359 / März 2015
359. Heinrich Koehler Auction
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Pages
1/3 Gr. moosgrün, sehr schön farbfrisch und allseits gut vollrandig, sauber entwertet durch blauen DKr. von Oldenburg, tadellose und frische Erhaltung, sign. Richter und Fotoattest Stegmüller BPP (Mi. 3.500,-)
1/3 Gr. moosgrün, rechts unten gut voll- sonst allseits breitrandig und sehr schön farbfrisch mit sauber aufgesetztem Ra2 "VAREL 28/9" auf Briefstück; ein sehr schönes Stück dieser seltenen Farbe, Fotoattest Berger BPP und Brettl/Schmitt
½ Gr. braunorange, sehr schön farbfrisch und allseits breit- bis überrandig, und mit Teil der Nebenmarke, sauber entwertet durch dunkelblauen DKr. von Oldenburg, Kabinett, Fotoattest Stegmüller BPP
1 Gr. kobaltblau mit Plattenfehler "rechte 1 oben spitz", sehr schön farbfrisch und allseits breit- bis überrandig mit ca. 3,5 - 4 mm Bogenrand links, leicht entwertet durch DKr. von Oldenburg, Kabinett, signiert Hassel und Pfenninger sowie Fotoattest Stegmüller BPP
1 Gr. trübblau, allseits breit- bis überrandig mit ca. 6 mm linkem Bogenrand mit leicht aufgesetztem Ra2 "TOSSENS 6/3" auf Briefstück, Kabinett, Fotoattest Berger BPP
3 Gr. gelb in leuchtender Farbe, allseits breitrandig mit sauber aufgesetztem blauen Ra2 von Abbehausen; im Unterrand ganz kleine Stelle Tintenspiegel etwas durchschlagend, sonst in vorzüglicher Erhaltung; ein außerordentlich schönes Stück dieser schwierigen Marke, sign. Brettl
3 Gr. dunkelgraugelb, allseits gleichmäßig breitrandig mit sauber aufgesetztem Ra2 "VAREL 23/5", Luxus, sign. Pfenninger
"SANDERSFELD 20/2", Ra2 in blau recht sauber auf 1862, 1 Gr. karmin auf Briefhülle nach Oldenburg mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag
1815, Ernennungsschreiben des Post-Sekretärs Stiller zum Feld-Postsekretär beim 4. Armee-Corps mit Versetzung nach Düsseldorf; sehr interessantes Stück
1815, Estafetten-Begleitschreiben mit Vordruck des preußischen Feld-Post-Amtes des 4ten Armee-Corps aus dem Hauptquartier in Lüttich für einen Brief an das 3. Armee-Corps nach Chiney sowie Quittung für ein Estafetten-Schreiben 2 Wochen später, ebenfalls aus Lüttich, übliche Spuren, sehr selten
1-3 Sgr. und 4 Pfg. als Versuchsprobedrucke auf weißem Papier, bis auf 3 Sgr. ungummiert, 3 Sgr. links tangiert, sonst in guter Erhaltung
1850/56, ½ Sgr. rotorange im waagerechten 4er-Streifen voll- bis meist breitrandig mit jeweils sauber aufgesetztem DKr. "HAMBURG 23/8"; zwischen den beiden linken Werten kleiner Vortrennschnitt, sonst einwandfrei, Fotoattest Brettl BPP
3 Sgr. a. gelb mit voll aufgesetztem roten Zackenkranz "Recomandirt." mit nebengesetztem Dkr. "BERLIN 5 4" auf Briefstück; die Marke oben minimal tangiert, sonst voll-bis breitrandig mit 3mm Bogenrand links; eine seltene Entwertung besonders auf der 1. Ausgabe
4 Pf. grün, allseits überrandig mit Teilen der Nachbarmarken unten und rechts sowie oben und links ca. 2 - 2,5 mm Bogenrand, zentrisch entwertet durch Nr. "1403" SOEST auf Briefstück, Kabinett, signiert W. Engel BPP
