388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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Pages
10 Ngr. milchblau, waagerechter Viererstreifen, leicht entwertet durch Nr. "1" DRESDEN; Oberrand ergänzt, sonst breitrandig. Fotobefund Rismondo BPP (2011)
10 Ngr. blau im Viererblock, oben rechts minimal berührt, sonst voll- bis meist breitrandig, leicht entwertet durch Nr. "38" LICHTENSTEIN. Zwischen den beiden rechten Werten kleiner Vortrennschnitt und minimale Gummiknitter, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene Einheit; Profi hat nur 7 gebrauchte Viererblocks der 10 Ngr.-Marke registriert, fast alle fehlerhaft. Signiert Ebel.
Provenienz: Auktion Ballase (April 1981)
10 Ngr. blau, voll- bis überrandig, unten mit Teil der Nachbarmarke, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG-BAHNH. 30 X 60" auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe über Aachen und Belgien nach London. Eine sehr schöne und seltene Einzelfrankatur, erst möglich nach der Portoreduzierung zum 1.7.1859; PROFI hat nur 2 weitere registriert.
10 Ngr. milchblau, voll- bis meist breitrandig, mit Nr. "4" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 11/IV 59" auf eingeschriebener Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Basel im 1. Schweizer Rayon. Das Franco setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Postvereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr und 2 Ngr. Schweizer Portoanteil (vorderseitig vermerkt). Eine in dieser Form äußerst seltene Einzelfrankatur. Fotoattest Rismondo BPP (1991), Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1994)
10 Ngr. milchblau, links unten kurz berührt, sonst vollrandig, mit Nr. "17" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "GLAUCHAU 2/XI 57" auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Amsterdam. Eine recht seltene Einzelfrankatur. Signiert Opitz, Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1995)
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" auf rekommandiertem Leinenkuvert der 6. Gewichtsstufe mit nebengesetztem kleinen Doppelkreisstempel "LEIPZIG 1 JUN. 57" nach Breslau, mit rückseitigen Ausgabestempeln. Das Kuvert ist rechts etwas umgefaltet; die Frankatur war gelöst und wurde gereinigt, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene hohe Frankatur und einzige registrierte Mehrfachfrankatur des Höchstwertes im Postverein. Fotoattest Vaatz BPP (2018)
10 Ngr. im waagerechten Paar, unten und rechts teils leicht berührt (hier gerissen statt geschnitten), mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 29 VIII 58" auf eingeschriebenem Briefkuvert nach Moskau, mit rückseitigem Bahnpoststempel "LEIPZIG/BERLIN". Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr sowie dem russischen Portoanteil von 6 Ngr., welcher für die Rekommandation verdoppelt wurde. Eine außerordentlich seltene und attraktive Auslands-Frankatur. Fotoattest Rismondo BPP (2000)
Provenienz: 64. Corinphila-Auktion (1981)
10 Ngr. milchblau, 2 Einzelwerte, ½ Ngr. auf grau und Wappen 3 Pfennig dunkelgrün, mit Nr. "13" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "SCHNEEBERG 11 IV 59" auf komplettem Faltbrief über Preußen, England und Panama nach Arica, Peru. Vorderseitig roter "AACHEN PAID" sowie "PANAMA MY 15 1859". Das Soll-Porto betrug 20½ Ngr., davon "18½" Ngr. als Weiterfranko notiert, umgerechnet in "42" Cents; die zuviel frankierten 3 Pfennig beruhen vermutlich auf einem Lesefehler des Postbeamten. Die Marken in üblichem Schnitt, die 10 Neugroschen einseitig leicht berührt bzw. ein winziger Vortrennschnitt. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Brief mit ganz ungewöhnlicher Südamerika-Destination; mit dem Leitweg über Panama sind nur 2 weitere Sachsen-Briefe registriert (Die Route war zwar die günstigste, jedoch dauerte die Beförderung in der Regel 2 Wochen länger)
Provenienz: 98. Grobe-Auktion (1954) Horst und Arnim Knapp (342. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
10 Neugroschen blau mit ½ Neugroschen auf grau und 2 Einzelwerten 3 Neugroschen auf gelb, ½ Neugroschen etwas berührt, sonst alle Werte voll- bis breitrandig, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 23 III .." auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes über Triest, Alexandria und die 'Overland-Mail', via Suez nach Batavia, Java, Niederländisch Indien. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Postvereinstaxe Gebühr, 3 Ngr. österreichische Seegebühr von Triest nach Alexandria sowie 10 4/10 Ngr. britisches Porto bis Singapur; für die Strecke von Singapur bis Batavia taxiert mit dem einfachen niederländischen Portosatz von "25" Cents. Rückseitig Taxstempel "15/52", vorderseitig roter Transitstempel von Alexandria. Die 10 Ngr. war zur Reinigung gelöst und ist nicht ganz korrekt replatziert, jedoch in ursprünglicher, frischer Erhaltung. Profi hat nur 2 weitere Briefe mit reiner Johann-Frankatur nach Niederländisch Indien registriert.
