382nd Auction
18. – 23. September 2023 in Wiesbaden
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Pages
"HAMBURG F. B.P. 11.4.74" in Rot (etwas oxidiert) klar auf komplettem Drucksachen-Faltbrief bis 50 g mit Rötel-Vermerk "¾" (Groschen) für die bar bezahlten Drucksachen-Gebühren nach Drontheim, Norwegen in einwandfreier Erhaltung
"MAINZ F. N5 31.12.71" in Rot klar auf komplettem Faltbrief mit Röteltaxe "3" (Kreuzer) für die bar bezahlte Briefgebühr nach Biebrich mit Ausgabestempel in einwandfreier Erhaltung, ein schöner Brief vom Letzttag der Gültigkeit aller Marken und Ganzsachen des Norddeutschen Postbezirks, Fotobefund Hennies BPP (1983)
Provenienz: 241. Heinrich Köhler-Auktion (1984)
Franceska und Leon Rapkin (315. Heinrich Köhler-Auktion, 2002)
"STETTIN F. N3 1.9.72" in Rot klar auf Faltbriefhülle "Eisenbahn-Dienstsache"" mit Rötel-Vermerk "1" (Groschen) für die bar bezahlte Briefgebühr bis 15 g nach Stargard mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, „E.D.S.“-Briefe waren bis 30.6.1874 zu frankieren oder bar zu bezahlen. Die Eisenbahnbehörden führten ein Porto-Entschädigungs-Conto", welches zum Jahresende ausgeglichen wurde
"STRASSBURG IM ELSASS F. 11.3.72" in Rot klar auf Briefkuvert mit bar bezahlter Röteltaxe "fr. 2" (Groschen) und französischen Transitstempel sowie blauem Tax-Stempel "25"(Centimes) via Paris nach Perigueux mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung (rückseitig etwas fleckig). Doppelfrankatur mit ungewöhnlicher und sehr seltener Kombination mit deutschem Franco-Stempel und französischem Tax-Stempel, Fotobefund Krug BPP (2011)
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit EKr. "OSNABRÜCK 31.12.71" mit Nachgebühr-Taxe "2" (Groschen) nach Verden mit Ankunftsstempel vom 1.1.(1872). Der Ganzsachenumschlag war noch nicht gültig und wurde wie ein unfrankierter Brief behandelt, die Nachgebühr wurde vom Empfänger eingezogen, kleine Beförderungs- und Alterungsspuren - sehr seltene Verwendung vom VOR-ERSTTAG. Die Verteilung der Ausgaben mit kleinem Brustschild sowie der Innendienstmarken zu 10 Gr. und 30 Gr. mit der Inschrift „DEUTSCHE REICHS-POST“ für den Reichspostbezirk begann Mitte Dezember 1871, der Verkauf an das Publikum Ende Dezember 1871. Aus den letzten Dezembertagen 1871 ist bereits der Gebrauch einiger weniger Marken und Ganzsachenumschläge bekannt. All diese Belegstücke sind äußerst selten, Fotoattest Krug BPP (2014)
Provenienz: 79. Peter Feuser-Auktion (2014)
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit Federstrich-Entwertung und handschriftlichem Aufgabevermerk "Ballenstedt 1/1.72" nach Halle mit Ankunftsstempel "HALLE A.S. ANKUNFT 1.1.72". Der Umschlag mit kleinen Öffnungsspuren oben und leichte Patina, sonst in guter Gesamterhaltung, eine sehr seltene Verwendung vom ERSTTAG der Ganzsachen-Umschläge
Provenienz: Sammlung Josef Hennies (Privatverkauf)
Hans-Joachim Langbartels (6. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro, 1992)
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur großer Schild 2 Groschen blau mit Plattenfehler "Kerbe im Innenkreis unter UT in DEUTSCHE" (Feld 141) und SKA je mit klarem EKr. "HATTEN 31.5.75" als Brief der 1. Gewichtsstufe mit rotem Handstempel "PD" und französischem Transitstempel nach Luneville mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Alterungsflecken, sonst in guter Gesamterhaltung, sehr späte Aufbrauchsverwendung zum 30 Pfennig-Tarif
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A mit EKr. "MINDEN 7.1.72" als Express-Brief mit rotem Franko-Stempel "MINDEN i. WESTPH. 7.9.72" für die Barzahlung der Express-Gebühr nach Bielefeld mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit leichter Patina und Beförderungsspuren, rückseitige Öffnungsfehler stören den guten Gesamteindruck nicht. Eine interessante und seltene Teilbarfrankatur, bisher sind aus Minden nur drei Belege aus der Brustschildzeit registriert. Unter den Teilbarfrankaturen sind diejenigen mit Barzahlung der Express-Gebühr besonders selten, Fotoattest Brugger BPP (2008)
