383. Auktion
14.–15. & 18.–23. März 2024 in Wiesbaden
- Schleswig-Holstein 1850–1867 – Die Sammlung Rolf Beyerodt (20) Apply Schleswig-Holstein 1850–1867 – Die Sammlung Rolf Beyerodt filter
- Die Lippischen Fürstentümer, Deutschland ab 1849 – Die Sammlungen Gustav Strunk (Teil II) (2) Apply Die Lippischen Fürstentümer, Deutschland ab 1849 – Die Sammlungen Gustav Strunk (Teil II) filter
"318" auf Einzelwerten 2 Sgr. auf graurot, mit nebengesetztem EKr. "BLOMBERG 12 4 1857" auf Briefkuvert der 4. Gewichtsstufe nach Schloß Holte. Eine in dieser Form seltene Mehrfachfrankatur.
"BLOMBERG 8/12 67", der neue preußische EKr., sauber auf Wappen 2 Sgr. ultramarin auf Retour-Recepisse für ein Paket nach Wellingsbüttel in Holstein, mit rückseitigem Aufgabestempel "WANDSBEK 16 21 1867" (Monat falsch eingestellt). Transportbedingt etwas gefügig. Ein interessantes Stück mit seltenen Stempel.
1¼ Schilling grün mit sauber aufgesetztem preußischen DKr. "HAMBURG 25 11 67". Signiert Jakubek BPP
1¼ Schilling grün, mit klar auf- und nebengesetztem preußischen DKr. "HAMBURG 25 6 67" auf Briefkuvert nach Christian Albrechten Koog bei Deezbüll. Marke kleiner Randfehler. Eine seltene, geduldete Verwendung der Schleswig-Holstein-Marke in Hamburg.
1⅓ Schilling rosalila im waagerechten Paar, zusammen mit zwei Paaren 4 Schilling braunocker, alle farbfrisch, eine 1⅓ Schilling kleiner Durchstichfehler, sonst alle einwandfrei, mit sauber auf- und nebengesetztem preußischen DKr. "RENDSBURG 30 12 67" auf blauem Leinenkuvert, als Wertbrief der 2. Gewichtsstufe mit 925 Mark Courant in Wertpapieren, nach Hannover, mit Durchgangsstempel von Hamburg und Ankunftsstempel. Die rückseitigen Lacksiegel sind entfernt; außerhalb der Frankatur leichte senkrechte Faltung, sonst gute Erhaltung. Ein attraktiver und seltener Brief. Signiert Jakubek und Fotoattest Möller BPP (2005)
Provenienz: 'Rendsburg' (28 Köhler Berlin-Auktion, 2005)
1¼ Schilling bräunliche lila mit ideal aufgesetztem Letzttags-Stempel "HUSUM 31 12 67". Einwandfrei. Signiert H. Krause
1⅓ Schilling rotkarmin, mit sauber auf- und nebengesetztem dänischen EKr. "PINNEBERG 31/12" auf Briefhülle nach Schönmohr bei Horst, mit rückseitig notiertem Bestellgeld von "½" Schilling, das vom Empfänger zu zahlen war, sowie erst 1867 in Schleswig-Holstein eingeführtem Ausgabestempel. Ein attraktiver Letzttags-Brief.
1⅓ Schilling rotkarmin, farbfrisch und gut durchstochen, mit sauber auf- und nebengesetztem preußischen Doppelkreisstempel "ALTONA 3 4 67" auf Briefkuvert nach Estebrügge in der preußischen Provinz Hannover, mit Durchgangsstempeln von Hamburg und Buxtehude. Eine seltene Einzelfrankatur, nach dem ab dem 1.1.1867 geltenden Tarif, in den 1. preußischen Rayon; wir haben nur wenige ähnliche registriert. Fotoattest Möller BPP (2010)
1⅓ Schilling rotkarmin, senkrechtes Paar, mit sauber auf- und nebengesetztem preußischen DKr. "EUTIN 21 1 67" auf vollständiger preußischer Postanweisung über 12 Mark und 8 Schilling, nach Buchholz bei Ratzeburg mit rückseitigem Auszahlungsvermerk und Ausgabestempeln. 2 senkrechte Faltungen außerhalb der Frankatur, kleiner Einriß im Coupon und und minimale Patina, sonst einwandfrei. Ein äußerst seltenes und attraktives Stück. Dies ist die einzige registrierte Postanweisung aus der 2. Portoperiode mit Poststempelentwertung. Ein bedeutendes Stück der schleswig-holsteinischen Postgeschichte.
Provenienz: 4. Jakubek-Auktion (1985) John Boker jr. (1992)
1⅓ Schilling rotkarmin, 2 Werte, und 4 Schilling ockerbraun, mit EKr. "BAHNHOF ITZEHOE 1 12 1867" auf eingeschriebener Briefhülle mit blauem Vermerk "Kastenbrief" nach Schackental in Anhalt. Die 4 Schilling kleiner Stockfleck; übliche kleine Durchstichunebenheiten, sonst gute Erhaltung.
