383. Auktion
14.–15. & 18.–23. März 2024 in Wiesbaden
- Hauptkatalog (1) Apply Hauptkatalog filter
- Luft- und Zeppelinpost – inklusive der Sammlung der Familie Sieger (1) Apply Luft- und Zeppelinpost – inklusive der Sammlung der Familie Sieger filter
- Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil II) (9) Apply Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil II) filter
1912, George Washington 2 c. and Benjamin Franklin 10 c. with oval cancellation "NEW YORK N.J." on registered cover "Ozean-Brief" with sender address cancel "Kaiser Wilhelm der Große" on reverse to San Francisco with arrival mark from 30-9.12. The envelope vertical foldet and file holes at left closed, otherwise fine
1921, Ganzsachen-Flugpostumschlag 30 Centavos mit Zufrankatur Handstempel "A" auf 20 Centavos im waagerechten Paar und Einzelwert in Mischfrankatur mit Deutsches Reich Freimarken Ziffer 300 und 400 Mark sowie zwei Einzelwerte Schnitter 25 Mark je mit Poststempel "BREMEN 8.5.23" nach Barranquilla mit vorderseitigem roten Flugpoststempel "SERVICIO POSTAL AEREO SCADTA RARRANQUILLA 4.VI.1923". Der Umschlag mit senkrechter Faltung und oben verklebtem Einriss sowie die deutsche Zufrankatur zum Teil stark fehlerhaft, trotz der Einschränkungen eine ungewöhnliche Verwendung aus 1923, in Verbindung mit dem Ganzsachen-Umschlag und den Handstempel-Marken sehr selten
¼ Groschen grauviolett, 1 Groschen karmin und waagerechtes Paar 5 Groschen ockerbraun in Mischfrankatur mit kleiner Schild ½ Groschen orange, alle Marken farbfrisch und deutlich geprägt je mit DKr. "TONDERN 14.7.72" auf komplettem Faltbrief (innen Ecken gestützt) mit richtiger Frankierung für die Versendung über England. Die Beförderung des Briefes mit handschriftlichem Leitvermerk "via San Nazaire" erfolgte über Frankreich mit blauem Transitstempel über Frankreich und blauem Fehlbetrag-Vermerk "Def 4 ¼" (Differenz zum richtigen Porto von 16 Groschen für einen Brief der 2. Gewichtsstufe über Frankreich) nach Guanajuato, Mexiko mit Taxziffer "2" (Reales) für die Inlandsgebühr ab Landungshafen. Die linke 5 Groschen-Marke hat einen Registrierbug und die 1 Groschen-Marke hat teils kurze Zähnung, sonst in guter Gesamterhaltung, eine in dieser Form einzigartige und dekorative Vierfarben-Frankatur nach Mexiko, ausführliches Fotoattest Krug BPP (2020)
Provenienz: Chris King (376. Heinrich Köhler-Auktion, 2021)
½ Groschen rötlichorane in Mischfrankatur mit Ziffernzeichnung 10 Groschen gelblichgrau, 16 Einzelwerte, davon einer mit Poststempelentwertung, die übrigen mit vorschriftsgemäßer handschriftlicher Federzugentwertung und großer Schild 1 Groschen karmin und 2 Groschen grauultramarin rückseitig auf Wert-Paketbegleitbrief von "BURHAVE / 14 11" mit großem Wertpaketzettel mit Ortskennzeichnung durch den Vorphila-Einzeiler "BURHAVE" via Bremen nach Austin, Texas. Eine 10 Groschen-Marke ist eckrund, ansonsten sind alle Marken der Massenfrankatur bis auf einige Alterstönungen in einwandfreier Erhaltung. Das Gesamtporto von 162 3/4 Groschen für das 2 Pfund 154 Gramm schwere Paket mit der Wertangabe "12 Thaler" setzt sich aus dem deutschen Portoanteil von 2 Groschen (Grenzzone) + 3⁄4 Groschen Versicherungsgebühr und dem Porto ab Bremen von 130 + 30 Groschen zusammen. Austaxiert und frankiert wurden allerdings 163 ½ Groschen, weil das deutsche Versicherungsporto mit 1½ Groschen für die I. Zone angesetzt wurde. Eine außergewöhnliche Massenfrankatur mit seltener Poststempel-Entwertung aus dem ehemaligen Großherzogtum Oldenburg auf einer Innendienstmarke, Fotoattest Krug BPP (2010)
