384. Auktion

19.–20. & 23.–28. September 2024 in Wiesbaden

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Los-Nr.6319
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck mit kleinen Wertziffern im Großformat mit wertstufengleicher Zufrankatur Ausgabe 1875 10 Pfennige karmin je mit DKr. “NORDENBURG 8.3.75” nach Königsberg mit Ausgabestempel. Die Ganzsache und die Marke mit waagerechter Druckspur und Patina, ansonsten in guter Gesamterhaltung

Los-Nr.6320
Ausruf100 €
Zuschlag90 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck mit großen Wertziffern im Format A mit klarem Hufeisenstempel “KÖNIGSBERG i. PR. P.A.OSTBHF. 26.JAN.75” (Spalink 20-2) als ungenügend frankierter Brief mit handschriftlichem Vermerk “Kastbf” nach Davos mit Ankunftsstempel. Das Porto für unzureichend frankierte Briefe bis zum 30.6.1875 betrug 50 Rappen. Davon wurde ein Groschen (= 10 Pfennig) mit 12 Rappen (Blaustiftvermerk “12”) abgerundet mit 10 Rappen angerechnet und 40 Rappen Nachporto belastet (Rötelvermerk “40”). Dazu Blaustiftvermerk “30” (Rappen), für den an die deutsche Reichspostverwaltung zu vergütender Portoanteil.  Eine interessante Aufbrauchsverwendung mit Nachporto und Destination Schweiz

Los-Nr.6321
Ausruf80 €
Zuschlag80 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck mit großen Wertziffern im Format A mit sehr klarem Hufeisenstempel “KÖNIGSBERG i. PR. P.A.OSTBHF. 9.JAN.75” (Spalink 20-2) nach Berlin mit Ausgabestempel in einwandfreier Erhaltung, sehr schöne Aufbrauchsverwendung im 10 Pfennig-Tarif

Los-Nr.6322
Ausruf300 €
Zuschlag420 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck mit großen Wertziffern im Format A mit Zufrankatur Ausgabe 1875 20 Pfennige blau je mit klarem EKr. “BRESLAU ** PA. 1 9.10.75” als R-Brief bis 15 g mit frühem zweitem R-Zettel “Breslau 1 Eingeschrieben No. 282” an den Lotterieeinnehmer Michael Deutschmann nach Oels mit Ausgabestempel in einwandfreier Erhaltung. Sehr dekorative, farbfrische Währungs-Mischfrankatur und in dieser Kombination selten

Notiz: Der Lotterieeinnehmer Michael Deutschmann war der Ururgroßvater des Historikers, Publizisten und Schriftstellers Golo Mann und Urgroßvater von Katja Pringsheim, Ehefrau des Literatur-Nobelpreisträgers Thomas Mann

Los-Nr.6323
Ausruf400 €
Zuschlag400 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck mit großen Wertziffern im Format B mit zwei Einzelmarken 1 Groschen karmin als tarifgerechte Zufrankatur je mit EKr. “BERLIN W P.A.9 ** 29.1.75” auf R-Brief im Ortsverkehr bis 250 g mit frühem R-Zettel “Eingeschrieben No.” und rückseitigem Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Falt- und Beförderungsspuren und eine Marke mit teils kurzen Zähnen, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Im neuen Tarif ab dem 1.1.1875 betrug das Porto für Ortsbriefe in Berlin bis 250 g 10 Pfennig und die R-Gebühr 20 Pfennig, in Kombination mit Brustschildmarken sind R-Ortsbriefe im neuen Sondertarif sehr selten

Provenienz:  285. Heinrich Köhler-Auktion (1995) Peter Hansen (6. Dr. Derichs Berlin-Auktion, 2011)

