361 / September 2015
361. Heinrich Koehler Auction
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Pages
"58" in rot, klar auf 3 Kr. auf grün mit nebengesetztem ebenfalls rotem DKr. "HEILIGENBERG 1.7. 2" (1857) auf kpl. Faltbrief nach Stühlingen; die Hülle mit etwas Patina und in den Faltungen leicht gestützt; ein seltener Brief, Kurzbefund Stegmüller BPP
Uhrradstempel "12" mit großen Ziffern, die Sondertype von Wiedener Eck, klar übergehend auf 3 Kr. auf blau und zusätzlich sauber nebengesetzt auf Briefhülle (Brieffaltung links unten etwas getrennt), zusammen mit 2 Einzelwerten 1 Kr. schwarz mit Nr. "129" als vorausbezahltes Bestellgeld und Landposttaxe von "SCHOENAU 3 DEZ." nach Säckingen; ein attraktiver und in dieser Kombination sehr seltener Brief, Fotoattest Stegmüller BPP
Uhrradstempel "12a" voll und sauber als alleinige Entwertung auf 1862, 3 Kr. rosa; die Marke auffallend stark dezentriert, einige verkürzte Zähne und kleiner Einriß in der linken unteren Ecke; eine große Stempelseltenheit, es sind nur ganz wenige Stücke registriert; Fotoattest Stegmüller BPP
"HERBOLZHEIM 23 Spt", Ra2 in blau auf Briefstück mit 1862/66, 3 Kr. rosa und 1868, 1 Kr. grün, selten, sign. Unverferth
"NEUSTADT", Zier-Rahmenstempel in schwarz sauber auf 1862/63, 6 Kr. preußischblau und zusätzlich nebengesetzt auf kpl. Faltbrief mit nebengesetztem Postablagestempel "NEUSTADT/OBER-EISENBACH" nach Neunkirch im Schweizer Kanton Schaffhausen und unbestellbar retour; Marke unten 2 kurze Zähne; ein seltener Stempel, Kurzbefund Stegmüller BPP
WITTIGHAUSEN: DKr. auf Mi.-Nr. 18 und 24 je auf Briefstück sowie auf U12 und Einlieferungsschein und nachverwendet auf 7 Kr. Kleiner Schild auf Brief sowie in blau auf Briefstück mit Nr. 11+27c (Fotoattest Sommer BPP)
1 Kr. schwarz, Platte 1, Viererblock vom linken Bogenrand, allseits breitrandig mit ca. 22mm Bogenrand, postfrisch, durch das rechte senkrechte Paar unauffälliger Bug, sonst tadellos; beiliegend Kopie eines Attestes Sem BPP für eine aufgeöste Einheit aus der dieser Block stammt
1 Kr. schwarz, Platte 1, waagerechtes Paar, dabei die linke Marke mit Plattenfehler "Linke untere Ecke stufenförmig abgeschrägt", allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi; minimale Farbabschürfungen in den oberen Randlinien (Papierstruktur unverletzt), sonst tadellos, Fotoattest Schmitt BPP (2009)
1 Kr. schwarz, Platte 1, mit markanter Abschrägung der rechten Randlinie unten, farbfrisch und allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, Kabinett, sign. Thier und Pfenninger
1 Kr. schwarz, allseits breitrandig, mit Teilen der Trennungslinien oben und rechts farbfrisch, mit gMR "243" NÜRNBERG, Kabinett, sign. Köhler, Fotoattest Stegmüller BPP
1862, 12 Kr. grün im waagerechten Paar, allseits breitrandig aus der linken unteren Bogenecke mit ca. 13:17 mm Bogenrand, ungebraucht, Pracht
1868, Wappen 7 Kr. ultramarin, voll- bis breitrandig zusammen mit links angeschnittener 3 Kr. rosa mit sauberem DKr. "NÜRNBERG 18 MAR. 1870" auf kpl. Faltbrief nach Stockholm; ein attraktiver Brief mit seltener Destination, sign. Brettl
