380. Auktion
16.-17. & 20.-25. März 2023 in Wiesbaden
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Seiten
1943, THERESIENSTADT, rosa Rückschein für einen R-Brief von Wien in das Ghetto mit Wiederaufgabestempel "BAUSCHOWITZ 24.VI.43", gefaltet
1943, Reko-Adressaufkleber der sogenannten 'Ölsardinenaktion', ungebraucht, sehr selten
1943, B+M Hitler 50 H.. mit Stempel "BAUSCHOWITZ 12.X.43" auf Vordruckkarte aus Theresienstadt." mit OKW-Zensur nach Tanger mit Ankunftsstempel und vorderseitigem Davidstern-Stempel "C", sehr selten
1944, weißes Benachrichtigungs-Formular für die Zulassungsmarke mit angeheftetem zugehörigen frankiertem Einlieferungschein mit Hitler 1K. mit Stempel "PRAG 18.VII.44"
Incoming Mail: 7.12.44, Schweizer GSK 20 C. von Zürich mit langen Text nach Theresienstadt mit Zensur und Eingangs-L1 vom 10.2.45
1943, Freimarken 5Q. schwarzlichgrün und 65W. karminbraun, mit Stempel "TIRANE 11.11.43" auf mehrfach zensiertem Luftpost-R-Brief nach Rom, kleine Altersfleckchen, sonst tadellos, ein seltener Brief
1941 Semendria Blöcke, gezähnt und geschnitten, sauber mit Ersttagsstempel "SMEDEREVEO 22.IX.41" auf Präsentationskarten, tadellos
1851, 9 Kr. lilarosa, drei Einzelwerte je mit Nummer "8"auf Briefkuvert mit nebengesetztem L2 "BADEN 21.Jan." und L1 "P.D." via Frankreich mit Transit-DKr. "BADE STRASB. AMB.B. 24.JANV.58" und L1 "T.F." nach Neapel mit vorderseitiegem, roten Ovalstempel "E(stero)Franco" und rückseitigem Ankunftsstempel. Die Marken mit Schnittmängeln und waagerechten Bug oben, sonst farbfrische Frankatur in ursprünglicher Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine seltene, portogerecht frankierte Mehrfachfrankatur mit 3 Kr. Postvereinstaxe und 24 Kr. ausgewiesenem Weiterfranko (nach dem Tarif von 1857) nach Sizilien, Fotoattest Stegmüller BPP (2015)
1706, kompletter Paketbegleitbrief nach Amsterdam mit handschriftlichem "franco Narden"
1793, kompletter Faltbrief des hannoverschen Postmeisters Anthony nach London mit handschriftlichem "inclose/postpaid 0". Da der Postmeister Portofreiheit genoss, wurde der Brief mit dem privilegierten 'Kings Paquet' befördert, entsprechend trägt der Brief auch keinen Eingangsstempel des Foreign Office. Kleine Papierfehler.
1795, "fro Bremen", handschriftlich auf komplettem Faltbrief von Frankfurt nach London, taxiert mit "1/-", rückseitig der seltene frühe EKr. "PP 1795" des Foreign Office
1795, kompletter Faltbrief des hannoverschen Postmeisters Anthony nach London mit handschriftlichem "postpaid to Cuxhaven 0" (Portofreiheit als Postmeister), in England mit"1/-" belastet. Seit der Besetzung von Amsterdam durch napoleonische Truppen, wurde die Post über Hamburg und Cuxhaven befördert.
1799, "BREMEN", L1 als Transitstempel, vorderseitig auf komplettem Faltbrief aus Frankreich an einen internierten französischen Offizier auf Menorca, mit rückseitigem Durchgangsstempel des Foreign Office in London und vorderseitigem spanischen Transitstempel.
1821, rekommandierter Faltbrief mit L2 "BREMEN 4Apr. 21" nach London, mit rotem Schreibschrift-L1 "aangeteekend" und schwachem roten Krone-Stempel "REGISTERED"; bis Holland vorausbezahlt mit "12" Stuivern (= 24 Grote, rückseitig notiert), in England "1/8" notiert, die hohe Reco-Gebühr wurde separat verrechnet.
1840, großer Schlüsselstempel "BREMEN 10 APR 40", sauber auf Faltbrief (ehemals mit Einlage) mit einem Gewicht von 13 Loth, in England taxiert mit "13/4". Leichte Faltungen und -Beförderungsspuren. Höchstes bekanntes Porto auf einem Bremen-Brief.
