383. Auktion
14.–15. & 18.–23. März 2024 in Wiesbaden
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- Luft- und Zeppelinpost – inklusive der Sammlung der Familie Sieger (194) Apply Luft- und Zeppelinpost – inklusive der Sammlung der Familie Sieger filter
- Dänisch Westindien 1806–1917 – Die Sammlung "Baghira" (204) Apply Dänisch Westindien 1806–1917 – Die Sammlung "Baghira" filter
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- Deutsche Post in Marokko & Deutsche Post in der Türkei – Die Sammlung "Waldersee" (7) Apply Deutsche Post in Marokko & Deutsche Post in der Türkei – Die Sammlung "Waldersee" filter
- Deutsche Post in China und Kiautschou – Die Transsibirische Eisenbahn und Kriegspost – Die Sammlung Dr. Heinz Findeiss (9) Apply Deutsche Post in China und Kiautschou – Die Transsibirische Eisenbahn und Kriegspost – Die Sammlung Dr. Heinz Findeiss filter
- Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil II) (82) Apply Deutsche Reichspost – Brustschildezeit – Die Sammlung Michael Rehme (Teil II) filter
- Deutschland 1849–2000 – Deutsche Kolonien mit Besetzungsausgaben (G.R.I. und MAFIA), Deutsche Nebengebiete, Deutschland nach 1945 – Die Sammlung Erik B. Nagel (Teil III) (19) Apply Deutschland 1849–2000 – Deutsche Kolonien mit Besetzungsausgaben (G.R.I. und MAFIA), Deutsche Nebengebiete, Deutschland nach 1945 – Die Sammlung Erik B. Nagel (Teil III) filter
- Großherzogtum Baden – Frankaturen und Postgeschichte – Die Sammlung Klaus Peter Geis (4) Apply Großherzogtum Baden – Frankaturen und Postgeschichte – Die Sammlung Klaus Peter Geis filter
- Königreich Bayern – Postgeschichte und Social Philately 1806–1875 – Die Sammlung Oliver Reifenrath (5) Apply Königreich Bayern – Postgeschichte und Social Philately 1806–1875 – Die Sammlung Oliver Reifenrath filter
- Ludwig van Beethoven – Die Sammlung Yukio Onuma (40) Apply Ludwig van Beethoven – Die Sammlung Yukio Onuma filter
- Schleswig-Holstein 1850–1867 – Die Sammlung Rolf Beyerodt (57) Apply Schleswig-Holstein 1850–1867 – Die Sammlung Rolf Beyerodt filter
- Olympische Sommerspiele – Die Sammlung Fredrik C. Schreuder (Teil II) (98) Apply Olympische Sommerspiele – Die Sammlung Fredrik C. Schreuder (Teil II) filter
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Seiten
7 Kreuzer ultramarin im waagerechten Paar mit EKr. "FRANKFURT A.M. N2 7.7.74" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Amsterdam mit Ankunftsstempel. Die rechte Marke mit kleiner Druckstelle, sonst in guter Gesamterhaltung, dekorative und nicht häufige Mehrfachfrankatur mit Destination Niederlande
9 Kreuzer rötlichbraun mit EKr. "FRANKFURT A.M. N2 15.11.73" auf amtlichem Postkarten-Formular mit rotem Handstempel "P.D" und französischem Transitstempel nach Paris. Die farbfrische Marke mit deutlicher Prägung und guter Zähnung ist etwas gesäubert, die Postkarte mit senkrechter Faltung und Aktenspieß, sonst in guter Gesamterhaltung. Tarifgerechte Einzelfrankatur nach dem vom 15.5.1872 bis 31.12.1874 gültigen Tarif, Kreuzer-Postkarten nach Frankreich sind bisher nur in wenigen Exemplaren bekannt, in dieser Versendungsart einmalige Brustschild-Seltenheit, signiert Hennies BPP und Fotoattest Brugger BPP (1998)
Provenienz: Martin-Wolfgang Sommer (72. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2000)
347. Heinrich Köhler-Auktion (2012)
9 Kreuzer dunkelbraun mit klarem EKr. "FRANKFURT A.M. N2 24.7.73" auf Briefkuvert mit rotem Handstempel "P.D" und französischem Transitstempel nach Millau, Frankreich mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, der fehlerhafte Umschlag wurde links oben ergänzt. Nicht häufige tarifgerechte Einzelfrankatur mit dieser seltenen Farbe, doppelt signiert Pfenninger und Fotoattest Brugger BPP (1997)