1890, nicht ausgegebene 2 M. ungezähnt, waagerechtes Paar, postfrisch, Ministeriumssignatur
1919, Freistaat Bayern Zähnung A: 3 M. im postfrischen Viererblock aus der linken unteren Bogenecke mit HAN 3103.19", postfrisch mit leichten Gummibügen, Pracht, sign. Dr. Helbig BPP
1863, Wappenausgabe 3 Sch. und 4 Sch., je mit sauberer Strichstempel-Entwertung auf Briefstück, beide Stempel deutlich abweichend und eine positive Beurteilung durch Herrn Dr. Mozek BPP nicht möglich; 3 Sch. sign. Stock und Georg Bühler, 4 Sch. mit Fotoattest Jakubek BPP (1989); interessante Vergleichsstücke
SCHLESWIG-HOLSTEIN: 1864, 1¼ Sch. eng gewellter Grund, voll- bis breitrandig mit zweimal aufgesetztem Strichstempel und sauber nebengesetztem "BERGEDORF 23 4" auf Briefstück, sign. Köhler und Jakubek BPP sowie 1865, 1¼ Sch. grün mit zentrischem Strichstempel, u.a. sign. Pfenninger (private Signatur in rot schlägt etwas durch)
HAMBURG: 1859, 1 Sch. braun, farbfrisch und allseits breitrandig mit kreuzweise aufgesetztem Strichstempel, Kabinett, Kurzbefund Lange BPP
1 Sch. braun, voll- bis sehr breitrandig mit zentrisch aufgesetztem Ortsstempel "BERGEDORF 21 8", Kabinett, handschriftlich sign. W. Engel und Fotoattest Jakubek BPP
"Schöppenstedt", handschriftlich auf kpl. Faltbrief 1808 nach Braunschweig, selten
"Schöppenstedt", L1 in Fraktur sauber auf Briefhülle nach Wolfenbüttel; dieser provisorische Stempel des Königreiches Westfalen war nur wenige Wochen in Gebrauch und ist außerordentlich selten
1849/59, 2 Extra-Postquittungen für Reisen mit 2 bzw. 4 Pferden nach Halberstadt
1861/63, ½ Gr. auf grün, bogenförmig durchstochen 16, voller Durchstich, postfrisch in einwandfreier Erhaltung, mehrfach sign., u.a. Rühland und Pfenninger sowie Befund Lange BPP (1998) (Mi. 500,-)
1866/67, gezähnte Ausgabe 5 Grote auf mattgraubraun, farbfrisch und bis auf einen umgelegten Zahn rechts (nach Attesterstellung) sehr gut gezähnt, mit Ra2 "BREMEN 1 3" auf Briefhülle nach Hamburg mit Ankunftsstempel vom nächsten Tag; ganz minimale Patina, sign. Köhler und Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1993)
STEMPEL: "BREMEN / FRANCO H.G.", L2 sauber, aber oben nicht ganz vollständig abgeschlagen auf kpl. Faltbrief 1814 von Bremen nach Amsterdam, sehr selten
"4½ / 2 Sgr. / AMERICA ÜBER BREMEN" in rot auf Faltbrief von New York 1855 mit dem Dampfer 'Hermann' der Ocean-Line nach Limbach. Die Fahrt führte wegen schlechten Wetters nur bis Southampton und dann mit der 'English, French and Belgian New Mail Packet Company' über den Kanal nach Ostende und weiter nach Bremen. In Sachsen wurden insgesamt '6/15' Neugroschen vom Empfänger eingezogen; ein interessanter und seltener Brief
"4½/2 Sgr./ AMERICA ÜBER BREMEN", Langstempel in blau auf komplettem Brief von New York 1858 nach Limbach mit Ausgabestempel. Der Taxstempel in blauer Farbe wurde nur vom November 1858 bis Februar 1859 verwendet, während dieser Zeit erfolgten nur 3 Anlandungen aus New York; bisher sind nur 2 weitere Briefe mit dem Stempel in blauer Farbe bekannt, Fotoattest Van der Linden BPP
