380. Auktion
16.-17. & 20.-25. März 2023 in Wiesbaden
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Seiten
1706, kompletter Paketbegleitbrief nach Amsterdam mit handschriftlichem "franco Narden"
1718, kompletter Faltbrief von Leipzig nach Amsterdam mit handschriftlichem Vermerk "franco Bremen" und vorderseitig klar abgeschlagenem Petschaftsstempel mit gekreuzten Schwertern; in Amsterdam mit "6" Stuivern belastet
1768, Bremen: Postmeisterschein vom 15.1.1768 (Weidlich-Nr. 3 - 500 Pkt.)
1769, zwei komplette Faltbriefe von Bremen nach Venedig, handschriftliche Vermerke "Franco Trentino" bzw. "Fr. Mantua", letzterer "Mit Proben ohne Wert"; vorderseitig Taxen "10" bzw. "20" Kreuzer.
1780, kompletter Faltbrief über den sogenannten 'Hamburger Ritt' nach Amsterdam mit rückseitig sauber abgeschlagenem Posthorn-Stempel "H P" (Hamburger Post) mit gepunktetem Rand, selten
1793, kompletter Faltbrief des hannoverschen Postmeisters Anthony nach London mit handschriftlichem "inclose/postpaid 0". Da der Postmeister Portofreiheit genoss, wurde der Brief mit dem privilegierten 'Kings Paquet' befördert, entsprechend trägt der Brief auch keinen Eingangsstempel des Foreign Office. Kleine Papierfehler.
1793, kompletter Faltbrief vom 18.1. nach Bordeaux; aufgrund der in Brabant eingefallenen französischen Revolutionsarmee über Amsterdam und London geleitet, mit zweimal vorderseitig abgeschlagenem "D'HOLLANDE" und rückseitigem Bishop-Mark
1795, "fro Bremen", handschriftlich auf komplettem Faltbrief von Frankfurt nach London, taxiert mit "1/-", rückseitig der seltene frühe EKr. "PP 1795" des Foreign Office
1795, gedrucktes Cirkular, datiert "Bremen 1.Decbr. " nach Newburyport, Massachusetts, mit vorderseitigen Anlandestempel "BALT'AP.7", taxiert mit 4 Cents Schiffspost und 25 Cents Inlandsgebühr. Das Handelshaus Schröder in Bremen wirbt nach der französischen Blockade von Amsterdam für den Handel über Bremen.
1795, kompletter Faltbrief des hannoverschen Postmeisters Anthony nach London mit handschriftlichem "postpaid to Cuxhaven 0" (Portofreiheit als Postmeister), in England mit"1/-" belastet. Seit der Besetzung von Amsterdam durch napoleonische Truppen, wurde die Post über Hamburg und Cuxhaven befördert.
1797, kompletter Faltbrief mit Leitvermerk "p the Brig Mentor Capt. Tecklenburg via Baltim." nach Newburyport, Massachusetts, mit vorderseitigen Anlandestempel "BALT'MAY 23", taxiert mit 4 Cents Schiffspost und 2x 25 Cents Inlandsgebühr.
1799, "BREMEN", L1 als Transitstempel, vorderseitig auf komplettem Faltbrief aus Frankreich an einen internierten französischen Offizier auf Menorca, mit rückseitigem Durchgangsstempel des Foreign Office in London und vorderseitigem spanischen Transitstempel.
1807, "BREMEN R4", L1 in rot, klar auf komplettem Faltbrief nach Laer bei Versmold. Kleiner Fleck, sonst gute Erhaltung. Es ist nur ein weiterer Brief mit diesem Stempel in roter Farbe registriert.
1807, "BREMEN R4", L1, klar auf komplettem Faltbrief mit handschriftlichem "fr Leipzig" nach Herrnhut. Ein seltener Stempel.
1810, "BREMEN P. BRSWG.", L1 auf Faltbrief von London 21.8.1810 nach Herrnhut mit diversen Taxen, sehr schöne Erhaltung, sehr selten
1812, "DEB.129/BREMEN" neben "DEB.129/HOYA" rückseitig auf komplettem Faltbrief von "128 HAMBOURG" nach Hoya und nachgesandt nach Lüneburg. Kleiner Öffnungs-Riss den Stempel von Hoya kurz berührend, sonst einwandfrei. Ein sehr seltenes Stück.
1812, "DEB. 129 / BREMEN" und "129 / ALTBRUCHHAUSEN", beide sauber abgeschlagen rückseitig auf kpl. Brief von "131 / MUNSTER / LIPPE" 1812 nach Altbruchhausen und nachgesandt nach Bremen; ein seltener Brief
1814, "BREMEN FRANCO AMSTERDAM", L3, klar abgeschlagen auf Briefhülle mit handschriftlichem "fr Amsterdam" nach London mit Eingangsstempel. Sehr selten
1821, rekommandierter Faltbrief mit L2 "BREMEN 4Apr. 21" nach London, mit rotem Schreibschrift-L1 "aangeteekend" und schwachem roten Krone-Stempel "REGISTERED"; bis Holland vorausbezahlt mit "12" Stuivern (= 24 Grote, rückseitig notiert), in England "1/8" notiert, die hohe Reco-Gebühr wurde separat verrechnet.
1840, großer Schlüsselstempel "BREMEN 10 APR 40", sauber auf Faltbrief (ehemals mit Einlage) mit einem Gewicht von 13 Loth, in England taxiert mit "13/4". Leichte Faltungen und -Beförderungsspuren. Höchstes bekanntes Porto auf einem Bremen-Brief.