1857, 3 Sgr. orangelb im waagerechten Paar und Einzelwert 1 Sgr. karminrosa in Mischfrankatur mit 4 Pfg. grün gegitterter Grund je mit Nummer "1" auf innen nicht ganz kpl. Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "AACHEN 27.5.(58)" via Triest nach Constantinopel mit Teil des Ankunftsstempels. Die beiden Einzelmarken repariert und die Briefvorderseite mit Reinigungsspuren, trotz der Einschränkungen eine dekorative und portogerechte Mischfrankatur mit 3 Sgr. für das Postvereinsporto und 4 1/2 Sgr. ausgewiesenem Weiterfranko, Fotoattest Brettl A.I.E.P. (2014)
1852/58, 6 Kreuzer auf rosa, allseits breitrandig mit mehr als 10 mm Unterrand und 9 Kreuzer auf gelb je mit Nr. "134" und nebengesetztem DKr. "MAINZ 1MAI 1857" auf kpl. Faltbrief via Paris nach Linares in der Provinz Jaén. Der Brief ist mit der Frankatur bezahlt bis zur französisch-spanischen Grenze, das Inlandsporto in Höhe von 4 Reales wurde vom Empfänger eingezogen (vorderseitig schwarzer "4 Rs"). Die 9 Kr.-Marke zweiseitig angeschnitten, sonst in guter Gesamterhaltung
1861, Ganzsachenumschlag 9 Kr. im Großformat mit Nummer "174" und nebengesetztem DKr. "ELTVILLE 2.10." via Pesth und Essegg an den Grafen Karl zu Eltz in Vukowar mit Ankunftsstempel, der Umschlag mit kleinen Reparaturen im Rand und hat Beförderungsspuren, rückseitig mit Lacksiegel, nicht häufige Verwendung in das heutige Kroatien
1861, 6 Kr. grün, zwei Einzelwerte je mit DKr. "ULM 29.MAR.1863" auf komplettem, doppelt verwendetem Faltbrief nach Wien mit Ankunftsstempel, die 1. Verwendung innen mit Frankreich Ausgabe 1853 Napoleon 80 C. mit GC "1397" und nebengesetztem DKr. "EPERNAY 27.MARS.63" nach Ulm. Die beiden Württemberg-Marken mit Zahnfehlern, die Frankreich-Marke in einwandfreier Erhaltung. Trotz der Einschränkung eine sehr seltene Doppelverwendung mit einer ausländischen Marke, signiert
1869, 1 Gr. gezähnt im waagerechten Paar mit EKr. "TRIER ** 24.4.70" auf doppelt verwendeter Briefvorderseite nach Echternach und rückseitig 2. Verwendung mit Luxemburg Ausgabe 1865/75 10 C. rotlila mit DKr. 14. "ECHTERNACH 14.JAN.71" als unterfrankiertem Brief mit Ra2 "AFFRANCHISSEMENT INSUFFISANT" und Taxe "10" nach Diekirch in guter Gesamterhaltung, nicht häufige Doppelverwendung mit einer ausländischen Frankatur
"289" LINDAU, oMR sauber auf Österreich 1860, 5 Kr. rot, Kurzbefund Sem BPP
5 Schilling blau mit Doppelentwertung durch Doppelkreisstempel "WISMAR BHF 30/4" und belgischer Nr. "4" von Antwerpen, Unterrand angesetzt, sonst einwandfrei, sehr selten. Fotobefund Berger BPP (2008)
3 Kreuzer rosa, farbfrisch und gut durchstochen, sauber entwertet durch zentrisch aufgesetzten britischen Nummernstempel "620" PLYMOUTH. Leichte waagerechte Bugspur, sonst einwandfrei. Signiert Hederer und Fotobefund Heinrich BPP (2022)
1875, 5 Pfennig violett im waagerechten Paar, die linke Marke unten beschnitten, sonst einwandfrei, mit Fremdentwertung durch sauber aufgesetzten Fingerhutstempel "VADUZ 8/5 85" auf Briefstück. Ein ganz ungewöhnliches Stück. Attest Reinhardt (1975)
1914, 05-80 pfg., complete set with additional franking tied by cds. "ATAKPAME 26 12 14" to registered cover, with generic french r-label with handstamped "ATAKPAME", via Grand Popo and Porto Novo to Trévières, France, fine
40 pfg., block of six with right sheet margin, used with clear cds. "ANECHO 19/10 14", a scarce and attractive multiple, signed Bühler
1914, 40 pfg. with lower sheet margin, tied by cds. "ANECHO 20/10 14" to small piece, fine and scarce, signed Champion and Calves and certificate Ceremuga (2003)
1914, 40 pfg. with overprint variety "thick O in Occupation", position 41, tied by cds. "ANECHO 20/10 14" to small piece, tiny corner crease, otherwise fine and scarce, signed Bloch with opinion (1998)
1914, 40 pfg., fresh color and good perforation, with overprint variety "spacing between TOGO and Occupation 3½ instead of 2mm", a very rare stamp with only a few registered, most of them used, very fine, certificate BPA (2005)
80 pfg., block of eight from the upper right sheet corner, used with clear cds. "ANECHO 19/10 14", a scarce and attractive multiple, certificate Holcombe (1998)
1915, 05 (c.) on 3 pfg. brown, fresh color and good perforation, used with central cds. "ANECHO 6/1", fine and very scarce, signed A(imé) Brun
5 pfg., used with blue cds. "ANECHO", one slightly shortened perf at top, otherwise fine and scarce
10 pfg., fresh color and good perforation, unused, very fine and scarce, signed Holcombe (1996)
10 pfg., block of four, fresh color, used with two clear cds. "ANECHO 8.1.15", the two lower stamps insignificant imperfections, very fine and fresh appearance, signed A. Diena with certificate (1967)
20 pfg., fresh color and good perforation, unused, tiny thin at right, otherwise fine and fresh, signed Holcombe with certificate (1996)