1 1/4 S. malvenfarben, allseits breitrandig und in typischer kräftiger Farbe, ungebraucht, rechts mit Gelbfleck, Pracht, sign. Gebr. Senf und Fotoattest Lange BPP
1864, 1¼ Sch. hellflieder, farbfrisch und voll- bis breitrandig mit zentrisch sauber aufgesetzter Nr. "2", Kabinett, Fotoattest Jakubek BPP (1989)
1864, 1¼ Sch. grau mit seltenem Plattenfehler "Kolbenansatz", voll- bis breitrandig mit sauberer Nr. "2" auf Briefhülle mit nebengesetztem aptiertem EKr. "HAMBURG 11 4" (1864) nach Rensburg; die Briefhülle in den Faltungen etwas unfrisch bzw. teilweise angetrennt, die Marke selbst einwandfrei; ein seltener Brief mit dem markanten Plattenfehler, Fotoattest Jakubek BPP (1998) (Mi. 5.000,-)
Provenienz: Sammlung Sellschopp (297. Köhler-Auktion 1998)
1 1/4 S. stumpfblau, allseits breitrandig, rechts und unten mit Teil der Zwischenlinen, farbfrisch mit Teil der Originalgummierung, Pracht, sign. Lange BPP mit Fotoattest
2½ Sch. blaugrün, farbfrisch und allseits breitrandig mit Zwischenlinien an 3 Seiten, mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. "St. P.A. HAMBURG 24 7" auf kleinem Damenbrief nach Aarhus und nachgesandt nach Horsens; ganz kleiner Einriß im Umschlag geschlossen, sonst tadellos, sign. Schmitt und Fotoattest Lange BPP
Lot no.3053
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Condition
6Catalogue no.10, 16
Opening600 €
Sold forUnsold
1864/67, ½ Sch. schwarz, 4 Einzelwerte zusammen mit 4 Sch. grün, mit blauem Balkenstempel auf kpl. Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "HAMBURG 4 11 67" nach Paris; die 4 Sch. rechts ein fehlender Zahn, sonst einwandfreie frische Erhaltung; eine äußerst seltene und attraktive Darstellung des 6 Schilling-Portos
1 Sch. braun und 2 Sch. rot, farbfrisch und einwandfrei gezähnt mit blauem auf- und nebengesetztem DKr. "HAMBURG ST.P. 17/9 67" auf Briefhülle nach Oldenburg; Fotoattest Lange BPP (2015)
2½ Sch. dunkelgrün in Mischfrankatur mit 1866, 1¼ Sch. grauviolett, beide farbfrisch und einwandfrei, mit Fremdentwertung durch preußischen DKr. "HAMBURG 8 1 67" auf Briefkuvert mit nebengesetztem Ra. "FRANCO" nach Golßen bei Lübben/Preußen mit rückseitigem Ausgabestempel. Der Brief wurde unter Umgehung des Stadtpostamtes direkt beim preußischen Postamt aufgegeben und die Marken dort entgegen der Vorschrift entwertet; der Brief ist um ¼ Sch. unterfrankiert, jedoch unbeanstandet befördert. Diese Frankatur-Kombination ist nur ein weiteres Mal bekannt und zwar auf Brief der gleichen Korrespondenz und ebenfalls unbeanstandet befördert. Ein sehr seltener und hoch attraktiver Brief, Fotoattest Lange BPP (2010)
Provenienz: Gaston Nehrlich (65. Köhler-Auktion 1930)
3 S. ultramarin mit Plattenfehler "zweites I in Schilling unten gebrochen" und 1 S. rotbraun je mit blauer Vierstrich-Stempel auf Briefstück, Kabinett, sign. Carl. H. Lange
7 Sch. orange, farbfrisch und tadellos gezähnt mit sauber aufgesetztem Strichstempel und nebengesetztem roten "HAMBURG P.D. / NOV:9 1864" auf Briefhülle nach London mit vorderseitigem Eingangsstempel, Pracht, sign. J.U. Schmitt und Fotoattest Lange BPP
