358 / September 2014
358. Heinrich Koehler Auction
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Pages
BUNDESFESTUNG LANDAU: VORLÄUFER: 1793, kpl. Brief eines Angehörigen der französischen Garnison Landau mit L1 "ARMEE DU RHIN" nach Frankreich
1817, portofreier Militär-Dienstbrief des Festungskommandeurs General von Braun nach Speyer, L1 "LANDAU" sowie handschriftlicher Vermerk "vom Königl. Bayer. Truppen Corps Commando im Rhein Kreise"; ein sehr seltener früher Brief
1818, Briefhülle mit vorderseitiger Absenderangabe "Vom 15ten Linien Infanterie Regiment" und klar nebengesetztem L1 "K.B. FELDPOSTAMT" nach Obergünzburg. Das 15. Linien Infanterie Regiment war von 1818 bis 1822 in der Bundesfestung stationiert; Briefe der Bundesfestung mit dem bayerischen Feldpoststempel sind außerordentlich selten, da das Feldpostamt am 20.11.1818 aufgelöst wurde. Ein seltener Beleg bayerischer Feldpost
1819 (ca.), portofreier Militär-Dienstbrief vom 15. Linien Infanterie Regiment mit L1 "LANDAU"
1828, Privatbrief eines Angehörigen des Infanterie Regiments Herzog Wilhelm mit rotem L1 "LANDAU" nach Augsburg, da es sich um einen Brief in privater Angelegenheit handelte mit 18 Kreuzern taxiert
1829, portofreier Militär-Dienstbrief des könglich 2ten Jäger Bataillons nach Kirchheimbolanden mit rotem L1 "LANDAU"
1832, Militär-Dienstbrief des späteren Festungskommandanten von Baligand (6. Infanterie-Regiment Herzog Wilhelm in Bayern) mit rotem L1 "LANDAU" nach Kirchheimbolanden
1835, Millitär-Dienstbrief des Infanterie Regiments Fürst Wrede mit rotem EKr. "LANDAU 12/4" nach Neustadt, dekorativer Briefkopf
1844, Militär-Dienstbrief des 'Königlichen Artillerie Commandos der Festung Landau" mit rotem EKr. nach Speyer
BUNDESFESTUNG RASTATT: 1849 (?), portofreier 'Militär-Brief' mit DKr. "FELD-POST D.8 ARMEECORPS" nach Salzwedel, Briefinhalt: neue Adressangabe "3te Comp. 24 Inf. Reg. zu Rastatt"
Baden Ganzsachenumschlag 3 Kr. mit nebengesetztem DKr. "RASTATT 30 JUL." und Uhrradstempel "7" mit handschriftlichem Vermerk "per Feldpost" nach Efringen, Amt Lörrach; mit Verordnung vom 7. Juni 1851 galt für die badische Militärpost eine bedingte Portofreiheit, bis zu einem Gewicht von 1 Lot galt uneingeschränkt das Porto von 3 Kr., etwas fleckig und Einriß rechts
Preußen Ganzsachenumschlag 3 Sgr. braun mit Bahnpost-Ra3 "HALLE / EISENACH" und handschriftlichem Aufgabevermerk "Naumburg" an einen preußischen Leutnant in der Festung
Lot no.5293
°
For lots marked with a circle (°) next to the lot number an additional 7% VAT on the hammer price will be charged. This charge does not apply to dealers outside Germany and within the European Union with a turnover tax identification number.
Condition
6Catalogue no.
Opening100 €
Sold forUnsold
1796, Kanzleibrief des Bischofs Joseph Konrad von Freising und Regensburg mit sauber aufgesetztem L1 nach Amberg
Lot no.5294
°
For lots marked with a circle (°) next to the lot number an additional 7% VAT on the hammer price will be charged. This charge does not apply to dealers outside Germany and within the European Union with a turnover tax identification number.
Condition
6Catalogue no.
