383. Auktion
14.–15. & 18.–23. März 2024 in Wiesbaden
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Seiten
7 Kreuzer graulultamarin mit Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. POSTEXPED. No.3 19.2.72" auf amtlichem Correspondenz-Kartenformular (Frech Nr. 1) nach Rotterdam mit Ankunftsstempel. Die Postkartengebühr betrug bis zum 31.12.74 wie die Briefgebühr 7 Kreuzer. Die Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und in guter Erhaltung, die Karte mit Patina und einigen Gebrauchsspuren (u.a. senkrechte Faltung). Als Einzelfrankatur eine äußerst seltene Verwendung dieser Marke auf Postkarte mit Destination Niederlande, wir haben kein weiteres Exemplar registriert, Befund Hennies BPP (1984)
½ Groschen orange mit klarem DKr. "BRAUNSCHWEIG BAHNHOF 6.AUG.1872" auf kompletter Drucksachen-Faltbrief der Firma "Grimme, Natalis & Co." bis 40 g mit rotem Handstempel "P.D." nach Antwerpen, Belgien. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Faltdrucksache mit dekorativer Innenansicht hat leichte Wasserspuren. Sehr seltene Drucksache nach Belgien aus der ersten Portoperiode bis 31.8.1872
Provenienz: Peter Hansen (6. Derichs-Auktion Berlin, 2011)
½ Groschen orange, drei Einzelwerte in Mischfrankatur mit drei Einzelwerten großer Schild ½ Groschen orange je mit Hufeisenstempel "MÜLHEIM i. ELS. 25.JUNI.73" (Spalink 26-4) auf komplettem Faltbrief mit violettem Handstempel "PD" und rotem französischem Transitstempel nach Tarare mit Ankunftsstempel. Die Marken sind farbfrisch, sehr gut geprägt, üblich gezähnt (teilweise Randklebung) und so in einwandfreier Erhaltung. Eine außergewöhnliche, wertstufengleiche Mischfrankatur mit jeweils drei Marken, in dieser Form sicherlich ein einmaliger Brief
Provenienz: 33. Auktion Württembergisches Auktionshaus (1995)
J.J. Volny, 95. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2006)
2 Kreuzer orange mit allseits rauer Zähnung und klarem EKr. "FRANKFURT A.M. N1 8.874" auf komplettem Drucksachen-Faltbrief bis 50 g nach Padova, Italien mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut rau gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Auslandsverwendung aus bekannter Korrespondenz, Fotoattest Krug BPP (2008)
Provenienz: Sammlung Martin-Wolfgang Sommer
¼ Groschen grauviolett im waagerechten Paar je mit klarem EKr. "HAMBURG BAHNHOF 26.10.74" auf amtlichen Postkarten-Formular Postkarten-Formular an den Schweizer Schokoladenfabrikanten Philippe Suchard (1797 – 1884) in Neuchatel, Schweiz mit Ankunftsstempel. Obwohl die Karte unterfrankiert ist, wurde diese ohne Nachgebühren befördert. Die Postkarte oben mit Klebespuren, ansonsten in einwandfreier Erhaltung
Provenienz: J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
¼ Groschen grauviolett, drei Einzelwerte mit Hufeisenstempel "STRASSBURG i. ELS.BHF 31.DECBR.74" (Spalink 36-4) auf komplettem Drucksachen-Faltbrief der Deutschen Unions-Bank mit rotem Handstempel "PD" nach Bordeaux mit Ankunftsstempel. Die Marken sind besonders farbfrisch, sehr gut geprägt und üblich gezähnt, eine seltene Mehrfachfrankatur und bislang einmalige Auslandsdrucksache nach Frankreich vom letzten Gültigkeitstag der 1⁄4 Groschen-Marken großer Schild
Provenienz: Fritz Kirchner (336. Heinrich Köhler-Auktion, 2009)
¼ graupurpur, zwei Einzelmarken und 2 Groschen dunkelgraublau im kleinen Format L15 je mit klarem EKr. "GEBWEILER 21.11.74" auf Faltbriefhülle nach Liverpool mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Eine ungewöhnliche und seltene Frankatur-Kombination in traumhaft schöner Optik, Fotoattest Brugger BPP (2006)
Provenienz: J.J. Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
Sammlung Klaus Bartl (2006)
