383. Auktion

14.–15. & 18.–23. März 2024 in Wiesbaden

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Los-Nr.8281
Ausruf500 €
Zuschlagunverkauft

7 Kreuzer ultramarin, links unten etwas berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit DKr. "LANDSHUT 5 Mai 1869" und nebengesetztem roten L1 "Chargé" auf Bischofsbrief an Gregor in München. Ein attraktiver und sehr seltener eingeschriebene Bischofsbrief. Fotobefund Schmitt BPP (2008)

Los-Nr.8282
Ausruf150 €
Zuschlagunverkauft

1 Kreuzer gelbgrün und 2 Einzelwerte 3 Kreuzer rosa, mit blauviolettem EKr. "WÜRZBURG BAHNH. 29 6" (1873) auf Briefkuvert nach Brüssel mit Transit- und Ankunftsstempel. Eine 3 Kreuzer leicht über den Rand geklebt und kleiner Teil der Rückseite fehlend, sonst einwandfrei.

Los-Nr.8283
Ausruf1.500 €
Zuschlag1.500 €

1 Kreuzer grün und 3 Kreuzer rosa , beide farbfrisch und tadellos, mit EKr. "MÜNCHEN II 16 AUG." als tarifgerechte 4 Kreuzer-Frankatur auf Drucksache (Angebot von Kupferstich-Bildnissen von König Ludwig II.) mit Leitvermerk "via Bremen" nach New York,USA. Kleiner Einriss im Briefpapier geklebt, sonst einwandfrei. Ein außerordentlich seltenes und attraktives Stück. Signiert Brettl BPP und Fotoattest Stegmüller BPP (2024)

Los-Nr.8284
Ausruf300 €
Zuschlag300 €

1 Kreuzer gelbgrün, 2 Einzelwerte, mit 3 Kreuzer rosa und 6 Kreuzer ockerbraun, als Streifen geklebt, alle farbfrisch und bis auf unauffälligen Randkorrekturen bei der linken 1 Kreuzer einwandfrei, mit zartem EKr. "FÜRTH 8 1" auf gelbem Briefkuvert (an einigen Stellen ergänzt) nach New York. Ein attraktiver Transatlantik-Brief. Fotobefund Stegmüller BPP (2024)

Los-Nr.8285
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

3 Kreuzer karmin und 6 Kreuzer ockerbraun auf Briefhülle von Augsburg sowie 9 Kreuzer braun auf Briefkuvert von München, beide 1874/75 nach Frankreich

Los-Nr.8286
Ausruf400 €
Zuschlag400 €

6 Kreuzer braun, Wasserzeichen 'Enge Rauten', 2 Einzelwerte, mit kleinem  EKr. "ANSBACH 27 5" (1871) auf Briefkuvert mit rückseitigem Durchgangsstempel von München (und dann über die Schweiz weitergeleitet) nach Vannes in der Bretagne, mit Ankunftsstempel vom 1. Juni. Rückseitig leichter Öffnungsmangel und geringe Altersspuren, sonst einwandfrei. Eine seltene Mehrfachfrankatur und seltene Umleitung während der Pariser Kommune. Fotoattest Brettl AIEP (2016)

Los-Nr.8287
Ausruf500 €

1866, Briefhülle von Wien nach Rom. Kriegsbedingt war eine Beförderung über Österreich nicht möglich; rückseitig errechnete der Postbeamte das Porto über Frankreich (101 Kreuzer) bzw. über die Schweiz (70 Kreuzer) und notierte vorderseitig "Via Frankreich", nebengesetzt roter Transitstempel von Straßburg. Der Brief ist frankiert mit 1863/64, 2 Kr. gelb und 6 Stück 15 Kr. braun, weitere drei 3Kr. grün wurden ersetzt (Stempel hier nachgemalt). Trotz der Ergänzung ein sehr interessanter und äußerst seltener Brief.

