388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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1866, Postanweisung 4 Sch. grün, mit nebengesetztem blauen Aufgabestempel "HAMBURG ST.P. 17.8.66" nach Helgoland mit Auszahlungsvermerk und Ankunftsstempel vom 19.8. Minimal fleckig, sonst sehr schöne frische Erhaltung. Es sind nur wenige Postanweisungen nach Helgoland bekannt
1811, Insel-Faltbrief, innen datiert “Heligoland 12 May 1810”, adressiert an den Gouverneur William Osborne Hamilton, gute Erhaltung
1811, Insel-Faltbrief, innen datiert “Heligoland 16 Nov. 1810”, adressiert an John Leader von Otto Mahts, gute Erhaltung
1811, Faltbrief, innen datiert “Heligoland 12 Decb. 1811” nach London, austaxiert mit “2sh6”, rückseitig mit Eingangstempel “4 o'clock DE 19 1811 EV” sowie Fußpoststempel, ein interessanter, während der Kontinentalsperre, versandter Brief nach London, einige Faltungen, sonst in guter und attraktiver Erhaltung
1813, Faltbrief datiert “Helegland Jan 14 1813” aus der berühmten Malcolm/Hull-Korrespondenz, taxiert mit "2/6", rückseitig DKr. “FOREIGN JU 22 1813” sowie kleiner Dreikreisstempel “A S E 813 22”, ein seltener Brief insgesamt guter Erhaltung
1847, kleiner Faltbrief, innen datiert “Helgoland 25 August 1847” nach Hamburg, in Rötel taxiert “4” (Schilling), tadellos
1853, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Faltbriefhülle mit dänischem DKr. “K.D.O.P. HAMBURG 22/8” nach Kiel, insgesamt mit 22 (dänische Skilling) austaxiert, oben etwa umgefaltet, ein seltener und attraktiver Brief
1853, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Briefkuvert via Hamburg mit Ovalstempel "St. P.A. 5 Sep. 53" sowie preußischem DKr. “HAMBURG 25/8” nach Dresden, in insgesamt guter und ansprechender Erhaltung, Helgoland-Briefe aus dieser Zeit nach Sachsen sind sehr selten, sign. Kap. Sachse sowie Lemberger
1853, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Briefkuvert mit vollem Inhalt via Hamburg mit mit dänischem DKr. “K.D.O.P. HAMBURG 19/8” nach Ascheberg, Holstein, rückseitig mit Transitstempeln sowie Ankunftstempel “BORNHÖVED 20 8 1861”, insgesamt mit 17 (dänische Skilling) austaxiert, ein seltener und attraktiver Brief, Fotoattest Schulz BPP (2002)
1853, "HELGOLAND." klarer Abschlag des Hamburger L1 auf Briefkuvert via Hamburg mit mit preußischem DKr. “HAMBURG 28/8 65” nach Jarocin, Posen, rückseitig mit Ausgabestempel, ausxtaxiert mit “4½” (Silbergroschen), ein attraktiver Brief, Fotoattest Müller (2008)
1867/73, 1. Schilling Ausgabe ½ Sch. bläulichgrün/rötlichkarmin, Kopftype II, farbfrisch und gut durchstochen, sauber ungebraucht, tadellos, sign. Bühler sowie Schlesinger
1867, 1 Schilling rosakarmin/dunkelgrün, 2 Schilling lilakarmin/dunkelgelblichgrün und 1869 ½ Schilling grünoliv/karminrot, farbfrisch und gut durchstochen bzw. gezähnt, sauber mit Kreisbogenstempel “HELIGOLAND 12 SP 1871” auf Briefkuvert nach Grambow bei Schwerin, rückseitig mit Bahnpoststempel “GEESTEMÜNDE/HANNOVER” sowie Ausgabestempel, ½ Schilling winziger Zahnspalt, Umschlag oben leicht eingerissen, kleiner Teil der Klappe fehlt, sowie etwas Alterspatina, eine dennoch attraktive und seltene Frankatur, sign. Kapitän Sachse sowie Fotoattest Müller (2005)
