388th Auction

20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden

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Lot no.2895

Condition

6

Catalogue no.NV15,NV17

Opening10.000 €

NDP ½  Gr. orange und senkrechter Dreierstreifen 2 Gr. hellgraublau je mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 25.3.71” als tarifgerechte Frankatur mit schwarzem L1 “P.D.” und Weiterfranko-Vermerk “2½” (Groschen) nach Paris mit Ankunftsstempel und zurück mit vorderseitigem Hinweisstempel “Retour.” Die farbfrischen Marken des Dreierstreifen haben zum Teile eine übliche unregelmäßige Zähnung bzw. der untere Wert ist teils etwas getönt und die ½ Gr.-Marke ist leicht verfärbt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Der erste Reichspoststempel war nur wenige Wochen im Einsatz und ist der seltenste Stempel auf den Vorläufer-Ausgaben und in Verbindung mit dem 6½‑Groschen-Porto nach Frankreich einmalig. Einer der bedeutendsten Briefe aller Vorläufer-Ausgaben und Reichspost-Unikat, doppelt signiert Dr. Lantelme und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Lot no.2896

Condition

5

Catalogue no.NV16

Opening1.000 €

1870, NDP 1 Gr. gezähnt. drei Einzelmarke je mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 18.8.71” auf Briefstück mit weiterem Stempelabschlag. Die linke Marke mit verkürztem Eckzahn links unten, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, das Briefstück mit Randbügen. Belegstücke mit diesem nur wenige Wochen gebrauchten Stempel sind große Seltenheiten der Vorläufer-Ausgaben von der Türkei, ProFi hat kein weiteres Briefstück mit drei Marken registriert, Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1988)

Lot no.2897

Condition

5

Catalogue no.NV17

Opening600 €

NDP 2 Gr. hellgraublau mit klarem EKr. “CONSTANTINOPEL D.R.P.A. 1.9.71” auf Briefstück in tadelloser Erhaltung, sicherlich einer der schönsten Briefstücke mit dieser außerordentlich seltenen Entwertung, doppelt sign. Bothe BPP und Fotoattest R. Steuer BPP (2017)

Lot no.2898

Condition

6

Catalogue no.V1+V18

Opening5.000 €

1872, kleiner Schild ¼ Gr. grauviolett in Mischfrankatur mit großer Schild ½ Gr. orange mit Stempel “KAISERL.DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 7.11.72” als tarifgerechte Frankatur auf kompletter Faltdrucksache nach Berlin mit Ankunftstempel. Die farbfrischen Marken sind üblich geprägt, die ½ Gr.-Marke hat oben eine leichte Scherentrennung bzw. ist rechts etwas unregelmäßig gezähn, beide Marken sind wie die Faltdrucksache in einwandfreier Erhaltung. In dieser Kombination eine außergewöhnlich seltene und attraktive Frankatur, bisher sind nur zwei weitere Drucksachen in dieser Kombination registriert, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Provenienz: Hermann Branz (281. Heinrich Köhler-Auktion, 1993)

Lot no.2899

Condition

3

Catalogue no.V13

Opening800 €

1872, Innendienst 30 Gr. (grau)ultramarin mit kopfstehender handschriftlicher Entwertung “Constan-tinopel 12/9.73”. Die farbfrische und gut gezähnte Marke ist in einwandfreier Erhaltung. In dieser Qualität sind bisher nur ganz wenige Exemplare bekannt, signiert Bothe BPP mit zwei Fotoattesten (1974 + 1983)

Lot no.2900

Condition

6

Catalogue no.V33a,V33aD

Opening150 €

10 Pfge. lilarot, zwei Einzelmarken, davon rechte Marke im verbreiterten Format je mit klarem EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 25.1.76” (mit Stern) als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Faltbriefhülle nach Basel mit Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung, sign. Bothe BPP und Jäschke-L. BPP

Lot no.2901

Condition

6

Catalogue no.V34bPFIII,V34b

Opening150 €

20 Pfge kobaltblau mit Plattenfehler “abgeplatteter rechter Seitenrand”, zwei Einzelmarken mit Stempel “KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 17.6.78” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief mit frühem R-Zettel nach Dresden mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken haben wenige kurze Zähne, ansonsten in guter Gesamterhaltung, in dieser Kombination selten, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2007)

Lot no.2902

Condition

3

Catalogue no.V37a

Opening300 €

1875, 2 M. violettpurpur mit handschriftlicher Entwertung “Co(stantinopel” und zusätzlichem EKr. “CONSTANTINOPEL 21…”. Die farbfrische Marke ist gut gezähnt und ist in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Lot no.2903

