385th Auction
24–29 March 2025 · 7–8 April 2025 in Wiesbaden
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Pages
1 Groschen karmin und 2½ Groschen rötlichbraun je mit klarem EKr. “KAISERL.DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 8.5.73” als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle mit Leitvermerk “Via Varna Wien” via St. Gallen nach Niederuzwill mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle mit Beförderungsspuren (innen mit Aktenlochung), die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorativer Brief mit Leitweg Varna in die Schweiz
2 Groschen grauultramarin, farbfrisch, gut geprägt und normal gezähnt im waagerechten Paar mit sehr klarem EKr. “KAISERL.DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL° 8.5.74” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf komplettem Faltbrief mit Leitvermerk “Via Varna” und Blaustift-Weiterfranco-Vermerk “wfr 1¼ Gr.” nach Mailand mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief mit leichten Beförderungsspuren und die Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Mehrfachfrankatur, in Verbindung mit der Destination Italien sind bisher nur wenige Briefe bekannt
Provenienz: 112. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2011)
2½ Groschen rötlichbraun, farbfrisch, gut geprägt und üblich gezähnt mit zum Teil verkürzten Zahnspitzen, klar mit EKr. “KAISERL.DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 4.11.73” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Briefkuvert über Varna befördert nach Wien mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine nicht häufige Frankatur mit Destiniation Österreich
1874, 2½ auf 2½ Groschen rötlichbraun, farbfrisch, gut geprägt, etwas dezentriert und normal gezähnt, mit EKr. “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL ° 24.3.75” als tarifgerechte Einzelfrankatur als 25 Pfennig-Frankatur auf komplettem Faltbrief nach Görlitz mit Ausgabestempel. Der Faltbrief mit leichter Patina und die Marke mit Druckstelle, sonst in guter Gesamterhaltung
1870, Norddeutscher Postbezirk 1 Groschen lebhaftrot im waagerechten Dreierstreifen je mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL1.12.71” auf Briefstück, senkrechter Bugspur in der Zähnung zwischen den beiden linken Marken, sonst in guter Erhaltung, signiert Bothe
1872, großer Schild 2½ Groschen rötlichbraun und 2 Groschen blau je mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 15.2.73” als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit französischem Transitstempel nach Paris. Die Marken zum Teil mit leichten Farbabsplitterungen, ansonsten in guter Erhaltung
1875, 10 Pfennige lilarot und 20 Pfennige hellultramarin je mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A. CONSTANTINOPEL 17.1.76” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert via Livorno nach Tunis mit zweisprachiger Empfänger-Adresse und Ankunftsstempel des ital. Postamtes. Der Umschlag mit Beförderungs- und Altersspuren, sonst in guter Erhaltung. Ein dekorativer Brief aus bekannter Korrespondenz mit seltener Destination Tunesien
1875, 25 Pfennige rotbraun und 50 Pfennige hellgrün je mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 25.6.75” als tarifgerechte Frankatur auf Faltbriefhülle bis 15 g mit Leitvermerk “voie de Varna” nach Lyon mit Ankunftsstempel. Die 25 Pfennige-Marke mit Eckfehler, sonst in guter Gesamterhaltung. Trotz der Einschränkung ein optisch ansprechender Brief mit seltener Frankatur, signiert Dr. F. Steuer mit Fotoattest (1994)
1875, 50 Pfennige grau (dunkle Nuance) mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 26.4.75” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Faltbriefhülle bis 10 g mit Leitvermerk “voie d'Odessa” nach Lyon mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Eine sehr seltene Einzelfrankatur, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1994)