10 Ngr. milchblau, ½ Ngr. auf mattgrau und 2 Einzelwerte 3 Ngr. auf gelb, mit Nr. "3" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN NEUST. BAHNH. 6/VI 60" auf Briefhülle über Triest und die Overland Mail nach Canton, China, mit vorderseitigem Durchgangsstempel von Alexandria und rückseitigen Durchgangsstempeln von Triest und Hongkong. Vorderseitig Rötel "1/2" für das britische Seeporto jenseits von Alexandria und rückseitig handschriftlicher Verrechnungsvermerk "15/52". Die Frankatur ist unauffällig fehlerhaft, sonst frische Erhaltung. Ein attraktiver Brief mit sehr seltener Destination und mit dieser Frankaturkombination nach China Unikat. Fotoattest Vaatz BPP (2019)
Provenienz: Walter Opitz (Privatverkauf) Christian und Renate Springer (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
10 Ngr. milchblau und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll-bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. 4 und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 2..JUN.56" auf Briefhülle nach Paris, mit ausgewiesen Weiterfranko von "5" Ngr. Der Brief war für die 2. deutsche und 2. französische Gewichtsstufe korrekt frankiert, jedoch fiel der Brief mit "1¼ Loth" (vorderseitig notiert) bereits in die 3.französische Gewichtsstufe und war somit um 2½ Ngr. unterfrankiert, was jedoch nicht bemerkt bzw. beanstandet wurde. Ein interessanter und seltener überschwerer Brief. Signiert Opitz und Fotoattest Rismondo BPP (1993, ohne Behandlung der Unterfrankatur)
10 Ngr. milchblau, linker Rand ergänzt, sonst voll- bis überrandig, zusammen mit 2 Stück 1 Ngr. auf mattgraurot, mit Nr. "23" und nebengesetztem Doppelkreis "ROCHLITZ 7 I 61" auf Briefvorderseite der 2. Gewichtsstufe über Triest und Alexandrien und dann befördert mit der Privatpost 'Posta Europea', mit nebengesetztem Doppelkreisstempel vom 17.1.1861, nach Kairo. Ein attraktives und außerordentlich seltenes Stück; neben dieser Vorderseite ist nur noch ein vollständiger Brief aus derselben Korrespondenz befördert mit der 'Posta Europea' registriert.
10 Ngr. milchblau und 1 Ngr. auf mattgraurot, letztere oben berührt, sonst beide voll- bis meist breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 10 VII 60" auf eingeschriebener Briefhülle der Lesser-Korrespondenz, nach Warschau. Schöne Erhaltung. Signiert Georg Bühler und Fotoattest Rismondo BPP (1996)
10 Ngr. milchblau, oben rechts kurz berührt, sonst voll-bis breitrandig, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot und 3 Ngr. auf gelb (rechts berührt) mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ BAHNHOF 10/IV 60" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe, mit Leitvermerk "voi de Trieste" nach Beirut, mit vorderseitigen Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr und 8 Ngr. Weiterfranko, welches rückseitig zusätzlich als "40" Kreuzer notiert ist. Ein spektakulärer Auslandsbrief mit dem Höchstwert; Profi hat nur einen weiteren Brief (einen unterfrankierten Brief der 1. Gewichtsstufe) von Sachsen nach Beirut registriert.
10 Ngr. milchblau und 2 Ngr. auf blau, beide voll- bis meist breitrandig, mit Nr. 2" und nebengesetztem DKr. Leipzig 27/IV 58, auf recommandirter Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach St. Imier im 2. Schweizer Rayon. Das Porto teilt sich auf in 6 Neugroschen Vereinsgebühr, 2 Neugroschen Reco-Gebühr und 4 Neugroschen Schweizer Portoanteil. Ein attraktiver und seltener Brief in sehr schöner Erhaltung.
