375th Auction
16-21 November in Wiesbaden
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1850, 3 Pfennige dunkelzinnoberrot, Platte V, waagerechtes Paar der Positionen 11 und 12, sehr schön farbfrisch und allseits breitrandig mit vollständiger Zwischenlinie oben und Teilen der Zwischenlinien unten und rechts, mit glasklar aufgesetztem großen Einkreisstempel "SCHWARZENBERG 17 MAErz 51" auf vollständigem Kreuzband der 2. Gewichtsstufe. Die ursprüngliche Beschriftung wurde entfernt und das Kreuzband rechts neu beschriftet; das Paar wurde mit Fremdleim aufgeklebt, an den nicht haftenden Stellen der Markenrückseiten ist die Originalgummierung unversehrt. Ein sehr seltenes Streifband mit auf Ganzstück einmaliger Entwertung. Signiert Richter und Jakubek, Fotoattest Vaatz BPP (2020)
Provenienz: 142. Edgar Mohrmann-Auktion (1974)
1851, Friedrich August ½ Neugroschen schwarz auf hellblau, der berühmte Farbfehldruck im Schalterbogen von 10 Marken, sehr schön farbfrisch und allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Der Bogen wurde zwischen der 2. und 3. sowie der 4. und 5. senkrechten Reihe vorgefaltet, das Papier hier teils gebrochen und an 2 Stellen mit dünnen Falzen gestützt; die beiden linken Werte zeigen die bei dieser Abart fast immer vorkommenden Sandkornlöcher (möglicherweise auch Aufnadelungslöcher aus den Akten), die übrigen 8 Werte völlig einwandfrei. Größte bekannte Einheit und einzig erhalten gebliebener Schalterbogen des Fehldruckes und eine der großen Altdeutschland-Seltenheiten
Provenienz: Philip von Ferrari (106. Gilbert-Auktion, 1923), Arthur Hind (H.R. Harmer, 1934), John Boker jr. (1988)
½ Neugroschen schwarz auf grau, Type II, 4er-Block, voll- bis breitrandig mit Nummer "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 8 10" auf Briefhülle (seitliche Klappen fehlend) der 2. Gewichtsstufe an das Bezirksgericht in Eibenstock. Die Hülle mit Brieffaltung mit Brieffaltung und leichten Knitterspuren rechts sowie kleiner Reinigungsstelle außerhalb der Frankatur. Eine attraktive und seltene Blockfrankatur. Signiert A. Diena und Raybaudi, Fotoattest Vaatz BPP (2020)
1855/56, Johann ½ Neugroschen schwarz auf grau, 3 Neugroschen schwarz auf mattgelb und 5 Neugroschen ziegelrot, je im Paar, eine 5 Neugroschen leicht berührt, sonst alle voll- bis breitrandig mit Nummer "15" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ZITTAU BAHNH. 20 VI 61" auf Briefhülle der 1. deutschen und 2. französischen Gewichtsstufe über Frankreich nach Montevideo, Uruguay, portogerecht frankiert mit 3 Neugroschen Vereinsporto und 14 Neugroschen Weiterfranko (vorder- und rückseitig vermerkt). Durch die obere 3 Neugroschen verläuft ein waagerechter Briefbug, das Paar der 5 Neugroschen senkrechter Aufklebeknitter, der in der unteren Marke leicht gebrochen ist, die obere Marke zusätzlich minimale Kratzspur, was jedoch für einen Brief mit der Destination völlig unerheblich ist. Ein äußerst attraktiver und außerordentlich seltener Brief in ursprünglicher Erhaltung mit einer der seltensten Destinationen für Briefe der altdeutschen Staaten. Fotoattest Vaatz BPP (2020)
Provenienz: Sammlung Horst und Arnim Knapp (346. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)
1863/67, Wappen 2 Neugroschen dunkelblau im waagerechten Paar, farbfrisch und bis auf einige stumpfe Zahnspitzen gut gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem Hufeisenstempel "No.1 LEIPZIG 31 12 67" auf Briefkuvert an das Comerzgericht in Moskau mit Ankunftsstempeln. Durch die rechte Marke unauffälliger senkrechter Briefbug sowie ein weiterer im Kuvert unten. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Letzttagsbrief der sächsischen Post mit dem nur 4 Tage auf Sachsenmarken möglichen Hufeisenstempel von Leipzig
1863/67, Wappen 3 Neugroschen braun und 5 Neugroschen blaugrau mit sauber auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "CHEMNITZ 19 XI 65" auf eingeschriebenem Briefkuvert "per Triest" an ein Besatzungsmitglied der Bremer Brigg "Emma" nach Hongkong, China. Der Brief ist frankiert und bezahlt mit 3 Neugroschen Vereinsporto, 2 Neugroschen Rekommandationsgebühr bis Triest und 3 Neugroschen österreichisches Seeporto bis Alexandria, hier wurde der Brief trotz fehlender Vorfrankatur frankiert mit Großbritannien 1865/67, 1 Shilling grün und 6 Pence lila und der Brief über die 'Overland Mail' von Suez weitergeleitet nach Hongkong. Hier wurde der Brief nicht abgeholt (leicht verblasster Vermerk "refused..." in roter Tinte) und der Brief zurückgesandt mit rückseitigem Abgangsstempel "HONG-KONG JA 5 67". Ein außerordentlich seltener Brief, wir haben nur einen weiteren rekommandierten Brief mit Weiterfrankatur von Alexandria registriert, darüber hinaus ist dies einer von nur 2 bekannten Briefen bei denen die britische Weiterfrankatur bei nicht vorfrankiertem Seeporto erfolgte. Ein Spitzenstück der "Overland Mail". Fotoattest Vaatz BPP (2020)
½ Neugroschen auf mattgrau und 5 Neugroschen dunkelbraunorange, beide leicht berührt, mit Nummernstempel "54" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "MITTWEIDA 2/II 63" auf amtlichem Telegramm-Umschlag nach Hainichen mit nebengesetztem Zackenkranzstempel "Recomandirt", der Umschlag einmal waagerecht und zweimal senkrecht gefaltet, trotzdem ein attraktiver und sehr seltener Telegramm-Umschlag, dazu nicht dazugehöriges Telegramm. Von der Johann-Ausgabe sind in der Köhler-Kartei-Registratur insgesamt nur 10 Stücke registriert. Fotoattest Vaatz BPP (2020)
EINZEILIGE RAHMENSTEMPEL: ALTENBERG bis ZWENKAU, Sammlung von 21 Briefen und einer Nachverwendung auf Postschein, dabei "BRAMBACH", "SILBERSTRASSE", "SIEBENLEHN" und "ZWOENETZ"