Los-Nr.8288
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

BADEN: 1848, kompletter Faltbrief von Prinz Karl Theodor von Thurn und Taxis, mit L2 "MANNHEIM 11. Mai 48" an seine Tochter in Ansbach. Da der Fürst in Baden keine Portofreiheit genoss, wurde der Brief trotz Franchise-Vermerks mit "12" Kreuzern taxiert; vorderseitig roter "WÜRZBURG AUSLAGE ". Die Taxe wurde dann wieder gestrichen, da Absender und Empfängerin in Bayern Portofreiheit genossen. Ein interessanter Brief aus der Zeit des Aufstandes in der Pfalz.

Los-Nr.8289
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

BADEN: 1865 (ca.), kleines Briefkuvert, frankiert mit 1862,3 Kreuzer rosa, mit DKr. "PIPPOLDSAU 31 AUG.", an die Prinzessin Sophie-Charlotte in Bayern, nach Schloss Possenhofen. Kuvert kleiner Einriss.

Los-Nr.8290
Ausruf100 €
Zuschlag160 €

PREUSSEN: 1865, Briefkuvert mit dekorativer Adresse, an den Fürsten Clodwig zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst in Schillingsfürst, frankiert mit Preußen Wappen 3 Silbergroschen ocker mit Ra. 3 Berlin Post-EXP. 7 26 1 65. Rückseitig gut erhaltenes schwarzes Lacksiegel der Fürsten zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst. Kuvert etwas knittrig.

Los-Nr.8291
Ausruf100 €
Zuschlag200 €

SCHLESWIG-HOLSTEIN: 1864, "K. PR: FELDPOST-RELAIS FLENSBURG 9 10" auf Feldpostbrief-Hülle nach Landshut, mit Ankunftsstempel

Los-Nr.8292
Ausruf80 €
Zuschlagunverkauft

1862 (ca.), kleines Briefkuvert (rückseitig in Gold geprägte Fürstenkrone mit Monogramm)  aus Offenbach, frankiert mit Taxis 3 Kreuzer rosa, an den Fürsten zu Löwenstein-Wertheim in das Jagdschloss Karlshöhe im Spessart

Los-Nr.8293
Ausruf300 €
Zuschlag4.200 €

GROSSBRITANNIEN: 1859, teilbezahltes Streifband der 3.Gewichtsstufe mit gedruckter Absenderangabe der 'ROYAL GEOGRAPHIC SOCIETY', an die Militär-Bibliothek in München, mit nebengesetztem "PP" im Kreis. Für die Auslandsstrecke in Rötel taxiert. Ein interessantes und seltenes Stück.

Los-Nr.8294
Ausruf200 €
Zuschlag300 €

1850, mit 1 Shilling und 4 Pence vorausbezahlter kompletter Faltbrief der 'Linnean Society of London' an Professor Carl Ritter von Martius, Präsident der Königlich Bayerischen Botanischen Gesellschaft, mit vorderseitig im roten "Aus England per Aachen franco" nach Regensburg, nachgesandt nach München, für die Inlandsstrecke erneut vorausbezahlt mit "6" Kreuzern. Die Gesellschaft dankt für die Glückwünsche zur Wahl von Robert Brown zum Präsidenten der Society.

Los-Nr.8295
Ausruf3.000 €
Zuschlag3.400 €

Kap der Guten Hoffnung 1855/63, Perkins Bacon 6 Pence blass lila, an einer Stelle etwas angeschnitten, sonst voll- bis breitrandig, mit klarem Dreiecksstempel auf teilfrankierter Briefhülle der 3.Gewichtsstufe von "BURGHERSDORP AP 4 1859" über Kapstadt, London und Frankreich, nach Augsburg mit Ankunftsstempel vom 4. Juni. In England zunächst "LONDON PAID" gestempelt, dann aber das "PAID" gestrichen und der Brief in Bayern als völlig unfrankiert taxiert mit 1 Gulden und 45 Kreuzern. Die Frankatur 2 kleine verklebte Randrisse, sonst für diese Strecke sehr schöne Erhaltung. Ein äußerst seltener Brief. (SG 7)

