388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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Pages
1 Kr. grün, drei Einzelwerte mit EKr. "FRANKFURT A.M. 22 6 71" auf 'Correspondenz-Karte' nach Bonames (damals noch nicht Ortsbezirk von Frankfurt). Ein Wert mit 2 gering gestauchten Zähnchen, sonst gute Erhaltung. Eine außerordentlich seltene Frankatur.
1 Kr. grün, 3 Werte im Streifen geklebt, währungsfremd verwendet, mit sauber auf- und nebengesetztem Ra3 "LICHTENSTEIN/CALLENBERG 13.XI.72" auf Faltbrief nach Leipzig. Handschriftlicher Vermerk reicht nicht, Blautaxen, wieder gestrichen. Faltungen außerhalb der Frankatur (rechte Marke ganz leichte Wellung). Ein interessanter Brief mit seltener Fremdverwendung.
1 Kr. grün, 2 Kr. orange und 7 Kr. blau, als Streifen geklebt, mit EKr. "FRANKFURT A.M. 11/12 71" auf Briefumschlag der bekannten 'Kalb'-Korrespondenz "via Triest" nach Alexandria, Ägypten, mit Transit- und Ankunftsstempeln der österreichischen Post. Etwas rauh geöffnet, dadurch Teil der Verschlussklappe fehlend, sonst gute Erhaltung. Ein attraktiver und sehr seltener Brief; PROFI hat keine weitere 3 Farben-Kreuzer-Frankatur nach Ägypten registriert.
1Kr. Im waagerechten 3er-Streifen, mit 7 Kr. graublau, mit Ra3 "FRANKFURT A.M.POST-EXPED.No.5 24 7 71"auf Briefhülle nach Mantua, Italien. 7Kr. Minimale Altersfleckchen. Eine attraktive und ungewöhnliche Farbfrankatur.
2 Kr. orange, waagerechter 4er-Streifen und Einzelmarke, bei letzterer ein Fehlzahn kaschiert, sonst bis auf geringe Zahnunregelmäßigkeiten gut erhalten, mit Ra3 "FRANKFURT A.M./POSTEXPED. N°3 16 11 71" auf eingeschriebene Briefhülle nach Wien. Mehrfachfrankaturen dieser Marke gehören zu den großen Seltenheiten dieses Gebietes; höchste von PROFI registrierte Mehrfachfrankatur dieser Marke und größte gebrauchte Einheit auf Brief.
Provenienz: Gerold Anderegg (212. Heinrich Köhler-Auktion, 1974) Konsul K.H. Geuther (311. Heinrich Köhler Auktion, 2001)
2 Kr. orange, 2 Einzelwerte, zusammen mit 3 Kreuzer karmin, mit EKr. "DARMSTADT 15 10 71" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Altenburg. Eine ungewöhnliche und seltene Farbfrankatur.
3 Kr. Karmin, farbfrisch und gut gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. "DARMSTADT 5 12 71" als Prokura-Gebühr auf Avers-Postvorschuss-Hülle nach Nieder-Erlenbach bei Vilbel. Eine seltene Porto Spezialität, insbesondere aus dem Kreuzer-Gebiet.
3 Kr. karmin mit klar auf- und nebengesetztem EKr. "CRONBERG 11 8 71" (Groschengebiet) auf kleinem Briefkuvert nach Köln. Die Fehlfrankatur wurde erkannt, der Brief als unfrankiert behandelt und unter Anrechnung der 3 Kreuzer mit "1¼" Gr. nachtaxiert. Die Marke rechts unten gering eckrund, sonst gut gezähnt; die Verschlussklappe nicht ganz komplett.
3 Kr. rot und 7 Kr. graublau, beide farbfrisch und gut gezähnt, mit Ra3 "FRANKFURT A.M. POSTEXPED No.1 5 12 71" nach Alexandria, Ägypten, mit Transitstempeln von Wien und Triest sowie Ankunftsstempel der österreichischen Post. 3 Kr. kleine Aufklebefalte, sonst gute Erhaltung. Ein schöner Brief aus der bekannten Kalb - Korrespondenz.