½ Groschen orange, zwei Einzelmarken und 1 Groschen karmin je mit sehr klarem DKr. "BRAUNSCHWEIG 22.NOV.1872" auf amtlichem Postkarten-Formular nach Glarus, Schweiz mit rückseitigem Ankunftsstempel "ENNENDA 24.XI.72. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, in guter teils rauer Zähnung und einwandfrei erhalten. Die Postkartengebühr in die Schweiz war nur bis zum 31.12.1872 wie die Briefgebühr 2 Groschen, eine besonders schöne der wenigen Postkarten aus dieser Gebührenperiode
Provenienz: J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
Peter Hansen (6. Dr. Derichs-Auktion Berlin, 2011)
½ Groschen orange und 1 Groschen karmin mit Rahmenstempel "HAMBURG E.P.B. No.17 4.12.74" auf Faltbriefhülle nach Middelfart, Dänemark mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Briefhülle mit leichten Beförderungsspuren. Interessante und portogerecht frankierte 1 ½ Groschen-Frankatur bis 15 g aus den Postgebieten Schleswig, Holstein, Lübeck und Hamburg
½ Groschen orange und 2 Groschen blau, je zwei Einzelwerte mit EKr. "STETTIN-BAHNHOF 22.4.74" auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe über 15 bis 30 g mit handschriftlichem Leitvermerk "via Ostende" nach London mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die sehr gut geprägten Marken zum Teil mit Altersspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, dekorative 5 Groschen-Frankatur
½ Groschen orange, 1 Groschen karmin und vier Einzelwerte 5 Groschen ockerbraun mit Rahmenstempel "DRESDEN STADTPOST-EXPED. No. 6. 19.12.74" auf auf vollständiger Wert-Paketadresse nach Davos, Schweiz. Zunächst wurden 11 Groschen deutsches und 10 1⁄2 Groschen schweizerisches Gewichtsporto austaxiert, mit entsprechendem Rötelvermerk “11/101⁄2“. Die übersehene Wertangabe wurde dann bemerkt und nun wurden inklusive Assekuranzgebühr 12 Groschen deutsches und 11 Groschen schweizerisches Porto taxiert, entsprechend mit schwarzem Tintenvermerk “fr 12/11 = 23“ und "fr 23" und der Paketzettel wurde mit einem rotem "W" gekennzeichnet. Die fehlende Gebühr in Höhe von 1 1⁄2 Groschen wurde in solchen Fällen durch Francodefect vom Absender eingezogen. Eine 5 Groschen-Marke mit Papier-Aufrauhung und das Formular mit kleinen Beförderungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine attraktive Frankatur auf seltener Auslands-Wert-Paketadresse mit Portokorrektur
½ Groschen orange, zwei Einzelmarken und 2 Groschen blau mit Rahmenstempel "STRASSBURG i. ELS. E.P.B 23" auf Faltbriefhülle mit rückseitigem Bahnpost-Streckenstempel "STRASSBURG 2.12.IV AVRICOURT" via Paris mit Transitstempel nach Annecy mit Ankunftsstempel. Die beiden ½ Groschen-Marken mit Zähnungsunebenheiten, sonst in guter Gesamterhaltung
1 Groschen karmin mit DKr. "ASCHENDORF 3.2." auf unterfrankierter Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe über 15 bis 30 g im Grenzrayon mit Rahmenstempel "Unzureichend frankiert", durchgestrichenem L1 "FRANCO" und Nachgebühr-Taxe "15" (Cents) nach Vlachtwedde, Niederlande mit rückseitigem Ankunftsstempel von Winschotten in guter Gesamterhaltung. Ein dekorativer und seltener Grenzrayon-Brief der 2. Gewichtsstufe
1 Groschen karmin mit klarem Hufeisenstempel "METZ 5.JULI.74" (Spalink 25-1N) auf komplettem Faltbrief im Wechselverkehr nach Diekirch, Luxemburg mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Dekorativer Brief mit besserem Hufeisenstempel
Provenienz: J.J. Volny, (92. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005)
