383rd Auction
14–15 & 18–23 March 2024 in Wiesbaden
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Pages
1852, 2 Sgr. blau, allseits voll- bis breitrandig mit sauber auf- sowie nebengesetztem blauen "WOLFENBÜTTEL 27 7" auf Faltbrief mit rückseitigen Ausgabestempel, ein attraktiver Brief in guter Erhaltung, sign. Roumet sowie FA Calves (2015)
¼ Ggr. a. hellbraun, Einzelmarke und waagerechtes Paar, letzteres unten etwas angeschnitten bzw. berührt, sonst wie die Einzelmarke voll- bis breitrandig, mit mehrfach sauber aufgesetztem blauem Ra.2 "BRAUNSCHWEIG 14/4" auf Briefhülle mit vorausbezahltem Bestellgeld nach Vechelde. Frische und sonst einwandfreie Erhaltung. Ein attraktiver Brief mit seltener Ortsstempel-Entwertung. Fotobefund Lange BPP (2001)
1857, ¼ Ggr. graubraun mit klarem Ra2 "VORSFELDE 20/9 * 9-10" in Mischfrankatur mit Sachsen 1855 Johann 3 Ngr. auf mattgelb, dieser mit Gitternummernstempel "11", beide vorderseitig geklebt auf Umschlag von Altenburg nach Nordsteimke an die Gräfin von der Schulenburg, die 3 Ngr. oben angeschnitten, ansonsten in farbfrischer und einwandfreier Erhaltung. Die braunschweigischen ¼ Ggr. wurde vom Absender mit frankiert, um den Brief vollständig freizumachen, also auch das Bestellgeld zu entrichten. In Braunschweig verlangte die Post für die Zustellung der Briefe in den Landzustellbereich ½ Ggr., die Lagergebühr hingegen für vom Empfänger abzuholende Briefe betrug nur ¼ Ggr., da der Absender wußte, daß die Empfängerin ihre Briefe abholen ließ, konnte er die Lagergebühr vorausfrankieren! Es handelt sich um die einzig bekannte Mischfrankatur Braunschweig mit Sachsen, gleichzeitig auch die einzige Mischfrankatur bei der das Bestellgeld vorderseitig verklebt ist. Dazu zweiter Briefumschlag (rückseitig Siegel ausgeschnitten) aus gleicher Korrespondenz frankiert mit Sachsen 3 Ngr. mit Nummer "11" von "ALTENBURG 27.XI.61" mit rückseitigem Tax-Vermerk "6" (Pfennig) für das Landbestellgeld, ausführliches Fotoattest Lange BPP
Provenienz: 350. Heinrich Köhler-Auktion (2012)
½ Silbergroschen a. grün im waagerechten Paar, noch voll- bis breitrandig, oben mit Bogenrand, mit leicht aufgesetzter Nr. "8" und nebengesetztem DKr. "BRAUNSCHWEIG 6 APR. 1867" auf kleinem Briefkuvert mit farblos geprägter Zierborde nach Hannover. Das Kuvert leichte Beförderungs- bzw. Altersspuren, das Paar leichte Aufklebeknitter, sonst einwandfrei. Zierbriefe von Braunschweig sind selten. Signiert Dr. Marx.
Provenienz: Dr. Walter Marx (23. Kruschel-Auktion, 1985)
1 Silbergroschen auf gelb, linienförmig durchstochen 17, zwei Einzelwerte mit jeweils leicht aufgesetzter Nummer "8" auf Faltbrief des herzoglichen Stadtgerichts mit nebengesetztem blauen DKr. "BRAUNSCHWEIG 8 SEPT." (1864) an das Amtsgericht zu Hasselfelde mit rückseitigem Ankunftsstempel; die linke Marke unten Scherenschnitt, rechts mit großem Teil der Nebenmarke (hier der Durchstich sehr schön sichtbar), die linke Marke vom Oberrand stammend mit vollständigem (dreiseitigen) Durchstich, letztere rechts kleiner verklebter Flachriss, sonst befindet sich die Frankatur in einwandfreier Erhaltung, die Briefhülle in den Faltungen leichte Altersspuren. Einzig bekannter Brief mit einer Mehrfachfrankatur dieser Marke und eine der großen Braunschweig-Seltenheiten
Provenienz: Sammlung Rothschild (Harmer 1939), John Boker jr. (1988)
⅓ Sgr. schwarz im waagerechten 6er-Block, ungebraucht mit teilen des Originalgummis. Im Bereich des waagerechten Durchstichs teils leicht getönt und leichte Knitterspuren (teils gestützt); eine seltene Einheit
