388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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1941, Arbeiter 30 K. blau mit rotem Aufdruck "PLESKAU" von links unten nach rechts oben, waagerechtes Paar, sauber mit Stempel "PSKOW 9 8 41" auf doppelt schwerem Brief, leichte Gebrauchsspuren, sonst in guter Erhaltung, sehr selten, ProFi hat keinen weiteren Beleg der 2. Gewichtsstufe registriert, sign. Dr. Schultz sowie Fotoattest Brunel (2025)
1941, Arbeiter 30 K. blau, mit kopfstehendem roten Aufdruck “PLESKAU”, sauber mit Stempel "PSKOW 8 8 41" auf portogerechtem Stadtbrief, tadellos, sehr selten, sign. H.B. Zierer sowie Fotoattest Brunel (2025)
1941, Eisbrecher “Sedow” 30 K. mit rotem Handstempelaufdruck “PLESKAU”, sauber mit blauem Stempel “PSKOV -7 8 41” auf Dreiecksbrief, die Marke durch Randklebung etwas beschädigt, sonst in guter und attraktiver Erhaltung, sehr selten. Vor Ausgabe eigener Marken erhielten auf Anordnung alle Poststücke, die in Briefkästen vorgefunden wurden, vor der Beförderung den Handstempel in violet bzw. rot, sign. Dr. Schultz sowie Fotoattest Brunel (2018)
1941, 23 Jahre Rote Armee 30 K. mit rotem Handstempelaufdruck “PLESKAU”, sauber mit blauem Stempel “PSKOV -9 8 41” auf Briefkuvert, die Marke durch einige verkürzte Zähne, sonst in guter und attraktiver Erhaltung, sehr selten. Vor Ausgabe eigener Marken erhielten auf Anordnung alle Poststücke, die in Briefkästen vorgefunden wurden, vor der Beförderung den Handstempel in violet bzw. rot, sign. Dr. Schultz sowie Fotoattest Krischke (2009)
1941, Ganzsachenumschlag 30K. blau mit rotem L1 "PLESKAU" von links unten nach rechts oben, sowie mit violettem Stempel “PSKOW -9.8.41”. Nach der Besetzung Pleskaus erhielten alle Poststücke, die in den Briefkästen vorgefunden wurden, auf Anordnung vor der Beförderung diesen Einzeiler in violett oder sehr selten in roter Farbe, es sind nur wenige Ganzsachen erhalten geblieben, eine der großen Seltenheiten, tadellos, sign. Dr. Schultz sowie Fotoattest Brunel (2022)
1941, 20 K. auf 1 Pfg., roter Handstempelaufdruck, senkrechter Dreierstreifen mit Stempel “PSKOV -8.9.41” auf Orts-R-Brief, tadellos, ein seltener Brief, sign. Dr. Rommerskirchen BPP sowie Fotoattest Brunel (2025)
1941, 20 K. auf 1 Pfg., roter Handstempelaufdruck, senkrechtes Paar, dabei die obere Marke mit doppeltem Aufdruck, postfrisch, tadellos, eine der ganz großen Seltenheiten, ProFi hat nur dieses Stück registriert, u.a. sign. Pickenpack sowie Fotoattest Brunel (2021)
Provenienz: 34. Walter Kruschel-Auktion (1992)
1941, Hindenburg 6 Pfg. mit rotem, diagonalen Aufdruck “PLESKAU”, linkes Seitenrandstück, postfrisch, tadellos, der Aufdruck erfolgte probehalber und gelangte aufgrund des Verbotes der Verwendung reichsdeutscher Marken nicht zur Ausgabe, sehr selten, sign. Dr. Oertel sowie Fotoattest Brunel (2022)
1941, Ganzsachen-Metallaufdruck Type III, klar auf Arbeiter 10 K. als Zufrankatur auf Ganzsachenausschnitt 10 K. rot, sauber mit Stempel “PLESKAU 12 8 41” entwertet, tadellos, ein sehr seltenes Stück, in dieser Form hat ProFi kein weiteres registriert, sign. Zierer sowie Fotoattest Brunel (2015)
1941, Stadtwappen 5 Pf. sowie Kathedrale 10 Pf. sowie 20 Pf. im Querformat, Bleistiftentwürfe auf weißem Kartonpapier im Dreierstreifen angeordnet, sowie drei Fotoessays in etwas abweichender Zeichnung. Essays der lettischen Wertpapierdruckerei, für eine von der Feldkommandantur 241 geplante Freimarkenserie und einer Blockausgabe in Reichsmarkwährung vom April 1942, tadellos. Die einzig bekannten Stücke und sehr dekorativ, dazu ein Kostenvoranschlag der lettischen Wertpapierdruckrei für den Druck, Fotoatteste Dr. Rommerskirchen BPP sowie Brunel (2025)