Los-Nr.6324
Ausruf150 €
Zuschlag260 €

Ganzsachenumschlag 3 Kreuzer ohne Überdruck im Format A mit Württemberg-Stempel “K. WÜRTT. BAHN-POST 14.VIII…Z72” und rotem Aufgabevermerk “Eyach” nach Calw mit handschriftlichem Blaustiftvermerk “ungültig” und Tax-Vermerk “7” (Kreuzer). Die 3 Kreuzer wurden als Porto nicht anerkannt, da das württembergische Eyach keine Eisenbahn-Grenzstation zu Hohenzollern als Teil des Deutschen Reichspostgebiets war. Der Brief wurde somit als unzureichend frankierter Brief mit 7 Kreuzer belastet. Interessante Fremdverwendung mit Nachporto

Los-Nr.6325
Ausruf80 €
Zuschlag120 €

Ganzsachen-Streifband ⅓ Groschen mit klarem Hufeisenstempel “KÖNIGSBERG PR.P.A. 17.JULI.74” (Spalink 20-1) nach Berlin, rückseitig mit kleiner Fehlstelle, sonst in guter Gesamterhaltung

Los-Nr.6326
Ausruf80 €
Zuschlag120 €

Ganzsachen-Streifband ⅓ Groschen mit klarem Hufeisenstempel “HAMBURG I.A. 16.DECBR.73” (Spalink 17-4) an die Firma D. H. Wätjen & Co. in Bremen in guter Gesamterhaltung  

Notiz: Christian Heinrich Wätjen übernahm 1858 die Reederei D.H. Wätjen & Co. von seinem Vater. Die Reederei verfügte damals über 18 Segelschiffe mit insgesamt 14.200 BRT. Der Baumwolltransport und in der Petroleumfahrt kamen als lukrative Geschäftsbereiche hinzu. Ein Segelschiff beförderte, abhängig von seiner Größe, zwischen 4.000 und 6.000 Barrel. Unter Christian Heinrich Wätjen wurde die Reederei zur weltweit größten privaten Segelschiffsreederei und seine Schiffe waren auf allen Weltmeeren unterwegs.

Los-Nr.6327
Ausruf300 €
Zuschlag340 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem Rahmenstempel “Aus Schweden per Stralsund” und rückseitig viel Text mit Datierung “Malmö 7.Aug.74” nach Wittichenau in guter Gesamterhaltung (leichte Altersspuren). Der Stempel wurde für an Bord des Dampfers “Oscar” auf der Linie von Malmö nach Stralsund benutzt. Aus der Brustschildzeit sind bisher nur ganz wenige Karten bekannt, eine Stempelseltenheit, Fotoattest Krug BPP (2017)

Los-Nr.6328
Ausruf150 €
Zuschlag120 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem Hannover-EKr. “SCHAPEN 7.1.(73)” nach Gravenhorst in einwandfreier Erhaltung, seltene, frühe Verwendung vom 7. Tag

Los-Nr.6329
Ausruf150 €
Zuschlag320 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen zweimal recht klaren Rahmenstempel “Aus… PER DAMPFSCHIfF 29.1.(74)”, dabei einmal mit handschriftlichem Aufgabe-Vermerk “Wollin” in Blau, adressiert nach Stettin in einwandfreier Erhaltung. Interessante Karte mit Schiffsbeförderung im Stettiner Haff und dekorative Verwendung mit diesem nicht häufigen Anlandestempel aus Stettin

Los-Nr.6330
Ausruf150 €
Zuschlag135 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem blauen Preußen-DKr. “WILTINGEN 5.8.74” im Wechselverkehr nach Diekirch, Luxemburg mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, seltene, blaue Entwertung   Provenienz: Dr. Gerald Mus (365. Heinrich Köhler-Auktion, 2017)

Los-Nr.6331
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem Mecklenburg Schwerin-L1 “MALCHOW” als 5 Pfennig-Aufbrauchsverwendung mit rückseitiger Datierung vom 17.1.1875 nach Schwerin in guter Gesamterhaltung, sehr späte Nachverwendung mit diesem auf Brustschilden sehr seltenen Stempel

Los-Nr.6332
Ausruf100 €
Zuschlagunverkauft

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit klarem Oldenburg-DKr. “LASTRUP 6.7.(74)” nach Oldenburg in einwandfreier Erhaltung, recht seltene Nachverwendung