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A, mit Bahnpost-Streckenstempel "COELN 12.8. III FRANKFURT" und handschriftlicher Aufgabevermerk "Godesberg" als unterfrankierter Brief nach Basel mit Ankunftsstempel. Für einen unfrankierten Brief wurden 4 Groschen (= 50 Rappen) von der Schweizer Post berechnet, davon wurden 12 Rappen (Vermerk 12 cts) angerechnet, aufgerundet sind es 40 Rappen Nachporto, mit Rötelvermerk "40" notiert und vom Empfänger eingezogen. Der deutsche Anteil betrug 30 Rappen, mit Blaustift auf der Vorderseite notiert, interessanter Nachporto-Beleg mit Aufgabe bei der Bahnpost
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur großer Schild 1 Groschen karmin je mit EKr. "BERLIN P.E. 35 2.10.72" nach Straßburg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und leichte Patina, sonst dekorative wertstufengleiche Mischfrankatur kleiner und großer Schild in guter Gesamterhaltung
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur großer Schild 1 Groschen karmin je mit EKr. "RINGELHEIM 4.1.73" als Brief der 1. Gewichtsstufe nach Kopenhagen mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Alterungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Interessante wertstufengleiche Mischfrankatur kleiner und großer Schild auf Auslandsbrief besonders interessant und selten
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Großformat mit DKr. "SCHWERIN I/M. 14.12.72" als Wertbrief über 300 Thalern nach Berlin mit blauem Ankunftsstempel "BERLIN 1 15.12.". Der Umschlag mit waagerechter Faltung und kleinem Öffnungsschnitt rechts oben, sonst in guter Gesamterhaltung mit rückseitig fünf Lacksiegeln. Die 3 Groschen Briefgebühr und 6 Groschen Assekuranzgebühr ergaben 9 Groschen Gesamtgebühr, davon war 1 Groschen durch den Wertstempel der Ganzsache vom Absender bezahlt, 8 Groschen wurden vom Empfänger eingezogen mit entsprechender Blaustifttaxe „8“ (Groschen). Eine außergewöhnliche und sehr seltene Teilfrankatur, bei der sich Absender und Empfänger die Gebühren teilten, Fotoattest Brugger BPP (2002)
Ganzsachen-Streifband-Vorderseite ⅓ Groschen mit klarem DKr. "POSEN 1.1.72" im Ortsverkehr, der Wertstempel mit Nadelloch und heller Stelle und Streifband links unten mit kleiner Fehlstelle, trotz der Einschränkungen ein optisch ansprechendes Exemplar mit klarer Entwertung vom ERSTTAG, es sind nur drei Ersttagsverwendungen dieses Streifbandes bekannt Fotoattest Sommer BPP (1991)
Ganzsachen-Streifband ⅓ Groschen mit klarem Hufeisenstempel "ELBERFELD 26.APRIL.72" (Spalink 12-4) nach Köln mit Ankunftsstempel "COELN AUSGABE 26.4.". Das Streifband links mit Falt- und Klebespuren, sonst in guter Gesamterhaltung
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A gebraucht mit EKr "COELN 25.8.72" nach Tübingen mit Ankunftsstempel und Nachsendung nach Kreuznach mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, in guter Gesamterhaltung, das bisher früheste bekannte Verwendungsdatum dieses Ganzsachenumschlags
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur kleiner Schild 2 Groschen blau je mit EKr. ZEITZ 29.9.72" als Paketbegleitbrief für ein Paket mit 140 g Gewicht als Beutelstück mit Rötelvermerk "B" versendet nach Blankenburg mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorative Mischfrankatur und sehr frühes Verwendungsdatum des Ganzsachenumschlags, Fotobefund Krug BPP (2016)
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 1 Groschen karmin und kleiner Schild ½ Groschen ziegelrot je mit Hufeisenstempel "STRASSBURG i. ELS. BHF. 9.FEBR.73" (Spalink 36-2) als Brief der 1. Gewichtsstufe mit rotem Handstempel "PD" nach Walsall, England mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand und etwas Patina, sonst in guter Gesamterhaltung, dekorative Bunt- und Mischfrankatur
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Großformat mit klarem EKr. "GRAMENZ 23.8.73" und Rötel-Vermerk "½" (Groschen) für den britischen Portoanteil und rückseitig kompletten Lacksiegel nach Helgoland. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und kleinen Öffnungsschnitt oben rechts sowie leichte Alterungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Briefe mit Destination Helgoland, die nicht in Hamburg aufgegeben wurden, sind aus der Brustschildzeit sehr selten
Der Adressat Adolf von Warnstaedt (1813 – 1897) war Mitglied der Schleswig-Holsteinischen Landesversammlung (1848 – 1851), Abgeordneter des Wahlkreises Schleswig-Holstein 5 im Konstituierenden Reichstag des Norddeutschen Bundes (1867) sowie Ehrenmitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften.