2 Sch. lilakarmin/dunkelgelblichgrün, kompletter Bogen zu 50 Marken mit allen Rändern, Feld 1 mit Plattenfehler "Linke obere Wertziffer verkürzt....", teils gering angetrennt, postfrisch bzw. kleine Falze im Rand, tadellos
¼ Sch. grün/karmin, der Fehldruck, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Kreisbogenstempel "HELIGOLAND" entwertet, mit den üblichen, etwas stärkeren Reparaturen, ein optisch sehr ansprechendes Stück dieser seltenen Marke, Fotoattest RPSL (1949)
¼ Sch. grün/karmin, der Fehldruck, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Kreisbogenstempel "HELIGOLAND" entwertet, mit den üblichen, etwas stärkeren Reparaturen, ein optisch sehr ansprechendes Stück dieser seltenen Marke, u.a. sign. Lemberger
1875, 5 Pfennig lebhaftlilakarmin/grün, kompletter Bogen zu 50 Werten, mit allen Rändern, sehr schön farbfrisch, postfrisch, lediglich im Rand ungebraucht, teils gering angetrennt, tadellos, sign. Lemberger bzw. Schulz BPP
1876, 3 Pfg. grün/gelb/rot, Probedruck auf dickem, ungummierten Papier mit Linienzähnung 12½, sehr schön farbfrisch und gut gezähnt, tadellos, sehr selten und nur wenige Stücke bekannt
1876, 20 Pfg. rot/gelb/grün, Probedruck auf dickem, ungummierten Papier mit Linienzähnung 12½, sehr schön farbfrisch und gut gezähnt, tadellos, sehr selten und nur wenige Stücke bekannt
1890, Amtlicher Neudruck 20 Pfennig mittelkarmin/graugrün/dunkelgelb, kompletter Bogen mit allen Rändern, farbfrisch, postfrisch bzw. Falz im Bogenrand, auf Fleck 8 vorderseitig kleiner Fleck, sonst tadellos. Die Gesamtauflage betrug nur 200 Stück, davon sind 80 Exemplare aus dem Reichspostmuseum in den Handel gelangt. Handelt es sich schon bei Einzelmarken um Seltenheiten, so stellt ein kompletter Bogen eine der größten Helgoland-Raritäten dar, Unikat, Fotoattest Schulz BPP (1995)
5 M. mehrfarbig, Probedruck gezähnt L11½ , sauber ungebraucht, winzige dünne Stelle, sonst tadellos, eine seltene Marke mit einer Auflage von nur 300 Stück
1879, 5 M. mehrfarbig, Viererblock aus der linken unteren Bogenecke, farbfrisch und gut gezähnt, die oberen Marken sowie im Rand Falzreste, das untere Paar postfrisch, unten im Rand winzig angetrennt, sonst tadellos
1890, Amtlicher Neudruck 5 M. dunkelgraugrün/karminrot/schwarz, farbfrisch und gut gezähnt, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Marke. Die Auflage betrug lediglich 200 Stück, davon sind 75 Stück in den Handel gelangt, u.a. sign. Lemberger BPP
1890, Amtlicher Neudruck 5 M. dunkelgraugrün/karminrot/schwarz, waagerechtes Paar mit linkem Seitenrand, farbfrisch und gut gezähnt, sauber ungebraucht, tadellos, eine sehr seltene Marke. Die Auflage betrug lediglich 200 Stück, davon sind 75 Stück in den Handel gelangt, Bleistiftvermerk und Befund Schulz BPP (2003)
HAMBURGER: 1891/95, ½ Sch. hellgrün/fleischfarben, durchstochen, kompletter Bogen, Feld 17 mit typischem Zwickelfehler, postfrisch, im Rand teils Falze,
