384. Auktion
19.–20. & 23.–28. September 2024 in Wiesbaden
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Seiten
½ Sch. auf blau, farbfrisch und allseits enorm breitrandig, mit praktisch vollständigen Trennungslinien und oben ca. 4/5 mm Bogenrand, sauber entwertet durch Strichstempel. Schöne und tadellose Erhaltung. Ein absolutes Ausnahmestück. Mehrfach signiert, Fotoattest der Engel BPP (1978) und Dr. Mozek BPP (2005)
Provenienz: Dr. Herbert Schnapka (61. Corinphila-Auktion, 1979)
1861, 1½ Sch. auf hellolivgelb im Kehrdruck-6er-Block mit linkem Seitenrand, farbfrisch und allseits vollrandig geschnitten, sauber ungebraucht, tadellos, sign.
1852, 1 Sgr. rosa im waagerechten Paar, gut voll- bis meist breitrandig, mit sauber aufgesetztem blauem Halbkreis "BRAUNSCHWEIG 27/9" und übergehendem Uhrzeitstempel auf Briefstück. Die rechte Marke rechts gering gummifleckig, sonst tadellos. Fotoattest Lange BPP (1994)
1853, 3 Sgr. auf rosaweiß, farbfrisch und allseits breit- bis überrandig geschnitten, sauber mit Nummernstempel “8” und nebengesetztem DKr. “BRAUNCSHWEIG 10 APR 1861” auf Briefkuvert nach Mannheim, das Kuvert gering unfrisch, sonst tadellos, sign. Brettl BPP sowie Fotoattest Wilderbeek BPP (2019)
⅓ Sgr. schwarz im waagerechten 6er-Block, ungebraucht mit teilen des Originalgummis. Im Bereich des waagerechten Durchstichs teils leicht getönt und leichte Knitterspuren (teils gestützt); eine seltene Einheit
Provenienz: Maurice Burrus (1964) ASTRUL (348. Heinrich Köhler-Auktion, 2012)
1848, "AMERICA ÜBER BREMEN", schwarzer L2 klar und roter Tax-Stempel "10 1/3" auf komplettem Faltbrief von "NEW YORK AUG 20" mit handschriftlichem Leitvermerk "p: Steamer Herrmann" und schwarzemTax-Stempel "24" (cent debit an Bremen) nach Apolda mit Ankunftsstempel
1851, “AMERICA ÜBER BREMEN 9 ½/3”, roter L3 sehr klar auf kpl. Faltbrief von “CALUMET WIS. (Jul.16)” mit schwarzem Tax-Stempel “20” (Cents) via New York mit rotem Tax-Stempel “34” nach Linden bei Hattingen mit vorderseitigem Tax-Vermerk “12 ½” (Sgr.), die vom Empfänger eingezogen wurden. Ein schöner Brief mit seltenem Transitstempel in guter Erhaltung
1854, "4½ / 2 Sgr. / AMERICA ÜBER BREMEN" in rot, sauber abgeschlagen auf komplettem Faltbrief von "FORT MADISON IOA / JUL 6" (1854) mit nebengesetztem "N. YORK U.S. PKT. 9" nach Lesse im Herzogtum Braunschweig, ein schöner Brief mit dem seltenen Bremer Verrechnungsstempel Provenienz: Sammlung Erivan (2. Auktion Heinrich Köhler, 2019)
1854, “”16/6 Kr. R. AMERICA ÜBER BREMEN", roter L2 recht klar auf amerikanischem Ganzsachenumschlag 3 C. von “GLENN SPRINGS S.C. APL. 17 via New York mit ”Bremen Convention Mail" mit handschriftlichem Tax-Vermerk “22” (Kreuzer) nach Ebern, Bayern mit Ankunftsstempel, gute Erhaltung
1859, 5 Sgr. dunkelolivgrün im Viererblock, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig geschnitten vom Unterrand, sauber ungebraucht, winzig unfrisch, eine nicht häufige Einheit, links unten eine Signatur gering durchschlagend, sonst tadellos
1859/63, 5 Sgr. moosgrün in schöner frischer Nuance, allseits voll- bis breitrandig, unten mit schmalem Bogenrand, sauber entwertet durch klar aufgesetzten Rahmenstempel "BREMEN 21 4" auf komplettem Faltbrief nach London. Besonders schöne, frische und tadellose Erhaltung. Zweifellos einer der schönsten und hochwertigsten Briefe mit dieser seltenen Farbe. Fotoattest Neumann BPP (2020) Provenienz: John Boker jr. (263. Heinrich Köhler-Auktion) Sammlung Erivan (2. Auktion Heinrich Köhler, 2019)
