankunftsstempeln; die Marke mit natürlicher Papierfalte links; ein nicht häufiger Brief im Wechselverkehr
1861, 2 Sgr. karminrot, allseits überrandig mit Teilen von 5 Nachbarmarken und unten schmalem Bogenrand, zentrisch entwertet durch klar aufgesetzter Nr. "29" HANAU, Luxus, sign. Grobe und Fotoattest Sem BPP
1859/61, 3 Kr. blau und 6 Kr. rosa in gutem Taxis-Schnitt mit Nr. "163" und nebengesetztem EKr. "WORMS 4 2 1862" auf Faltbrief nach Esch in Luxemburg mit Transit- und Ankunftsstempeln; leichte Patina, sonst einwandrei, sign. HK
9 Kr. orangegelb, links oben eventuell winzig berührt, sonst voll- bis überrandig mit sauberer Nr. "220" und nebengesetztem EKr. "FRANKFURT 28 FEB. 1861" auf Faltbrief nach Luxemburg, sign. Goebel
15 Kr. purpur und 1 Kr. grün mit Nr. "220" und nebengesetztem EKr. "FRANKFURT 15 JUN" (1863) auf sauberem Faltbrief nach Amsterdam
1865, farblos durchstochen ¼ Sgr. schwarz im waagerechten Paar, farbfrisch und einwandfrei durchstochen mit sauberer Nr. "298" SCHLEIZ; die rechte Marke unauffällige Bugspur, sonst einwandfrei, Fotoattest Sem BPP
1866, 1/3 Sgr. dunkelgelblichgrün im waagerechten 3er-Streifen, farbfrisch und einwandfrei durchstochen mit 2mal sauber aufgesetzter Nr. "230" DERMBACH; ein herstellungstypischer kleiner Papierbruch bei der rechten Marke ist laut Fotoattest Sem BPP kein Mangel; eine attraktive und seltene Einheit
1866, farbig durchstochen 1 Sgr. rosa mit Nr. "281" und nebengesetztem EKr. "ARNSTADT 4 2" auf kleinem Zierbrief mit farblos geprägter Borde nach Erfurt, schöne Erhaltung, sign. HK
6 Kr. blau als Zufrankatur auf Umschlag 2 Kr. gelb, mit Nr. "220" auf Marke und Wertstempel, als Nahbereichs-Chargé-Brief von "FRANKFURT A.M. POSTEXPED. No. 4 26/11 66" nach Offenbach, Kabinett
3 Kr. auf gelb, farbfrisch und noch voll- bis breitrandig, zentrisch entwertet mit dem blauen Siebstempel von Backnang; ein außerordentlich seltener Stempel, Fotoattest Heinrich BPP
3 Kr. auf gelb, farbfrisch und allseits breitrandig mit sehr schön zentrisch aufgesetztem engen quadratischem Strichstempel von Tuttlingen, Kabinett, Fotoattest Heinrich BPP
3 Kr. auf gelb, allseits breitrandig und farbfrisch mit sauber aufgesetztem Distributionsstempel "D2 25/10" von Ludwigsburg, Kabinett, Fotobefund Heinrich BPP
6 Kr. auf grün, farbfrisch und allseits breitrandig, zentrisch entwertet mit sauber aufgesetztem blauen Mühlradstempel von Crailsheim; die Marke rückseitig mit Resten des Briefpapiers, unauffällige Schürfung und kleiner Eckbug; insgesamt ein überdurchschnittliches Belegstück des seltenen Stempels; auf der 6 Kr. eine Rarität; Fotoattest Heinrich BPP
6 Kr. auf grün, farbfrisch, oben leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, zentrisch entwertet durch den weiten Rhombusstempel von Tuttlingen; bis auf unauffällige Papiermängel einwandfrei; ein seltener Stempel insbesondere auf dieser Wertstufe, Fotoattest Heinrich BPP