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Großformat mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 2 Groschen blau im waagerechten Dreierstreifen und Einzelwert je mit EKr. "MÜNSTER IM ELSASS 1.10.73" als Brief der 3. Gewichtsstufe mit entsprechendem blauem Taxvermerk "3" und Handstempel "PD" sowie roten französischen Transitstempeln nach Paris mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, die Marken in einwandfreier Erhaltung, Briefe der 3. Gewichtsstufe nach Frankreich sind selten, signiert Kruschel und Fotoattest Hennies BPP (1977)
Provenienz: Fritz Kirchner (340. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1872, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Großformat mit klarem EKr. "FONTOY 23.12.75" nach Zwingenberg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag links durch das Öffnen etwas verkürzt und Beförderungsspuren mit kleiner Kerbe oben, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine seltene Aufbrauchsverwendung nach dem 1.1.1875 mit dem bisher spätesten registrierten Verwendungsdatum dieser Ganzsache, Fotoattest Krug BPP (2009)
Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 1 Kreuzer gelblichgrün und 3 Kreuzer karmin je mit Rahmenstempel "SONNEBERG IN SACHS.MEINING.HILDBURGH. 4.1.73" als Brief der 1. Gewichtsstufe nach Kopenhagen mit Ankunftstempel. Der Umschlag durch das Öffnen rechts minimal verkürzt und leichte Beförderungsspuren, sonst in dekorativer und guter Gesamterhaltung, eine außergewöhnliche Ganzsachenzusatzfrankatur und einer der wenigen Kreuzerbriefe nach Dänemark, Privatsignatur Barkemeyer und signiert Hennies BPP
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit Hufeisenstempel "STRASSBURG i. ELS.BHF. 5.APRIL.74" (Spalink 36-2N) nach Berlin mit Ausgabestempel in einwandfreier Erhaltung, seltene Entwertung mit der Nachgravur dieses Hufeisenstempels
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 2 Groschen blau je mit klarem EKr. "BERLIN N.W. No.7. 25.11.74" als Brief der 1. Gewichtsstufe mit Leitvermerk "via Triest Turkey" und Weiterfranco-Vermerk "Wf2" an das Deutsche Konsulat in Smyrna mit Ankunftsstempel "SMIRNE 3.12.74" in einwandfreier Erhaltung. Das Porto setzt sich aus 1 Groschen Briefgebühr im Wechselverkehr mit Österreich-Ungarn und 2 Groschen österreichisches Weiterfranco bis Smyrna zusammen. Ein dekorativer Brief aus der bekannten "Gustav-Hirschfeld"-Korrespondenz
Der Archäologe Gustav Hirschfeld (1847 – 1895) war ab 1870 als Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Instituts bei Ausgrabungen in Griechenland, Italien und Kleinasien. Von 1875 bis 1877 leitete er die von Deutschland finanzierten Ausgrabungen bei Olympia in Griechenland.
Provenienz: 355. Heinrich-Köhler-Auktion (2013)
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur mit zwei Einzelwerten 2 Groschen blau je mit klarem EKr. "PITSCHEN 3.12.73" als eingeschriebenem Paketbegleitbrief nach Breslau mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung. Eingeschriebene Paketbegleitbriefe sind selten
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur Ausgabe 1875 5 Pfennige violett im waagerechten Paar je mit klarem DKr. "SCHANDAU 30.VII.75" als Brief der 1. Gewichtsstufe nach Interlaken, Schweiz mit Ankunftsstempel, Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, sonst in einwandfreier Erhaltung. Eine nur kurze Zeit mögliche und sehr seltene, spektakuläre 2 Groschen (20 Pfennig)-Frankatur, Fotoattest Sommer BPP (1992)
Provenienz: John Gunn (29. Joachim Erhardt-Auktion, 1993)
355. Heinrich Köhler-Auktion (2013)
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit tarifgerechte Zusaztfrankatur 1 Groschen karmin und Ausgabe 1875 10 Pfennige karmin und 20 Pfennige ultramarin je mit Rahmenstempel "SCHIVELBEIN 6.1.(75)" als Wertbrief über 84 Mark nach Stettin mit Ausgabestempel und rückseitig fünf kompletten Lacksiegeln. Der Umschlag mit Patina und die 1 Groschen-Marke mit fehlendem Zahn und kurzem Eckzahn, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine wertstufengleiche Währungsmischfrankatur mit nicht häufiger Frankatur-Kombination
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit tarifgerechter Zusatzfrankatur 2 Groschen blau je mit EKr. "BRESLAU ST.P.E. 11 9.5.74" als eingeschriebenen Brief mit Handstempel "Recomandirt" an den Lotterieeinnehmer Michael Deutschmann in Oels mit Ausgabestempel in einwandfreier Erhaltung.
