388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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1919, Aufdrucktype II, roter Aufdruck: Germania 5-50 Pfennig, ohne 10 Pfennig, dabei 20 Pfennig in beiden Farben, je farbfrisch und gut gezähnt, je sauber gestempelt auf Briefstücken, die 20 Pfg. ultamarin winzig fleckig, sonst tadellos, jeder Wert sign. Kosack, Vossen oder Schlegel BPP sowie zwei Kurzbefunde Schlegel BPP (für 20 Pfennig) und Fotoattest Huylmans BPP (2026)
1919, Aufdrucktype II, roter Aufdruck: Germania 5 Pfennig schwärzlichbläulichgrün, kopfstehender Aufdruck, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “Deutsche Feldpost * 168 b -6.1.19.” auf Briefstück, tadellos, u.a. sign. Kosack sowie Befund Schlegel BPP (2007)
1919, Aufdrucktype II, roter Aufdruck: Germania 15 Pfennig schwarzviolett, waagerechtes Unterrand-Kehrdruckpaar, dabei die linke Marke mit kopfstehendem Aufdruck, sauber ungebraucht, tadellos, sehr selten, sign. Kosack sowie Fotoattest Schlegel BPP (2009)
1919, Aufdrucktype II: Germania 20 Pfennig dunkelviolettblau mit rotem Aufdruck, senkrechtes Paar, dabei die untere Marke ohne Aufdruck, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Einheit, ProFi hat lediglich ein weiteres Paar registriert, unsigniert mit Fotoattest Schlegel BPP (2012)
1919, Aufdrucktype II, roter Aufdruck: Germania 25 Pfennig rotorange auf gelbweiß, kopfstehender Aufdruck, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “Deutsche Feldpost * 168 b 11.1.19.” auf Briefstück, zur Kontrolle gelöst, winziger Eckbug, sonst tadellis, sign. Schlegel BPP sowie Fotoattest Huylmans BPP (2026)
1919, Aufdrucktype II, roter Aufdruck: Germania 25 Pfennig rotorange auf gelbweiß, doppelter Aufdruck, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “Deutsche Feldpost * 168 b -5.1.19.” auf Briefstück, tadellos, sign. Kosack sowie Schlegel BPP und Fotoattest Huylmans BPP (2026)
1919, Aufdrucktype II, roter Aufdruck: Germania 50 Pfennig dunkelgraulila/schwarz auf hellchromegelb, kopfstehender Aufdruck, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “Deutsche Feldpost * 168 b 12.1.19” auf Briefstück, tadellos, u.a. sign. Hochstädter BPP sowie Fotoattest Schlegel BPP (2007)
1919, Aufdrucktype II, Unverausgabter Wert: 2½ Pfennig in beiden Aufdruckfarben, je farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel auf Briefstück, tadellos, sign. und je Befund Schlegel BPP (2007)
1918, Gebührenmarke 30 Pfennig mit rotem Stempel "GLUTZK 22.9.18" auf Karte nach Krasnyj Bereg mit vorderseitigem Ankunftsstempel, übliche Beförderungsspuren, eine seltene und attraktive Karte gelaufen innerhalb des Operationsgebietes der 10. Armee, sign. Mikulski mit Fotoattest (1988)
1918, Gebührenmarke 30 Pfennig und Germania 10 Pfennig, mit Stempel "SCHLOBIN 22.8.18" auf Bedarfskarte nach Pawlowsk in Rußland mit deutscher und russischer Zensur, etwas fleckig mit Beförderungsspuren, selten, Fotoattest Mikulski (1993)
1918, Gebührenmarke 60 Pfennig schwarz, senkrechter Dreierstreifen, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit violettem Stempel “WILJEKA 2.11.18” entwertet, tadellos, die größte bekannte gestempelte Einheit dieser Marke, sehr selten und attraktiv, u.a. sign. Landré sowie Mikulski mit Fotoattest (1988)
1918, Gebührenmarke 60 Pfennig, sauber mit Stempel “MINSK 14.11” rückseitig auf Briefkuvert mit vorderseitigem Bestellgeldstempel und handschriftlicher Eintragung “40” sowie Zensurstempel “W” nach Wiljeka, etwas fleckig und Marke mit Eckfehler, sonst in guter Erhaltung
1918, Gebührenmarke 60 Pfennig und Germania 20 Pfennig blau mit violettem Stempel "WILJEKA -4 11 18" auf Briefkuvert adressiert nach New York, vorderseitig mit blauem Vermerk “zurück” sowie rückseitig Vermerk “Postaustausch nicht zu gelassen”, winzig fleckig, leichte Bedarfsspuren, ein seltener und interessanter Brief
