384. Auktion
19.–20. & 23.–28. September 2024 in Wiesbaden
- Helgoland – Die Sammlung Hans-Jürgen Borowski (Teil I) (1) Apply Helgoland – Die Sammlung Hans-Jürgen Borowski (Teil I) filter
- Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil III) (2) Apply Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil III) filter
Stadtpostmarke (½) Schilling gezähnt mit nach links versetzter Zähnung im waagerechten Paar je mit Hufeisenstempel "HAMBURG ** 12.SEPTBR.74" (Spalink 17-7) als tarifgerechte Frankatur auf zunächst unfrankiert aufgegebenem Briefkuvert im Ortsverkehr bis 250 g. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Altersspuren, die Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Frankatur, bisher sind nur wenige Ortsbriefe mit Doppelfrankaturen bekannt, doppelt signiert Spalink BPP mit Fotoattest (1985)
Provenienz: Friedrich Spalink (347. Heinrich Köhler Auktion, 2012)
"BERLIN H.P.A. F. N2 4.5.71” klar in Rot auf Paketbegleit-Briefhülle für 7 Pfund schweres Paket über 15 bis 20 Meilen mit Rötelvermerk “4 ¾” (Groschen) nach Magdeburg mit Ausgabestempel in guter Gesamterhaltung. Ein ungewöhnlicher Brief vom ERSTTAG der Reichspost
Provenienz: Peter Beutin (151. Dr. Derichs-Auktion, 2018)
1872, Großer Schild 1 Groschen karmin, farbfrisch und gut geprägt, durch Randklebung in der Zähnung leicht bestoßen, zusammen mit ungültiger NDP ½ Groschen orange mit Hufeisenstempel “HAMBURG I.A. 2 AUG 72” auf weißem Briefkuvert nach Helgoland. Das Porto für Briefe bis 1 Loth Gewicht von Hamburg nach Helgoland betrug ab dem 1.7.1866 bis zum Mitte Juni 1873 1½ Groschen bzw. 2 Schillinge Hamburger Courant. Der Brief aus der bekannten „Aeuckens"-Korrespondenz trägt eine blaue “2” Taxe, während die anderen Briefe mit 1½ Groschen- Frankaturen aus dieser Korrespondenz gewöhnlich eine rote “2” Taxe zeigen. Obwohl die Marke des Norddeutschen Bundes nicht als ungültig gekennzeichnet ist, ist anzunehmen, dass man diesen Sachverhalt erkannte und den Brief mit 2 Schillinge nachtaxierte. Ein seltener und in vorliegender Form einmaliger Brief, sign. Carl H. Lange sowie Fotoattest Krug BPP (2024)
Provenienz: Rolf Rohlfs (30. Erhardt-Auktion, 1993)
