388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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7 Kreuzer dunkelblau, schöne tiefe, frische Farbe und einwandfrei gezähnt, entwertet durch EKr. "MÜNCHEN 21 OCT". Tadellos. Eine außerordentlich seltene Marke; PROFI hat nur 3 weitere lose gestempelte Stücke registriert. Fotoattest Brettl BPP (1997)
Wasserzeichen weite Rauten: 7 Kr. dunkelblau, farbfrisch und einwandfrei gezähnt, mit sauber aufgesetztem EKr. "FREISING 15 FEB." auf Gerichtsbriefhülle nach München. Seltene Nuance. Fotoattest Brettl BPP (2000)
12 Kr. dunkelbraunpurpur, farbfrisch, sehr gut gezähnt und mit schöner Wappenprägung, unten mit breitem Bogenrand. Die Marke tadellos postfrisch, im Unterrand Falz. Signiert Brettl BPP
12 Kreuzer dunkelbraunpurpur mit Wasserzeichen 'weitere Rauten', farbfrisch und gut gezähnt, ungebraucht mit Originalgummi. Ein tadelloses Stück dieser seltenen Marke. Mehrfach signiert, Fotoattest Stegmüller BPP (2026)
1876, 5 Pfennig bläulichgrün, farbfrisch und bis auf ein winzig verkürztes Zähnchen links oben einwandfrei (winziger natürlicher Papiereinschluss), sauber entwertet durch EKr. von München. Ein attraktives Stück dieser äußerst seltenen Marke. Fotoattest Dr. Helbig BPP (2009)
1876, 5 Pfennig bläulichgrün, farbfrisch und einwandfrei, mit EKr. "MÜNCHEN 8 AUG." (1878) als Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 5 Pfennig nach Stanton, Virginia, Vereinigte Staaten. Minimale Beförderungspuren, sonst einwandfrei. Eine große Seltenheit; PROFI hat nur ein weiteres Ganzstück der seltenen Farbe registriert. Fotoattest Dr. Helbig BPP (2011)
1879, Wz. 'Weite Wellenlinien', 1 M. lila, farbfrisch und bis auf einen leicht verkürzten Zahn oben links einwandfrei gezähnt, postfrisch und insgesamt sehr frisch. In dieser Erhaltung eine große Seltenheit. Unsigniert, Fotoattest Sem BPP (2025).
1876/79, 2 Mark lebhaftrotorange im waagerechten 6er-Block, postfrisch. Tadellos und unsigniert. Kurzbefund Dr. Helbig BPP
1 Mark braunpurpur, farbfrisch und, bis auf einen minimal verkürzten Zahn links oben, einwandfrei, ungebraucht mit Originalgummi. Eine äußerst seltene Marke. Fotoattest Dr. Helbig BPP (2018)
1890, Wappen 5 Pfg. grün auf rötlichem Papier mit Wasserzeichen 'senkrechte Wellenlinien' der Ausgabe 1881, ungebraucht. Der linke obere Eckzahn ergänzt, sonst einwandfrei. Laut Fotoattest Dr. Helbig BPP (2018) das einzig bisher registrierte ungebrauchte Stück dieser auch gestempelt äußerst seltenen Marke.