Los-Nr.8296
Ausruf300 €
Zuschlag300 €

1850, 6 Kreuzer braun, allseits breitrandig, mit Ra2 "WIEN 2 APR" (1851) auf Briefhülle an Prinz Carl von Bayern in München. Das reguläre Postvereinsporto betrug 9 Kreuzer; innerhalb Österreichs durften laut Verordnung Briefe an Personen, die Portofreiheit genossen mit der halben Gebühr frankiert werden, dies galt jedoch nicht für Bayern. Der Brief wurde mit "6" Kreuzern nachtaxiert, allerdings genoss der Prinz persönlich Portofreiheit. Ein ganz ungewöhnlicher und interessanter Brief.

Los-Nr.8297
Ausruf400 €
Zuschlag800 €

9 Kreuzer blau, 3 Einzelwerte, alle voll- bis meist breitrandig, mit übergehend sauber aufgesetztem blauen Firmenstempel und EKr. "WIEN 19/5" (1858) auf Briefhülle mit Vermerk "Muster ohne Werth anhängend" und einer Gewichtsangabe von "4 ¼" Loth, nach Kitzingen mit Leitvermerk "via Leipzig". Ein ganz ungewöhnliches und seltenes Stück.

Los-Nr.8298
Ausruf200 €
Zuschlag200 €

USA: 1865 (ca.), orangefarbenes Briefkuvert mit 1861/67,30 C. orange, mit zentrischem EKr. Philadelphia MAR 11 186..", und nebengesetztem blauen "AMERIKA ÜBER BREMEN FRANCO", nach Rodt bei Landau in der bayerischen Pfalz. Sehr schöne Erhaltung.

Los-Nr.8501
Ausruf200 €
Zuschlag320 €

1811, kompletter Faltbrief mit L3 " R.4 BREMEN 10 MAY1811" sowie rotem "FRANCO OLDENBOURG", nach Norden. Waagerechte Aktenfaltung unten etwas gestützt. Sehr selten.

Los-Nr.8502
Ausruf250 €
Zuschlag440 €

1814, "BREMEN / FRANCO H.G." sehr sauber auf komplettem Faltbrief von Hamburg über die Niederlande nach Bordeaux, mit "19" Decimen taxiert. Sehr selten.

Los-Nr.8503
Ausruf1.000 €
Zuschlag1.000 €

1841, kompletter Paketbegleitbrief von Bremen nach Norderney, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "TELEGRAPH Franco" und entsprechendem Leitvermerk. Ein außerordentlich seltener Beleg des Seebäderdienstes der Linie Bremen-Wangerooge-Norderney; wir haben nur einen weiteren Brief mit diesem Stempel registriert.

Provenienz: 246. Heinrich Köhler-Auktion (1985) Arthur Salm (Huys-Berlingin 1993)

Los-Nr.8504
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

1842, kompletter Paketbegleitbrief von Bremen nach Norderney, mit Leitvermerk "p. Telegraph", taxiert mit 2 Gutegroschen und 4 Pfennigen.

 

Los-Nr.8506
Ausruf100 €
Zuschlag180 €

1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type I, senkrecht gestreiftes Papier, allseits breitrandig, mit blauem Rahmenstempel "BREMEN Bahnhof." . Kleine Hinterlegung, ansonsten einwandfreie Erhaltung mit besserem Stempel. Signiert Schlesinger und Fotobefund Neumann BPP (2023)

Los-Nr.8507
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type I, senkrecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, mit sehr sauber und nahezu vollständig aufgesetztem Langstempel "FRANCO". in der linken oberen Ecke minimal hell, ansonsten ein sehr attraktives Stück. Signiert Glasewald und Fotobefund Neumann BPP (2023)

