383. Auktion

14.–15. & 18.–23. März 2024 in Wiesbaden

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Los-Nr.1065
Ausruf200 €
Zuschlag200 €

" K.K.FELDPOST EXPOS. No.3 7/11", klar auf kleinem Briefkuvert nach Wien mit Ankunftsstempel  (rückseitig leicht fehlerhaft), handschriftliches Federkreuz für Portofreiheit. Sehr selten.

Los-Nr.8287
Ausruf500 €

1866, Briefhülle von Wien nach Rom. Kriegsbedingt war eine Beförderung über Österreich nicht möglich; rückseitig errechnete der Postbeamte das Porto über Frankreich (101 Kreuzer) bzw. über die Schweiz (70 Kreuzer) und notierte vorderseitig "Via Frankreich", nebengesetzt roter Transitstempel von Straßburg. Der Brief ist frankiert mit 1863/64, 2 Kr. gelb und 6 Stück 15 Kr. braun, weitere drei 3Kr. grün wurden ersetzt (Stempel hier nachgemalt). Trotz der Ergänzung ein sehr interessanter und äußerst seltener Brief.

Los-Nr.8296
Ausruf300 €
Zuschlag300 €

1850, 6 Kreuzer braun, allseits breitrandig, mit Ra2 "WIEN 2 APR" (1851) auf Briefhülle an Prinz Carl von Bayern in München. Das reguläre Postvereinsporto betrug 9 Kreuzer; innerhalb Österreichs durften laut Verordnung Briefe an Personen, die Portofreiheit genossen mit der halben Gebühr frankiert werden, dies galt jedoch nicht für Bayern. Der Brief wurde mit "6" Kreuzern nachtaxiert, allerdings genoss der Prinz persönlich Portofreiheit. Ein ganz ungewöhnlicher und interessanter Brief.

Los-Nr.8297
Ausruf400 €
Zuschlag800 €

9 Kreuzer blau, 3 Einzelwerte, alle voll- bis meist breitrandig, mit übergehend sauber aufgesetztem blauen Firmenstempel und EKr. "WIEN 19/5" (1858) auf Briefhülle mit Vermerk "Muster ohne Werth anhängend" und einer Gewichtsangabe von "4 ¼" Loth, nach Kitzingen mit Leitvermerk "via Leipzig". Ein ganz ungewöhnliches und seltenes Stück.

Los-Nr.9238
Ausruf200 €
Zuschlagunverkauft

ÖSTERREICH: 1867, 15 Kreuzer braun mit EKr. "PEST 29/10" auf Faltbrief nach Kiel. "1" Silbergroschen (= "5" Kreuzer) Weiterfranko vorderseitig vermerkt. Ein seltener Brief.