388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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Pages
1863, 16 sk. lilac in horizontal pair, with 1857, 8 sk. green and 1864, oval issue 4 sk. red, tied by no. "1" with adjacent c.d.s. "KJOBENHAVN 24 5 1864" to 2nd rate lettersheet to a prisoner of war in the fortress of Graudenz in Western Prussia. The right stamp of the pair with scissors cut at right, some minor transportation faults, still very fine and attractive. A very rare franking and interesting document of the Second Schleswig War. Certificate Nielsen (2016)
1864, Large oval type, 2 sk. blue and 4 sk. red, tied by no. "3" with adjacent "K.D.P.A. LÜBECK 27/7" to lettersheet to Horsens, Denmark. Some minor toning, otherwise very fine.
3 sk. lilac, two horizontal pairs, used on ship letter with manuscript indication of origin "Lübeck", the franking cancelled in transit with no. "1" COPENHAGEN. A fine entire with the special Lübeck-Sweden rate.
“AUF MILITÄRISCHEN BEFEHL GEOEFNET”, blue two-line handstamp on small label (cut upon arrival) to envelope to Strasbourg with Napoleon 10 c. yellow-brown and Bordeaux 20 c. blue tied by GC “3981” with cds. “TOULON-S-MER 21 DEC 70”, endorsed “par Bale (Suisse)”, red “PD”, German blue crayon “30” and postage due “30”, reverse transit and arrival cds “STRASSBURG ELSASS 25 12 70”, fine. The attractive convergence of a rare military censor mark and an interesting route, signed Baudot and Scheller with the latter´s certificate (2025)
“AUF MILITÄRISCHEN BEFEHL GEOEFNET”, superb blue two-line military censor handstamp to reverse of an envelope from “DOUERA 24 DEC. 70”, French Algeria, to Obernay with 20 c. Napoleon blue, German postage due “30” and arrival cds. “OBEREHNHEIM 11 1 71”, fine and rare cover with a delightful origin, signed Scheller
1852, kompletter Faltbrief mit Absenderstempel aus Hamburg und Leitvermerk “via Southampton p W.I.Steamer” sowie rotem Tax-Vermerk “19” (Schillinge) via London mit rotem “PAID 6.MRZ.”-Stempel an den Forwarded-Agent “Schön-Willink & Co.” in St. Thomas, von diesem weiterbefördert nach La Guayra, Venezuela. Ein interessanter Brief in guter Erhaltung nach Übersee
Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen, seit 1697 auch König von Polen und Großfürst von Litauen, eigenhändige Unterschrift "Augustus Rex" auf 2seitigem Bestätigungsschreiben für den Oberpostmeister Johann Jakob Kees zu Leipzig, als 'Commercien-Rath', datiert ‘Bresce (Brzeźce) 10te Xbris 1698’. üblich gefaltet, schönes Papier gedecktes Siegel. Ein seltener früher und postgeschichtlich interessanter Autograph aus dem 2. Jahr als König von Polen.