Los-Nr.8508
Ausruf1.000 €
Zuschlag1.350 €

1855/62, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type III, senkrecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, mit zweimal sauber aufgesetztem Langstempel "FRANCO" und nebengesetztem Schlüsselstempel „BREMERHAVEN 12 1“ auf Hülle eines Faltbriefes. Diese mit unauffälligen Mängeln, die Marke selbst jedoch absolut einwandfrei. Ein sehr attraktiver Brief dieser selteneren 2. Auflage. Signiert Grobe und Kruschel sowie Fotoattest Neumann BPP (2023)

Provenienz: 132. Grobe-Auktion (1965) Sammlung Hehmsoth (25. Kruschel-Auktion,1987)

Los-Nr.8509
Ausruf1.000 €
Zuschlag2.800 €

1855, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, waagerecht gestreiftes Papier, waagerechter Dreierstreifen in Typenkombinationen I-II-III mit Teilen des Bogenwasserzeichens "HAS", dabei die beiden linken Marken zusätzlich mit den Feldmerkmalen "Bogen über der Krone". Frische Farbe und allseits breitrandig geschnitten, ungebraucht mit Originalgummi und in einwandfreier Erhaltung. Ein außergewöhnlich schöner Streifen der ersten Auflage, der mit Kombination der beiden Besonderheiten eine große Rarität des Sammelgebietes darstellt. Signiert Ressel, Richter und Engel, Fotoattest Neumann BPP (2023)

Provenienz: Dr. Herbert Schnapka (61. Corinphila-Auktion, 1979) und Salm (Huys-Berlingin 1992)

Los-Nr.8510
Ausruf1.000 €
Zuschlag2.000 €

1855, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type II, waagerecht gestreiftes Papier, allererste Auflage mit vollständigen Trennungslinien an allen Seiten und "Bogen über der Krone", sehr farbfrisch und allseits gleichmäßig breitrandig mit sehr gut sichtbaren Trennungslinien an drei Seiten, mit sauber und zentrisch aufgesetztem Doppelkreisstempel „ST. P. A. BREMEN 14 1“. Oben ein waagerechter Knick geglättet, ansonsten einwandfreie Erhaltung. Von dieser Frühauflage sind bisher nur wenige Exemplare bekannt, dieses gehört zu den besten. Signatur Richter und Fotoattest Neumann BPP (2023)

Provenienz: Arthur Salm (Huys-Berlingin, 1992)

Los-Nr.8511
Ausruf100 €
Zuschlag260 €

1855, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type II, waagerecht gestreiftes Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 17 6" auf Briefstück. Die Marke war zur Kontrolle gelöst, soweit beurteilbar einwandfrei. Fotobefund Neumann BPP (2023)

Los-Nr.8512
Ausruf1.500 €
Zuschlag3.200 €

1855, 3 Grote auf blaugrau, geschnitten, Type II, waagerecht gestreiftes Papier, mit Teil des Bogenwasserzeichens "Lilie", farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 27 2" (1861) auf Faltbrief nach Bremerhafen. Die Marke war zur Kontrolle gelöst und ist soweit beurteilbar einwandfrei. Ein sehr attraktiver Brief mit dieser seltenen Variante; wohl der beste der nur vier bekannten. Signiert Ressel und Kruschel sowie Fotoattest Neumann BPP (2023) Provenienz: Hehmsoth (25. Kruschel 1987)

Los-Nr.8513
Ausruf100 €
Zuschlag130 €

1856, 5 Grote auf hellkarmingrau, geschnitten, Type II, farbfrisch und allseits breitrandig, mit sauber und fast vollständig aufgesetztem Langstempel "FRANCO", unauffällige Reparatur in der rechten oberen Ecke, ansonsten einwandfrei. Ein sehr attraktives Stück mit seltenerer Entwertung. Signiert Richter und Fotobefund Neumann BPP (2023)