1890, 5 Pfennig grün auf Papier y mit Wasserzeichen 3, Unterrandstück, postfrisch. Tadellos und unsigniert. Fotoattest Helbig BPP (1990)
1890, unverausgabte 2 Mark mittelbräunlichlila, linker unterer Eckrand-4er-Block mit Pl.-Nr. "17", postfrisch. Einwandfrei und unsigniert. Fotobefund Sem BPP (2022)
1890, unverausgabte 2 Mark mittelbräunlichlila, rechter unterer Eckrand-4er-Block mit Pl.-Nr. "17", postfrisch. Einwandfrei. Signiert 'Bay. St. Min. D. Fin.'. Fotoattest Dr. Helbig BPP (2012)
1919, Volksstaat 2 M. Friedensdruck, normales Papier, Aufdruck metallisch glänzend, ungebraucht, einwandfrei, Kurzbefund Bauer BPP
1919, Volksstaat 15 Pfg. auf mattgelblichorangen Papier, Plattenfehler 'weisser Punkt zwischen Kopf und Schwanz des rechten Löwen', postfrisch, in tadelloser Erhaltung. Es sind nur ganz wenige Werte dieser Marke auf Restbeständen des Papieres für die Luitpold-Ausgabe registriert; in postfrischer Erhaltung haben wir kein weiteres Stück registriert. Fotoattest Bauer BPP (2025)
20 Pfg Volksstaat auf satiniertem Papier, postfrisch in einwandfreier Erhaltung. Eine sehr seltene Variante. Signiert Dr. Helbig BPP und Kurzbefund Bauer BPP
1895, das 'Aichach-Provisorium': 3 Pfennig grau mit Überdruck "2" in allen vier Ecken, waagerechtes Paar, farbfrisch und einwandfrei gezähnt, zusammen mit normaler Portomarke 3 Pfennig, als Nachfrankatur auf mit 3 Pfennig unterfrankiertem Ortsbrief des Postmeisters Pollinger von "AICHACH 4 SEP. 95". Dies ist der einzige noch intakte, ursprüngliche Brief mit dieser Marke. Eine der größten Kostbarkeiten der Deutschen Philatelie. Ausführliches Fotoattest Schmitt BPP.
Als im April 1895 die Höhe der Nachgebühr für unzureichend freigemachte Briefe geändert worden war, wurden provisorisch 3 Pfg.-Werte mit der neuen erforderlichen Portostufe von "2" Pfg. überdruckt. Nachdem die Auslieferung dieser Provisorien begonnen hatte, erfolgte jedoch bereits die Fertigstellung der neuen 2 Pfennig-Werte, so daß die Ausgabe der Marken telegraphisch gestoppt wurde. Der gesamte Bestand wurde verbrannt, lediglich von dem Aichacher Postmeister Johann Pollinger wurden vor der Rücksendung drei Paare auf drei Briefen ordnungsgemäß verwendet
Provenienz: Philipp von Ferrari (Gilbert, 1923) Dale-Liechtenstein (1992) Fritz Kirchner (2009)
1849/1975, gestempelte Sammlung und 23 Briefe, ab Mi.-Nr. 1IIa breitrandig (FA Sem BPP), ferner 4I im waagerechten Paar, 3II, 4II Dreierstreifen auf Briefstück, 5c-d mehrfach, 6 (3), 7 (2), 12 (6), 13 (6), 16 (8), 17 (5), 18 (5), 19 (2), 27Xa ungebraucht, 26X tadellos (FA Sem BPP), etc., vieles sign. Sem BPP, die Erhaltung ist wie üblich zum Teil leicht fehlerhaft, meist aber in guter Gesamterhaltung, in zwei Alben
1849/1920, meist gestempelte Sammlung und 18 Briefe und Karten, ab Mi.-Nr. 1Ia, 1Ia PF X, 1IIa (2), 1Ia PF VII auf Brief, 3-7 teils mehrfach, 8-13, 13b, 18 (4), 19 (3), 30a 26X gestempelt sowie ohne Gummi, 28Xb, 30a (3), etc., später Friedensdrucke, Dienstmarken sowie Portomarken und ein kleiner Stempelteil, vieles sign. Sem BPP, 5 Fotoatteste, 1 Fotobefund und 2 Kurzbefunde Sem und Brettl BPP, Die Erhaltung ist wie üblich zum Teil leicht fehlerhaft, meist aber in guter Gesamterhaltung