1 Groschen karmin im senkrechten Dreierstreifen mit schwedischem Bahnpost-EKr. "PKXP. No.2 UPP. 2.10.1873" der Eisenbahn-Linie Malmö-Falkenberg als nachträgliche Entwertung auf Briefkuvert nach Helsingborg, Schweden mit rückseitig weiterem Bahnpost-Stempel "PKXP No.11 UPP. 2.10.1876". Das Aufgabedatum beim Schiffsbriefkasten war wohl der 30.9.1873, der letzte Tag der 3 Groschen-Gebührenperiode. Frankierte Briefe mit Schiffsbeförderung nach Schweden, die ohne Entwertung im Schiffsbriefkasten vorgefunden wurden, wurden direkt nach der Anlandung oder wie hier bei der weiteren Beförderung mit schwedischen Poststempeln entwertet. Die Marken sind farbfrisch und sehr gut geprägt, durch einen unvollständigen und viel zu kurzen Vorschub des Zähnungskammschlags erscheint die senkrechte Zähnung zwischen der oberen und mittleren Marke unregelmäßig, ist jedoch herstellungsbedingt normal und führte bei der oberen Marke zum kleinen Format L15. Ein attraktiver Brief in guter Gesamterhaltung mit außergewöhnlicher Fremdentwertung in Schweden, bisher sind nur sechs Briefe registriert, Fotoattest Dr. Zill BPP (2024)
1 Groschen karmin im waagerechten Paar und zwei Einzelwerte je im kleinem Format L15 mit DKr. "EMDEN 24.10." eingeschriebener Briefhülle bis 15 g mit altem Hannover-Stempel "RECOMMANDIRT" nach Amsterdam mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung, Fotobefund Brugger BPP (2000)
1 Groschen karmin, 2 Groschen blau und 5 Groschen ockerbraun je mit klarem DKr. "MEMEL 7.11.74" auf eingeschriebener Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe an das Stadt-Weisen-Gericht in Riga, Russland mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Dekorative Dreifarben-Frankatur in recht seltener Verwendung nach Russland, Fotoattest Sommer BPP (1999)
1 Groschen karmin und 2 Groschen blau je mit klarem EKr. "SAARLOUIS 14.11.72" auf eingeschriebener Faltbriefhülle im Wechselververkehr nach Luxemburg-Stadt mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken mit etwas Patina, sonst in guter Gesamterhaltung, eingeschriebene Briefe nach Luxemburg sind selten
1 Groschen karmin und waagerechtes Paar und Einzelmarke 2 Groschen blau je mit klarem EKr. "NEUFAHRWASSER 13.4.73" auf eingeschriebenem Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe über 15 bis 30 g nach Laurvig, Norwegen mit Ankunftsstempel. Alle Marken sind sehr gut geprägt, die 1 Groschen- sowie mittlere 2 Groschen-Marke mit Randfehlern, der Umschlag mit einigen Gebrauchsspuren, ansonsten optisch ansprechend. Eingeschriebene Briefe nach Norwegen sind sehr selten, in Verbindung mit der 2. Gewichtsstufe sind bisher nur zwei Briefe bekannt
1 Groschen karmin in Mischfrankatur mit Ausgabe 1874 2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange im waagerechten Paar je mit EKr. "COELN-BAHNHOF 7.7.74" auf eingeschriebener Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe über 15 bis 30 g nach Amsterdam mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und gut gezähnt, die 1 Groschen-Marke mit kleinem Eckbug, ansonsten in einwandfreie Erhaltung; eine dekorative Mischfrankatur
2 Groschen blau mit EKr. "REMSCHEID 6.9.75" auf Faltbriefhülle nach Madrid, Spanien mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung. Ab 1.7.1875 galt für Briefe bis 15 g nach Spanien der neue UPU-Tarif von 20 Pf. Späte, nur 6 Monate mögliche und äußerst seltene Aufbrauchsverwendung als 20 Pfennige-Frankatur zum Weltpostvereinsporto, nach Spanien sind bisher nur drei tarifgerecht frankierte Briefe mit Brustschild-Frankatur registriert. Textauszug aus der General-Verfügung No 138 der Deutschen Reichs-Postverwaltung vom 21. Juni 1875: Der unter dem am 9. Oktober 1874 zu Bern zwischen Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Belgien, Dänemark, Egypten, Spanien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Luxemburg, Norwegen, Niederland, Portugal, Rumänien, Rußland, Serbien, Schweden, der Schweiz und der Türkei geschlossene Vertrag, betreffend die Gründung eines Allgemeinen Postvereins, tritt am 1. Juli 1875 in Kraft.