Michael Deutschmann war der Urgroßvater des Historikers, Publizisten und Schriftstellers Golo Mann und Großvater von Katja Pringsheim, Ehefrau des Literatur-Nobelpreisträgers Thomas Mann.
1873, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern ohne Überdruck im Großformat mit privatem Zudruck "NATIONALE/Lebens-Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit zu Berlin W.", gebraucht mit EKr. "BERLIN P.A.10. 9.11.74" im Ortsverkehr mit rückseitiger Verschlussmarke der Versicherungsgesellschaft in guter Gesamterhaltung, seltener Zudruck auf amtlichem Ganzsachenumschlag
Provenienz: J.J. Volny, 99. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2007)
Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer ohne Überdruck mit klarem EKr. "ZWINGENBERG 31.12.(74)" nach Bielefeld mit Ankunftstempel "BIELEFELD 1.1.75". Der Umschlag rückseitig mit kleiner Fehlstelle und der Nachname des Empfängers unkenntlich gemacht, sonst in guter Gesamterhaltung, einzige registrierte Verwendung vom Letzttag aller Kreuzer-Ganzsachenumschläge
Provenienz: 362. Heinrich Köhler-Auktion (2016)
Ganzsachen-Streifband ⅓ Groschen mit klarem Hufeisenstempel "GRAUDENZ 3.JUNI.73" (Spalink 14)nach Neustettin mit Teil des Ausgabestempels in einwandfreier Erhaltung
Ganzsachen-Streifband ⅓ Groschen mit klarem Hufeisenstempel "MÜLHEIM A. D. RUHR 15.OCTBR.74" (Spalink 27)" nach Nippes mit Ankunftsstempel und zurück mit handschriftlichen Vermerken und Ausgabestempel von Mülheim, gute Erhaltung
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Rahmenstempel "VALBERT 20.2.(74)" und Handstempel "Unzureichend frankirt" nach Copenhagen mit Ankunftsstempel. Von der Gebühr 16 Schillinge für unfrankierte Postkarten wurden 2 Schillinge angerechnet, die restliche Taxe vorderseitig mit Röteltaxe "14" (Schillinge) notiert und mit Blaustift "8" (Schillinge) für zu vergütende Gebühr an die Reichspost notiert. Die Ganzsachenkarte mit waagerechter Faltung, sonst in guter Gesamterhaltung. Postkarten, die nicht aus Hamburg, Lübeck oder Schleswig-Holstein zum Sondertarif versandt wurden, sind mit der Destination Dänemark sehr selten
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Schiffspost-Rahmenstempel "AUS WOLLIN PER DAMPFSCHIFF 16.4.75" mit viel Text nach Stettin in guter Gesamterhaltung, späte Aufbrauchsverwendung aus 1875
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit rückseitigem Firmen-Zudruck "S.Schönmann" mit Medaillen-Abbildungen zu "Trier 1869", "Düren 1871" und "Wiener Weltausstellung 1873", gebraucht von "TRIER 26.6.74" nach Fenne bei Louisenthal in einwandfreier Erhaltung, dekorativer Bildzudruck, aus dieser Zeit recht selten
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Bahnpost-Steckenstempel "AACHEN 11.11. I DÜSSELDORF" und Aufgabe-Rahmenstempel "RHEYDT BAHNHOF" nach Solingen in einwandfreier Erhaltung
1872, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit nachverwendetem Segmentstempel "OERTZENDORF BAHNHOF 25.9.(74)" vom Mecklenburg-Strelitz nach Rostock in einwandfreier Erhaltung, aus der Brustschildzeit nicht häufig
