375th Auction
16-21 November in Wiesbaden
1852/59, Oldenburgisches Hauswappen 1/3 Silbergroschen schwarz auf grün im waagerechten 3er-Streifen, schöne tiefe frische Farbe und allseits breit- bis überrandig, unten mit Teilen von 2 Nachbarmarken, mit blauem Rahmenstempel "HEPPENS 14/11" auf Briefhülle nach Jever. Der Name in der Anschrift unmerklich abgeändert, sonst einwandfreie und sehr schön frische Erhaltung. Einer der hochwertigsten und attraktivsten Briefe mit dieser seltenen Streifenfrankatur. Fotoattest Stegmüller BPP (2020)
Provenienz: Alfred Caspary (H.R. Harmer, 1956), John Boker jr. (1985)
1852, 1/15 Thaler schwarz auf mattbräunlichrot im waagerechten 4er-Streifen, farbfrisch und allseits breitrandig, vom rechten Bogenrand stammend, mit sauber paarweise auf- und nebengesetztem blauen Rahmenstempel "HEPPENS 30/12" auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Hannover, portogerecht frankiert mit 6 Silbergroschen Vereinsporto und 2 Silbergroschen Rekommandationsgebühr. Der Brief ist leicht gereinigt, die Faltungen rückseitig mit alten Falzen gestützt; die Frankatur ist tadellos. Größte bekannte Einheit dieser Marke auf Brief und eine der großen Briefseltenheiten Oldenburgs. Signiert Friedl, Wien
Provenienz: 7. Kurt Maier-Auktion, Sammlung Rothschild (Harmer's, 1939), Alfred Caspary (H.R. Harmer 1956), John Boker jr. (1986)
1859, 1 Groschen schwarz auf blau, farbfrisch und allseits breitrandig mit sauber auf- und nebengesetztem blauen Rahmenstempel "NEUENBURG 27 9" auf kleinem Briefkuvert über Bremen nach Washington D.C. mit vorderseitigem roten "N.YORK BREM.PK. PAID". Der Brief ist mit 5½ Silbergroschen vollständig bezahlt, jedoch nur das Inlandsporto frankiert, "4½" Silbergroschen in bar verrechnet. Ein sehr schöner und seltener Brief mit "Geteiltem Franko". Fotoattest Stegmüller BPP (2020)
Provenienz: Sammlung Westerloy (26. Erhardt-Auktion, 1992)
1861, 1/3 Groschen moosgrün im waagerechten 3er-Streifen, besonders schöne frische Farbe, rechts unten minimal berührt, sonst voll-, dreiseitig breitrandig mit klar auf- und nebengesetztem blauen Doppelkreisstempel "OLDENBURG 23 9" (1861) auf komplettem Faltbrief nach Hooksiel. Schöne ursprüngliche und sonst tadellose Erhaltung (2 Seitenklappen in der Faltung teils etwas getrennt). Es sind nur zwei 3er-Streifen der moosgrünen Nuance auf Brief bekannt, der andere jedoch mit einem senkrechten Streifen. Ein altbekanntes Spitzenstück der Oldenburg-Philatelie. Signiert Friedl und Kruschel, Fotoattest Stegmüller BPP (2020)
Provenienz: Sammlung Rothschild (Harmer's, 1939), Generalkonsul Borchers (Rapp-Auktion, 1985)