3 Kr. karmin, waagerechter Dreierstreifen, und 7 Kr. Graublau, mit Ra. "E.P.B. 18/FRANKFURT A.M./ 6 10 71" auf Express-Briefkuvert an den königlich württembergischen Finanzminister Renner in Stuttgart. Das Kuvert außerhalb der Frankatur gefaltet und ein Wert des Streifens in der Zähnung gering bestoßen, sonst gute Erhaltung. Ein interessanter und seltener Bahnpost Beleg; Expressbriefe aus dem Kreuzerbereich sind selten.
7 Kr. graublau, 3 Einzelwerte mit EKr. "FRANKFURT A.M. 20 12 71" auf komplettem Faltbrief über Preußen nach Madrid, mit Ankunftsstempel. Stärkere waagerechte Brieffaltung außerhalb der Frankatur, sonst gute Erhaltung. Eine seltene Mehrfachfrankatur.
7 Kr. graublau, waagerechtes Paar und 4 Einzelwerte mit Ra3 "SONNEBERG IN SACHS.MEIN. HILDBURGH. 8 10 71" auf Briefvorderseite eines doppelschweren Briefes nach Cadiz, Spanien. Gute Erhaltung. Größte von PROFI registrierte Mehrfachfrankatur dieser Marke.
18 Kr. ocker, mit rechts sauber auf- und nebengesetztem EKr. "OFFENBACH 20 10" (1871) auf teils vorgedrucktem Paketbegleitbrief nach Leipzig, mit Ausgabestempel. Die Marke ist farbfrisch, sie war gelöst und ist unten unauffällig nachgezähnt. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Brief; PROFI hat nur 3 weitere Einzelfrankaturen dieser Marke registriert. Attest Flemming (1986 als einwandfrei) und Fotoattest Spalink BPP (1990)
18 Kr. ocker, 1 Kr. grün und 2 Kr. orange mit klar auf- und nebengesetztem EKr. "DARMSTADT 9 10 71" auf Paketbegleitbrief nach Berlin, mit Ankunftsstempel. Die Frankatur ist farbfrisch und bis auf einen verkürzten Eckzahn der 18 Kr. gut gezähnt; auf dem Kuvert unten kleine Fremdbeschriftung radiert. Eine besonders attraktive 3 Farben-Frankatur; PROFI hat in dieser Kombination keine weitere registriert. Fotoattest Engel BPP (1977)
18 Kr.ockerbraun (minimal gummifleckig) und 2 Kr.orange, mit K1 EKr. “WORMS 4.12.71” auf Brief der 2.Gewichtsstufe nach Palermo. Eine außerordentlich seltene Frankatur der beiden besten Kreuzermarken des Gebietes. Fotoattest Mehlmann BPP.
Provenienz: ‘Ottawa’ (Potsdamer 2013)
18 Kr. ockerbraun mit 2 Kr. orange, 3 Kr. karminrosa, 7 Kr. grauultramarin in Mischfrankatur mit Innendienstmarke 10 Gr. gelblichgrau, auf vorgedruckter Paketbegleit-Adresse der Firma Merck von "DARMSTADT 16 10 71" nach Breda, Niederlande. Der Name in der Adresse ist wie bei dieser Korrespondenz üblich geschwärzt, die 3 Kr. durch Randklebung wenige Zähne gering gestoßen und leichte Faltungen außerhalb der Frankatur. Insgesamt schöne und frische Erhaltung. Eine außerordentlich seltene Verwendung des seltenen 18 Kreuzer-Wertes auf Auslands-Fahrpost-Beleg.
10 Gr. gelbbraun, waagerechter Zehnerblock mit handschriftlicher Entwertung "Celle 22/7 71", bis auf eine runde Ecke an der rechten oberen Marke gut gezähnt, farbfrisch und einwandfrei. Größte bei Profi registrierte gebrauchte Einheit dieser Marke.