1864, 5 Sgr. grün, sauber durchstochen und sehr schön farbfrisch, mit klar übergehend aufgesetztem Rahmenstempel "BREMEN 26 5" (1865) auf Briefhülle nach London mit vorderseitigem Eingangsstempel, rotem "PD." und Verrechnungsstempel "2½ Sgr.". Ein attraktiver Brief in schöner und tadelloser Erhaltung, sign. Georg Bühler und Fotoattest Neumann BPP (2020) Provenienz: Sammlung 'Duckwitz' (93. Corinphila-Auktion, 1996) Sammlung “Erivan” (5. Auktion Heinrich Köhler, 2021)
1867, 2 Gr. dunkelgelblichorange im 12er-Block, farbfrisch und meist gut gezähnt, sauber ungebraucht, teils gering angetrennt und mit Falz stabilisiert, vereinzelt kleine Alterspunkte, die linke obere Marke kleiner Eckbug, sonst tadellos. Eine sehr seltene und dekorative Einheit, sign. W.H.C. (= Warren H. Colson, 1882-1963, der berühmte amerikanische Raritätenhändler, der 1919 in Berlin die größte jemals existierende Sammlung ‘Altdeutschland ungebraucht’ vom Grafen Schwerin erwarb)
2 Grote gelblichorange, farbfrisch und bis auf einige kurze Zähne in einwandfreier Erhaltung, mit sauberem Ra2 "BREMEN 14 8" (1867) auf Faltbrief nach Bremerhaven mit Eingangsstempel; der Name in der Anschrift leicht abgeändert. Ein attraktiver Brief. Fotoattest Neumann BPP (2010)
10 Gr. schwarz im waagerechten Paar, farbfrisch und für diese Ausgabe gut gezähnt, mit sauber aufgesetztem kleinen Ra2 "BREMEN 1 6" (1867) auf kpl. Faltbrief der 2. Gewichtsstufe der bekannten Unkart-Korrespondenz nach New York. Die linke Marke unten rechts winziger Zahnspalt, sonst tadellose und frische Erhaltung. Fotoattest Neumann BPP (2020) Provenienz: Alfred Caspary (4. Auktion HR Harmer, 1956) Dale-Lichtenstein (20. Auktion HR Harmer, 1992) 375. Heinrich Köhler Auktion (2020)
DIVERSES: 1866, bar bezahltes Zierkuvert (in rot gedrucktes Kreuz und Umrandung) mit Ra. "BREMEN 19 10" über Frankreich nach Liverpool
1851, "Aus dem/Post-Verein.", blauer Rahmenstempel des dänischen Oberpostamtes auf Faltbrief von Frankreich, mit rückseitig blauem Doppelkreisstempel "KDOPA HAMBURG" sowie Doppelkreisstempel des preußischen Postamtes, nach Helsingör, taxiert mit 42 Skilling
1859, ½ Sch. schwarz im 12er-Block, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, sauber ungebraucht bzw. vier Werte postfrisch, vorderseitig ein kaum sichtbarer Bug durch vier obere Marken, ansonsten tadellos, eine sehr attraktive und seltene Einheit, wir haben keine größere Einheit registriert, Fotoattest Huylmans BPP (2024)
1859, Hamburger Wappen ½ Sch. schwarz, waagerechtes, allseits voll- bis sehr breitrandig geschnittenes Paar, die linke Marke zeigt aufgrund einer unzureichenden Druckbogenzurichtung links kein Wassserzeichen, die rechte Marke zeigt das normale Wasserzeichen “Schlangenlinien” sowie die Einfassungslinie, sauber mit Vierstrichstempel entwertet, tadellos. Wir haben in dieser Form kein weiteres Paar registriert, sign. Köhler sowie Fotoatteste Jakubek BPP (1997) und Huylmans BPP (2024)
Provenienz: 61. Heinrich Köhler-Auktion (1929)
32. Grobe-Auktion (1931)
Erich Weise (296. Heinrich Köhler-Auktion, 1997)