1875/99, 2 Mark mittelrosalila im waagerechten 10er-Streifen mit Zwischensteg-Paar und komplettem Unterrand sowie Bogenrändern links und rechts, mit übergehender handschriftlicher Entwertung “Constantinopel, den 7 Oktober 1884” sowie weitere Blau- und Rotstiftspuren. Die Einheit war vorgefaltet und angetrennte Zahnlöcher wurden hinterlegt, ansonsten eine optisch ansprechende, vermutlich einmalige Einheit. Eine große Vorläufer-Seltenheit, signiert Bothe BPP mit Fotoattest (1985)
1890, 2 Mark dunkelrotkarmin im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit Ausgabe1899 2½ Piaster auf 50 Pfennig lebhaftrötlichbraun im waagerechten Paar und senkrechtes Paar 20 Pfennig violettultramarin je mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP 1 26.3.98” auf Paketkarten-Stammteil für drei Pakete via Rumänien und Dresden nach Leipzig mit Ankunftsstempel. Die obere Marke ist fehlerhaft und ein Wert der 2 Mark ist etwas fleckig sowie das Formular mit Bugspuren und etwas verfärbt. Trotz der Einschränkungen eine recht hohe und seltene Frankatur, signiert Pfenninger und Fotoattest R. Steuer BPP (2003)
Provenienz: Sammlung Romanow (31. Walter Kruschel-Auktion, 1991)
1889, 2½ Piaster auf 50 Pfennig lebhaftrötlichbraun und 1 Piaster auf 20 Pfennig violettultramarin je im senkrechten Paar mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP 1 13.3.00” auf Paketkarten-Stammteil für ein 700 g schweres Paket via Myslowitz nach Berlin mit Ankunftsstempel. Die linke Marke wie das Formular mit senkrechter Faltung, diese mit zusätzlichen kleinen Randfehlern, die restlichen Marken sind bis auf Rotstiftspuren in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Verwendung
1900/04, 20 Para auf 10 Pfennig und senkrechtes Paar 1 Piaster auf 20 Pfennig je mit Stempel “JAFFA DP 24.3.01” auf Paketkarten-Stammteil nach Jerusalem mit Ankunftsstempel, in guter Erhaltung. Dekorative Paketkarte als Inlandsverwendung, signiert DR. Lantelme mit Fotoattest (1994)
1900/04, 2½ Piaster auf 50 Pfennig Reichspost im senkrechten Paar mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP *1a 15.7.02” auf kompletter Paketkarte für ein 2 kg schweres Paket via Konstanza und Orsova nach Budapest mit Ankunftsstempel. Die obere Marke mit Bügen und die Paketkarte links mit zwei senkrechten Faltungen, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine nicht häufige Mehrfachfrankatur auf Paketkarte mit Destination Ungarn
1905, 15 Piaster auf 3 Mark schwarzviolett (rotorange quarzend) und 20 Para auf 10 Pfennig ohne Wasserzeichen je mit Stempel “BEIRUT DP 23.2.06” vorder- und rückseitig auf kompletter Paketkarte via Potsdam nach Bornstedt mit Ankunftsstempel. Die Paketkarte mit zwei senkrechten Faltungen und kleinen Randfehlern, die Marken bis auf einen Eckzahnfehler bei der rückseitigen Marke in einwandfreier Erhaltung. Paketkarten mit den hohen Wertstufen sind selten und in nur ganz wenigen Exemplaren bekannt
1906, 10 Para auf 5 Pfennig mit Wasserzeichen und Aufdruckfehler “seitwärts stark verschobenem Aufdruck ”0 Para 10 1" im waagerechtem Viererstreifen als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach München mit Ankunftsstempel. Der farbfrische Viererstreifen ist wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung, bisher ist keine weitere Mehrfachfrankatur mit dieser Aufdruck-Abart bekannt, eine große Türkei-Seltenheit, doppelt signiert Kilian und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)
1905, 20 Para auf 10 Pfennig mit Wasserzeichen im waagerechten Paar mit Stempel “CONSTANTINOPEL DP 10.10.07” als tarifgerechte Zufrankatur auf Deutsches Reich Antwort-Ganzsachenkarte Germania 10 Pfennig als R-Karte mit viel Text nach Dresden mit Ankunftsstempel, leichte Beförderungsspuren, in guter Erhaltung
1905/13, 1¼ Piaster auf 25 Pfennig mit Wasserzeichen, sauber mit Stempel “JAFFA DP 28.8.13” auf Paketkarten-Stammteil nach Jerusalem mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Einzelfrankatur auf einer Inlands-Paketkarte