Los-Nr.6333
Ausruf100 €
Zuschlagunverkauft

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Rahmenstempel “ZWICKAU I. SACHSEN P.E.No.1 1.1.75” nach Nürnberg mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung. Nicht häufige Aufbrauchsverwendung als 5 Pfennig-Karte mit Stempel vom Währungsersttag

Los-Nr.6334
Ausruf400 €
Zuschlag320 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit nachträglicher Zufrankatur kleiner Schild rötlichorange je mit Rahmenstempel “OCHTRUP 19.9.(74)” als tarifgerechte wertstufengleiche Mischfrankatur im Grenzrayon nach Oldenzaal mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Das Porto für Postkarten betrug wie für Briefe bis 15 g im Grenzrayon 1 Groschen. Der Vorname des Textilfabrikanten H(ermannus) P(hilippus) Geldermann wurde korrigiert, die Karte ist wie die farbfrische Marke in einwandfreier Erhaltung. Eine außergewöhnliche Frankatur-Kombination zwischen kleiner und großer Schild, bisher sind nur ganz wenige Karten im Grenzrayon mit Destination Niederlande bekannt, eine Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Krug BPP (2012)

Provenienz: 60. HBA-Auktion (2012)

Los-Nr.6335
Ausruf250 €
Zuschlag360 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit tarifgerechter Zufrankatur ½ Groschen orange und 1 Groschen karmin je mit Rahmenstempel “CPELN STADT-POST-EXPED. No. 2 7.3.73” als 2 Groschen-Porto mit rotem Handstempel “P.D.” nach Lüttich in einwandfreier Erhaltung. In der Periode bis zum 30.6.1875 betrug das Porto für Postkarten wie Briefe bis 15 g nach Belgien 2 Groschen. Eine dekorative und nicht häufige Auslandspostkarte mit Destination Belgien 

Provenienz: Friedhelm Hohnstädt (74. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2000) Peter Hansen (6. Dr. Derichs Berlin-Auktion, 2011)

Los-Nr.6336
Ausruf150 €
Zuschlag240 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur großer Schild  ½ Groschen orange und waagerechtes Paar 1 Groschen karmin je mit EKr. “STOLP I. POM. 15.10.73” als Eilboten-Karte nach Berlin mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung, sehr dekorative Karte mit Zufrankatur

Los-Nr.6337
Ausruf600 €
Zuschlag850 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur 2 Groschen grauultramarin mit DKr. “CÖLN BAHNHOF 5.8.(74)” nach Novara´, Italien. Die farbfrische 2 Groschen-Marke mit leichter Tönung, ansonsten wie die Ganzsache in einwandfreier Erhaltung. Dekorative und tarifgerechte Frankatur, das Porto für Postkarten betrug wie für Briefe bis 15 g ab dem 1.11.1873 2 ½ Groschen. In dieser Kombination eine sehr seltene Auslandskarte, Fotoattest Krug BPP (2014)

Provenienz: 80. Peter Feuser-Auktion (2014)

Los-Nr.6338
Ausruf200 €
Zuschlag180 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit rückseitigem Zudruck der Firma "C. Hedrich", mit EKr. GLAUCHAU 9.2.75" nach Schmölln mit Ankunftsstempel auf der Rückseite, dann 2. Verwendung mit waagerechtem Paar Ausgabe 1875 3 Pfennige grün mit Stempel “GLAUCHAU 18.2.75” nach Schmölln mit vorderseitigem Ankunftsstempel, gute Erhaltung. Eine außergewöhnliche Doppelverwendung einer Postkarte vom demselben Absender an denselben Adressaten

Provenienz: 296. Heinrich Köhler-Auktion (1997)

Los-Nr.6339
Ausruf300 €
Zuschlag300 €

Ganzsachenkarte ½ Groschen mit Zufrankatur Ausgabe 1875 5 Pfennige mit Rahmenstempel “BORGHORST 6.7.” als tarifgerechte Frankatur nach Amsterdam mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung. Ab 1.7.1875 galt für Postkarten in die Niederlande der neue UPU-Tarif von 10 Pfennig. Späte, nur 6 Monate mögliche und seltene wertstufengleiche Währungs-Mischfrankatur als 10 Pfennig-Frankatur zum Weltpostvereinsporto

Notiz: Textauszug aus der General-Verfügung No 138 der Deutschen Reichs-Postverwaltung vom 21. Juni 1875: Der unterm 9. Oktober 1874 zu Bern zwischen Deutschland, Österreich-Ungarn, Belgien, Dänemark, Ägypten, Spanien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Luxemburg, Norwegen, Niederland, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Schweden, der Schweiz und der Türkei geschlossene Vertrag, betreffend die Gründung eines Allgemeinen Postvereins, tritt am 1. Juli 1875 in Kraft.