Referenz: Abgebildet im Buch "Die Deutsche Reichspost 1871" (Seite 69).
10 Gr. gelbbraun und 5 Gr. ocker, beide farbfrisch und ausgabetypisch gut gezähnt, auf Paketbegleitbrief mit "Proben ohne Wert" von Glückstadt 8.6.71 nach Amsterdam (genau Adresse erst in Amsterdam ermittelt und zugefügt). Ein recht seltener Fahrpost-Beleg
Provenienz: Friedrich Spalink (347. Heinrich Köhler-Auktion,2012)
30 Gr. blau im 16er-Block, farbfrisch und ausgabetypisch gezähnt, paarweise sauber handschriftlich entwertet "Altona Bhf. 21/6 71" auf Briefstück (Zugehörigkeit fraglich). Leicht angetrennt, sonst sehr schöne Erhaltung. Eine große Seltenheit des Sammelgebietes; größte registrierte gebrauchte Einheit dieser Marke und Unikat. Signiert Georg Bühler und Fotoattest Mehlmann BPP (2021)
Provenienz: 15. Lange und Fialkowski-Auktion (1959)
¼ Gr. - 2 Gr.kpl., bis auf ½ Gr. alle in 4rer- bzw. die ¼ Gr. im 6er-Block, 1 Gr. mit Anlagepunkten, ungebraucht, teils postfrisch
1 Gr. im senkrechten zwanziger-Block vom linken Bogenrand mit Anlagepunkten sowie Randinschrift "Pc.f.d.Dr." (Punkte für den Drucker), postfrisch. Waagerecht leicht gefaltet, sonst einwandfrei. Eine seltene Einheit.
2 Gr. im waagerechten 10er-Block vom linken Bogenrand mit Randinschrift "Pc.f.d.Dr." (Punkte für den Drucker), postfrisch (Falzrest im Rand). Eine seltene Einheit.
1-7 Kr. in Blockstücken, dabei 2 und 3 Kr. in Viererblocks, 1 Kr. im 8er-Block und 7 Kr. im 6er-Block, ungebraucht, etwa die Hälfte der Werte postfrisch. Schöne und frische Erhaltung.
1 Kr., senkrechtes Paar und Einzelmarke mit EKr. "SIGMARINGEN 1/8 71" auf doppelt verwendeter Briefhülle (innen frankiert mit Baden 1868, 3 Kreuzer karmin, von Stockach nach Klosterwald) nach Klosterwald. Die Marken sind ausgabetypisch gezähnt und bis auf minimale bräunliche Fleckchen einwandfrei. Eine sehr seltene Mehrfachfrankatur. Fotoattest Mehlmann BPP (2002)
2 Kr. und 1 Kr., beide gut gezähnt, mit EKr. "SIGMARINGEN 21 8/71" auf portopflichtiger Dienstsache nach Saulgau in Württemberg, mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag. Eine äußerst seltene Frankatur; PROFI hat nur 2 weitere registriert. Signiert Blecher BPP und Bühler
Provenienz: 221. Heinrich Köhler-Auktion (1977) John Boker jr. (1986)
Norddeutsche Packet-Beförderungs-Gesellschaft: 1869, gedruckter Postvorschuss-Paketbegleitumschlag der Breslauer Firma Karl Tanne (mit zugehörigem Begleitzettel datiert Dezember 1868), mit dem für die private Beförderungsgesellschaft typischen Datumsstempel "2/5" und rückseitigem Paketzettel, nach Sprottau. Vorderseitig in blau notierter Vorschuss-Betrag von "75" Gr. sowie roter Portovermerk "4" Gr. Einziger in dieser Form registrierter Beleg. Dazu Empfangsschein der Gesellschaft für ein anderes Paket sowie 85-seitige Abhandlung über die Gesellschaft.