Provenienz: Maurice Burrus (1964) ASTRUL (348. Heinrich Köhler-Auktion, 2012)
1865, 1 Gr. rosa, farbfrisch und gut gezähnt, sauber entwertet durch Stempel "SCHOENINGEN 28 OCT 1867" als Zusatzsfrankatur auf vollständiger Postanweisungs-Ganzsache 1 Gr. rosa über 30 Thaler, 17 Groschen und 4 Pfennig, mit rückseitigen Ankunfstempeln vom nächsten Tag. Rechte untere Ecke leichte Knitter, ein seltenes und sehr schönes Stück
3 Grote a. blaugrau, senkrecht gestreiftes Papier, links oben leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig und farbfrisch, mit Ra.2 "BREMEN 6 10" auf Briefhülle (rechter Seitenteil fehlend) nach Bremerhaven mit für diese Korrespondenz typisch ausgekratztem Adressatennamen. Signiert Dr. Werner und Fotoattest Neumann BPP (1998)
1855, 3 Gr. schwarz auf blaugrau, waagerecht gestreiftes Papier, waagerechter 3er-Streifen mit allseits breiten Rändern, sehr schön farbfrisch, ungebraucht mit großen Teilen des Originalgummis, leichte Faltung zwischen der ersten und zweiten Marke, sonst tadellos. Eine attraktive Einheit; u.a. signiert Ebel und Georg Bühler sowie Fotoattest Neumann BPP (2018)
Provenienz: "ERIVAN" (370. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
1863, 2 Grote dunkelgelblichorange, gestrichenes Papier, schöne tiefe Farbe, sauber entwertet durch blauen Rahmenstempel "BREMEN Bahnhof". Oben und rechts winzige Randmängel, sonst tadellos. Eine sehr seltene Marke. Signiert Rummel und Pfenninger, Fotoattest Neumann BPP (2002)
1864, 3 Grote auf blaugrau, durchstochen, senkrecht gestreiftes Papier, farbfrisch, mit klar aufgesetztem Ra2 "BREMEN 3 10" (1865) auf komplettem Faltbrief der bekannten "Schilling"-Korrespondenz nach Bremerhaven. Frische und tadellose Erhaltung. In dieser Qualität ein Ausnahmestück. Signiert Köhler und Drahn, Fotoattest Neumann BPP (2024)
Provenienz: 39. Corinphila-Auktion (1951) 'Romanow' (8. Kruschel-Auktion, 1976)
2 Grote gelblichorange, farbfrisch und bis auf einige kurze Zähne in einwandfreier Erhaltung, mit sauberem Ra2 "BREMEN 14 8" (1867) auf Faltbrief nach Bremerhaven mit Eingangsstempel; der Name in der Anschrift leicht abgeändert. Ein attraktiver Brief. Fotoattest Neumann BPP (2010)
1866/1867, 2 Grote dunkelgelblichorange, farbfrisch und ausgabetypisch teils unregelmäßig gezähnt (links ein Fehlzahn), mit sauber aufgesetzten Ra2 "BREMEN 7 9", auf Faltbriefhülle nach Bremerhaven. Ein sonst einwandfreier Brief aus der berühmten Claussen-Korrespondenz. Fotoattest Neumann BPP (2024)
10 Gr. schwarz im waagerechten Paar, farbfrisch üblich gezähnt, mit sauber aufgesetztem kleinen Ra2 "BREMEN 8 6" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe der bekannten Unkart-Korrespondenz nach New York. Bei der linken Marke wurden die linken Ecken repariert, der Brief gereinigt und die Adresse etwas nachgezogen, sonst einwandfrei. Ein dekorativer und seltener Brief. Signiert Kosack, Grobe und Jakubek, Fotoattest Neumann BPP (2023)
Provenienz: 22. Edgar Mohrmann-Auktion (1934) 'Rheingold' (266. Heinrich Köhler-Auktion, 1989) 'Duckwitz' (93. Corinphila-Auktion, 1996) 'Pour le Merite' (128. Corinphila-Auktion, 2001) Pietro Provera (Eigentümerzeichen)
5 Sgr. schwarzgrüngelb, farbfrisch und ausgabetypisch teils sehr rau gezähnt, mit sauber aufgesetztem Ra2 "BREMEN 25 4" (1867) auf komplettem Faltbrief nach London. Ganz unauffälliger geglätteter Registraturbug durch den Oberrand der Marke verlaufend, sonst einwandfrei. Ein attraktiver Brief. Fotoatteste Engel BPP (1977) und Neumann BPP (2024)