2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit klarem Hufeisenstempel "SOLINGEN 28.OCTOBR.74" (Spalink 34-3) auf komplettem Faltbrief bis 15 g mit Handstempel "P.D." und Oval-Stempel "FRANCA" nach Lissabon mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut zentriert, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine attraktive und tarifgerechte Einzelfrankatur aus der kurzen Portoperiode vom 1.10.1873 bis 30.6.1875 mit nicht häufigem Hufeisenstempel und seltener Destination Portugal, aus der bekannten "Fragoso & Vianna"-Korrespondenz
Provenienz: J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)
2 ½ auf 2 ½ Groschen braunorange mit klarem Rahmenstempel "KÖNIGSTEIN REG. BEZ. WIESBADEN 14.8.74" auf Briefkuvert mit rotem Handstempel "PD" an den Legationsrat Graf von Radolin-Radolinski bei der Kaiserlichen Gesandtschaft des Deutschen Reiches in Madrid mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, der Umschlag oben etwas verkürzt und rückseitig mit kleinen Fehlstellen. Attraktive und tarifgerechte Einzelfrankatur mit der nicht häufigen Destination Spanien aus der kurzen Portoperiode vom 1.10.1873 bis 30.6.1875
2 ½ auf 2 ½ Groschen rötlichbraun in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 5 Pfennige je mit klarem EKr. "HAMBURG BAHNHOF 4.6.75" auf komplettem Faltbrief bis 15 g nach Reval mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, dekorative und seltene Währungsmischfrankatur und recht späte Aufbrauchsverwendung der Brustschild-Marke
Provenienz: Rolf Rohlfs (30. Joachim Erhardt- Auktion, 1993)
Sammlung "Germania" (132. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2018)
9 auf 9 Kreuzer rotbraun mit klarem EKr. "PFORZHEIM 17.10.74" auf Faltbriefhülle bis 15 g nach Christiania, Norwegen. Die farbfrische Marke ist sehr gut geprägt und bis auf zwei kurze Zähne links in guter Gesamterhaltung. Eine tarifgerechte 9 Kreuzer-Einzelfrankatur aus der Gebührenperiode vom 1.7.1872 bis 31.12.1874, Briefe aus dem Kreuzer-Bezirk mit Destination Norwegen sind sehr selten
9 auf 9 Kreuzer braunorange und 1 Kreuzer grünlicholiv je mit klarem EKr. "OFFENBACH A.M. N3 1.10.74" auf Firmen-Briefkuvert nach Warschau mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung., eine dekorative und seltene 10 Kreuzer-Frankatur, in Verbindung mit der besseren Farbe und der 9 Kreuzer-Marke eine außergewöhnliche Mischfrankatur mit Destination Russland (Polen), Fotoattest Krug BPP (2011)
Unikat – Franco-Defect zu einem Paketbegleitbrief nach Portugal: 1872, Postsachen-Formular "Franco-Defect" mit EKr. "METZ BAHNHOF 29.12.72" adressiert nach Frankfurt am Main, zu einem Paketbegleitbrief von Frankfurt am Main via Metz und Paris nach Lissabon, Portugal, mit diversen Briefträgerabzeichnungen infolge der Absendersuche. Das Formular mit einigen Papierfehlern, in den Faltungen innen mit Tesa gestützt, bisher einzig registrierter Beleg zu einer Fahrpostsendung mit der Destination Portugal. Die französischen Transportgebühren von Metz Bahnhof bis Paris betrugen hier 17 1⁄2 Groschen, waren nicht bezahlt worden, wurden in Metz festgestellt und beim Absender in Frankfurt eingefordert mit Vermerk “Theilweise Frankirung bis zur Grenze ist nicht zulässig“ und blauem Tax-Vermerk „17 1⁄2 (Groschen) Zutaxe“ bzw. umgerechnet „62 x“ (Kreuzer). Der Absender konnte ermittelt werden, das fehlende Porto wurde bei der Buchhandlung “Jos(eph) Bär“ nacherhoben. Fahrpostsendungen nach Portugal waren nach der Generalverfügung No 101 vom 30. 4. 1872 bis zur französisch-spanischen Grenze zu frankieren, d.h. es waren das deutsche Porto bis zur französischen Grenze und das Porto der französischen Ostbahn-Gesellschaft bis Paris zu frankieren sowie für die Strecke Paris – Hendaye ein Francozettel beizufügen.