1941, Hilfe für Stadtkindergarten 60 K. lebhaftrötlichbraun, ungezähnter Probedruck auf weißem Papier ohne Wasserzeichen, von Bogenfeld 6, postfrisch mit Originalgummi, tadellos, sign. Zierer sowie Fotoattest Brunel (2020)
1941, Hilfe für Stadtkindergarten 60 K. grauschwarz, ungezähnter Probedruck auf Rückseite eines russischen Formulars, waagerechtes Paar aus der rechten oberen Kleinbogenecke, von Bogenfeldern 4 und 5, ohne Gummi wie verausgabt, einwandfrei, sehr selten, sign. Dr. Schultz sowie Fotoattest Brunel (2020)
1941, Stadtkindergärten 60+40 K. rotbraun, mit zusätzlichem Druck auf der Gummiseite, Oberrandstück, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Abart von der nur wenige Stücke bekannt sind, Fotoattest Krischke (1996)
1941, Stadtkindergärten 60+40 K. rotbraun mit zusätzlichem, kopfstehenden Druck auf der Gummiseite, sauber mit Stempel "PSKOV 14 3 42" auf eingeschriebener Ortskarte, dazu passender Einschreibenachweis, tadellos, die Marke zur Kontrolle etwas angehoben, eine sehr seltene Abart von der nur wenige Stücke registriert sind, Fotoattest Zirath BPP (2007)
1941, Stadtkinder-Block (165x205mm), Probedruck in etwas abweichender Zeichnung, u.a. fehlender Bindestrich in der Beschriftung, auf gelblichem, holzhaltigen Papier, ungummiert, sehr selten und attraktiv, senkrecht und waagerecht unauffällig gefaltet, sonst tadellos, sign. Dr. Rommerskirchen BPP sowie Fotoattest Brunel (2021)
1941, Kindergarten-Block mit stehendem Wasserzeichen, ohne Gummi wie verausgabt, tadellos, unsigniert mit Fotoattest Krischke (2011)
1941, Kindergarten-Block mit stehendem Wasserzeichen, sauber gestempelt, tadellos, sign. Zirath BPP
1942, Kindergarten Block mit rotem Kreuz, mit komplettem Wasserzeichen, sauber mit Letzttagsstempel “PSKOW 30 4 42”, tadellos, Fotoattest Krischke (2013)
1941(ca,), vier schwarz-weiß Fotos, einmal mit dem Postamt wo die Post eröffnet wurde (das Hauptpostamt war zerstört), einmal das Wappen von Pleskau, sowie Kathedrale von Pleskau und Mutter Gottes mit Jesuskind von Lebjatowo, die dem Graveur Alexejew als Vorlage der 20 und 60 sowie 60+40K. dienten
1941, Ganzsachenkarte 20 K. auf 10 K. mit klarem, doppelten Aufdruck, sauber ungebraucht, tadellos, sehr selten, sign. Keiler BPP sowie Fotoattest Brunel (2025)
1941, “PLESKAU” schräger Handstempelaufdruck von links unten nach rechts oben in dunkelrosarot, 10 Kopeken mit violettem Stempel “PSKOV -9 8 41” auf Briefkuvert adressiert nach Iwanowo, tadellos, sehr selten, sign. Oertel sowie Dr. Schultz und Fotoattest Krischke (2009)
1941, “PLESKAU” schräger Handstempelaufdruck von links unten nach rechts oben in grauultramarin, 15 Kopeken, sauber mit Stempel “PSKOV 12 9 41” auf etwas verkürztem R-Brief an Lothar de Bary in Pleskau adressiert, tadellos. Ein sehr seltener Brief, sign. Zierer sowie Fotoattest Zirath BPP (2014)
1941, “PLESKAU” schräger Handstempelaufdruck von links unten nach rechts oben in grauultramarin, Arbeiter 20 Kopeken, sauber mit violettem Stempel “PSKOW -9 8 41” auf adressiertem Faltbrief, adressiert an den Dorfrat in Krasnyje-Prudy. Absender war ein Labor in Pleskau, innen medizinischer Bericht bezüglich einer Untersuchung eines Pferds auf “Milzbrand”. Ein sehr interessanter und seltener Bedarfsbrief, die Marke etwas unsauber gezähnt, sonst tadellos, sign. Dr. Oertel und Fotoattest Krischke (2009)
1941, “PLESKAU” schräger Handstempelaufdruck von links unten nach rechts oben in dunkelrosarot, 30 Kopeken, sauber mit violettem Stempel “PSKOV 8 8 41” auf Briefkuvert, adressiert nach Kusnezowo „gelegen an der Schmalspurbahn”, tadellos, sehr selten, sign. Dr. Schultz sowie Fotoattest Zirath BPP (2012)