1859, 1 Sch. dunkelrotbraun in Mischfrankatur mit 1864 ½ Schilling schwarz gezähnt, beide farbfrisch, sehr breitrandig geschnitten bzw. gut gezähnt, sauber mit DKr. “HAMBURG ST.P. 13 8 66 6-7N.” auf Faltbriefhülle nach Lübeck mit rückseitigem Ausgabestempel.dDe Frankatur winzig altersfleckig, 1 Sch. mit senkrechtem Bug, die Faltbriefhülle mit Altersspuren, eine große Frankaturseltenheit, wir haben lediglich zwei weitere Mischfrankaturen der geschnittenen und gezähnten Ausgabe registriert, in dieser Kombination einzigartig, sign. Decker sowie Schlesinger und Fotoattest Huylmans BPP (2024)
1859, 4 Sch. dunkelgelblichgrün, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, sauber mit Vierstrichstempel entwertet, tadellos, ein besonders schönes Stück dieser seltenen Marke, u.a. sign. Carl H. Lange mit Fotoattest (1959) sowie Fotoattest Huylmans BPP (2024)
1859, 4 Sch. grünoliv, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, sauber mit Vierstrichstempel entwertet, tadellos, ein schönes Stück dieser seltenen Marke, sign. Bühler und Grobe sowie Fotoatteste W. Engel BPP (1976) und Huylmans BPP (2024)
1859, 4 Sch. grünoliv, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig geschnitten, sauber mit Vierstrichstempel entwertet, tadellos, winziger Eckbug außerhalb des Markenbilds, sign. Köhler und Decker sowie Fotoattest Huylmans BPP (2024)
1859, 4 Sch. grünoliv, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, rechts mit kompletter Trennlinie, sauber mit Vierstrichstempel entwertet, tadellos, rückseitig leichter Tintenspiegel, ein schönes Stück dieser seltenen Marke, sign. Pfenninger sowie Grobe und Fotoattest Huylmans BPP (2024)
1859, 9 Sch. orangegelb, farbfrisch, in schöner tiefer Nuance, allseits deutlich voll- bis breitrandig, gelöst und winzig versetzt wieder aufgeklebt, sauber und übergehend mit Vierstrichstempel auf kleinem Briefkuvert mit vorderseitigem Herkunftsstempel „Pöseldorf“ sowie L1 „P.D.“ und blauem Grenzübergangsstempel „TOUR-T VALENCIENNES 24 JUIL 59“ nach Paris. Die Röteltaxe in Silbergroschen mit „fr 3 / 3½“ (= Gesamt 6½ Silbergroschen) ausgewiesen. Aufgeteilt in DÖPV-Anteil 3 Sgr., belgisches Transitporto 1 Silbergroschen sowie französisches Porto 2½ Silbergroschen. Rückseitig mit Ovalstempel „St.P.A. 22 Jul. 59“ sowie Taxischer EKr. „HAMBURG. TH & T: 22 7 1859 8- 9N.“ und Ankunftsstempel „PARIS 24 JUIL 59“. Die Marke zeigt links vorderseitig einen kleinen Punkt mit getrockneter Fremdmasse, die Adresse winzig verfärbt, in ansonsten tadelloser und ungemein attraktiver Erhaltung. Es sind nur drei Auslandsbriefe der 1. Ausgabe aus den Hamburger Vororten bekannt. Dieser Brief mit dem Höchstwert stellt ohnehin eine große Rarität dar, als Einzelfrankatur auf der eigentlich von Thurn und Taxis zu bedienenden Strecke nach Frankreich ein einmaliges und besonders dekoratives Unikat der Hamburg-Philatelie. Signiert Decker sowie Auktion-Maier 9-16 und Fotoattest Huylmans BPP (2024)
Provenienz: 132. Grobe-Auktion (1965)
1864, 7 Sch. orange im waagerechten Paar, sehr schön farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Vierstrichstempel auf doppelt schwerem Faltbrief mit nebengesetztem “HAMBURG MAI 13 1865 P.D.” nach London mit Ankunftsstempel, tadellos, eine schöne und seltene Frankatur
Postanweisung 3 Schilling blau, mit sauber aufgesetztem aptierten dänischen DKr. "HAMBURG 25 3", mit Coupon, nach Ritzebüttel mit rückseitigem Ankunftsstempel und Auszahlungsvermerk. Name in der Anschrift und Absender teils radiert, sonst gute Erhaltung.