1849/1920, umfangreiche gestempelte Sammlung inkl. Dienst- und Portomarken mit vielen Farben und Besonderheiten. Dabei u.a. tadellose Mi.-Nr.1IIa (FA Brettl BPP), tadellose Mi.-Nr. 3II (FA Brettl BPP), tadellose Mi.-Nr. 8II (FA Sem BPP), Mi.-Nr. 13b (FA Sem BPP), Mi.-Nr. 21c auf Briefstück (FA Sem BPP), Mi.-Nr. 26X (FB Brettl BPP) und P2x auf Briefstück (FA Sem BPP). Spätere Ausgaben oft signiert Infla Berlin, fast durchgehend in guter Erhaltung, ein schönes Objekt
1849/1920, meist gestempelte Sammlung, ab Mi.-Nr. 1Ia mit Schnittlinien, 3II voll- bis breitrandig, 4I, 13a/b, 21a, 21c, 26X, 26Y, alle gestempelt, sowie u.a. Mi.-Nr. 1Ia ohne Gummi, etc., später Dienst- und Portomarken und Stempelteil, vieles signiert sowie 4 Fotoatteste und 11 Kurz-Befunde meist Sem BPP, vieles in sehr sauberer Erhaltung
1849/1920, meist ungebrauchte und gestempelte Sammlung mit u.a. Mi.-Nr. 1Ia, 1Ib, 1IIa und 1IIb gestempelt bzw. auf Briefstück (je kleine Fehler bzw. reparierte Ecke, FA bzw. FB Brettl BPP, Sem BPP und Stegmüller BPP), Mi.-Nr. 2Ib (doppelt sign. Brettl BPP), 4I (sign. Sem BPP), Mi.-Nr. 3II gestempelt mit senkrechtem Bug (FB Sem BPP). Mi.-Nr. 21c gestempelt (FA Schmitt BPP), Mi.-Nr. 21d gestempelt FB Brettl BPP), Mi.-Nr. 21Yc gestempelt (doppelt sign. Brettl BPP), Mi.-Nr. 26X gestempelt (signiert Brettl BPP), Mi.-Nr. 26Y gestempelt (höher doppelt signiert Pfenninger), Mi.-Nr. 29Xa und Xb gestempelt (KB Sem bzw. doppelt sign. Brettl BPP), Mi.-Nr. 38aa gestempelt (repariert, FB Sem BPP), Mi.-Nr. 40 b ungebraucht (kleine Fehler, FB Sem BPP) und Mi.-Nr. 97Ib úngebraucht (FA Dr. Helbig BPP). Viele Farben und Typen bzw. bessere Marken sind signiert bzw. haben KB,FB und Fotoatteste, Erhaltung von fehlerhaft bis einwandfrei. Ein schönes Objekt
1849/1920, gestempelte Sammlung mit vielen signierten Werten, dabei u.a. Mi.1Ia (Stempel nicht prüfbar, Befund Brettl), 1IIa (Attest Schmitt BPP), 3II (Attest Sem BPP), 21c (Attest Brettl), 26X II (Attest Sem BPP), D29y (Attest Dr. Helbig) , etc. etc.
1849/1920, ungebrauchte und gestempelte Sammlung inkl. Dienst- und Portomarken sowie Dubletten. Dabei Mi.-Nr. 1Ia mit 14 mm Oberrand (ohne Gummierung, FB Sem BPP), Mi.-Nr. 26X ungebraucht (sign. Brettl BPP) und P1 auf Briefstück (sign. Köhler). Die Erhaltung ist am Anfang zum Teil fehlerhaft, später dann meist in guter Erhaltung, bessere Marken zum Teil signiert bzw. mit KB oder FB
1850/1920, kleine Sammlung mit zusätzlich einigen hundert Briefen, Karten und Paketkarten der Pfennig-Zeit
1850-1918, Partie in Tüten und Steckkarten ab Kreuzer Ausgabe, dabei 1 Kr. rosa im Paar vom rechten Rand auf Kabinettbriefstück mit gMR 77, spätere Ausgaben teils mit Verzähnungen, dazu alter Tütenbestand
ABENSBERG bis ZWIESEL, 3-bändige Sammlung der geschlossenen Mühlradstempel mit weit über 600 Marken und Briefstücken und rund 50 Briefen, durchweg besonders schöne Erhaltung mit vielen Idealabschlägen.
1569/1843 (ca.), aufgezogene Sammlung mit rund 150 Vorphila Briefen sowie einigen Dokumenten, Reisescheinen, etc., dabei blauer Sternenstempel von Berneck, "G" von Gunzenhausen, "von Hof" in grün, Departementstempel, etc. Sehr schöne Erhaltung.
PRIVATGANZSACHEN: 1895/1912 (ca.), überwiegend reichhaltige ungebrauchte/gestempelte Sammlung von Privatpostkarten und Lithos mit verschiedenen Motiven, schätzungsweise 500 Stücke, dazu Literatur, bis auf gelegentliche Fehler meist aber in sehr schöner Gesamterhaltung, sauber in 7 Alben
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