2 Groschen blau mit klarem EKr. "MANNHEIM 27.5.75" auf Firmen-Briefkuvert nach Schwyz, Schweiz mit Ankunftsstempel. Der Umschlag oben links mit kleiner Fehlstelle und unterhalb der Frankatur mit waagerechter Faltung, sonst in guter Gesamterhaltung. Nicht häufige und späte Verwendung der Groschen-Marke im ehemaligem Kreuzer-Gebiet
2 Groschen blau mit EKr. "BERLIN P.EXP. III 21.2.74" auf unterfrankiertem Briefkuvert mit handschriftlichem Vermerk "Bfks" (Briefkasten), die Stempel "Insufficiently prepaid" und "MORE TO PAY" sowie Nachgebühr-Taxe "4" (Pence) in schwarzer Tinte nach Oxford mit Ankunftsstempel. Der Brief wurde als unfrankiert behandelt und vom 6 Pence Porto für den unzureichend frankierten Brief wurden 2 Groschen mit 2 Pence angerechnet (Rötelvermerk "2"), die restlichen 4 Pence wurden vom Empfänger eingezogen. Interessanter Brief in guter Gesamterhaltung
2 Groschen blau im senkrechten Paar mit klarem "M.GLADBACH 15.4.74" auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe im Grenzrayon nach Venlo mit Ankunftsstempel. Das farbfrische, sehr gut geprägt und gut gezähnte senkrechte Paar mit senkrechtem Bug, wie fast allen Briefen aus der bekannten Sanders-Korrespondenz. Bisher sind nur wenige R-Briefe der 2. Gewichtsstufe im Grenzrayon bekannt
2 Groschen blau im waagerechten Paar mit aptiertem Hamburg DKr. "HAMBURG 21.4.74" auf eingeschriebener Briefhülle mit Handstempel "Recomandirt" nach Rotterdam mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung
2 Groschen grauultramarin im senkrechten Viererstreifen mit EKr. "HANNOVER 30.5.74" auf eingeschriebenem Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe mit rotem Handstempel "P.D." und französischem Transitstempel via Paris nach Lyon mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken des Viererstreifens sind gut geprägt, üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine attraktive, tarifgerechte und seltene Mehrfachfrankatur mit 6 Groschen Beförderungs- und 2 Groschen Rekommandationsgebühr, Fotoattest Krug BPP (2009)
Provenienz: 28. Joachim Erhardt-Auktion (1993)
Fritz Kirchner (336. Heinrich Köhler-Auktion, 2009)
2 Groschen blau und 2 ½ Groschen braun je mit klarem EKr. "BERLIN P.A.45. N2 7.10.73" auf komplettem R-Faltbrief nach London mit vorderseitigem Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorative 4 ½ Groschen-Frankatur, Fotobefund Sommer BPP (2003)
2 ½ Groschen braunorange mit klarem EKr. "WESSERLING ** 30.3.75" auf Faltbriefhülle nach Palermo, Italien mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, eine nicht häufige und späte Verwendung aus 1875 zum 25 Pfennig-Tarif nach Italien
2 ½ Groschen rötlichbraun mit Bahnpost Streckenstempel "HAMBURG 26.11 II VAMDRUP" auf Faltbriefhülle nach Christiansand, Norwegen in einwandfreier Erhaltung, dekorative Einzelfrankatur aus bekannter Korrespondenz mit Fotobefund Krug BPP (2017) Der Absender war die Hambuger Bank C. H. Donner, die seit 1816 in Altona ihre Geschäfte führte und seit 1871 ihren Stammsitz in Hamburg hatten. Der Kaufmann und Reeder Conrad Hinrich Donner gründetet das Handelshaus "Hamburger Banco" 1798, sein Enkel Conrad Hinrich III. Donner war 1870 Mitgründer der "Commerz- und Disconto-Bank" in Hamburg, der späteren Commerzbank AG