1870, 1 C. olivgrün sowie 4 C. lilagrau, je zwei Stücke sauber entwertet durch auf- und nebengesetztem EKr. “BRUMAT 13 11 71” auf vollständigem Faltbrief nach Bouxwiller (Buchsweiler) mit rückseitigem Ankunftsstempel, einige Marken in der Zähnung teils leicht bestoßen, der Beleg und eine 1 C. Marke mit senkrechter Faltung. Trotz dieser Einschränkungen eine sehr seltene Buntfrankatur, signiert Baudot
1 C. olivgrün, 4 C. lilagrau und 10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, sauber entwertet durch Rahmenstempel “K:PR:Feldpost Relais N°25 2/2” (Reims) auf vollständigem, portogerechtem Faltbrief nach Budweis in Böhmen mit rückseitigem Ankunftsstempel. Wenige verkürzte Zähne, der Beleg mit sehr leichtem waagerechtem Bug durch die Frankatur. Eine attraktive Frankatur- und Stempel-Kombination mit Destination Böhmen, in dieser Art wahrscheinlich extrem selten, signiert Calves sowie Fotoattest Scheller (2025)
2 C. rotbraun im waagerechten 3er-Streifen und Paar, sowie 5 C. grün und 10 C. ocker braun, farbfrisch, sauber entwertet durch EKr. “DIEUZE 19 5 71” auf Brief nach Nancy mit rückseitigem Ankunftstempel “METZ 19 MAi 71”, zusätzlich taxiert mit “2” Décimes. Die 10 C. Marke mit senkrechter Faltung, einige Marken in der Zähnung teils leicht bestoßen, sonst in schöner Erhaltung. Eine außergewöhnlich seltene Buntfrankatur, signiert Calves sowie Fotoattest Scheller (2025)
5 C. gelblichgrün, waagerechter 4-er Streifen, Spitzen nach oben, farbfrisch und gut gezähnt, entwertet durch Ra.3 "FELD-POST RELAIS N°85" 17/2" mit Taxziffer 2 (Décimes) auf Faltbrief nach Paris. Eine attraktive und seltene Frankatur in sehr guter Erhaltung, signiert Scheller
1870, 5 C. gelblichgrün, zweimal mit 10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, sauber mit auf- und nebengesetztem provisorischem blauem DKr. “MELUN 3 FEVR” auf Briefkuvert nach Paris, Taxziffer “2” (Décimes), eine 5 C. Marke kurzer Zahn und ein Teil der Klappe repariert, ein seltener Beleg in schöner Erhaltung, signiert sowie Fotoattest Scheller (2025)
10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, farbfrisch, sauber entwertet durch handschriftliche Entwertung “Bouz(onville) 30 N(ovembre)” auf vollständigem portogerechtem Faltbrief mit handschriftlichem Aufgabevermerk “Bouzonville 3-11-10-11.” nach Maréville, die Okkupationsmarke mit einigen verkürzten Zähnen und der Brief gering fleckig, sonst ein attraktiver und seltener Beleg in sehr guter Erhaltung, signiert Scheller
10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, farbfrisch, sauber entwertet durch Federkreuz-Entwertung auf vollständigem Faltbrief mit handschriftlichem Aufgabevermerk “Salzburg iL(othringen) 11.11.70” nach Ramberviller, die Marke mit einigen verkürzten Zähnen, sonst in einwandfreier Erhaltung, selten, signiert sowie Fotoattest Scheller (2025)
10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, farbfrisch, mit sauber auf- und nebengesetztem blauem französischem Beutestempel “AMIENS POST 1871” auf Briefkuvert nach Paris mit rückseitigem Ankunftstempel “PARIS 4 FEVR 71”, die Marke unten kurzer Zähne, sonst in guter Erhaltung, signiert sowie Fotoattest Scheller (2025)
10 C. ockerbraun im waagerechten Paar, Spitzen nach oben, farbfrisch, sauber entwertet durch handschriftliche Entwertung “BARR 24/7 71” auf vollständigem, unterfrankiertem Faltbrief nach Nancy mit nebengesetztem Taxstempel “2” und rückseitigem Ankunftstempel, die Marke mit einigen Zahnverkürzungen, sonst in sehr schöner Erhaltung, signiert Scheller. Selten
10 C. ockerbraun im senkrechten 4-er Streifen, Spitzen nach oben, farbfrisch und gut gezähnt, sauber entwertet durch DKr. “SOISSON 13 FEVR. (2)” auf Briefkuvert der zweiten Gewichtsstufe nach Paris mit nebegesetztem Taxziffer “2” (Décimes), eine interessante Verwendung in schöner Erhaltung, signiert Scheller
