383. Auktion
14.–15. & 18.–23. März 2024 in Wiesbaden
- Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil II) (3) Apply Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil II) filter
- Die Lippischen Fürstentümer, Deutschland ab 1849 – Die Sammlungen Gustav Strunk (Teil II) (9) Apply Die Lippischen Fürstentümer, Deutschland ab 1849 – Die Sammlungen Gustav Strunk (Teil II) filter
"ALVERDISSEN 13 2", Taxis-EKr., je sauber auf Kleiner Schild 5 Gr. ockerbraun und Großer Schild 2 ½ Gr. rötlichbraun (L15) auf Ganzsachenumschlag 1 Groschen, als Wertbrief nach Langenhagen mit rückseitig gut erhaltenen Lacksiegeln. 2 ½ Gr. leichte Zahnverkürzungen, sonst einwandfrei. Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: Karl-Hillard Geuther (320. Heinrich Köhler Auktion, 2004)
"BARNTRUP", der Taxis-EKr. nachverwendet auf 16 Belegen und einigen losen Marken und Briefstücken, dabei 2 NDP-Briefe mit vorausbezahltem Bestellgeld, Paketbegleitbrief mit Brustschild-Frankatur, etc.
"LAGE", der Taxis-EKr., nachverwendet auf 38 Briefen und Karten sowie diversen losen Marken und Briefstücken, dabei vorausfrankiertes Bestellgeld, Ortsbrief, Postvorschuss, etc.
"SCHLANGEN 2/6 1874", Taxis-EKr. Klar und zentrisch auf Großer Schild 5 Gr. ocker, auf kompletter gelber Paketkarte nach Varenrode bei Plantlünne. Sehr schöne Erhaltung.
"BÜCKEBURG 7/3 73", der Ablöse-EKr., sauber auf Kleiner Schild ¼ Gr. violett, farbfrisch und einwandfrei, auf Ortsbriefhülle. Schöne und einwandfreie Erhaltung; bis auf die folgend angebotene Briefvorderseite haben wir keinen weiteren Ortsbrief von Bückeburg mit Brustschild-Frankatur registriert. Fotoattest Sommer BPP (2007)
Provenienz: J.J. Volny (Erhardt, 2005)
"BÜCKEBURG 22/10 74", der preußische Ablöse-EKr. auf Großer Schild 2½ Gr. rötlichbraun und 2 Gr. ultramarin, die Paar, zusammen mit Innendienstmarke 10 Gr. gelblichgrau (seltener Plattenfehler 'Doppelter Bindestrich') und 30 Gr. grauultramarin (links Scherentrennung und leicht fleckig), mit vorschriftsmäßiger handschriftlicher Entwertung, auf Paketbegleitbrief (Viertelbogen) nach Hoboken, USA. Eine 2Gr. 2 verkürzte Zähne, sonst einwandfrei. Eine attraktive und seltene Frankatur aus dem bekannten 'Württenberger-Fund'. Fotoattest Krug BPP (2024)
"BÜCKEBURG 21/3 74", der Ablöse-EKr., sauber auf Großer Schild ¼ Gr. violett, sehr tiefe Farbe und einwandfrei, auf Ortsbrief-Vorderseite an den Fürsten Adolph Georg zu Schaumburg-Lippe. Sehr schönes Stück. Fotoattest Sommer BPP (2007)
"BÜCKEBURG 22/10 74", der preußische Ablöse-EKr. auf Großer Schild 5 Gr. ockerbraun zusammen mit Innendienstmarke 10 Gr. gelblichgrau, senkrechter 9er-Block, senkrechtes Paar und 2 Einzelmarken mit vorschriftsmäßiger handschriftlicher Entwertung, vorder- und rückseitig auf kompletter Paketkarte nach Texas. Eine 10 Gr. fehlerhaft, die übrigen Marken in einwandfreier Erhaltung (eine gering getönt). Eine attraktive und seltene 135 Gr.-Frankatur aus dem bekannten 'Württenberger-Fund'. Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: Leon und Francesca Rapkin (315. Heinrich Köhler-Auktion, 2002)
"STADTHAGEN 28.6.90" auf Frageteil 10 Pfg. mit Zufankatur (handschriftliche Entwertung bzw. Durchgangsstempel von Köln), als R-Karte nach Gibraltar mit Ankunftsstempeln.
2 Kreuzer rotorange mit Württemberg-Dreikreisstempel "KNITTLINGEN 6.6.73" auf amtlicher Antwort- "Correspondenz-Karten" - Formular nach Offenburg mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Sehr dekorative und seltene Fremdentwertung von Württemberg, Fotoattest Sommer BPP (1993)
Provenienz: 12. Erhardt & Feuser-Auktion (1985)
29. Joachim Erhardt-Auktion (1993)
½ Groschen orange in Mischfrankatur mit großer Schild 1 Groschen karmin je mit klarem Hufeisenstempel "HAMBURG I.A. 24.OCTBR.72" (Spalink 17-1) auf Briefkuvert via Ritzebüttel nach Helgoland. Der Umschlag mit verklebten Öffnungsfehler oben bzw. rückseitig, die Marken sind farbfrisch, sehr gut geprägt, gut zentriert,gut gezähnt und bis auf eine leichte Eckzahnknitterung bei der 1 Groschen-Marke rechts oben in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mischfrankatur mit der seltenen Destination Helgoland mit dem bis 14. 6. 1873 für Lokalkorrespondenz aus Bremen und Hamburg gültigen Porto von 1 1⁄2 Groschen bzw. 2 Hamburger Schillinge, hier mit vorderseitiger Röteltaxe “2“ (Schillinge)
1872, Post-Einlieferungsschein mit Zier-Rahmenstempel "BRETTEN" für eine Wertsendung nach Wiesloch mit handschriftlicher Datierung vom1.JAN.1872, dem Ersttag für die Brustschildmarken. Das Formular mit üblichen Bedarfsspuren im Rand, sonst in einwandfreier Erhaltung, ein sehr interessanter und seltener Beleg für den Übergang von Baden zum Deutschen Reich, Kurzbefund Stegmüller BPP (2010)