Provenienz: Silvain Wyhler (356. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
10 Ngr. milchblau, allseits gut voll- bis überrandig, unten mit Teilen von Eckwinkel und Nachbarmarke, zusammen mit teils leicht berührter 2 Ngr. auf blau, beide mit klar aufgesetztem Nr. "68" und nebengesetztem Rahmenstempel "KÖNIGSBRÜCK 22/VI 61" auf Briefhülle der 4. Gewichtsstufe (vorderseitig Vermerk "3 3/10 Lt.") nach Frankfurt/Main, mit rückseitigem Distributionsstempel. Die Hülle minimal fehlerhaft, der Familienname in der Adresse unauffällig abgeändert, sonst einwandfreie und sehr schöne ursprüngliche Erhaltung. Eine äußerst seltene, hohe Frankatur im Postverein. Signiert Opitz.
10 Ngr. milchblau und 2 Ngr. auf blau, beide noch voll- bis breitrandig, mit Nr. "46" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "PLAUEN 21/2 59" auf Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe nach Sankt Petersburg, mit rückseitigem Bahnpoststempel "LEIPZIG/BERLIN" und Ankunftsstempel. Ganz minimale Knitterspuren, sonst einwandfrei. Eine recht seltene Frankatur, von der kein halbes Dutzend nach Russland registriert sind. Fotoattest Rismondo BPP (1993)
10 Ngr. milchblau, links mit der Randlinie geschnitten, sonst vollrandig, zusammen mit 2 Werten 2 Ngr. auf dunkelblau, mit Nr. ”2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 12 VIII 58", auf eingeschriebener Briefhülle mit rotem "Recomandirt.", englischem "REGISTERED/Krone" und "PRUSSIA REGISTERED", nach London. Eine 2 Ngr. Briefbug im rechten Rand, sonst gute, ursprüngliche Erhaltung.
10 Ngr. milchblau, voll-bis breitrandig, zusammen mit leicht berührter 3 Ngr. auf gelb (kleiner Randspalt), mit auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 14/II 63" auf eingeschriebenem Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe nach Paris. Die portogerechte Frankatur setzt sich zusammen aus 4 Ngr. Postvereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr, 5 Ngr. französischem Porto sowie 2 Ngr. französischer Reco-Gebühr. Ein sehr seltener Brief. Signiert Georg Bühler und Fotoattest Rismondo BPP (2001)
10 Ngr. milchblau, voll- bis breitrandig, mit rechts unten kurz berührter 3 Ngr. auf gelb (links oben Schnittmarkierung), mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 11 VIII 59" auf kleinem Briefkuvert über die 'Prussian closed mail' nach Haverhill, Massachusetts, mit vorderseitigen Anlandestempel von Boston. Die 3 Ngr. Eckbug, sonst gute Erhaltung. Signiert Georg Bühler
10 Ngr. milchblau, unten breitrandig, sonst Zwergschnitt, zusammen mit allseits breit- bis überrandiger 3 Ngr. auf gelb, mit Nr. 11 und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "ALTENBURG 19/XI 60" auf Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe mit Leitvermerk 'Mit dem Dampfschiff über Hamburg', nach Philadelphia. Der Brief wurde auch zunächst nach Hamburgs spediert, dann aber mit vorderseitigen Schmetterlingsstempel "HAMBURG 21 SEP 1860" weitergeleitet nach Bremen, da von hier ein früheres Schiff in die USA abging. Die 10 Ngr. oben unauffällige Randkerbe, der Umschlag leichte Alters- und Beförderungsspuren. Ein interessanter und seltener Brief; es ist nur ein weiterer Doppelbrief der Johann-Ausgabe mit der 'Bremen Mail' registriert.
10 Ngr. milchblau, 2 Einzelwerte, mit 5 Ngr. ziegelrot und 1 Ngr. auf mattgraurot, , alle farbfrisch, einseitig leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 12 5" (1857) auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe über die 'Prussian closed mail' nach Philadelphia, mit rotem Anlandestempel auf der 5 Ngr. Ein attraktiver und seltener Transatlantik-Brief; mit dieser Frankatur sind nur 2 weitere registriert.