1918, Bestellgeldmarke 40 K. auf 30 Pfennig, farbfrisch und gut gezähnt, sauber ungebraucht, tadellos, u.a. sign. Mikulski
1918, Bestellgeldmarke 40 Kopeken auf 30 Pfennig, mit Urmarkenplattenfehler „I in КОНТРОЛЬНЫЙ unten verkürzt“ von Feld 8 des 10er-Typenstreifens, sauber gestempelt, gering rauh gezähnt, sonst tadellos, u.a. sign. Dr. Hochstädter BPP sowie Fotoattest Huylmans BPP (2026)
"DAUDSEWAS (KURLAND) 16.10.18", mehrfach klar auf Ganzsachenkarte Germania 7½ Pfennig mit Zufrankatur als R-Karte mit handschriftlichem R-Vermerk "Daudsewas No.6" und Zensurstempel nach Philippsthal mit Ankunftsstempel, blanko ohne Text
"Dorpat", kleiner violetter Notstempel-L1 als Entwerter auf bedarfsgebrauchter Ganzsachenkarte 7½ Pfennig (datiert vom 9.4.1918) nach Riga, leichte Randspuren
"SCHAULEN *** 2.8.18", klar auf Germania 15 Pfennig auf Bedarfsbrief mit nebengesetztem Zensur-EKr. “Sn” nach Wilna mit Gebührenstempel "GEBÜHR 10 PF." der Stadtpost, etwas fleckig, sonst in guter Erhaltung
"SCHLOCK *** 28.9.18", klar auf R-Brief mit Germania 50 Pfennig mit verschiedenen Zensur-Stempeln nach Philippstal mit Ankunftsstempel, selten, tadellos
"SUBAT*** 26.9.18", klar auf R-Brief mit Germania 40 Pfennig mit verschiedenen Zensur-Stempeln nach Philippstal mit Ankunftsstempel, rückseitig fehlt die Verschlussklappe, sonst tadellos
"везенберг эстл 18.11.18" (Wesenberg), russischer DKr., sauber und klar auf Germania 10 Pfennig auf bedarfsgebrauchter Karte mit Firmenbriefstempel nach Tuddo, gute Erhaltung, selten
"ВОЛЬМАРЬ 21.2.19" (WOLMAR) klar auf Ganzsachenkarte 10 Pfennig nach Riga mit handschriftlichem Vermerk "Konditorei geschlossen" und als nicht zustellbar gekennzeichnet, etwas fleckig, sonst tadellos
1917, Aufdruckessay “Gen.-Gouv. Warschau", in kleiner/großer Schwabacherschrift, obere Zeile nicht zentriert (Theuss Type 4), Germania 3-60 Pfennig, kompletter Satz, sauber ungebraucht, oben je mit 3 seitig gezähntem Papierstreifen von ca. 4-5mm Breite. Sehr selten und nur in wenigen Sätzen bekannt, Fotoattest Hochstädter BPP (1981)
Notiz: Die Verwendung des Aufdrucktextes “Russisch-Polen” gab Anlass zu bedenken, weil das Deutsche Verwaltungsgebiet sich nicht auf das gesamte Russisch-Polen erstreckte, sondern nur das Gebiet des Gouvernements Warschau umfasste, während der Landesteil des Gouvernements Lublin unter östereichischer Verwaltung stand. Es wurden deshalb bereits im August 1915 Vorbereitungen für eine neue Ausgabe unternommen, die als Aufdruck-Essais zunächst mit dem Text POLEN und kurz danach mit GEN.-GOUV./WARSCHAU in mehreren Darstellungen bekannt sind.
1920, Germania 5 Pfennig mit Stempel “CZENSTOCHAU 17.9.16” auf Bildpostkarte, diese nicht zustellbar, retour gesandt mit großem Stadtpoststempel “STÄDTISCHES BESTELLAMT CZENSTOCHAU" und weiterem Ra1 “Porto Pf.” mit handschriftlich eingetragener “9”, sowie L1 “Absender nicht zu ermitteln”, übliche Beförderungsspuren, gute Erhaltung, sign. Petriuk
1920, Germania 5 Pfennig, senkreches Paar und Einzelwert, mit Stempel “CZENSTOCHAU 30.6.16” auf Briefkuvert nach Bremen, in Posen L2 “Zurück. Nur deutsche Sprache zulässig. Auslandsstelle Posen” versehen und retour gesandt, dann rückseitig mit großem Stadtpoststempel “STÄDTISCHES BESTELLAMT CZENSTOCHAU" sowie vorderseitig rotem Rahmenstempel “FEN. 5 FEN POCZTA MIEJSKA”, L2 “Mit Hilfe des Meldeamtes nicht zu ermitteln”, übliche Beförderungsspuren, gute Erhaltung, sign. Petriuk
1920, Germania 5 und 20 Pfennig mit Stempel “CZENSTOCHAU 31.7.16” auf eingeschriebener Wechselbenachrichtungskarte nach Lodz, dort der Empfänger nicht zu ermitteln und retour, mit nebengesetztem Ra2 “Geprüft Postüberwachungsstelle Warschau” sowie bei Ankunft großer Stadtpoststempel “STÄDTISCHES BESTELLAMT CZENSTOCHAU 20 ", tadellos, sign. Petriuk