Los-Nr.6340
Ausruf250 €
Zuschlagunverkauft

Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit glasklarem EKr. “ETTENHEIM 31.12.74” nach Bühl in einwandfreier Erhaltung. Sehr schöne Karte vom LETZTTAG der Gültigkeit der Kreuzer-Ausgaben, Fotoattest Krug BPP (2016)

Provenienz: 54. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro, 2016)

Los-Nr.6341
Ausruf120 €
Zuschlag150 €

Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit Hufeisenstempel “STRASSBURG i. ELS. 23.JAN.74” (Spalink 36-1N) nach Heidelberg in einwandfreier Erhaltung. Eine ungewöhnliche währungsfremde Verwendung in Elsass-Lothringen, Fotobefund Sommer (1997)

Los-Nr.6342
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit Zufrankatur kleiner Schild 1 Kreuzer grün je mit klarem EKr. “LAHR 18.2.74” als tarifgerechte 3 Kreuzer-Frankatur nach Basel mit Ankunftsstempel. Die Karte mit kleinem Eckbug, die farbfrische Marke ist in einwandfreier Erhaltung. Das Porto für Postkarten betrug in der Portoperiode vom 1.1.1873 bis zum 31.12.1874 3 Kreuzer, eine dekorative Mischfrankatur mit seltener Kombination

Los-Nr.6343
Ausruf250 €
Zuschlag250 €

Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit Zufrankatur 2 Kreuzer orange mit EKr. “WORMS 17.11.74” nach Teufenthal, Schweiz. Die farbfrische Marke ist gut gezähnt und wie die Ganzsachenkarte in einwandfreier Erhaltung. Trotz einer Überfrankatur um einen Kreuzer eine ungewöhnliche und dekorative wertstufengleiche Mischfrankatur zwischen kleiner und großer Schild

Provenienz:  Josef Hennies (190. Grobe-Auktion, 1986)  J.J. Volny (97. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2006)

Los-Nr.6344
Ausruf800 €
Zuschlag640 €

Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit Zufrankatur 3 Kreuzer karmin und kleiner Schild 1 Kreuzer gelblichgrün je mit klarem EKr. “HEIDELBERG 14.7.73” als um einen Kreuzer unterfrankierter Postkarte ohne Nachgebühr nach Maarsen, Niederlande mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die 3 Kreuzer-Marke wie die Karte mit leichtem Eckbug und etwas getönt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. In der Portoperiode bis zum 30.6.1875 betrug das Porto für Postkarten wie für Briefe bis 15 g 7 Kreuzer. Eine dekorative und in dieser Kombination einmalige Kreuzer-Frankatur, bisher sind nur ganz wenige Karten aus dem Kreuzergebiet mit Destination Niederlande bekannt, Fotoattest Krug BPP (2012) 

Provenienz: 353. Heinrich Köhler-Auktion (2013)

Los-Nr.6345
Ausruf150 €
Zuschlag150 €

Ganzsachenumschlag ⅓ Groschen “Angelegenheit des Berliner Vereins der Kaiser-Wilhelms-Stiftung für Deutsche Invaliden” im Format 151:130 mm, gebraucht mit klarem EKr. “BERLIN P.E.26 2.12.72” im Ortsverkehr. Der Umschlag mit Alters- und Beförderungsspuren, ansonsten in guter Gesamterhaltung

Los-Nr.6346
Ausruf80 €
Zuschlag110 €

Ganzsachenumschlag 2 ½ Groschen der Firma Moens auf gestreiftem weißem Papier, ungebraucht, einwandfrei, Fotobefund Brugger BPP (1998)