Umschlag 1 Gr. mit Zufrankatur 2 Gr. blau, mit EKr. "HAMBURG I. H. 25 7 71" und nebengesetztem roten "HAMBURG F. N1 25 7 71", nach Clermand Ferrand, Frankreich. Die bar bezahlten ½
Gr. vorderseitig vermerkt.
Umschlag 1 Gr. im Großformat mit Zufrankatur 1 Gr. gezähnt, Einzelmarke und waagerechtes Paar, mit Ra3 "GOLZOW (BAHNHOF) R.B. FRANKFURT A.O. 26 5 71" als Reco-Brief nach Frankfurt/Oder
Aufbrauch-Umschlag 2 Gr. auf Preußen 2 Gr. Kleinformat, mit Zufrankatur 1 Gr. gezähnt, als Paketbegleitbrief von "MÖLLN IN LAUENBURG 19/5 71", nach Kiel.
Umschlag 3 Kr. auf Preußen 2 Kr. orange, mit Zufrankatur 1 Kr. grün und 3 Kr. karmin, mit EKr. "FRANKFURT A.M. SACHSENHAUSEN 27 9" (1871) als Auslandsbrief nach Montreux in der Schweiz, mit Ankunftsstempel. Rückseitig öffnungsbedingte kleine Fehlstelle, sonst gute Erhaltung. Es sind nur ganz wenige dieser Umschläge mit Zufrankaturen registriert. Fotoattest Flemming BPP (2001)
Streifband ⅓ Gr. mit Zufrankatur ⅓ Gr. gezähnt im waagerechten Paar, mit DKr. "BRAUNSCHWEIG 31 MAI 1871" als Drucksache der 3. Gewichtsstufe nach Oker. Das Paar mit unauffälliger waagerechter Bugspur. Streifbänder mit Zufrankaturen sind äußerst selten; mit dieser Frankatur hat PROFI kein weiteres Stück registriert.
Streifbänder ⅓ Gr. grün mit Letzttagsstempel "LEIPZIG 31 DEC 71" als Ortdrucksache sowie
1 Kr. grün von "FRANKFURT A. M. 10 5 71" nach Friedersdorf
Streifband 1 Kr. grün mit wertstufengleicher Zufrankatur 1 Kr. grün, farbfrisch und gut gezähnt, mit EKr. "FRANKFURT A.M. 28 9 71" nach Celigny in der Schweiz. Auslandsstreifbänder sind außerordentlich selten; in dieser Form Unikat.
Provenienz: 'Walter Janssen' (281. Heinrich Köhler-Auktion, 1993)
Streifband 1 Kr. grün mit wertstufengleicher Zufrankatur 1 Kr. grün, farbfrisch und gut gezähnt, mit EKr. "FRANKFURT A.M. 22 12" (Jahr nicht gesichert) als Drucksache der 2. Gewichtsstufe nach Leipzig, mit Ausgabestempel. Außerordentlich selten; PROFI hat mit dieser Frankatur nur ein weiteres Stück registriert.
Ausschnitt 1 Kr. grün, mit EKr. "FRANKFURT A.M. 9 12 71" auf Korrespondenzkarte 'Deutsches Reich-Post-Gebiet', als Ortskarte gelaufen. Der Name in der Anschrift ist entfernt, die Karte etwas beschnitten und in den Ecken teils fehlerhaft (hinterlegt). Eine große Seltenheit; es ist kein weiteres Ganzstück dieses Ausschnitts registriert. Signiert Spalink BPP
Provenienz: Friedrich Spalink
UMSCHLÄGE DER VIKTORIA-NATIONAL-INVALIDEN-STIFTUNG: Umschlag 1/3 Gr. grün, Format 152:120 mm, Absender mit Signatur "Werner", sauber gebraucht mit Ra3 "BERLIN ANHALTER-BAHNH: 28 6 71". Rückseitiger Vermerk "Adressat befindet sich in Kur zu Wiesbaden in der Prinz Wilhelm Heilanstalt". Ein seltenes und interessantes Stück in sehr schöner Erhaltung.