Provenienz: Sammlung Rothschild (H.R. Harmer,1939)
5 Sgr. dunkelgrünlicholiv auf gestrichenem Papier, farbfrisch, unten kleine Zahnfehler, sonst tadellos, mit sauberem Ra2 "BREMEN 19 3" auf komplettem Faltbrief nach Manchester. Sehr schöne und frische Erhaltung. Ein attraktiver Brief der seltenen I. Auflage. Signierte Sellschopp, Fotoatteste Engel BPP (1977) und Neumann BPP (2024)
Provenienz: 168. Grobe-Auktion (1977)
1588, kompletter Faltbrief, durch Hitze desinfiziert, nach London mit Vermerk "con la Nave d Wielms...", übliche Erhaltung
1593, kompletter Faltbrief ab Hamburg an Bartolomeo Corsini nach London, tadellos
1783, "HB" schwarzer L1 auf komplettem Schörkelbrief aus Neukirchen in Böhmen, mit 4-zeiliger Ergebenheitsadresse und handschriftlichem Vermerk "Frey via Hamburg" nach Rendsburg, rückseitig schönes papiergedecktes Siegel, gute Erhaltung
1804, "R.4.HAMBURG" sowie "P.P" in schwarz und L1 "P.P.P.P" in rot auf Lotterie-Drucksache, mit dazugehörigem Lotterieschein, nach Bordeaux, tadellos
1815, "St.P. HAMBURG 4 März 1815", klarer L2 auf gering unfrischer Briefhülle nach Lübeck
1815, "St. P. HAMBURG 24 MERZ 1815", sehr klarer L2 auf sauberer Briefhülle mit Absendervermerk "in Militär Angelegenheiten von Hamburg abgesand" nach Lübeck, tadellos
1815, "St. P. HAMBURG 7 JUNY 1815", klarer L2 auf sauberer Briefhülle nach Lübeck, schöner Brief mit seltenem, späten Stempel, gute Erhaltung
1838/51, Ritzebüttel, Einlieferungsscheine mit Ortsvordruck, 5 Scheine, teils verschiedene Vordrucke, dabei 1 Wert-Paket, gute Erhaltung
"POST OFFICE FOR AMERICA HAMBURG", üblich etwas unklarer Abschlag des Stadtpost-Wappenstempels auf Faltbriefhülle (eine Seitenklappe fehlend) mit nebengesetztem L1 "AMERICA T.T" nach Lenzkirch, etwas Patina, sonst ein attraktiver und seltener Brief, Fotoattest Jakubek BPP (1988)
"P.P.R.4. HAMBOURG.", sehr klarer roter L2 auf gesiegeltem Charge-Brief nach Schötmar im Lippischen, handschriftlich "fo Mind" sowie Leitvermerk "per Minden et Herford" und "gefälligst weiter p. expressen", ein seltener Stempel auf besonders attraktivem Brief, tadellos
"P.P.R.4. HAMBOURG.", sehr klarer roter L2 auf Faltbrief datiert "Landkirchen auf Fehmarn d. 21 März 1811" nach Troyes, Frankreich. Nebengesetzt roter Ra1 "P.P.P.P." sowie schwarzer L1 "R 4 HAMBOURG", tadellos
"B.G.D. HAMBOURG, R4 1807. Janv.12." roter L3, sauber auf kleinem Faltbrief nach Bordeaux mit Taxe "19", tadellos
"B.G.D. HAMBOURG, R4 1807. Janv.12." roter L3, sauber auf doppelt schwerem Faltbrief nach Paris mit Taxe "42", tadellos
"HAMBOURG R 4 B G.D. 6 JANV. 18 8:", schwarzer L2, sauber auf komplettem, doppelt schwerem Faltbrief (mit Inhalt) aus Altona nach Riga, rückseitig mit Taxe "71/111", rückseitig etwa Patina, sonst tadellos
"B.G.D. HAMBOURG. R4 .1807. FEV.23." roter L2, sauber auf Faltbrief, datiert "Altona d. 23 Fevrier 1807" nach Cognac, tadellos
"T.G.D. HAMBOURG", sauber und klarer L1 auf komplettem Faltbrief nach Bordeaux mit Taxe "19", tadellos
"DANNEMARC par Hambourg B.G.D Avril 8 1807.", roter L3, sauber auf kleinem Faltbrief mit Vermerk "franco Hbg" nach Bordeaux mit Taxe "19", tadellos
"DANNEM. p. le B.G.D 4 HAMBOURG 1 DECEM 1807.", schwarzer L2, sauber auf Faltbrief mit Vermerk "fr. Hamburg Pr Hannover" nach Wülfinghausen, tadellos
"DANNEM. p. le B.G.D 4 HAMBOURG 10 NOVEM. 1807.", schwarzer L2, sauber auf Faltbrief ab Flensburg mit Vermerk "fr. Hamburg" nach Bordeaux, taxiert mit "19", tadellos