2 ½ Groschen braun mit klarem Hufeisenstempel "CREFELD 30.APRIL.74" (Spalink 6-6) auf Faltbriefhülle nach Mailand mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Eine sehr seltene, tarifgerechte Einzelfrankatur mit dieser besseren Farbe, signiert Spalink BPP und Fotoattest Krug BPP (2004)
5 Groschen ockerbraun mit Hufeisenstempel "MÜHLHAUSEN i. ELS. ++ 6.JAN.73" auf R-Briefkuvert mit Versuchs-R-Zettel "weite rote Schlingen" (Eckfehler) mit handschriftlicher Nummer sowie violettem "Recomandirt"- und rotem "Recommandé"-Stempel nach Géradmer, Frankreich mit Ankunftsstempel. Die Marke mit kleinem Randriss und der Umschlag mit kleinen Alterungsspuren und rückseitig wurden die Lacksiegel entfernt, sonst in guter Gesamterhaltung. Dekorative und seltene Frankatur, in Kombination mit der R-Zettel-Variante und den R-Stempeln sind nur wenige Belege bekannt, Fotoattest Brugger BPP (2008)
Provenienz: 59. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 1996
5 Groschen ockerbraun mit Rahmenstempel "DRESDEN POST-EXPEDTION No.2 31.3.74" auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Rom mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und bis auf einen Eckbug in einwandfreier Erhaltung, der Umschlag oben mit kleinem Einriss. Eine tarifgerechte, nicht häufige Verwendung nach Italien
1 Kreuzer grün im waagerechten Paar mit klarem Rahmenstempel "FRANKFURT A.M. POSTEXPED. No.1 21.2.73" auf komplettem Drucksachen-Faltbrief der Firma "Seck & Co." mit innen einer Abbildung einer "Patent-Getreide-Reinigungs-(Schäl)-Maschine nach Bern, Schweiz mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Sehr dekorative, tarifgerecht frankierte Werbedrucksache, in Verbindung mit der Mehrfachfrankatur 1 Kreuzer eine seltene Verwendung, Fotoattest Brugger BPP (1996)
3 Kreuzer karmin mit klarem EKr. "MAINZ 25.6.74" auf Drucksachen-Faltbrief nach Amsterdam mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Faltdrucksache hat Alterungsspuren. Seltene Drucksache aus dem Kreuzer-Bezirk in die Niederlande mit tarifgerechter Frankatur, hier aus der bekannten Deichmann & vom Rath-Korrespondenz
3 Kreuzer karmin, zwei Einzelwerte je mit klarem EKr. "DONAUESCHINGEN 12.APR.(73)" auf dekorativem, unterfrankiertem Firmen-Vordruckbrief der Firma "Leo Kunz & Comp. - Bürsten & Pinsel-Fabrik in Donaueschingen" nach Unterstras bei Zürich mit Ankunftsstempel. Vorderseitig mit blauer Taxe "30" (Rappen), das Porto für unzureichend frankierte Briefe betrug 50 Rappen, die vorhandene Frankatur wurde mit 20 Rappen angerechnet. Der Umschlag ist rückseitig nicht ganz komplett und dreiseitig geöffnet, sonst in guter Gesamterhaltung, ein interessanter Brief mit Nachgebühr-Taxe in die Schweiz
3 Kreuzer karmin und drei Einzelwerte 7 Kreuzer grauultramarin je mit EKr. "LOLLAR 24.2.74" auf Briefkuvert bis 15 g mit handschriftlichem Leitvermerk "via Liverpool" und rotem Handstempel "PD" via London mit Rötelvermerk "5" (Pence) für das britische Weiterfranco nach Funchal, Madeira. Alle Marken sind farbfrisch und gut geprägt, die rechte 7 Kreuzer-Marke fehlerhaft, die anderen gut gezähnten Marken mit Druckstellen, sonst in guter Erhaltung, der Umschlag rückseitig mit ausgeschnittenem Lacksiegel. Ein seltener, tarifgerecht frankierter 24 Kreuzer-Brief aus der bekannten Buderus-Korrespondenz, bisher sind nur wenige Briefe aus dem Kreuzer-Bezirk nach Madeira bekannt, signiert Klickow und Fotoattest Krug BPP (2019)