"AACHEN F. N1 26.2.72" recht klar in Violett auf komplettem Faltbrief bis 15 g mit rotem Handstempel "P.D." und Rötel-Taxe "6" (Groschen) für die bar bezahlte Briefgebühr nach dem nur noch bis 31.5.1872 gültigen Tarif nach Zaragoza, Spanien mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief hat leichte Altersspuren, sonst in guter Gesamterhaltung
1872, "HAMBURG F. N1 16.1.72" in Rot klar auf Faltbriefhülle bis 15 g mit handschriftlichem Leitvermerk "Via Christiania" und Rötel-Taxe "3" (Groschen) für die bar bezahlte Briefgebühr nach dem nur noch bis 30.6.1872 gültigen Tarif nach Ulefos, Norwegen mit rückseitigem Ankunftsstempel "SKIEN20.1.1872" in guter Gesamterhaltung
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit klarem DKr. "NEUSTRELITZ 10.1.72" als unterfrankierter Brief mit Rahmenstempel "Unzureichend frankirt" und Röteltaxe "12" (Schillinge) nach Hobrö, Dänemark. Das Porto für unfrankierte Briefe betrug 16 Schillinge, davon waren 8 Schillinge (blauer Taxvermerk) an die Deutsche Reichspost zu vergüten, der 1 Groschen-Wertstempel (blauer Taxvermerk “1“) wurde mit 4 Schillingen angerechnet, die fehlenden 12 Schillinge (Röteltaxe "12") vom Empfänger eingezogen. Der Umschlag an den Ecken mit Gebrauchsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, ein interessanter Nachporto-Brief mit Destination Dänemark
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern im Format A mit Rahmenstempel "AACHEN 7.1.(72)" im Wechselverkehr nach Luxemburg mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Patina und rückseitig mit Öffnungsfehlern, sonst in guter Gesamterhaltung, nicht häufige Auslandsverwendung
Ganzsachen-Ausschnitt 1 Groschen, allseits breitrandig mit weißen Rändern mit EKr. "TRIER 18.2.72" auf Briefkuvert bis 15 g im Wechselverkehr nach Diekirch, Luxemburg mit Ankunftsstempel. Der farbfrische Ganzsachenausschnitt ist sehr gut geprägt und breitrandig geschnitten mit kleinem Prägebruch, der Umschlag mit leichter Bräunung, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine seltene Verwendung eines Ganzsachenausschnitts auf Auslandsbrief
Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit Zufrankatur großer Schild 2 Groschen blau mit Rahmenstempel "HAMBURG-P.V.1. 17.12.74" und Leitvermerk "via St. Petersburg" nach Wiborg, Finnland mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren, sonst in guter Gesamterhaltung, signiert Sommer BPP
Ganzsachen-Umschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern ohne Überdruck im Format A mit wertstufengleicher Zufrankatur Ausgabe 1875 10 Pfennige karmin je mit DKr. "HERRNHUT 24.12.75" als Brief der 1. Gewichtsstufe nach Basel, Schweiz mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren (Braunpunkt), die farbfrische und gut gezähnte 10 Pfennige-Marke mit zwei kleinen Randkerben, sonst in guter Gesamterhaltung. Eine tarifgerechte und sehr späte Währungsmischfrankatur Brustschild/Pfennige aus der UPU-Zeit, mit Brustschilden nur sechs Monate ab dem 1.7.1875 möglich als sehr seltene 2 Groschen (20 Pfennig)-Frankatur, signiert Pröschold BPP und Fotobefund Hennies BPP (1981) sowie ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2014)