Provenienz: Rolf Rohlfs (341. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1 Groschen karmin im waagerechten Sechserstreifen mit klarem EKr. "BREMEN 10.2.7" auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe mit handschriftlichem Leitvermerk "per Prussian closed Mail" und rotem Handstempel "Franco" nach New York mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die Marken sind farbfrisch, gut geprägt und bis auf wenige verkürzte Zähne üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorativer Übersee-Brief mit einer außergewöhnlichen Einheit, bisher ist nur ein weiterer Sechserstreifen auf Brief bekannt, ausführliches Fotoattest Krug BPP (2006)
Provenienz: J.J. Volny (95. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
Peter Beutin (150. Dr. Derichs-Auktion, 2017)
1 Groschen karmin und 2 Groschen blau mit klarem Rahmenstempel "BREMEN STADTPOST-EXP. III. 23.5.72" auf Faltbriefhülle mit handschriftlichem Leitvermerk "Cöln-Ostende/Closed Mail" und rotem Handstempel "Franco" nach New York mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Ein dekorativer Übersee-Brief in tadelloser Erhaltung
18 Kreuzer ockerbraun und 7 Kreuzer ultramarinblau in Mischfrankatur mit großer Schild 3 Kreuzer karmin je mit klarem EKr. "OFFENBURG 9.3.74" als tarifgerechte 28 Kreuzer-Frankatur auf Briefkuvert mit Leitvemerk "via Bordeaux" und rotem französischem Transitstempel sowie blauem Tax-Vermerk "80" (Centimes) für das französische Weiterfranco nach Buenos Aires, Argentinien. Die Marken sind farbfrisch, sehr gut geprägt, üblich gezähnt und bis auf eine kleine Schürfung links bei der 3 Kreuzer-Marke in einwandfreier Erhaltung, der Umschlag mit zwei kleinen Papier-Fehlstellen, für einen Überseebrief eine überdurchschnittlich gute Gesamterhaltung. Eine attraktive und seltene Mischfrankatur mit der Destination Argentinien, bisher sind nur wenige Briefe aus dem Kreuzer-Gebiet bekannt, Fotoattest Dr. Zill BPP (2024)
30 Groschen blau mit handschriftlicher Entwertung "Cassel 20/11 74" in Mischfrankatur mit großer Schild 5 Groschen graubraun mit klarem EKr. "CASSEL 20.11." auf kompletter Paketkarte mit korrekt austaxiertem Rötel-Vermerk "5/30" (Groschen) via Bremen nach Philadelphia, USA. Die gut gezähnte 30 Groschen-Marke mit Altersfleck, die Paket-Karte mit Gebrauchsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Dekorative und seltene Frankatur aus dem "Württenberger Fund" mit der Innendienstmarke 30 Groschen, Fotoattest Sommer BPP (1990)
Provenienz: 119. Dr. Derichs-Auktion (2001)
½ Groschen orange mit DKr. "LEIPZIG 4.MRZ.75" auf Ganzsachenkarte 5 Pfennige via Bremen mit dem Dampfer Rhein des Norddeutschen Lloyd nach New York, USA mit rotem Eingangsstempel “NEW YORK PAID ALL MAR 21“, der die korrekte Frankatur bestätigt (Tarif vom 1.12.1873 bis 30.6.1875 1 Groschen bzw. 10 Pfennig). Die ½ Groschen-Marke ist sehr gut geprägt und üblich gezähnt, die Karte ist zweimal gefaltet und leicht eckrund. Eine dekorative Übersee-Postkarte mit seltener wertstufengleicher
Währungsmischfrankatur Groschen/Pfennige
2 ½ Groschen braunorange mit klarem EKr. "BREMEN 29.4.73" auf Briefkuvert mit schwarzem Handstempel "FRANCO" nach New York mit vorderseitigem Ankunftsstempel, der Brief wurde mit dem Dampfer America des Norddeutschen Lloyd von Bremen nach New York befördert. Eine dekorative Einzelfrankatur auf Übersee-Brief in einwandfreier Erhaltung
2 ½ auf 2 ½ Groschen rötlichbraun mit klarem EKr. "HAMBURG P.V.3 1.1.74" auf Faltbriefhülle bis 15 g nach New York mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Der Brief ist mit dem Dampfer Hermann des Norddeutschen Lloyd von Bremen nach New York befördert, eine seltene Aufbrauchsverwendung dieser Marke als 25 Pfennig-Marke vom Ersttag der Pfennige-Ausgabe, Fotoattest Brugger BPP (2006)
Provenienz: Dietrich Oldenburg (117. Felzmann-Auktion (2007)