1 Sgr. rosa im waagerechten 3er-Streifen, farbfrisch und allseits breitrandig mit Nr. "568" und sauber nebengesetztem Ra2 "HAGEN 27 12" auf Briefhülle nach Traben, Pracht ex Sammlung Dr. Ernst-Spies
1 Sgr. karmin, allseits breitrandig, mit zentrischem und klarem DKr. "NEUENKIRCHEN R.B. MINDEN 17/8" auf Briefstück, Marke war zur Kontrolle gelöst und ist mit Falz befestigt, Kabinett, sign. Rappaporte
3 Sgr. dunkelorange, voll- bis breitrandig mit vollem und zentrischem DKr. "LAEHN 31/8" auf Briefstück, Kabinett
1858, 1 Sgr. rosa, allseits voll- bis breitrandig links mit 13mm Bogenrand mit Randnummer "13", sauber mit nicht häufigem Ra4 "BERLIN STADT-POST XVIII 31/1 GESUNDBRUNNEN" (KBHW 158), tadellos
Provenienz: Sammlung Baldus (Grobe 1956)
2 Sgr. blau im waagerechten Paar, allseits breit- bis überrandig, rechts mit ca. 17 mm Bogenrand mit Reihenzähler "12", sauber entwertet durch 2mal aufgesetzten Ra2 "GROTTKAU 16 9", Kabinett, sign. Ressel und Fotoattest Flemming BPP
2 Sgr. blau, allseits breit- bis überrandiges linkes Randstück mit ca. 18 mm Bogenrand mit Reihenzähler "11" mit klarem EKr. "AACHEN 4 5 / 12 1" als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Sgr. als Reco-Brief nach Holland; die Ecken der Ganzsache etwas rund und etwas Patina; ein in dieser Form seltener Auslandsbrief, Fotoattest Brettl BPP
3 Sgr. orange, voll- bis meist breitrandig mit farbigem Druckspies im Unterrand, zusammen mit Wappen 2 Sgr. ultramarin auf Ganzsachenumschlag 1 Sgr. mit Ra2 "BIELEFELD 11 7" als Paketbegleitbrief nach Schöningen bei Braunschweig mit Nummernstempel "37" als zusätzlichen Ankunftsstempel; interessanter und attraktiver Brief ex Sammlung Dr. Ernst-Spies
1859, ½ Sgr. rotorange im farbfrischen, allseits breitrandigen senkrechten Paar, links mit 22mm Bogenrand und Reihenzählern 12 und 13, sauber ungebraucht, die untere Marke und im Rand minimale Knitterbüge, sonst in tadelloser Erhaltung, ein sehr wirkungsvolles und seltenes Paar, Fotoattest Brettl AIEP
½ Sgr. rotorange, waagerechtes Paar, allseits gut gerandet, mit geradem und vollem Ra2 "CÖRLIN 9 7", sign. und Fotobefund Bühler
1859, Ergänzungswert ½ Sgr. rotorange, waagerechter 4er-Streifen in leuchtend frischer Farbe, allseits voll- bis meist breitrandig, recht mit ca. 6 mm Bogenrand, sehr schön entwertet durch 2mal leicht aufgesetztem Ra2 "WARTHA 9 1"; die dritte Marke von links oben kleiner Vortrennschnitt leicht ins Markenbild reichend, sonst tadellos, sign. Kruschel, Metzer und Georg Bühler
Provenienz: Kurt Metzer (26. Kruschel-Auktion 1987)
1861, 4 Pfg. gelblichgrün mit Ra3 "BERLIN POST-EXP. 22.10" auf gelbem Orts-Streifband mit nebengesetztem Ra1 "Franco Stadtbrief", ein schönes Stück in guter Erhaltung, sign. HK
6 Pfg. orange, 1 Sgr. rosa und 3 Sgr. ultramarin, alle farbfrisch und gut durchstochen mit klar aufgesetztem Ra2 "KREUZNACH 20 6" auf Express-Briefhülle nach Sobernheim ex Sammlung Dr. Ernst-Spies
Lot no.4145
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There are additional 7% import fees (not tax, non deductible) that will be charged to all buyers. This includes also those buyers from outside the European Union.