Opening300 €
Sold forUnsold
1844, Karl VII., Kurfürst von Bayern und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, eigenhändige Unterschrift auf dekorativem Schnörkelbrief an die Reichsritterschaft des niederrheinischen Bezirks, rückseitiges Siegel fehlt, schönes Stück
"Deb'de Landau du 24 feb", handschriftlicher Déboursé-Vermerk auf kpl. Brief 1788 von Toulon an einen Militär in Landau, nachgesandt nach Sedan mit rotem "DÉBOURSÉS DE SEDAN" und nochmals nachgesandt nach Straßburg; ein attraktiver und in dieser Form seltener Brief
Platte1: 1 Kr. schwarz im Viererblock, allseits sehr breitrandig, links mit 22mm Bogenrand, postfrisch, im rechten senkrechten Paar unauffällige senkr. Bugspur, sonst tadellos, Kopie eines Fotoattestes Sem BPP von aufgelöster Einheit
1849, Platte 1: 1 Kr. schwarz, farbfrisch und allseits sehr schön breitandig mit 2 Zwischenlinien, mit sauberem gMR "243" NÜRNBERG, eine sehr schöne Marke, u.a. sign. Brun und Fotoattest Brettl BPP
1 Kr. schwarz, Platte 1, allseits breitrandig,oben mit doppelter Trennungslinien sogen. "kleiner Zwischensteg", mit gMR "243" NÜRNBERG entwertet, der kleine Zwischensteg mit üblicher Faltspur, eine seltene Marke in tadelloser Erhaltung, sign. Grobe und Pfenninger sowie Fotoattest Brettl BPP
1 Kr. tiefschwarz, Platte 1, mit Plattenfehler "linke Randlinie oben neben Wertziffernkasten beschädigt...", sehr schöne Farbe und allseits breitrandig, dreiseitig mit Teilen der Zwischenlinien, mit sauberem Halbkreisstempel "BAYREUTH 24/4" (1850) auf Drucksache mit Teiladresse (Streifband aus optischen Gründen ergänzt) nach Gefres, Kabinett, sehr schönes Stück der seltenen Farbe, Fotoattest Brettl BPP
1 Kr. grauschwarz, Platte 2, meist vollrandig nur unten rechts minimal berührt, mit dem berühmten Plattenfehler "E und N von EIN verbunden", der auf dem senkrechten Sechserstreifen auf Brief von Lauf nach Sulzbach erstmals nachgewiesen wurde, sauber mit gMR "317" SCHWEINFURT entwertet, ein dekoratives Stück, Fotoattest Sem BPP
PLATTE 2: 1 Kr. schwarz, allseits breitrandig geschnitten, rechts und links mit durchgehenden Trennungslinien, mit sauber aufgesetztem gMR "160" und sauber nebengesetztem Halbkreisstempel "KITZINGEN 4 12" (1850) auf Besuchsanzeige nach Wiesentheid; ein sehr schönes Stück in tadelloser Erhaltung, sign. Salomon und Fotoattest Stegmüller BPP
3 Kr. blau, Platte 1, oben links berührt, sonst voll- bis meist breitrandig mit L2 "MÜNCHEN 11 MAI 1850" auf Streifband ohne Adresse, zum Schaden der Post inseitig mit Briefmitteilung versehen; interessantes und seltenes Stück, Fotoattest Brettl BPP
3 Kr. blau, Platte 5 im senkrechten Paar aus der rechten oberen Bogenecke und 6 Kr. braun aus der rechten unteren Bogenecke, sauber gestempelt, Kabinett, je Kurzbefund Sem BPP
3 Kr. blau, Platte 3, oben links etwas berührt, sonst meist breitrandig mit Federkreuz-Entwertung auf kleinem Faltbrief mit nebengesetztem Halbkreisstempel "ROSSHAUPTEN 25/9" (1858) nach Haselgehr in Tirol, dort per Boten für (handschriftlich vermerkt) "2" Kreuzer zugestellt; ein interessanter Brief
1 Kr. rosa, farbfrisch und voll- bis meist breitrandig geschnitten, unten und links mit Zwischenlinien mit oMR "356" von Nürnberg auf vollständiger Zeitung "Korrespondent von und für Deutschland" vom 21. Juni 1859; Marke unten kleiner unauffälliger Einriß, sonst einwandfrei; eine seltene Frankatur, Fotoattest Brettl BPP
1850/58, 1 Kr. helllilarot, 6 Kr. braunorange und 9 Kr. gelbgrün, die 1 Kr. links etwas angeschnitten, sonst alle voll- bis teils überrandig mit Bahnpost-Halbkreisstempel " BAHNP. MÜNCHEN-HOF 7 12" auf kpl. Faltbrief nach Rotterdam; schöne ursprüngliche Erhaltung, ein recht seltener und attraktiver Auslandsbrief