1⅓ Schilling rotkarmin und 4 Schilling braunocker, jeweils im senkrechten Paar, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. Barmstedt 25/7 67 auf blauer Briefhülle der 4. Gewichtsstufe nach Soltau in der preußischen Provinz Hannover. In der Briefhülle links senkrechte Faltungen, um die Frankatur leichte Patina, sonst gute Erhaltung. Ein außerordentlich seltener Brief. Fotoattest Möller BPP (2011)
2 Schilling grauultramarin mit sauber aufgesetztem EKr. "NORTORF 1/1 1868". Minimal eckrund, sonst einwandfrei. Die Schleswig-Holstein-Marken wurden auf Post der 1.Briefkastenleerung noch akzeptiert. Signiert Jakubek BPP
4 Schilling braunocker, mit sauber auf- und nebengesetztem Bahnpost-L3 "KIEL 27/7 I/NEUMÜNSTER" (1867) auf Briefhülle nach Amsterdam. Ein interessanter Auslandsbrief mit der frühesten bekannten Verwendung dieses Stempels. Signiert Carl H. Lange.
4 Schilling ockerbraun mit preußischen DKr. "CREMPE 30/8 67" auf gesiegeltem Wertbrief mit handschriftlichem Vermerk "Soldatenbrief/ Eigene Angelegenheit des Empfängers/ franco" nach Halle/Saale.
1 Silbergroschen rosa, 2 Einzelwerte, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ALTONA 15 10 67" auf Briefkuvert nach Hannover mit Ankunftsstempel. Ein Wert leichte Druckspur am Oberrand, sonst einwandfrei. Ein seltener und attraktiver Brief. Fotoattest Moeller BPP (2010)
3 Silbergroschen ocker als wertstufengleiche Zufrankatur auf preußischem Ganzsachenumschlag 3 Silbergroschen ocker, mit DKr. "ALTONA 13 7 67" über die Schweiz nach Mailand, mit rückseitigen Transit- und Ankunftsstempeln. Das Weiterfranko in Höhe von "3¾" Silbergroschen (2 Silbergroschen Schweizer Transit und 1 ¾ Silbergroschen italienisches Porto) vorderseitig vermerkt, umgerechnet in "12" Kreuzer. Schöne und einwandfreie Erhaltung. Preußische Frankaturen aus Schleswig-Holstein sind sehr selten; nach Italien haben wir keine weitere registriert. Signiert Jakubek mit Fotoattest (2001)
Innendienstmarke 10 Silbergroschen rosarot, mit DKr. "KELLINGHUSEN 30 8 67" auf kleinem Briefkuvert über Frankreich und die Overland-Mail an die Adresse 'Hamburg Hotel' in Sandhurst, Victoria, Australien. Vorderseitig blauer Grenzübergangstempel sowie "P.D" in rot, rückseitig Transit- und Ankunftsstempel. Marke etwas fehlerhaft, das Kuvert rückseitig nicht komplett und übliche Beförderung-bzw. Lagerungsspuren. Eine sehr seltene Einzelfrankatur mit außerordentlich seltener Destination; wir haben nur einen weiteren Brief von Schleswig-Holstein nach Australien registriert. Fotoattest Jakubek BPP (1994)
Provenienz: Dr. Frank-Michael Wiegand (343. Heinrich Köhler-Auktion, 2011)
Innendienstmarke 30 Silbergroschen blau, sauber entwertet durch DKr. "HUSUM 12 7 67". Links Scherentrennung und kleiner Durchstich Fehler, sonst gute Erhaltung. Sehr selten.
Ganzsachenumschlag 3 Silbergroschen ocker mit sauber auf- und nebengesetztem dänischen EKr. "TRITTAU 27 8 1867" nach Tripkau bei Dannenberg in der Provinz Hannover. Leichte Falz-Flecken, sonst einwandfrei. Es sind nur etwa 10 preußische Ganzsachen in Schleswig-Holstein verwendet bekannt.
Ganzsachenumschlag 1 Silbergroschen rosa, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "ALTONA 6 10 67" nach Wewelsfleth. Vorderseitiger Vermerk "fr. Glückstadt", rückseitig "½"
Schilling Landzustellung notiert, die vom Empfänger eingezogen wurde. Etwas unfrisch.
Ganzsachenumschlag 1 Silbergroschen rosa mit auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "SCHLESW. POST (BUR) 18 5 ZUG Nr…" nach Husum mit Ankunftsstempel. Etwas fleckig. Es sind nur ganz wenige preußische Ganzsachen in Schleswig-Holstein verwendet registriert.
Ganzsachenumschlag 1 Silbergroschen rosa in Mischfrankatur mit 2 Einzelwerten 'HERZOGTH. SCHLESWIG' 1¼ Schilling graulila, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "KIEL 23 10 67" nach Greifenberg in Pommern, mit rückseitigem Ausgabestempel. Der Brief ist um 0,16 Schilling unterfrankiert, was aber nicht beanstandet wurde. Ganz leichte Patina, sonst einwandfrei. Eine in dieser Form einmalige Mischfrankatur. Signiert Jakubek, Fotoattest Moeller BPP (2005)
Provenienz: John Boker jr. (1992)