Provenienz: 5. Erhardt & Feuser-Auktion (1981)
355. Heinrich Köhler-Auktion, 2013
Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem Rahmenstempel "DRESDEN II 7.IX.73" im Wechselverkehr nach Hermannstadt (heute Sibiu), Österreich mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die Karte mit kleinem Eckknitter, sonst in guter Erhaltung, eine seltene Verwendung in das heutige Rumänien
Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur Ganzsachenausschnitt ½ Groschen je mit klarem DKr. "MYLAU 12.8.73" nach Aathal, Schweiz. Der Ganzsachenausschnitt vom Absender eng am Wertstempel geschnitten und mit Leim befestigt, sonst in guter Gesamterhaltung. In dieser Form seltene wertstufengleiche Zufrankatur und außergewöhnliche Verwendung mit der Destination Schweiz, Fotoattest Sommer BPP (1992)
Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur kleiner Schild ½ Groschen orange je mit Rahmenstempel "SAARBRÜCKEN 5.3.(73)" nach Basel. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Karte mit leichter Patina. Dekorative wertstufengleiche und seltene Mischfrankatur mit der 1⁄2 Groschen-Marke orange kleiner Schild mit der Destination Schweiz
Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur 1 Groschen karmin je mit Hufeisenstempel "KIEL 13.4.73" (Spalink 19-1) als moderiertes Porto aus Schleswig-Holstein nach Kopenhagen, Dänemark mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Eine attraktive und tarifgerechte 1 1⁄2 Groschen-Frankatur-Kombination, sicherlich eine der schönsten Postkarten mit Zusatzfrankatur nach Dänemark, Fotoattest Krug BPP (1997)
Provenienz: Gerd Weidemann (116. Dr. Derichs-Auktion, 1999)
Peter Hansen (6. Derichs-Auktion Berlin, 2011)
Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit Zufrankatur 1 Kreuzer grün je mit EKr. "MANNHEIM 10.11.73" als unterfrankierter Karte mit Rahmenstempel "Unzureichend frankirt" und handschriftlichem Tax-Vermerk "20" (Cents) nach Vlaardingen, Niederlande mit vorderseitigem Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung. Das richtige Porto für Briefe und Karten bis zum 31.12.1874 war 7 Kreuzer, die freigemachten 3 Kreuzer wurden mit 3/4 (Groschen) berechnet (Bleistiftvermerk 3/4), da dies aber umgerechnet unter 5 Cent waren, wurde die Frankatur nicht angerechnet. Stattdessen wurden 20 Cents, das Porto für unzureichend frankierte Briefe und Postkarten vom Empfänger eingezogen. Es sind nur sehr wenige Kreuzer-Postkarten in die Niederlande bekannt, diese ist als attraktive Nachporto-Karte besonders interessant
Provenienz: J.J. Volny (99. Auktion Württembergisches Auktionhaus, 2007)
Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur 1 Groschen karmin im waagerechten Paar je mit klarem EKr. "LEIPZIG P.A.No.2 13.4.74" nach London mit vorderseitigem Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung. Eine dekorative Frankatur-Kombination zum Brief-Portotarif; bisher sind nur wenige Postkarten mit der Destination Großbritannien bekannt, dies ist eine der schönsten.