1941, “PLESKAU” schräger Handstempelaufdruck von links unten nach rechts oben in dunkelrosarot, 30 Kopeken mit kopfstehendem Aufdruck, sauber mit Stempel “PSKOV 9 8 41” auf Blanko-Ansichtskarte “Kathedrale von Pleskau”, tadellos, sehr selten. ProFi hat nur einen weiteren Brief mit kopfstehendem Aufdruck registriert, sign. Bartels sowie Dr. Rommerskirchen BPP mit Fotoattest (1981)
1941, “PLESKAU” schräger Handstempelaufdruck von oben links nach unten rechts in dunkelrosarot, Wiedereingliederung 30 Kopeken, sauber mit rotem Stempel “PSKOW -9 8 41” auf adressiertem Kuvert, aus der ersten Briefkastenleerungen. Die Marke durch Randklebung kleine Einschränkungen, sonst tadellos. Sehr selten, der Überdruck kam vermutlich auf private Initiative eines deutschen Wehrmachtangehörigen Zustande, ProFi hat nur einen weiteren Brief und ein Briefstück mit dieser Marke registriert, sign. Dr. Oertel und Schultz sowie Fotoattest Krischke (2009)
1941, Hindenburg 20 Kopeken auf 1 Pfennig schwarz, schwarzer Handstempelaufdruck, sauber mit Stempel “PSKOV -3.12.41” auf Briefstück, tadellos, sign. Dr. Rommerskirchen BPP
1941, Hindenburg 20 Kopeken auf 1 Pfennig schwarz, schwarzer Handstempelaufdruck, rechtes Seitenrandstück, sauber mit Stempel “PSKOV 10.8.41” aus Zeitungspapier hergestelltem Umschlag, tadellos, sehr selten, Fotoattest Krischke (2010)
1941, Hindenburg 20 Kopeken auf 1 Pfennig schwarz, schwarzer Handstempelaufdruck, Oberrandstück als Zufrankatur mit Stempel “PSKOV 14 8 41” auf Ganzsachenumschlag 20 Kopeken, tadellos
1941, Hindenburg 20 Kopeken auf 1 Pfennig schwarz, schwarzer Handstempelaufdruck, als Zufrankatur mit Stempel “PSKOV 27 8 41” auf Ganzsachenkarte 20 Kopeken, die Karte winzig fleckig, sonst tadellos
1941, Nicht ausgegeben: Hindenburg 3 Pfennig braun mit Handstempelaufdruck “Pleskau 60 Kop”, postfrisch, ganz leichte Druckspur, sonst tadellos, sehr selten, sign. Dr. Rommerskirchen BPP mit Fotoattest (1980) sowie Fotoattest Krischke (2005)
1941, Nicht ausgegeben: Hindenburg 4 Pfennig schwärzlichgrauultramarin mit Handstempelaufdruck “Pleskau 60 Kop”, senkrechtes Oberrandpaar, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “PSKOV -4 9 41” auf Briefstück, tadellos. Eine der großen Seltenheiten, ProFi hat lediglich 6 Stück registriert, dabei keine weitere Einheit, sign. Dr. Schultz sowie Fotoattest Zirath BPP (2015)
1 Kopek schwärzlichorange, ohne Wasserzeichen, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel "PSKOW 18 10 41" auf Briefstück (zur Kontrolle gelöst), tadellos, eine sehr seltene Marke, sign. Zirath mit Fotoattest (2008)
1941, “Pleskau 60 kop”, 1941, Probeaufdruck auf 60 Kopeken lilarot, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “PSKOV -4.10.41” auf eingeschriebenem Orts-Umschlag, mit dazugehöriger Einlieferungsquittung, tadellos. Eine der großen Seltenheiten, dieser Probeaufdruck ist mit einer Auflage von nur 24 Stück wesentlich seltener als der Aufdruck ohne Wertaufdruck “60 kop”, ProFi hat nur ein weiteres gebrauchtes Stück registriert, auf ähnlichem R-Brief, sign. Dr. Schultz und Bartels sowie Fotoattest Zirath BPP (2014)
1941, “Pleskau”, Handstempel ohne Wertangabe, Probeaufdruck auf 30 Kopeken dunkelviolettultramarin, farbfrisch, sauber mit Teilstempel auf Briefstück, einige Zähne gering verkürzt, sonst tadellos, in gestempelter Erhaltung sehr selten, sign. Keiler BPP sowie Dr. Schultz und Fotoattest Zirath BPP (2010)
1941, “Pleskau”, Handstempel ohne Wertangabe, Probeaufdruck auf 60 Kopeken lilarot, farbfrisch und gut gezähnt, postfrisch, tadellos, eine seltene Marke, sign. Dr. Rommerskirchen BPP mit Fotoattest (1981)