HAMBURGER: 1891/95, ½ Sch. bronzegrün/rosa, durchstochen, kompletter Bogen, postfrisch, Prägung teils etwas ausgebrochen, im Rand und 3 Werte winzig fleckig, sonst tadellos
HAMBURGER: 1891/95, ½ Sch. grün/rosa, geschnitten, ohne Prägedruck, kompletter Bogen, postfrisch bzw. 2 Werte bzw. Rand ungebraucht, tadellos
HAMBURGER: 1891/95, ½ Sch. dunkelgrün, ohne Präfung, ohne Zwickeldruck, geschnitten, Feld 47 mit ausgeschnittenem Medaillon, postfrisch, zwei Werte ungebraucht, im Rand geknittert, kleine Risse, zwischen der 2. und 3. senkrechten Reihe Faltung mit kleinem Bruch, sonst tadellos
HAMBURGER: 1891/95, ½ Sch. dunkeolivgrün/tiefrosa, durchstochen, kompletter Bogen, Feld 17 mit typischem Zwickelfehler, postfrisch, tadellos
HAMBURGER: 1891/95, ½ Sch. schwarz, kompletter ungezähnter Bogen auf ungummiertem Papier, tadellos. Nur wenige Bögen hergestellt, von denen ProFi keine handvoll registriert hat, Fotoattest Estelmann BPP (2015)
HAMBURGER: 1891/95, 1 Sch. rosakarmin/grün, durchstochen, mit Prägung, kompletter Bogen, Feld 17 mit typischem Zwickelfehler, postfrisch, im Rand Falze, leicht vorgefaltet, sonst tadellos
HAMBURGER: 1891/95, 1 Sch. rot, durchstochen, mit Prägung, ohne Zwickeldruck, kompletter Bogen, postfrisch, im Rand Falze, leicht vorgefaltet, sonst tadellos
HAMBURGER: 1891/95, ¼ Schilling lilakarmin/dunkelgrün, mit kopfstehendem Medaillon, postfrisch, Falze im Rand, tadellos, selten, Fotoattest Schulz BPP (1995)
HAMBURGER: 1891/95, ¼ Schilling grün/karmin, der Fehldruck, mit kopfstehendem Medaillon, postfrisch, Falze im Rand, 5 Marken unten leichte Druckspur, sonst tadellos, sehr selten, Fotoattest Schulz BPP (1995)
1876, Entwurf der Doppelkarte, rot gedrucktes, zweiteiliges Postkarten-Formular in englischer Sprache, bestehend aus Frage- und Antwortteil, dabei der Wertstempel mit Kopf der Königin Victoria und Nominale “5 FARTHINGS 10 PFENNIG” in Bleistift gezeichnet, rechts unten mit rotem L1 “2 AUG 86” (= vermutlich das Datum, an dem es Archiv entnommen worden ist). Ein einmaliges und beeindruckendes Essay
Provenienz: 3. Altdeutschland Spezialauktion (Till Neumann, 2009)
1870, portofreier Feldpost Brief der französischen Flotte vor Helgoland, geschrieben an Bord der Fregatte “CUIRASSE L'INVINCIBLE” und adressiert nach Paris, dann weitergeleitet nach Fort d'Ivry, vorder- und rückseitig der Fregattenstempel sowie Transit- und Ankunftstempel, der Brief etwas rauh geöffnet, dadurch vorderseitig Fehlstellen. mit vollständigem Briefinhalt, datiert “Heligoland le 27 aout 1870”, der Inhalt beschreibt die Details während der französischen Belagerung der deutschen Nordseeküste (zwischen Dänemark und den Niederlanden) während des Krieges 1870/71, dabei u.a. die Verlegung von Seeminen in der Jade, ein hochinteressanter und vermutlich einmaliger Beleg, Fotoattest Roumet (2013)
1850, handgeschriebener Reisebericht mit großem coloriertem Briefkopf “Helgoland vom Meere aus gesehen”, mit 4-seitigem Bericht über eine Reise von Helgoland über Bremen, Hamburg, Berlin und Potsdam nach Zdislawitz, gering fleckig, sonst in guter Erhaltung