1843, "ST.P.A. BREMEN 3 1" auf komplettem Faltbrief (Preisliste), über Cuxhaven, London und Liverpool, mit der 'Arcadia' der Cunard Linie über Boston nach New York. Bis zum Landungshafen vorausbezahlt, in England "1/6" Weiterfranko vermerkt und in den USA zusätzlich mit "39" Cent US-ship-letter-fee und Inlandsporto belastet. 3 Faltungen, sonst gute Erhaltung. Frühester registrierter Bremen-Beleg dieser Art.
1845, "See-Brief", großer Ra., sauber auf komplettem Faltbrief von Baltimore nach Linen in Tecklenburg, mit sauber nebengesetztem Ra.2 "BREMEN 5-8", taxiert mit insgesamt "7 ¼" Silbergroschen. Frühester registrierte Abschlag des See-Brief-Stempels.
1846 (ca.), "See-Brief", großer Ra., sauber auf Briefhülle mit rückseitigem Vermerk des Forwarders Delius "Erhalten aus Südaustralien wohin am 1 Juli die Patell (?) wieder abfährt", nach Hamburg, taxiert mit "7" Hamburger Schillingen. Ein seltener früher Brief aus Australien, der nicht über England lief.
1847 (ca.), Bremen: Franco-Brief via Venedig ("Transito/per L'Austria" - V.d.L. # 2821) nach Neapel
1850, "ST. P. A. Bremen 13/11", DKr. in rot, klar abgeschlagen auf komplettem Faltbrief über Hamburg, mit nebengesetztem Schmetterlingsstempel, nach Lübeck, taxiert mit "5" Lübschen Schillingen. Einzig registrierte Abschlag des Stadtpoststempels in rot.
1850, "ST. P. A. BREMEN 18 12", DKr., klar abgeschlagen auf komplettem Faltbrief mit handschriftlichem "franco Amsterdam" und rückseitigem Transitstempel von Den Helder, nach Batavia, Niederländisch Indien, und nachgesandt an die Küste; insgesamt taxiert mit "96" Duiten. Ein seltener Brief in sehr schöner Erhaltung.
1851, "BREMEN F.TH.u.TAX.O.P.A. 2.März 51" auf komplettem Faltbrief über alle Havel zum nur kurzzeitig möglichen 24 C. Seetarif mit vorderseitigem"NEW-YORK SHIP 29 cts.". Es sind nur wenige Briefe mit diesem Tarif bekannt.
1851: Bremerhaven: Doppelschwerer Brief aus Bremenhaven (Schlüsselstempel) vom "Ober-Commando der Marine" der Reichskriegsflotte via Hamburg nach Lübeck (Taxe 17 Lüb. Schillinge) - dazu noch ein Brief nach Bremen mit 4 grote für den Postweg auf dem Land (1849)
1853, (Sep 30), Faltbrief aus San Francisco mit Absenderstempel "HOBE & WEIHE TOBACCONISTS" und nebengesetztem Stempel "SAN FRANCISCO OCT 1" mit nebengesetztem L1 "PAID" via New York nach Herford, bei Ankunft in Bremen roter L2 "AMERICA ÜBER BREMEN" und blauer L1 "Fr.2" abgeschlagen, ein seltener und attraktiver Brief mit dem einzig registriertem Abschlag des blauen L1 "Fr.2."
1855, Bremen: Portobrief "per prussian closed Mail" vom 30.5.1855 zum gleichen 30 c / 13 Sgr Tarif wie Franco-Briefe via Aachen (vs. roter K2 und rs. roter Segmentstempel "Americ. Packet." - V.d.L. # 122) und New York (v. AKS) nach Richmond
5 Sgr. grün im 9er-Block aus der linken oberen Bogenecke, ungebraucht mit Originalgummi, 5 Werte postfrisch. Links oben geringfleckig, sonst einwandfrei.
1803, Hamburg: Brief aus London via Hamburg (Reichspoststempel R.4.Hamburg - Feuser-Nr. 1349-8) und Paris nach Cognac - franz. Porto 12 + 5 Dec.
3 Sch. preußischblau im waagerechten Paar, dreiseitig gut gerandet, oben gering tangiert, mit sauber aufgesetztem Strichstempel auf Briefkuvert mit nebengesetztem roten "HAMBURG P.D. / AUGST 10 PAID 3" nach New York; der Umschlag einige Risschen und Randknitter, die Marken waren gelöst, ein attraktiver und seltener Brief, mit dieser Frankatur sind nur 5 Briefe registriert, signiert Dr. Werner sowie W. Engel BPP mit Fotoattest (1980)
1867, Ganzsachenumschlag ½ Sch. schwarz mit rückseitigem Fehldruck "BCHILLING statt SCHILLING", rückseitig Briefkastenleerzeitstempel "7. St. P.A. 11/3" und vorderseitig Aufgabestempel, Klappenstempel ergänzt, sonst tadellos, gebrauchte Fehldrucke sind selten, sign. Carl. H. Lange mit Fotoattest (1947) sowie Fotoattest Mehlmann BPP (2019)
1719, Ottersberg: Brief von Ottersberg nach Bremen mit Franco "0" der von Platen'schen Lehenspost
1750, Uchte: Hessischer Postschein von 1750 - Unikat - Weildlich-Nr. "1 Hess." (800 Pkt.)
