377th Auction
20. - 25. September 2021 in Wiesbaden
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1862, 1 Kreuzer gelb, Type 1, waagerechter 4er-Streifen in leuchtend frischer Farbe und allseits breit- bis überrandig, teils mit Zwischenlinien, links mit schmalem Bogenrand, mit attraktiver Duplex-Entwertung durch oMR "325" und L3 "BAHNHOF MÜNCHEN 3 JUN. 1868" auf Ortsbriefhülle der 4. Gewichtsstufe nach Vorstadt Au. In den Zwischenräumen längere Vortrennschnitte, die Markenbilder nicht berührend. Besonders attraktive und tadellose Erhaltung. Die Heinrich Köhler-Kartei hat nur einen weiteren Ortsbrief mit 4er-Streifen Frankatur dieser Marke registriert. Signiert Alberto Diena und Pfenninger und Fotoattest Brettl BPP (1999)
1862, 1 Kreuzer gelb in Mischfrankatur mit 1867, Wappen 6 Kreuzer ultramarin, beide sehr schön farbfrisch und voll- bis meist breitrandig, die 1 Kreuzer aus der rechten oberen Bogenecke stammend, mit nur einem klar aufgesetztem oMR "645" auf Briefhülle mit nebengesetztem Halbkreis "NEUKIRCHEN b.h.B. 1/2" nach Straubing. Eine seltene Mischfrankatur in besonders attraktiver und tadelloser Erhaltung. Fotoattest Brettl BPP (1981)
1862, 6 Kreuzer blau diagonal halbiert, linke untere Hälfte, farbfrisch und sehr breitrandig mit vollen Zwischenlinien mit glasklar übergehend aufgesetztem oMR "68" BURGKUNSTADT auf Briefstück. Ein sehr attraktives Stück in tadelloser Erhaltung. Signiert Hartmann und Pfenninger, Fotoattest Brettl BPP (1978)
1862, 12 Kreuzer grün, linke obere Bogenecke, farbfrisch und allseits breitrandig, unten und rechts unten mit Zwischenlinien, links und oben mit ca. 5/3 mm Bogenrand, mit zentrisch und klar aufgesetztem gMR "145" und sauber nebengesetztem Halbkreis "FÜRTH 21/5" (1876) auf Briefhülle nach Paris. Ein waagerechter Briefbug außerhalb der Frankatur ist links leicht gebrochen, sonst einwandfreie Erhaltung. Eine in dieser Form außerordentlich attraktive Einzelfrankatur. Signiert Schmitt BPP mit Befund (1979)
Provenienz: Sammlung Hägi
18 Kreuzer orangerot im waagerechten 6er-Block aus der rechten oberen Bogenecke, farbfrisch und voll- bis breitrandig, oben und rechts mit ca. 3,5/10 mm Bogenrand, ungebraucht mit frischem Originalgummi und kleinen Falzspuren bzw. -resten, ein Wert postfrisch
Provenienz: Sammlung Hägi
1867, Wappen 3 Kreuzer rosa im 4er-Block, farbfrisch, links oben minimal berührt, sonst voll- bis breitrandig mit viermal sauber aufgesetztem EKr. "Bahnhof MÜNCHEN 22 Nov." (1867) auf Briefhülle nach Hatten im Elsaß mit vorderseitigem französischen Grenzübergangsstempel. Der Brief ist portogerecht frankiert nach dem Tarif von 1958 mit 12 Kreuzern pro 10 g. Ein attraktiver Brief mit seltener Block-Frankatur; wir haben nur 2 weitere 4er-Blocks auf Brief registriert, beide nicht einwandfrei. Signiert Drahn und Pfenninger, Fotoattest Brettl BPP (1999)
Provenienz: Auktion Robson Lowe, Basel 1970
1867, 12 Kreuzer lila, 2 Einzelwerte, beide farbfrisch und breitrandig mit klar aufgesetztem oMR "605" und nebengesetztem Halbkreis "ZWEIBRÜCKEN 29 6" (1868) auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Lyon mit Transit- und Ankunftsstempeln. Die linke Marke der Frankatur zusätzlich kleiner Federstrich durch Archivierungsvermerk, sonst tadellose und sehr schöne Erhaltung. Eine attraktive und seltene Mehrfachfrankatur
1868, 6 Kreuzer braun in Mischfrankatur mit 1870, gezähnte Ausgabe 1 Kreuzer grün, beide farbfrisch, allseits breitrandig bzw. gut gezähnt, mit violettblauem kleinen DKr. "AUGSBURG 22 NOV. 1871" auf kleinem Chargé-Faltbrief (Seitenklappen teils verkürzt) nach Bern in der Schweiz mit rückseitigen Transitstempel von Romanshorn. Der Brief ist nach dem Postvertrag von 1868 korrekt frankiert mit 4 Kreuzern bayerischem und 3 Kreuzern Schweizer Porto; die Chargé-Gebühr wurde über Postschein verrechnet. Ein attraktiver kleiner Einschreib-Brief
