388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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1941, 30 K. im waagerechten Dreierstreifen mit waagerechtem statt senkrecht verlaufendem Aufdruck, dieser etwas verschobene dadurch oben nochmals die Datumszeile sichtbar, postfrisch, ein Wert winzig fleckig, sonst in tadelloser Erhaltung, Befund Nagler (2015)
1941, Vilnius 5 K. - 1 Rbl., 1 Rbl. linkes Seitenrandstück, postfrisch, 1 Rbl. ausgabetypisch gezähnt, tadellos, unsigniert, Fotoatteste Huylmans BPP (2025; für Mi.-Nr. 17-18)
1941, Arbeiter 5 K. im waagerechten Paar, die rechte Marke rechts ungezähnt sauber mit Zufrankatur 15-20 K., sauber mit Stempel “VILNIUS 4 29.7.41” auf portogerechtem Orts-R-Brief, tadellos, Fotoattest Huylmans BPP (2018)
1941, Arbeiter 10 K. mit kyrillischem Stempel “SVENVIONYS -6.VIII.41” als tarifgerechte Zufrankatur auf Sowjetischer Ganzsachenkarte nach Utena, ein seltenes und attraktives Ganzstücke, tadellos, Fotoattest Huylmans BPP (2015)
1941, Arbeiter 15K., Viererblock aus der rechten oberen Bogenecke, die beiden oberen Marken infolge Bogenumschlags mit Aufdruck nur im Blinddruck, der Aufdruck gummiseitig, die oberen Marken mit Normalaufdruck, ProFi hat keinen weiteren Viererblock dieser Art registriert, postfrisch, tadellos, unsigniert mit Fotoattest Krischke BPP (1994)
1941, Arbeiter 15 K. mit doppeltem Aufdruck, mit Zufrankatur 5 K. waagerechtem Viererstreifen aus der linken unteren Bogenecke und Einzelwert 10 K. mit Stempel “VILNIUS 18.8.41” auf portogerechtem Orts-R-Brief, die Zufrankatur winzig fleckig bzw. einige kurze Zähne, sonst tadellos, ProFi hat lediglich einen weiteren Brief mit dieser Abart registriert, eine große Seltenheit, sign. Mikulski sowie Fotoattest Krischke BPP (1990)
1941, Vilnus 80 K. und 1 R. postfrisch, in tadelloser Erhaltung, dazu die Werte 5-60 K. ungebraucht/postfrisch, sign. Dr. Dub
1941, Vilnius Nordpol 80 K. karmin, senkrechtes Unterrandpaar von den Feldern 39 und 49, jede Marke mit Aufruckfehler “weiter Abstand zwischen I und U in VILNIUS”, postfrisch, die obere Marke winzig geknittert, sonst tadellos, sign. sowie Fotoattest Huylmans BPP (2025)
Nordpol 80K., Unterrandstück mit kopfstehendem Aufdruck mit Aufdruckfehler “Kerbe im oberen Bogen des S von VILNIUS”, postfrisch, tadellos, eine der ganz großen Seltenheiten, Auflage lediglich 2 Stück, u.a. sign. Vossen sowie Fotoattest Krischke BPP (1994)
Rote Armee 1 Rbl. im senkrechten Paar aus der rechten unteren Bogenecke, die obere Marke mit Aufdruckfehler "weiter Abstand zwischen I und L", die untere Marke nur mit Aufdruck im Blinddruck, der Aufdruck befindet sich durch den Bogenumschlag auf der Rückseite, postfrisch, tadellos, das einzig bekannte Stück und Unikat, sign. Pickenpack und Fotoattest Krischke (2009)
Provenienz: Rainer Bender (349. Heinrich Köhler-Auktion, 2012)
1941, Moskauer Pavillon, Rjasaner sowie Tula Gebiet 30 K., zusammen mit Rote Arme 1 Rbl. sowie Freimarken 5-60 Kopeken, bis auf 20 Kopeken je im waagerechten Paar, alle Marken farbfrisch und gut bzw. ausgabetypisch gezähnt, sauber mit Stempeln "ALSEDZIAI 24.7.41" auf Briefkuvert, adressiert an den bekannten Empfänger “J. Grigaliunui” in Telschen, lediglich 50 K. der linke Wert kleiner Papierfehler, sonst tadellos. Eine der großen Seltenheiten, von dem Wert Moskauer Pavillon hat ProFi lediglich 5 Stück registriert, der Wert zu 1 Rubel ist aufgrund der geringen Auflage ebenfalls sehr selten, ausführliches Fotoattest Huylmans BPP (2025)