1905, 1½ Piaster auf 30 Pfennig mit Wasserzeichen in Mischfrankatur mit 5 Centimes auf 5 Pfennig je mit Stempel “JERUSALEM DP 5.10.12” auf Wert-Paket-Stammteil nach Jaffa mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Währung-Mischfrankaturen auf Paketkarten sind außerordentlich selten
1905, 2 Piaster auf 40 Pfennig mit Wasserzeichen, sauber mit Stempel “BEIRUT DP 5.2.10” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf R-Briefkuvert mit R-Zettel “Beirut (Deutsche Post)” (Einfeldt Nr. 3) via Melbourne und Sydney nach Apia, Samoa mit Ankunftsstempel und Nachsendung nach Altenburg bzw. Gera mit Ankunftsstempeln. Der Umschlag mit Beförderungsspuren, sonst in guter Erhaltung, ein seltener R-Brief mit Destination Samoa, doppelt signiert Dr. Steuer VÖB
1905/13, 2½ Piaster auf 50 Pfennig mit Wasserzeichen, sauber mit DKr. JAFFA DP ** 11.4.14" auf Paketkarten-Stammteil für zwei Pakete nach Jerusalem mit Ankunftsstempel. Die Paketkarte mit senkrechter Faltung, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Einzelfrankatur auf Inlandspaketkarte
1905, 4 Piaster auf 80 Pfennig mit Wasserzeichen im senkrechten Paar je mit Stempel “SMYRNA DP 19.5.13” auf Paketkarten-Stammteil für ein 5 kg schweres Paket via Passau nach Bayreuth mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mehrfachfrankatur auf einer Paketkarte
1905, 15 Piaster auf 3 Mark schwarzbraunviolett mit Wasserzeichen im waagerechten Paar aus der linken unteren Bogenecke mit HAN “H 1139a.13”, postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert
“KAIERL.DEUTSCH.P.A.CONSTANTINOPEL 7.9.86” sehr klar auf Ausgabe 1884 1 Piaster auf 20 Pfennig mit schwarzem Aufdruck als tarifgerechte Frankatur auf Brief-Kuvert nach Berlin mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige Wiederverwendung des Stempels am Sommersitz der deutschen Botschaft in Therapia
“Aus Sarona bei Jaffa (Deutsche Post)” violetter L2-Nebenstempel klar auf Firmenvordruck-Brief “IML. KNOLL, SARONA bei JAFFA (Palestina)” mit Ausgabe 1905 1 Piaster auf 20 Pfennig mit Wasserzeichen nach Plauen. Der Umschlag durch das Öffnen rechts verkürzt, sonst in guter Erhaltung
“TEMPEL-KOLONIE HAMIDIJE WILHELMA DEUTSCHE POST JAFFA” violetter Nebenstempel klar auf Ansichtskarte “Einweihung der deutschen Tempel-Kolonie Wilhelma-Hamidie bei Jaffa" mit Ausgabe 1900/04 20 Para auf 10 Pfennig in Aufdrucktype I mit Stempel “JAFFA DP 1.12.04” nach Stuttgart mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung
1916, “DEUTSCHE ÜBERWACHUNGSSTELLE KONSTANTINOPEL”, Zensurstempel klar auf Feldpost-Ansichtskarte mit Marine-Schiffspost-Stempel “MSP No. 14 12.1.16” nach Deutschland, Karte mit leichten Altersspuren, sonst in guter Erhaltung
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1884/1908, ungebrauchte, teils postfrische, und gestempelte Sammlung mit auch einigen Ganzstücken und vielen Briefstücken/Formularausschnitten. Dabei u. a. ungebrauchte Mi. 3b, 9a und 10 a, 12-23 SPECIMEN und 12-23II, 28 I auf Brief und gestempelte 41I (Fotoattest Jäschke-L. BPP) sowie ein kleiner Teil Stempel mit einigen Besonderheiten. Ein interessantes und reichhaltiges Objekt.
1873/1918, Partie von 63 Briefen und Karten, Erhaltung von etwas fehlerhaft bis meist Pracht, ab einem großen Brieffragment mit Vorläufern Brustschild 18+20, eingehende Post, Belege anderer Postanstalten, Ansichtkarten sowie auch guter Teil deutsche Militärmission/Feldpost incl. besseren Stempeln.
1872/74, Partie mit fünf Briefen mit diversen Frankaturen, dabei zwei Briefe mit je Mi.-Nr. V20+V21a nach Lyon, zwei Briefe nach England mit Mi.-Nr. V18+V19+V21a (dabei 1 Gr. mit interessanter Druckfalte) und Dreierstreifen Mi.-Nr. V18 + V21a (Fotoattest Jäschke-L. BPP) sowie Einzelfrankatur V22 auf Brief nach Lyon. Die Marken zum Teil mit kleinen Fehlern, optisch meist sehr ansprechende Briefe
1917/18, ca. 100 Briefe aus einer Familien-Korrespondenz aus Konstantinopel nach Mainz, dabei Zensuren und 12 Briefe mit Stempel “KONSTANTINOPEL *a”