6 Kr. braun im waagerechten Paar, allseits sehr breitrandig, oben mit schmalem Bogenrand, mit zweimal glasklar aufgesetztem gMR "561" und nebengesetztem Segmentstempel "WINKLARN 9/6" (1855) auf kpl. Faltbrief nach Bertoldsheim, Kabinett
9 Kr. gelbgrün und 3 Kr. blau, beide voll- bis meist breitrandig mit oMR "325" und nebengesetztem Segmentstempel "BAHNH. MÜNCHEN 26/1" (1860) auf kpl. Faltbrief nach Grenoble; der Brief fiel in die 2. französische Gewichtsstufe ('2 pts') und wurde mit "8" Decimes nachtaxiert, nebengesetzt roter Ra2 "AFFRANCHISEMENT INSUFFISANT" sowie entsprechender handschriftlicher Vermerk; ein attraktiver und in dieser Form seltener Auslandsbrief
12 Kr. rot, 2 Einzelwerte, einer links unten etwas berührt, sonst beide voll- bis meist breitrandig mit oMR "325" und sauber nebengesetztem Ra2 "MÜNCHEN 7 APR 60" auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Grenoble; das Kuvert leichte Beförderungsspuren bedingt durch den dicken Briefinhalt, die links klebende Marke dadruch ganz minimaler Eckknitter; eine attraktive und seltene Frankatur in ursprünglicher Erhaltung
18 Kr. gelborange und 12 Kr. rot sowie 3 Kr. blau, dabei die 12 Kr. rechts angeschnitten, sonst alle voll- bis meist breitrandig, die 18 Kr. mit minimaler Knitterung und 3 Kr. unauffällige Bugspur, mit oMR "325" und nebengesetztem L2 "MÜNCHEN 8 OCT. 1859" auf Faltbrief über Frankreich nach Philadelphia; bis zum Ausschiffungshafen portogerecht frankiert mit 33 Kreuzern. Derartige Transatlantik-Briefe über Frankreich sind sehr selten, Kurzbefund Brettl BPP
1 Kreuzer gelb, Type 2, farbfrisch und allseits breitrandig mit Zwischenlinien an allen Seiten, sauber gestempelt mit Halbkreisstempel von Schweinfurt, minimaler Knitter, sonst tadellos, in dieser Erhaltung selten, Fotoattest Sem BPP
6 Kr. blau im Zehnerblock, mehrfach mit Dienstsiegeln entwertet, teils starke Knitter bzw. im Schnitt tangiert, die rechte obere Marke mit Einriß, vorderseitig durchaus attraktives Stück dieser seltenen und besonders großen Einheit!
Lot no.5313
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There are additional 7% import fees (not tax, non deductible) that will be charged to all buyers. This includes also those buyers from outside the European Union.
Condition
6Catalogue no.13b, 9a
Opening3.200 €
Sold forUnsold
KIRCHENSTAAT: 18 Kr. orangerot und 3 Kr. rosa, beide farbfrisch und breit- bis überrandig, beide sauber entwertet mit EKr. "Bahnhof MÜNCHEN 25 May" (1867), zusätzlich nebengesetzt, auf kpl. Faltbrief nach Rom. Das geklebte Porto bezahlte die Strecke bis zur Grenze des Kirchenstaates, es setzt sich zusammen aus 9 Kr. Vereinsporto, 6 Kr. Schweizer Transit und 6 Kr. italienisches Porto bis zur Kirchenstaatsgrenze; der Empfänger hatte zusätzlich "5 Bajocchi" Inlandsgebühr zu entrichten. Ein ebenso attraktiver wie seltener Auslandsbrief, sign. Pfenninger und Fotoattest Brettl BPP
Lot no.5314
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Condition
6Catalogue no.18, 14c
Opening3.200 €
Sold forUnsold
KANADA: 1867/68, 12 Kr. lila mit gMR "101" zusammen mit 2 Stück 1 Kr. blaugrün mit Halbkreisstempel "EDENKOBEN 9/3" (1868) auf Briefkuvert über Hamburg und New York nach Hamilton mit rückseitigem Ankunftsstempel vom 27.3.; alle Marken voll- bis breitrandig und farbfrisch; ein schöner und mit dieser Destination außerordentlich seltener Brief, im Zusammenspiel mit der Duplex Entwertung sicherlich Unikat, Fotoattest Brettl BPP
Provenienz: abgebildet bei Dr. Zangerle Seite 114
Lot no.5315
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Condition
Catalogue no.21c
Opening350 €
Sold forUnsold
1868, 7 Kr. preussischblau, allseits sehr gut gerandet, sauber gestempelt, Kabinett, eine seltene Marke, Befund Brettl BPP ,ex Herb Meyers
7 Kr. preußischblau, farbfrisch und voll- bis breitrandig mit sauber aufgesetztem DKr. "AUGSBURG 8 NOV. 1869", Kabinett, sign. Pfenninger und Fotoattest Brettl BPP