1941, 60 K. im waagerechten Unterrandpaar, dabei die linke Marke durch horizontale Verschiebung des 50er-Druckklischees ohne Aufdruck, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Einheit, ProFi hat keine weitere postfrische registriert, sign. Dub und Fotoattest Krischke (2001)
Nordpol 80 K. karmin, senkrechtes Typenpaar, die obere Marke mit Aufdrucktype I, die untere Aufdrucktype IIIb, postfrisch, tadellos, Fotoattest Huylmans BPP (2025)
1941, Sondermarken, 2. Auflage: Majakowski 80 K. ultramarin, mit kopfstehendem Aufdruck in Type IIIb, zusätzlich sind drei weitere Aufdrucke in Type I erkennbar, der kopfstehende Aufdruck mit markantem Aufdruckfehler “Telsial statt Telsiai”, die Gummierung rückseitig weitestgehend durch die Aufdruckfarbe geschwärzt, postfrisch, tadellos. ProFi hat lediglich 5 Marken registriert, die Marke mit dem Aufdruckfehler ist ein Unikat, u.a. sign. J.G. sowie Keiler BPP mit Fotoattest (1975) sowie Fotoattest Krischke (2001)
1941, Sondermarken, 2. Auflage: Majakowski 80 K. ultramarin, linkes Seitenrandstück mit kopfstehendem Aufdruck in Type IIIb, zusätzlich sind drei weitere Aufdrucke in Type I erkennbar, die Gummierung rückseitig weitestgehend durch die Aufdruckfarbe geschwärzt, postfrisch, tadellos. Eine sehr seltene Marke, ProFi hat lediglich 5 Marken registriert, dabei ein aufgeteilter Viererblock aus dem diese Marke stammt, u.a. sign. Keiler BPP mit Fotoattest (1974; für ehemaligen Viererblock)
1941, Kasachische SSR 30 K. aus der linken oberen Bogenecke mit Aufdruckfehler "weiter Abstand zwischen Laisvi und Telsiai", postfrisch, tadellos, u.a. sign. Krischke BPP sowie Fotoattest Nagler
Mechanisierungs-Pavillon 60K. aus der linken unteren Bogenecke, mit Aufdruckfehler “Teisiai statt Telsiai”, links unten mit Druckvermerk, postfrisch, tadellos, eine seltene Marke mit einer Auflage von nur 37 Stück, u.a. sign. Z. Mikulski sowie Fotoattets Krischke BPP (1984)
Mechanisierungs-Pavillon 60K. mit Aufdruckfehler “letzte 1 von 1941 klein”, postfrisch, tadellos, eine seltene Marke mit einer Auflage von nur 37 Stück, sign. Krischke BPP sowie Fotoattest Huylmans BPP (2015)
1941, 5 K. dunkelbräunlichrot, braunlila, kopfstehender Aufdruck in Type I von Aufdruckfeld 32, postfrisch, tadellos, sign. und Fotoattest Huylmans BPP (2025)
1941, 5 K. dunkelbräunlichrot, braunlila, kopfstehender Aufdruck, Viererblock mit Aufdruck von den Druckfeldern 33-34 und 43-44, alle Type I, postfrisch, tadellos, Fotoattest Huylmans BPP (2025)
1941, Nepriklausoma 2-80 Kopeken, sauber mit Stempel “KAUNAS 30.VIII.41” auf beschriftetem Umschlag, tadellos, sign. Nemvalz
1941, Nepriklausoma 5 Kopeken im waagerechten Paar zusammen mit 20 Kopeken mit Stempel “SIAULIAI -7.VIII.41” auf Brief nach Panevezys, die linke Marke des Paares kleiner Eckfehler, der Umschlag etwas rauh geöffnet, sonst in guter Erhaltung
Provenienz: Dr. Matteo Lucibello (366. Heinrich Köhler-Auktion, 2018)
1941, 5 Kopeken aus der linken unteren Bogenecke, mit stark verschobenem Aufdruck und dadurch nur Aufdruckzeilen 1-2 sichtbar, postfrisch, tadellos, Fotoattest Krischke BPP (1994)
