375th Auction
16-21 November in Wiesbaden
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1 Silbergroschen rosa, waagerechtes Paar und Einzelstück, pyramidenförmig geklebt mit Rahmenstempel "BERLIN POST-EXP.7 21/6 64" auf Briefkuvert an den Fürsten zu Hohenlohe Schillingsfürst nach Ansbach, hier neu frankiert mit Bayern 1862, 6 Kreuzer blau, farbfrisch und breitrandig mit geschlossenem Mühlradstempel "458" und nebengesetztem Halbkreisstempel "SCHILLINGSFÜRST 22/6" nach München, die neue Adresse teils auf die preußische Frankatur übergehend. Die linke untere Preußen-Marke im Randbereich gering getönt, sonst einwandfreie Erhaltung. Ein äußerst attraktiver und seltener Nachsendebrief mit prominenter Adresse. Fotoattest Brettl BPP (1987)
Provenienz: Ado Blecher (119. Grobe-Auktion, 1960)
1861, Wappen 2 Silbergroschen ultramarin, sogenannte 'Hallenser Postfälschung' im senkrechten Paar mit Siegelstempel der Oberpostdirektion Halle auf Unterlage mit Archivnummer "2". Laut Befund von Herrn Jakubek befand sich im Postmuseum ein ähnliches Stück, welches rückseitig den handschriftlichen Vermerk trug "Geschenk des Herrn Postrath Billig! in Halle a/S. fabriciertes Falsum. Die Thäter sind mit Zuchthaus bestraft". Ein interessantes und seltenes Stück. Fotoattest Wolfgang Jakubek (1989)
Provenienz: Ado Blecher (119. Grobe-Auktion 1960)
2 Silbergroschen ultramarin, sogenannter 'Hallenser Postfälschung' mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "SCHOENEBECK 13 11 65" auf komplettem Faltbrief nach Leipzig mit Ausgabestempel; einwandfreie Erhaltung. Ein seltener Brief. Fotoattest Wasels BPP (2020)
Provenienz: John Boker jr. (1992)
2 Silbergroschen ultramarin und 3 Silbergroschen ocker, beide farbfrisch und gut durchstochen mit sauber auf- und nebengesetztem Rahmenstempel "BERLIN POST-EXP.16. 19/12 63" auf Briefkuvert mit handschriftlichem Vermerk "Soldatenbrief. Eigene Angelegenheit des Empfängers" und "Eingezahlt 6 Thaler Court." in die Bundesfestung Luxemburg. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Silbergroschen für die Einzahlung von 5-10 Thalern und 3 Silbergroschen Vereinsporto. Ein interessanter und seltener Brief
1866, Innendienstausgabe 10 Silbergroschen rosa im waagerechten Paar mit Doppelkreisstempel "HOYER 17/7 67" auf Briefkuvert der 2. französischen Gewichtsstufe über Frankreich und die 'Overland Mail' nach Adelaide in Südaustralien mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Das Paar teils übliche Scherentrennung, die linke Marke mit kleinen Beanstandungen, insgesamt jedoch für diese Destination außerordentlich frische und gute Erhaltung. Ein bemerkenswerter und außerordentlich seltener Brief mit preußischen Freimarken in Schleswig-Holstein verwendet. Fotoatteste Kastaun BPP (1987) und Wasels BPP (2020)
"Coeln / 4 6 2 / Verviers.", dreizeiliger Bahnpoststempel in rot, jeweils sauber abgeschlagen auf 3 Einzelwerten Gittergrund 4 Pfennige grün, alle voll- bis breitrandig auf Briefkuvert mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Stolberg" nach Aachen mit rückseitigem Ausgabestempel sowie zusätzlichem Abschlag des roten Bahnpoststempels. Die Marken waren gelöst, die linken unteren äußeren Ecken der beiden außen klebenden Marken korrigiert und der Brief etwas gereinigt. Ein hochattraktiver und außerordentlich seltener Brief, in dieser Kombination einmalig. Fotoattest Wasels BPP (2020)
"VIENITZ 15 /7 63", roter Doppelkreisstempel zweimal nebeneinander klar und sauber abgeschlagen auf waagerechtem 3er-Streifen Wappen 4 Pfennige grün, farbfrisch und gut durchstochen, auf Briefhülle mit zusätzlich nebengesetztem Abschlag nach Zellin mit Durchgangsstempel von Bärwalde und Ausgabestempeln. Ein einzigartiges Stück, unseres Erachtens der beste Brief der Hilfspostämter. Fotoattest Wasels BPP (2020)
Provenienz: John Boker jr. (1991)