"Uhlenhorst", L1 in schwarz, sauber nebengesetzt auf kleinem Briefkuvert mit ½ Schilling schwarz, mit sauber aufgesetztem Strichstempel und nebengesetztem Ovalstempel "6 St.P.A. 19/6". Fotoattest Walter Engel (1980)
Provenienz: Walter Traber (Eigentümerzeichen)
"Uhlenhorst", L1 in bläulichschwarz, sauber nebengesetzt auf kleinem Briefkuvert mit 2 Einzelwerten 1 Schilling braun (ein Wert teils Scherentrennung), mit sauber aufgesetztem Strichstempel und nebengesetztem Ovalstempel "HAMBURG 3/2.65", nach Cuxhaven. Fotoattest Walter Engel (1980)
Provenienz: 88. Heinrich Köhler-Auktion (1935)
1686, kompletter Faltbrief von Celle mit der von Platenschen Post nach Lüneburg. Links unten Vermerk 2wird…Postmeister fleißig reccomendiert", rechts oben Kartierungsvermerk "12". Sehr selten.
1748, erster gedruckter Postschein von Celle, für eine Wertsendung mit 1000 Talern nach Hannover, ex Kampczyk
1757, kompletter Faltbrief aus dem Feldlager vor Celle, mit L1 "ARM.DU RHIN" und Taxe "12" (decimes) nach Paris. Interessanter Inhalt über die Belagerung.
1805, “BAU G.L ARM-D´HANOVRE”, klarer roter L2 auf Orts-Faltbrief, eine seltene Verwendung der Hauptfeldbureaus in sehr schöner Erhaltung, Fotoattest Behr AIEP (2023)
"CELLE 30/8", EKr., sauber auf kleinem, goldbedruckten Ziel-Kuvert mit handschriftlichem Vermerk "mit der Lübecker Reitpost" nach Bliestorf in Lauenburg, mit vorderseitigen Durchgangsstempel von Hamburg, taxiert mit 4 Schilling. Sehr dekorativ.
1 Ggr. a. graublau im senkrechten 4er-Streifen, oben noch voll-, sonst meist breitrandig, mit klar auf- und nebengesetztem schwarzen DKr. "CELLE 12 7" auf Briefvorderseite nach Oldenstadt. Schöne und frische Erhaltung. Fotoattest Berger BPP (1998)
Provenienz: Sammlung Langebartels (186. Grobe-Auktion, 1984)
1 Ggr. a. graublau im senkrechten 3er-Streifen, voll- bis breitrandig, rechts mit ca. 4 mm Bogenrand, mit klar auf- und nebengesetztem schwarzen DKr. "CELLE 8/5" auf doppelt verwendeter Briefhülle nach Meidingen. Durch die Einheit verläuft eine schwache senkrechte Druckspur, wo sie über die Briefkante der ersten Verwendung geklebt wurde. Ein sehr attraktiver und seltener Brief. Attest Brettl/Schmidt (1982, als einwandfrei), Kurzbefund Berger BPP