Condition
6Catalogue no.15a, 17a, U24A
Opening140 €
Sold for200 €
SCHWEIZ: 1861/65, 6 Pfg. orange im waagerechten Paar und 2 Sgr. ultramarinblau als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Sgr. mit Ra3 "AACHEN BAHNHOF 15 5" nach Lausanne; der Schweizer Anteil von 6 Kr. bzw. 2 Sgr. vorderseitig vermerkt, schöner Brief, Befund M. Brettl
1 Sgr. rosa, farbfrisch und gut durchstochen mit sauber auf- und nebengesetztem Letzttagsstempel der preußischen Post "BERLIN POST-EXP. 12 / 31 12 67" auf aufwendig geprägtem Ortsbrief mit rückseitigem Distributionsstempel, dazu aus gleicher Korrespondenz ein identischer Umschlag, frankiert mit NDP 1 Gr. durchstochen mit blauem DKr. "BERLIN H.ST.P.E. 2 1 68"; ein phantastisch schönes Brief-Paar zur Demonstration des Überganges der preußischen in die NDP-Post
1 Sgr. karmin und 2 Sgr. ultramarin auf kleinem Briefkuvert mit nebengesetztem Taxis-DKr. "CASSEL 16 5 1864" nach Traben bei Trarbach an der Mosel mit rückseitigem Durchgangsstempel von Gießen und der Bahnpost Bingerbrück-Trier; neben den Marken handschriftlicher Vermerk "ungültig" und "nachträglich entwertet", die Marken bei der Umspedition von der Bahnpost zur preußischen Post nachträglich entwertet mit Ra3 "FISCHBACH / RWG. BEZ. TRIER 17 5"; eine ursprüngliche Taxe "4" gestrichen und "1" taxiert, wohl für die Landpost-Bestellung, da Traben erst 1865 eine Postexpedition erhielt; ein interessanter Brief ex Sammlung Dr. Ernst-Spies
Lot no.4148
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There are additional 7% import fees (not tax, non deductible) that will be charged to all buyers. This includes also those buyers from outside the European Union.
Condition
6Catalogue no.16a, 18a, 19a
Opening200 €
Sold for260 €
1861/65, Wappen 1 Sgr. karmin und 3 Sgr. braun sowie 2 Werte 3 Pfg. graulila, als Streifen geklebt mit mehrfach aufgesetztem blauem Ra3 "BERLIN EIS. P. BR. No.=I. 28 6" (1866) auf kpl. Faltbrief nach Maillanne; eine 3 Pfg. kleine Durchstichunregelmäßigkeit, sonst tadellos, ungewöhnliche Kombination
2 Sgr. ultramarin mit Ra2 "REPPEN 31 12" (1867) vom letzten Verwendungstag der Marke auf Faltbrief nach Berlin mit vorder- und rückseitigem Hinrichsen Maschinenstempel "1/1 7-9 Vm", interessanter Letzttags-Beleg
1861, Wappen 2 Sgr. ultramarinblau und 3 Sgr. ockerbraun, je zwei Werte mit Ra2 "KOENIGSBERG BAHNHOF 28 11" auf Briefkuvert nach Arnprior in der Provinz Ontario, befördert mit kanadischem Dampfboot. Die Gesamtgebühr von 10 Silbergroschen teilt sich auf in 2½ Sgr. Vereinsanteil, sowie "8" Pence englisches Weiterfranko, davon "5" Pence kanadische Inlandsgebühr incl. dem Seeporto, Beförderungsspuren und zwei Marken durch Randklebung leicht bestoßen und rückseitiges Siegel ausgeschnitten, eine sehr seltene Destination
2 Sgr. ultramarin, sogenannte 'Hallenser Postfälschung' mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "CÖLN BAHNHOF 17 3" (1866) auf Briefhülle nach Traben; die Marke mit Beschädigung links oben aufgeklebt, sonst in guter Erhaltung; der Status dieser Marken ist ungeklärt, ungeachtet ob es sich um eine aus dem Verkehr gezogene Teilauflage oder um eine Fälschung zum Schaden der Post handelt sind derartige Stücke von größtem Interesse; es sind etwa 20 postalisch gebrauchte Stücke, darunter 2 oder 3 Briefe bekannt sowie 17 Exemplare die seinerzeit in Halle bei den Akten gefunden wurden und mit Dienstsiegel entwertet sind ex Sammlung Dr. Ernst-Spies
3 Sgr. ockerbraun im senkrechten 25er-Block, postfrisch, an 2 Stellen gering fleckig und unten links ein Wert Durchstich etwas fehlerhaft
10 Sgr. rosarot, teils Scherentrennung, jedoch meist innerhalb mit sauber auf- und nebengesetztem Ra2 "CÖRLIN 22 10" als portogerechte Einzelfrankatur auf Wertbrief nach Berlin ex Sammlung Dr. Ernst-Spies
30 Sgr. dunkelgrünblau mit klarem und geradem EKr. "BREMEN ...9/68" auf Briefstück, Kabinett sign. Kastaun BPP