Los-Nr.6347
Ausruf80 €
Zuschlag130 €

Ganzsachenumschlag 5 Groschen der Firma Moens auf gestreiftem weißem Papier, ungebraucht, einwandfrei, Fotobefund Brugger BPP (1998)

Los-Nr.6348
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

1873, Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit kleinen Wertziffern ohne Überdruck im Großformat mit privatem Zudruck "NATIONALE/Lebens-Versicherungs-Gesellschaft auf Gegenseitigkeit zu Berlin W.", gebraucht mit EKr. "BERLIN P.A.10. 7.7.74" nach Wolfenbüttel mit rückseitiger Verschlussmarke der Versicherungsgesellschaft und Ankunftsstempel, in guter Gesamterhaltung, seltener Zudruck auf amtlichem Ganzsachenumschlag

Los-Nr.6349
Ausruf150 €
Zuschlag260 €

1873, Ganzsachenkarte ½ Groschen “Union Heinrichshütte Hattingen” auf gelblichem Karton mit Vordruck “An”, sauber mit EKr. “HATTINGEN 3.12.1875” nach Gerresheim mit vorderseitigem Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Späte Aufbrauchs-Verwendung aus dem 2. Halbjahr 1875 und bisher späteste registrierte Verwendung dieser Privat-GSK, signiert Hennies BPP mit Fotoattest (1975) und Fotoattest Krug BPP (2014)

Los-Nr.6350
Ausruf300 €
Zuschlag380 €

1873, Ganzsachenkarte ½ Groschen “Anonyme Gesellschaft des Blei- und Silberbergwerks Friedrichssegen”, sauber mit EKr. “OBERLAHNSTEIN 24.9.(75)” als 5 Pfennig Aufbrauchsverwendung nach Köln in einwandfreier Erhaltung, eine dekorative und seltene Karte mit Spätverwendung aus dem 2. Halbjahr 1875

Los-Nr.6351
Ausruf300 €
Zuschlag340 €

1873, Ganzsachenkarte ½ Groschen mit aufgeklebter Vignette “Schneekoppe”, sauber mit Rahmenstempel “SCHNEEKOPPE DES RIESENGEBIERGES 27.7.74” der erstmals im April 1872 für die Sommermonate auf der Schneekoppe eingerichteten saisonalen Postagentur nach Breslau in einwandfreier Erhaltung, sehr selten

Provenienz: Peter Hansen (6. Dr. Derichs Berlin-Auktion, 2011)

Los-Nr.6394
Ausruf120 €
Zuschlag120 €

1873/74, 5 Ganzsachenumschläge mit u.a. Mi. Nr. U3IIB mit Rahmenstempel “BERLIN POST-EXPED. 16” und U4 als Muster ohne Wert zum Brieftarif, dazu Streifband 1/3 Groschen großer Schild mit Berlin-Stempel und Frage-Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit EKr. “ALLENBACH”, teils leichte Gebrauchsspuren, sonst gute Gesamterhaltung

Los-Nr.7291
Ausruf200 €
Zuschlag420 €

1873, Ganzsachenkarte ½ braun mit handschriftlichem Vermerk “Aus dem Briefkasten in Helgoland” und nebengesetzt Kreisbogenstempel “HELIGOLAND JY 20 1873” nach Heringsdorf mit vorderseitigem Ausgabestempel, die deutschen Marken auf Helgoland keine Frankaturkraft besaßen, wurde die Karte als unfrankiert behandelt und entsprechend in blau mit “2” nachtaxiert, tadellos. Eine sehr schöne und seltene Karte, in dieser Form haben wir keine weitere registriert, u.a. sign. Schulz sowie Fotoattest Krug BPP (2003)

Los-Nr.7292
Ausruf100 €
Zuschlag120 €

"HELIGOLAND SP 12", Kreisbogenstempel auf Deutsches Reich Antwort-Ganzsachenkarte 10 Pfennig rot nach Ottensen mit vorderseitigem Ankunftsstempel, tadellos, selten

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