10 Ngr. milchblau, 2 Einzelwerte, je einseitig leicht berührt, sonst meist breitrandig, zusammen mit je voll- bis breitrandiger 5 Ngr. ziegelrot und 2 Ngr. auf blau, mit Nr. "2" auf komplettem Brief der Firma Brockhaus von "LEIPZIG 23 III 59" über Preußen, Belgien, England und Panama nach Santiago de Chile, mit ausgewiesenem Weiterfranko von "24" Neugroschen. Der Brief war bis zum Anlandehafen frankiert und bezahlt mit 3 Ngr. Vereinsporto, 1 Ngr. belgischem Transit, 3 Ngr. britischem Transit und 20 Ngr. britischem Seeporto bis zur Westküste Südamerikas; das Inlandsporto von "15" Centavos wurde beim Empfänger eingezogen. Der Brief ist gerichtet an Dr. Rudolph Amandus Philippi, einem bedeutenden deutschen Paläontologen, Botaniker und Zoologen, der 1851 nach Chile übersiedelte und hier u.a. den botanischen Garten von Santiago und das Naturhistorische Museum leitete. Ein phantastischer Südamerika-Brief in sehr frischer Erhaltung. Signiert Pfenninger und Georg Bühler.
10 Ngr. milchblau, 5 Ngr. bräunlichrot und 2 Ngr. auf blau, als Streifen geklebt, mit verquetscht aufgesetzter Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 18/4 57" auf Briefvorderseite mit einer Rückklappe, über Belgien und England nach Buenos Aires, Argentinien. Die 5 Ngr. ist einwandfrei, die 10 Ngr. links berührt und die 2 Ngr. durch scharfen Briefbug getroffen. Eine außerordentlich seltene Destination; Profi hat nur noch 2 Briefe und eine Drucksache von Sachsen nach Argentinien registriert; dies ist die einzige reine Johann-Frankatur. Fotoattest Rismondo BPP (2015)
10 Ngr. milchblau, voll- bis meist breitrandig und farbfrisch in Mischfrankatur mit Wappen 2 Ngr. blau, mit Doppelkreisstempel "DRESDEN 14 DEC. 53" auf kleinem Brieflkuvert mit zugehörigem Inhalt in englischer Sprache, nach Philadelphia, befördert über die 'Prussian closed mail', mit vorderseitigem "N. YORK AM. PKT. 28 PAID". Die Frankatur war gelöst, bei der 2 Neugroschen links einige Zähnungslöcher nachgestochen, beide Werte minimale Eckbüge. Eine schöne und recht seltene Kombination mit dem Höchstwert der Johann-Ausgabe. Signiert Pröschold BPP und Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenienz: ERIVAN (2019)
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, 5 Ngr. ziegelrot und 3 Ngr. auf gelb, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 1 V 59" auf rekommandierter Briefhülle der 2. Gewichtsstufe über die 'Prussian Closed Mail' nach New York, mit nebengesetztem Krone-Stempel "REGISTERED". In New York zunächst irrtümlich der rote "N.YORK AM. PKT. 30 PAID" angebracht, überstempelt und nochmals nebengesetzt mit "PAID 60". Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr sowie 20 Ngr. Weiterfranko. Das Kuvert übliche leichte Beförderungsspuren und etwas rauh geöffnet, leicht Patina. Ein interessanter und äußerst seltener Brief; einzig registrierte 28 Ngr.-Johann-Frankatur in die USA. Signiert Drahn.