10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, in Doppelfrankatur mit Napoleon 20 C. blau, je entwertet durch GC “85” auf kompletter Faltbrief von Amiens nach Elbeuf mit rückseitigem Ankunftstempel “ELBEUF 17 MARS 71”, die 10 C. Marke wenige Zahnfehler, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Entwertung auf der Okkupationsausgabe
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, entwertet durch EKr. “SENNHEIM 6 7 71” in Doppelfrankatur mit Napoleon 5 C. grün (zwei Stücke) und 10 C. gelbbraun mit Ambulantstempel “ST P1” auf Faltbrief nach Raddon mit rückseitigem Ankunftsstempel, eine seltene dreifarbige Frankatur in guter Erhaltung, signiert Baudot und Scheller
20 C. grauultramarine, farbfrisch, entwertet durch sauber auf- sowie nebengesetztem EKr. “METZ 2 9 71”, und zusätzlich mit Napoléon 5 C. grün sowie Napoléon lauré 20 C. blau, entwertet durch GC “2598” (Nancy) auf vollständigem Faltbrief nach Méricourt, die 5 C. Marke wenige Zahnfehler, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Buntfrankatur vom zweiten Tag der neuen französischen Postgebühr, signiert Calves
1870, 20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben (ein kurzer Zahn), entwertet durch EKr. “CHATEAU-SALINS 11 9 71" in Doppelfrankatur mit Napoleon 5 C. grün und Cérès 20 C. blau mit GC “2598” (NANCY) auf Faltbrief nach Riez mit vor- und rückseitigem Ankunftsstempel “RIEZ 14 9 71”, Brief mit senkrechter Falte. Eine ungewöhnliche Frankatur-Kombination, signiert Roumet
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, entwertet durch sauber auf- sowie nebengesetztem EKr. “METZ 27 9 71”, und zusätzlich mit Napoléon 1 C. olivgrün, 4 C. grau sowie Cérès 20 C. blau, entwertet durch Pariser Sternstempel auf Faltbrief nach Besancon mit rückseitigem Ankunftsstempel, die 4 C. mit kleinem Riss, die Okkupationsmarke wenige Zahnverkürzungen, sonst in schöner Erhaltung. Eine sehr seltene Doppelfrankatur
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, entwertet durch sauber auf- sowie nebengesetztem EKr. “METZ 3 10 71”, und zusätzlich mit Napoléon 1 C. olivgrün, 4 C. grau sowie Cérès 20 C. blau, entwertet durch GC “2598” (Nancy) auf Faltbrief nach Pont à Mousson mit rückseitigem Ankunftsstempel, die 20 C. Cérès mit Faltung, sonst in schöner Erhaltung. Eine seltene Doppelfrankatur, signiert Scheller
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, in Doppelfrankatur mit Napoleon 20 C. blau, alle Marken entwertet durch französischen GC “898” mit nebengesetztem DKr. “CHARLEVILLE 5 MARS 71” auf Faltbrief nach Le Havre mit rückseitigem Ankunftsstempel, die französische Marke und der Beleg mit leichter senkrechter Faltung, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene und attraktive Frankatur- und Stempel-Kombination
20 C. grauultramarine in senkrechten Paar, farbfrisch, klar mit auf- und nebengesetztem EKr. “METZ 17 10 71” in Doppelfrankatur mit Napoleon 40 C. orange, letztere mit GC Punkstempel auf vollständigem Faltbrief nach Mirecourt mit Ankunftstempel, der Beleg ganz minimal fleckig, zwei Marke wenige verkürzte Zähne, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene und attraktive Frankaturkombination, signiert Calves
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, zwei Stücke in Doppelfrankatur mit Napoleon 40 C. orange (minimal oxidiert) entwertet durch EKr. “METZ 16 () 71” bzw. Punktstempel auf vollständigem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Verdun und innen datiert “Metz le 16 mai 1871”, einige Zahnspitzen leicht getönt, sonst in sehr schöner Erhaltung, ein seltener Beleg, signiert Calves