1920, Germania 2½ und 7½ Pfennig sowie 6 Einzelwerte 5 Pfennig, sauber mit Stempel "WARSCHAU 25.9.16" auf Eilboten-Firmenbrief mit Ra2 "Geprüft Postüberwachungsstelle Warschau" nach Czenstochau mit zweisprachigem Stadtpoststempel vom 30.9. und Zustellgebührenstempel "Porto...Pf." mit handschriftlichem Portovermerk "24", Marken zum Teil mit kleinen Fehlern durch Randklebung, sonst in guter Erhaltung, selten
1915, 10 Pfennig mit Aufdruckfehler "Russisch-Po" statt "Russisch-Polen", sauber gestempelt, tadellos, sehr dekorativer und seltener Aufdruckfehler, vermutlich durch Auflage auf der Druckplatte entstanden, signiert Mikulski mit Fotoattest: "...Sehr interessanter Aufdruckfehler, der mir bis heute nicht bekannt war" (1985)
Provenienz: Heinz Kipping (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
Notiz: ProFi hat nur ein weiteres Stück, gebraucht in Warschau, registriert
1915, Germania 10 Pfennig mit Stempel “WARSCHAU 29.3.16” auf Einschreiben nach Berlin, die Einschreibgebühr nicht verklebt, entsprechend mit R-Zettel “In Berlin 2 nachträglich gebucht” versehen, rückseitig handschriftlich “20” (Pfennig) vermerkt, leichte Beförderungsspuren, sonst in guter Erhaltung, sign. Petriuk
1920, Germania 2½ Pfennig mit Stempel “CZENSTOCHAU 31.8.16” als Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 5 Pfennig nach Dortmund, dort nicht zustellbar u.a. mit Vermerk “Im Gefängnis” sowie “Unbekannt”, retour gesandt mit großem Stadtpoststempel “STÄDTISCHES BESTELLAMT CZENSTOCHAU" und weiterem Ra1 “Porto 5 Pf.”, übliche Beförderungsspuren, gute Erhaltung, sign. Petriuk
1920, Germania 2½ Pfennig mit Stempel “CZENSTOCHAU 27.9.16” als Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 5 Pfennig nach Piotrkow, dort nicht zustellbar, retour gesandt mit großem Stadtpoststempel “STÄDTISCHES BESTELLAMT CZENSTOCHAU" und weiterem Ra1 “Porto 5 Pf.” und L2 “Mit Hilfe des Meldeamtes nicht ermittelt”, übliche Beförderungsspuren, gute Erhaltung, sign. Petriuk
1920, Germania 2½ Pfennig mit Stempel “CZENSTOCHAU 26.10.16” als Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 5 Pfennig nach Krakau mit Ankunftsstempel, dort nicht zustellbar, retour gesandt mit großem Stadtpoststempel “STÄDTISCHES BESTELLAMT CZENSTOCHAU" und weiterem Ekr. “S.B.A. M.U.P 3 Kop”, leichte Beförderungsspuren, gute Erhaltung, sign. Petriuk
1916, Germania 40 Pfennig mit Fremdentwertung "BERLIN 19.3.16" als portogerechte Einzelfrankatur auf Eilboten-Feldpostbrief mit Brief- und Absenderstempel aus der Festung Modlin, vermutlich mit Kurier nach Berlin transportiert und dann über die Rohrpost nach Charlottenburg versendet mit Ankunftsstempel "CHARLOTTENBURG 19.3.10. 6.40" und rückseitigem handschriftlichem Vermerk "Beschädigt eingegangen..." sowie oben und unten mit Postamt-Siegelmarken verschlossen, ein winziger Stockpunkt, sonst gute Erhaltung, sehr ungewöhnliche Verwendung
Provenienz: Heinz Kipping (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
1915, Germania 10 Pfennig rot mit Stempel “KATTOWITZ 11.6.15” auf offen aufgeliefertem Firmenbrief aus Lodz / Russisch-Polen an den Deutschen Hilfsverein in Stockholm, vor Eröffnung der deutschen Postämter im besetzten Polen in Kattowitz aufgeliefert, nebengesetzt L2 “Amtlich geöffnet Geprüft zu befördern” mit beigesetztem Dienstsiegel, gute Erhaltung
1920, Ganzsachenkarte Germania 5 Pfennig mit Stempel “CZENSTOCHAU 22.8.16”, nicht zustellbar mit großem Stadtpoststempel “STÄDTISCHES BESTELLAMT CZENSTOCHAU" und weiterem Ra1 “Porto 5 Pf.”, diese Stempel gestrichen und weiterer Ra1 "Porto Pf.” mit handschriftlich eingetragener “9” abgeschlagen, etwas fleckig, interessante Kombination, sign. Petriuk
1916, Bestellgeldmarken 3-10 Kopeken mit Aufdruck, je im kompletten Schalterbogen mit allen Rändern, jede Marke mit Datums-L1 “23.6.16”. Die 10 Kopeken auf Feld 9 mit markantem Plattenfehler “weißer Strich durch Marke”, die Ränder teils gering bestoßen und mit Falz fixiert, nur wenige Marken ungebraucht, sonst tadellos postfrisch und sehr dekorativ, u.a. sign. Petriuk
