384. Auktion

19.–20. & 23.–28. September 2024 in Wiesbaden

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Los-Nr.2422
Ausruf80 €
Zuschlag64 €

Ganzsachenkarte ½ Gr. mit klarem EKr. „BERLIN W. P.A. 9. 5.3.75“ an „Herrn Dr. Simmerlein redacteur des archivs für stenogr.“ im Haus der Abgeordneten im Ortsverkehr verwendet mit rückseitig aufgeklebtem Zeitungsartikel über die Stenographenausbildung der Reichs-Postbeamten. Das Postkartenformular ist farbfrisch mit kleinem Aktenspieß, sonst in guter Erhaltung, Fotobefund Brugger BPP (2003)

Los-Nr.2425
Ausruf100 €
Zuschlag100 €

Ganzsachen-Streifband 1 Kr. mit klarem Ra3 „FRANKFURT A.M. HANAUER-BAHNH: 26.8.74“ im Ortsverkehr befördert, leichte Altersspuren, sonst gute Erhaltung  Provenienz: J.J. Volny (99. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2007)

Los-Nr.6310
Ausruf500 €
Zuschlag1.450 €

Roter F(ranco)-Stempel von Hannover als ideale und einzige registrierte Entwertung auf Brustschilden: Ganzsachenumschlag 1 Groschen mit großen Wertziffern im Format A mit rotem Franco-Stempel “HANNOVER F. N3 27.12.72” als glasklare zentrische Entwertung des Wertstempels als Paketbegleitbrief mit Röteltaxe “2(1)” (Groschen) nach Northeim mit vorderseitigem Packkammer-Stempel, ein zweiter klarer roter F-Stempel beigesetzt zur Bestätigung der Barzahlung der verbleibenden 2 Groschen Paketporto. Seltene Teilbarfrankatur zum Minimalsatz von 3 Groschen für ein 8 Pfund schweres Paket über 5 bis 10 Meilen (2. Progressionssatz) im Tarif bis zum 31.12.1873. Ein in dieser Verwendungsform einmaliger Umschlag und bis auf verklebte rückseitige Öffnungsfehler in einwandfreier Erhaltung mit äußerst attraktiver roter Entwertung, Brustschild-Seltenheit, Register der roten Entwertungen Nr. 50

Los-Nr.6320
Ausruf100 €
Zuschlag90 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck mit großen Wertziffern im Format A mit klarem Hufeisenstempel “KÖNIGSBERG i. PR. P.A.OSTBHF. 26.JAN.75” (Spalink 20-2) als ungenügend frankierter Brief mit handschriftlichem Vermerk “Kastbf” nach Davos mit Ankunftsstempel. Das Porto für unzureichend frankierte Briefe bis zum 30.6.1875 betrug 50 Rappen. Davon wurde ein Groschen (= 10 Pfennig) mit 12 Rappen (Blaustiftvermerk “12”) abgerundet mit 10 Rappen angerechnet und 40 Rappen Nachporto belastet (Rötelvermerk “40”). Dazu Blaustiftvermerk “30” (Rappen), für den an die deutsche Reichspostverwaltung zu vergütender Portoanteil.  Eine interessante Aufbrauchsverwendung mit Nachporto und Destination Schweiz

Los-Nr.6321
Ausruf80 €
Zuschlag80 €

Ganzsachenumschlag 1 Groschen ohne Überdruck mit großen Wertziffern im Format A mit sehr klarem Hufeisenstempel “KÖNIGSBERG i. PR. P.A.OSTBHF. 9.JAN.75” (Spalink 20-2) nach Berlin mit Ausgabestempel in einwandfreier Erhaltung, sehr schöne Aufbrauchsverwendung im 10 Pfennig-Tarif

Los-Nr.6325
Ausruf80 €
Zuschlag120 €

Ganzsachen-Streifband ⅓ Groschen mit klarem Hufeisenstempel “KÖNIGSBERG PR.P.A. 17.JULI.74” (Spalink 20-1) nach Berlin, rückseitig mit kleiner Fehlstelle, sonst in guter Gesamterhaltung

Los-Nr.6341
Ausruf120 €
Zuschlag150 €

Ganzsachenkarte 2 Kreuzer mit Hufeisenstempel “STRASSBURG i. ELS. 23.JAN.74” (Spalink 36-1N) nach Heidelberg in einwandfreier Erhaltung. Eine ungewöhnliche währungsfremde Verwendung in Elsass-Lothringen, Fotobefund Sommer (1997)