Provenienz: Peter Hansen (6. Derichs-Auktion Berlin, 2011)
Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit EKr. "STOCKACH 21.5.74" und Zufrankatur 1 Kreuzer grün mit EKr. "STOCKACH 22.5.74" nach Emishofen, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die Ganzsachenkarte wurde zuerst ohne Zufrankatur verschickt und mit dem Vermerk "noch 1 xr" (Kreuzer) an den Absender zurückgegeben. Dann mit der Nachfrankatur 1 Kreuzer einen Tag später wieder aufgegeben und befördert. Interessante Verwendung in guter Gesamterhaltung
1872, 1 Groschen karmin mit Schraubkopfabdruck und 2 ½ Groschen rötlichbraun je mit klarem EKr. "KAISERL. DEUTSCH. P.A. CONSTANTINOPEL 25.2.74" auf Faltbriefhülle bis 15 g mit handschriftlichem Leitvermerk "via Varna" und Rötel-Taxe "3 ½" (Groschen) nach Chaux-de-Fonds, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung, die Briefhülle mit leichten Altersspuren, eine dekorative und nicht häufige Frankatur mit Destination Schweiz
Provenienz: 121. Auktion Württembergisches Auktionshaus (2014)
1872, 2 ½ Groschen rötlichbraun und 2 Groschen blau je mit klarem EKr. "KAISERL. P.A. CONSTANTINOPEL ° 15.1.74" auf Faltbriefhülle bis 15 g mit handschriftlichem Leitvermerk "p Odessa" nach London mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung, die Briefhülle hat leichte Gebrauchsspuren, eine dekorative und tarifgerechte Frankatur über Odessa, bisher sind nur wenige Belege mit diesem Leitweg nach England registriert
1915, 1c-2fr. complete set with additional franking tied by cds. "DULALA 27.3.17" to four registered cover with censor label to Basel, small part of address cut out, some transportation wear, otherwise fine and scarce
1915, 5c. single in combination with 10c. single and vertical pair, fresh colors and good perforation, all tied by cds. "DUALA 20.4.16" to registered cover to France with arrival mark, fine and scarce
1915, 5c. single and 10c. vertical pair and single tied by cds. "DUALA -6.4.16" to front and reverse of registered mourning cover to Manche with arrival mark, fine, signed
1915, 5c. single in combination with 10c. vertical strip of three, fresh colors and mostly good perforation, all tied by cds. "DUALA 20.4.16" to front and reverse of opened out registered cover to France with arrival mark, fine and scarce
1915, 5c. horizontal pair in combination with 25c., all good perforation and fresh color tied by cds. "TRESOR ET POSTES AUX ARMEES CAMEROUN 18-2 16" to registered cover to Lyon with transit and arrival mark, light vertical and horizontal fold not affecting adhesives, otherwise fine and scarce
1915, 10c. fresh color and good perforation tied by large violet cancel "TRESOR AUX ARMEES ET POSTES" to cover to Cotonou, Dahomey with transit and arrival mark, fine
1915, 10c. tied by large blue cachet "TRESORE ET POSTE AUX ARMEE" to postal stationery to Dakar with arrival mark on reverse, fine and scarce usage, signed with certificate Holcombe (1993)
1915, Corps Expeditionnaire 35c. with clear double overprint, unused, fine, scarce
1916/17, 25c. blue/green with clear triple overprint, unused, very fine, signed A. Brun and opinion Behr (1998)
1916/17, 30c. dark-orangered/green with clear double overprint, unused, very fine, signed Champion and opinion Holcombe (1993)
1921, 4c. brown-green from the upper left sheet corner, with variety "missing overprint CAMEROUN", unused, very fine, signed Calves