6 Kr. auf grün, farbfrisch und breitrandig mit sauber aufgesetztem blauen L1 "v Ochsenhausen" auf Briefstück, Kabinett, selten, Fotoattest Heinrich BPP
9 Kr. auf hellrosa, farbfrisch und allseits breitrandig mit ideal aufgesetztem blauen Vierringstempel von Tübingen; auf dieser Wertstufe außerordentlich selten, sign. Ebel und Fotoattest Heinrich BPP
18 Kr. hellblau in ausgabetypischem Schnitt mit DKr. "LUDWIGSBURG 27.5.59" als portogerechte Einzelfrankatur auf Kuvert der 2. Gewichtsstufe im Postverein nach Bamberg mit Ankunftsstemel, Umschlag oben umgefaltet und Oberklappe fehlend, sonst in guter Gesamterhaltung, Fotoattest Heinrich BPP
9 Kr. karmin, farbfrisch und gut gezähnt mit DKr. "STUTTGART 28 APR. 186.." auf sauberem Faltbrief nach Linz in Österreich mit Durchgangsstempeln der württembergischen und bayerischen Bahnpost
1863, 18 Kr. orangegelb zwei Einzelwerte und 1865 6 Kr. blau mit DKr. "HEILBRONN 2 JUN" auf kleinformatigem, um 1 Kr. überfrankierten, Trauerkuvert über die Prussian Closed Mail nach New York mit rotem "AACHEN PAID 23 Cts.", die obere 18 Kr. kleiner Riss, die 6 Kr. durch Randklebung leichte Mängel, insgesamt ein seltener und frischer Überseebrief in guter Erhaltung, Fotoattest Heinrich BPP
1875, 10 Pfg. rot ungezähnt, waagerechtes Paar, allseits breitrandig mit sauberem EKr. "EBERSBACH 26 MRZ 02", kaum merkliche Bugspur und winzige Aufrauung rückseitig; in gestempelter Erhaltung außerordentlich selten, nur wenige Stücke bekannt, Fotoattest Thoma BPP
20 Pfg. ultramarin, ungezähnt, ursprüngliches Paar, getrennt und mit Falz gestützt, sauber gestempelt "K.WÜRTT. BAHN-POST 23 IV 02"; nur wenige ungezähnte Werte dieser Ausgabe sind ordnungsgemäß verwendet bekannt geworden; von de 20 Pfg. existiert nur dieses ehemalige Paar. Atteste Thoma BPP bzw. Eichele/Bach
1881/83, 2 M. dunkelgelblichorange/schwarz, allseits breitrandig ungezähnt mit breitem rechten Bogenrand zusammen mit waagerechtem Paar 1890, 5 Pfg. grün als portogerechte Frankatur auf Eilboten-Wertbrief von "EBERSBACH 28 APR 02" nach München mit Durchgangsstempel der Bahnpost und Ankunftsstempel. Wie bei den zeitgleichen Ausgaben der Reichspost sind ganz wenige ungezähnte Marken postalisch verwendet bekannt geworden, laut Fotoattest Thoma BPP (1973) ist kein weiterer Brief mit der ungezähnten 2 M. bekannt. Eine große Seltenheit der Pfennig-Ausgaben
Provenienz: 11. Schwenn-Auktion (1967)
1890, 5 Pfg. grün ungezähnt, waagerechtes Paar zusammen mit 2 Stück 10 Pfg. als portogerechte Frankatur auf R-Brief von "EHINGEN A.D. 31 MRZ 02" nach München mit Ankunftsstempel. Wie bei den ungezähnten Germania-Marken des Deutschen Reiches sind auch von Württemberg wenige ungezähnte Stücke gestempelt bekannt, dies ist der einzig bekannte Brief mit ungezähnter 5 Pfg.; signiert Thoma BPP mit Fotoattest
1868, ½ Sch. rötlichbraun im senkrechten 6er-Block, ungebraucht mit Originalgummi, linke obere Marke mit durchschlagendem Schonfalzfleck, seltene Einheit, Fotoattest Blecher BPP