Los-Nr.8514
Ausruf1.000 €
Zuschlag1.000 €

1856, 5 Grote auf hellkarmingrau, geschnitten, waagerechtes Typenpaar II-I, farbfrisch und allseits gleichmäßig breitrandig, mit gerade und zentrisch aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 25 11", dabei nur die rechte Marke mit unauffälligen Einschränkungen, die linke einwandfrei. Größte bekannte gestempelte Einheit dieser Marke und nur zwei weitere bekannt; diese besonders attraktiv. Fotoattest Neumann BPP (2023)

Provenienz: Erich Weise (262. Köhler-Auktion, 1988)

Los-Nr.8515
Ausruf800 €
Zuschlag2.100 €

1856, 5 Grote auf hellkarmingrau, geschnitten, Type I, farbfrisch und allseits besonders breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ST. P. A. BREMEN 13 8" (1856) auf komplettem Faltbrief nach Hamburg mit rückseitigem Ankunftsstempel. Die Marke mit einem schon vor der Verwendung vorhandenen diagonalen Bug, der seltene Brief aus bekannter Korrespondenz jedoch insgesamt sehr attraktiv und ursprünglich. Fotoattest Neumann BPP (2023)

Provenienz: 49. Heinrich Köhler-Auktion (1927) John Boker, jr. (1985)

Los-Nr.8516
Ausruf150 €
Zuschlag340 €

1860, 7 Grote auf rötlichgelb, geschnitten, dickeres Papier, farbfrisch und allseits meist sehr breitrandig, mit sauber aufgesetztem blauen Einkreisstempel "BREMEN-BAHNF.", kleine helle Stelle im Rand rechts, ansonsten einwandfrei. Mit dem besseren Stempel besonders dekorativ. Fotoattest Neumann BPP (2023) Provenienz: Weise "Halle" (262. Köhler-Auktion, 1988)

Los-Nr.8517
Ausruf150 €
Zuschlag240 €

1860, 7 Grote auf rötlichgelb, geschnitten, dickeres Papier, farbfrisch und allseits breitrandig, mit Rahmenstempel "BREMEN ... 6" auf Briefstück. Marke war zur Kontrolle gelöst, soweit beurteilbar einwandfrei. Ein hübsches Briefstück dieser Marke. Signiert Thier und Drahn, Fotoattest Neumann BPP (2023)

Los-Nr.8518
Ausruf3.000 €
Zuschlag9.000 €

1860, 7 Grote auf rötlichgelb, geschnitten, dickeres Papier, farbfrisch und allseits besonders breitrandig (mit vollständigen Trenningslinien an drei Seiten), mit sauber auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "BREMEN 26 7" auf Briefkuvert (leichter senkrechter Bug im Umschlag weit entfernt von der Frankatur) nach Rostock mit rückseitigem Ankunftsstempel. Ein außergewöhnlich schöner Brief dieser seltenen Marke in einwandfreier Erhaltung. Signiert Ernst Stock und Fotoattest Neumann BPP (2023)

Provenienz: 134. Ebel-Auktion (1982)

Los-Nr.8519
Ausruf1.500 €
Zuschlag2.300 €

1859, 5 Silbergroschen dunkelolivgrün, geschnitten, rekonstruierter 36er-Originalbogen aus ehemals zusammengehörendem 28er-Block und senkrechtem Achterblock, je farbfrisch und dreiseitig mit Bogenrand, ungebraucht mit teils postfrischem Originalgummi. Dabei lediglich eine Marke mit ausgebesserter heller Stelle, sonst in einwandfreier Erhaltung. Da kein vollständiger Schalterbogen dieser 1. Auflage erhalten ist, stellt diese Rekonstruktion eine für die Bremen-Forschung bedeutende Rarität dar. Eine Marke signiert Richter und Fotobefund Neumann BPP (2023)

Provenienz: Georg Koch (Gilbert & Köhler,1908) Arthur Salm (Huys-Berlingin, 1992)

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