Condition

3

Catalogue no.V37c

Opening300 €

1884, 2 M. mittelrosalila mit Teil des Zwischenstegs rechts, mit etwas undeutlichem Stempel “CONSTANTINOPEL DP 2 2.11.88” (ohne Sterne). Die farbfrische Marke ist normal gezähnt und ist in einwandfreier Erhaltung. Eine auf dieser Marke sehr seltene Entwertung, doppelt sign. Dr. Steuer BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Lot no.2904

Condition

5

Catalogue no.V37e

Opening300 €

1890, 2M. dunkelrotkarmint mit sehr klarem Stempel “CONSTANTINOPEL DP 1 8.5.91” (ohne Sterne) auf Paketkarten-Briefstück. Die farbfrische Marke ist in tadelloser Erhaltung, eine auf dieser Marke seltene Entwertung, doppelt sign. R.F. Steuer BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)

Lot no.2905

Condition

3

Catalogue no.V37f

Opening180 €

2 M.  rötlichkarmin im senkrechten Paar mit sehr klarem Stempel “JAFFA DP 24.10.99”, das farbfrische Paar ist gut gezähnt, leicht vorgefaltet und in einwandfreier Erhaltung, eine recht seltene Entwertung auf dieser Ausgabe, Fotoattest R. Steuer BPP (2001)

Lot no.2906
There are additional 7% import fees (not tax, non deductible) that will be charged to all buyers. This includes also those buyers from outside the European Union.

Condition

6

Catalogue no.V42a

OpeningMake an Offer

1880, 20 Pfennig lebhaftviolettultramarin im waagerechten Paar mit Stempel " KAISE. DEUTSCH PA ONSTANTINOPEL 14.6.81" (mit Stern) als portogerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief mit frühem R-Zettel "CONSTANTINOPEL Eingeschrieben No. 773" nach Lyon mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Öffnungsspuren oben und rechte Marke mit kleinen Zahnfehlern

Lot no.2907

Condition

6

Catalogue no.V42b

Opening2.500 €

1882, 20 Pfg. mit Stempel “CONSTANTINOPEL 6/10 83 (1)2 - 1N.” als tarifgerechte Frankatur auf Brief mit schwarzer Orient-Express-Vignette nach Genua, Italien mit Ankunftsstempel. Die Marke ist farbfrisch, die Zähnung etwas fleckig und mit leichten Zahnfehlern, die Vignette unten links etwas tangiert, sonst vollrandig, sowie rechts mit Querbug und leichter Aufspaltung, der Umschlag mit üblichen Beförderungsspuren. Trotz der Einschränkungen ein sehr dekorativer Brief mit dem seltenen Reklamezettel in schwarzer Farbe, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2024)

Lot no.2908

Condition

6

Catalogue no.V43a,V40, U12B

Opening800 €

25 Pfg. mittelgelbbraun und 5 Pfg. violett jeweils mit EKr. “KAISL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 7.3.82” (mit Stern) als tarifgerechte Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 10 Pfg. im Großformat als R-Brief mit frühem R-Zettel nach Reichenbach mit Ankunftsstempel. Der Umschlag links oben mit kleinem Ausriss/Hefterlochung, die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine auf der 25 Pfg.-Marke sehr seltene Entwertung und in Kombination mit der Verwendung aus dem Bedarf vielleicht einmaliger R-Brief, sign. Mansfeld und Fotoattest Dr. F. Steuer BPP (1989)

Lot no.2909

Condition

6

Catalogue no.V44a

Opening500 €

1880, 50 Pfennig oliv im senkrechten Paar mit Stempel "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 16.11.83" auf R-Brief bis 60 g nach Trier mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren und rückseitig wurde das Siegel herausgeschnitten, sonst in guter Gesamterhaltung, eine sehr seltene Mehrfachfrankatur (Einfeldt Nr. 1)

Lot no.2910

Condition

6

Catalogue no.V44a,V41a

Opening400 €

50 Pfg. graugrün und 10 Pfg. karmin je mit klarem EKr. “KAISERL. DEUTSCH. P. A. CONSTANTINOPEL 21.12.81” als tarifgerechte Frankatur auf R-Faltbriefhülle mit frühem R-Zettel via Brindisi nach Fabriano, Italien mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung, eine seltene Frankatur, sign. Ebel

Lot no.4289

Condition

6

Catalogue no.DPT NV14,15

Opening2.000 €

⅓ Gr. grün und ½ Gr. orange, farbfrisch und gut gezähnt, mit jeweils sauber aufgesetztem EKr. "CONSTANTINOPEL N. P. A. 26/9 71" auf kompletter Drucksache nach Wismar, mit rückseitigen Bahnpost- und Ausgabestempeln. Im Briefpapier vorderseitig Fehlstelle (hinterlegt), sonst einwandfreie und schöne Erhaltung. Ein außerordentlich seltenes Stück. Signiert Drahn.