1941, 5 Kopeken bräunlichrot, links mit komplett gezähntem Leerfeld in Markengröße, sauber gestempelt auf Briefstück, tadellos, sign. Krischke
1941, Nepriklausoma 15 Kopeken dunkelgraugrün und 20 Kopeken schwarzgelbgrün, je mit kopfstehendem Aufdruck, sauber mit Stempel “KAUNAS-Senamiestis 24.VII.41” auf Briefstück, tadellos, in gestempelter Erhaltung sehr selten, sign. EKeiler und Fotoattest Krischke BPP (1986)
1941, Nepriklausoma 30 Kopeken mit Stempel “JONISKIS 10.VIII.41” auf Brief nach Vilnius mit Ankunftsstempel, die Marke klein Einschränkungen, sonst tadellos
1941, Nepriklausoma 30 Kopeken violettultramarin und 50 Kopeken braun, je mit kopfstehendem Aufdruck, sauber mit Stempel “KAUNAS-Senamiestis 24.VII.41” auf Briefstück, tadellos, in gestempelter Erhaltung sehr selten, sign. EKeiler und Fotoattest Krischke BPP (1986)
1941, Nepriklausoma 50 Kopeken braun, waagerechter Oberrand-Viererstreifen mit stark verschobenem sowie schräg verlaufendem Aufdruck, die dritte Marke nur mit kleinem Teilaufdruck, die rechte Marke komplett ohne Aufdruck, der Oberrand mit großem Teil des Druckvermerks “2350 Mact. No 52,”, postfrisch, tadellos. Alle bisher registrierten Stücke stammen aus demselben Bogen, in dieser Form Unikat, sign. J.G. sowie Keiler BPP und Fotoattest Krischke BPP (2005)
Provenienz: Rainer Bender (349. Heinrich Köhler-Auktion, 2012)
1941, 15 Kopeken, unüberdruckt, sauber mit Stempel “SIAILIAI 29.VIII.41” auf Vorladungskarte für einen Gerichtstermin, tadellos, sehr selten
1941, Majakowski 80 Kopeken blau, mit vorder- und rückseitigem Aufdruck, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Abart, nach unseren Unterlagen nur ein Bogen zu 50 Stück überdruckt, unsigniert mit Fotoattest Klein BPP (2006)
1941, Vilnius 5 Kopeken sowie waagerechtes Paar 20 Kopeken, sauber mit Stempel “VILNIUS -2.8.41” auf Orts-R-Brief an die Feldkommandantur, winzig fleckig, einmal senkrecht außerhalb der Frankatur gefaltet, sonst tadellos, selten
1941, Vilnius 5 Kopeken - 1 Rubel, je farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “VILNIUS 30.7.41” auf großem Briefstück, tadellos
1941, Vilnius 5 Kopeken bräunlichrot, kopfstehender Aufdruck, sauber mit Stempel “VILNIUS 18.7.41” auf Briefstück, tadellos, es sind 2 Bogen á 100 Marken mit kopfstehendem Aufdruck überdruckt worden, das Gros davon ist postfrisch bzw. ungebraucht, in gebrauchter Erhaltung nur 8 Stück registriert, sign. Keiler BPP
1941, Vilnius 5 Kopeken bräunlichrot, waagerechtes Paar mit rechtem Seitenrand, rechts ungezähnt, sauber mit Stempel “VILNIUS 6 21.7.41” auf Briefstück, tadellos. Eine besonders in gestempelter Erhaltung sehr seltene Variante, ProFi hat von der vermuteten Auflage von 10 Stück, 6 Stück registriert, dabei nur dieses auf Briefstück und ein weiteres auf Brief, sign. Mikulski
1941, Vilnius 15 Kopeken, waagerechtes Paar und zwei Einzelwerte, sauber mit Stempel “VILNIUS 29.7.41” auf Orts-R-Brief an die Feldkommandantur, Marken teils mit Einschränkungen, sonst tadellos, selten
1941, Vilnius 15 und 30 Kopeken, saiber mit Stempel “VILNIUS 31.7.41” auf Ortseinschreiben an die Feldkommandantur mit Ankunftsstempel, links einmal gefaltet, sonst tadellos, selten