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, zwei Stücke in Doppelfrankatur mit Napoleon 40 C. orange entwertet durch EKr. “METZ 27 6 71” bzw. DKr. “STRASBOURG” auf vollständigem Faltbrief nach Verdun mit Taxziffer 2 (Décimes) und rückseitigem Ankunftsstempel, einige Zahnspitzen minimal verkürzt oder getönt, sonst in guter Erhaltung, ein seltener Beleg, signiert Heckler and Calves
20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, in Doppelfrankatur mit Cérès 20 C. blau, die Marken entwertet durch Pariser Sternstempel “24” (Rue de Clery) mit nebengesetztem DKr. “PARIS 16 AOUT 74” auf portogerechter Faltbrief nach Mülhausen mit rückseitigem Ankunftsstempel, sehr gute Erhaltung. Eine außerordentliche seltene Frankatur- und Stempel-Kombination, signiert Scheller
20 C. grauultramarin, Spitzen nach oben, entwertet durch EKr. “MULHAUSEN im ELSASS 24 6 71” in Mischfrankatur mit Frankreich Bordeaux 20 C. blau mit PC 420 (BELFORT) auf portogerechtem Faltbrief nach Beaucaire mit rückseitigem Ankunftsstempel, die Marke einige kurze Zähne, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Kombination mit der Bordeaux-Ausgabe, signiert sowie Fotoattest Calves (1988)
25 C. ockerbraun, Spitzen nach oben im großen Format, mit EKr. “THANN 7 8 71” auf Faltbrief nach Zürich mit rückseitigem Ankunftsstempel, unten übliche Zahnung, gute Erhaltung
1870, 2 C. rotbraun im waagerechten Paar (weniger Zahnfehler), Spitzen nach unten, farbfrisch, klar mit EKr. “METZ 12 8 71” auf Drucksachenhülle mit rückseitigem Ankunftsstempel, Brieffaltungen außerhalb der Frankatur und Beleg min. unfrisch, sonst in guter Gesamterhaltung. Es sind nur wenige Drucksachen bekannt, in dieser Art eine außergewöhnlich seltene Frankatur, signiert Calves
5 C. grün, Spitzen nach unten, sowie 10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, sauber entwertet durch EKr. “RODEMARCHEN 2 10 71” auf Briefkuvert nach Heidelberg, Baden, mit rückseitigem Transit- und Ankunftsstempel. Einige Zahnspitzen minimal getönt, die 10 C. Marke mit unbedeutendem, leichtem, senkrechtem Bug, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Frankatur
10 C. ockerbraun im waagerechten Paar, Spitzen nach unten, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit auf- und nebengesetztem provisorischem DKr. “ROUEN 1871” auf Briefhülle nach Mortagne und innen datiert “Rouen 9 janvier 1871”, rot “PRUSSE LILLE 14 FEVR. 71” und rückseitigem Ankunftsstempel, nach taxiert mit “30”. Außer einer posthum vergebenen Losnummer in Schwarz abgeschlagen, in sehr schöner Erhaltung, signiert Scheller
“20” Taxstempel (Spalink-Nr. DTax 6), kompletter Faltbrief von “RETHEL 13 SEPT. 71”, frankiert mit Napoléon lauré 1 C. olivgrün, 2 C. rotbraun (senkrechter Paar) und Cérès 20 C. blau mit GC “3117” sowie Okkupationsmarke 20 C. grauultramarine, Spitzen nach oben, letztere mit seltener Entwertung durch Taxstempel “20” (einfache Gewichtsstufe), mit Ankunftstempel “METZ 14 SEPT.”. Wenige Zahnfehler und einige leicht bestossenen Zähne, der Beleg mit kleinem, geschlossenem Riss oben außerhalb der Frankatur, sonst in guter Erhaltung, signiert Scheller
“BOLCHEN” Provisorische Stempel, sauber auf- und nebengesetztem auf 5 C. (senkrechter Paar) auf portogerechter Briefkuvert nach Metz mit rückseitigem Ankunftstempel, eine Marke kurzer Zahn unten, der Beleg mit leichter senkrechter Faltung außerhalb der Frankatur, sonst in sehr schöner Erhaltung. Ein außerordentlich seltenes Stück, signiert sowie Fotoattest Scheller (2025)
“BUSENDORF”, 10 C. ockerbraun, Spitzen nach oben, farbfrisch und gut gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. “BUSENDORF”, der nebengesetztem mit handschriftlichen Datum, auf Briefkuvert nach Metzerville, roter Stempel “Peste bovine Metzervisse” (Rinderpest) auf der Umschlagklappe, kleiner Riss auf der Rückseite, ein sehr attraktiver und seltener Beleg, signiert Roumet