10 Ngr. blau, unten voll-, sonst breitrandig, rechts mit Bogenrand und oben mit Teil des Eckwinkels, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 15 MRZ. 64" auf komplettem Faltbrief über Baden und Frankreich nach Canton, China, mit vorderseitigen Transitstempel "BADE-STRASB." und rückseitigen Durchgangsstempeln von Marseille und Hongkong (blau). Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsgebühr sowie 6 9/10 Ngr. französischem-und Schiffsporto bis zum Anlandehafen, dieses vorderseitig vermerkt. Profi hat nur 5 Briefe der Kopfausgabe nach China registriert, mit dieser Frankatur Unikat. Die wohl spektakulärste Einzelfrankatur des Höchstwertes. Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1988)
Provenienz: Dietrich Bolte (Privatverkauf)
10 Ngr. blau, glasiges Papier, allseits breitrandig, zusammen mit leicht berührter Wappen 3 Pfg. grün, beide mit DKr. "LEIPZIG 22 V 62", die 10 Neugroschen zusätzlich mit schwachem Nummernstempel, auf recommandiertem Briefkuvert über Baden, mit vorderseitigem "BADE-STRASB.", nach Lyon. Das Kuvert kleine Öffnungsmängel, sonst schöne und frische Erhaltung. Chargé-Briefe nach Frankreich sind außerordentlich selten, hier mit ganz ungewöhnlicher und nur noch 3mal registrierter Frankaturkombination. Signiert Drahn, Fotoattest Pröschold BPP (1988)
Provenienz: 'Court' (Robson Lowe 1965) 'Romanow' (1976), John Boker jr. (1987)
Vignetten: 1911/55, interessante Sammlung "Wappen-Reklamemarken der Firma Kaffee HAG" mit ca. 1300 Stück inkl. Doubletten (ca. 25 %), zum Teil auf entsprechenden Vordruckblättern geklebt bzw. ein kpl. Sammelbuch ist vorhanden (dazu noch Einbände von Heftchen und Gutscheine). Dem Los liegt ein Aufsatz über die Wappenmarken und eine kleine Aufstellung nach Gebieten bei
1850/67, hochwertige und sehr reichhaltige Sammlung, dabei Mi.-Nr. 1a linkes Randstück, farbrisch und kontrastreich mit deutlicher Prägung, allseits voll- bis breitrandig, Trennlinie unten in voller Länge und links sichtbar, mit sauber übergehendem DKr. “LEIPZIG 6-6 ½ 19. APR. 51” auf kompletter Drucksache in sehr frischer und schöner Erhaltung (Fotoattest Vaatz (2026); ex Sammlung Tomasini), ferner Schrödersche Fälschungen des Sachsen-Dreiers, später reichhaltig mit Farben und Typen, u.a. Mi.-Nr. 2 (7) mit Mi.-Nr. 2Ia im senkrechten Paar, 12 (15) und 13 (4), sowie Vorphilabriefe, Postscheine und Telegramme, etc., einiges signiert sowie 9 Kurz-/Befunde Vaatz BPP, sauber auf beschriebenen Blättern in zwei Alben
1850/63, gestempelte Sammlung mit u.a. einwandfreier Mi.-Nr. 1b (FA Rismondo BPP), 2IId (FA Vaatz BPP), Mi.-Nr. 12d (FA Rismondo BPP), Mi.-Nr. 14c (FA Rismondo BPP), Mi.-Nr. 15e (FA Rismondo BPP), Mi.-Nr. 19d (FA Rismondo BPP) und 19e (FA Rismondo BPP). Fast alle Farben und besseren Marken sind sign. bzw. haben KB, FB und Fotoatteste und sind durchgehend in guter Erhaltung
1851/63, meist gestempelte Sammlung ab Mi.-Nr. 2 mit Farben und Doubletten, oft klare Entwertungen, Erhaltung von fehlerhaft bis einwandfrei
ANNABERG bis ZWICKAU, Sammlung der Nummern- und Ortsstempel, nachverwendet auf über 500 Marken und Briefstücken NDP und Dt. Reich, meist sehr schöne Abschläge, eng gesteckt auf Steckseiten.
ANNABERG bis ZWICKAU, Sammlung der Nummern- und Ort Stempel auf rund 350 Marken und Briefstücken, meist sehr schöne Abschläge, eng gesteckt auf Steckseiten.
1683/1868, 'Impoststempel zur Steuerbegleichung auf vorgefertigtem Stempelpapier', einzigartige Ausstellungssammlung mit über 50 meist frühen Dokumenten und Briefen, beginnend mit den seltenen ersten Stempelpapieren ohne Wertbezeichnung, aufgezogen auf großen Tafeln (ca. 1x1m), dazu ‘Handbuch und Katalog der Sächsischen Philatelie’ mit u.a. katalogisierung und Bewertung von Stempelpapier.
1691/1712, ‘Die Sächsischen Oberpostmeister Johann Jakob Käs der Ältere und der Jüngere’, einzigartige, mehrfach mit ‘Gold’ prämierte Ausstellungssammlung auf 10 großen Tafeln (ca. 1x1m; Originale separat in Ordnern) über den Werdegang der beiden bedeutenden Sachsen, dokumentiert anhand von fast 60 Dokumenten und Briefen, dabei Autographen der sächsischen Kurfürsten Johann Georg III (2), Johann Georg IV (2), Friedrich August I (August der Starke) und des Kurfürsten Friedrich III. von Preußen. Ein einzigartiges Objekt sächsischer Postgeschichte.
