384. Auktion
19.–20. & 23.–28. September 2024 in Wiesbaden
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Seiten
1 Groschen karmin und 2 Groschen grauultramarin je mit klarem EKr. “OSTSWINE 2.8.73” als tarifgerechte Frankatur auf Briefkuvert bis 15 g an den Schiffs-Capitain Herrn Th. Schumacher Norddeutschen Brigg Else über das Deutsche Konsulat in Helsinki mit Ankunftsstempel. Beide farbfrischen Marken sind gut geprägt und üblich gezähnt und wie der Umschlag in guter Gesamterhaltung. Interessanter Brief an einen Schiffskapitän über ein deutsches Konsulat mit Destination Finnland, Fotoattest Brugger BPP (2008)
Notiz: Im März 1873 befand sich die Brigg Else der Reederei Zimmermann aus Stettin in der Ostsee.
1 Groschen karmin und 2 Groschen blau mit Hufeisenstempel “LÜBECK 31.DECBR.74” (Spalink 22-4) als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief via St. Petersburg nach Kristinestad mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr schöner Brief vom Währungs-Letzttag
Provenienz: 40. Peter Feuser-Auktion (1997)
1 Groschen karmin und 2 Groschen graublau je mit klarem Hufeisenstempel “MÜLHAUSEN i. ELSASS 2 DECBR.74” (Spalink 26-8) als tarifgerechte Frankatur auf komplettem R-Faltbrief mit Versuchs-R-Zettel mit rotem Mäandermuster “Recommandirt Nr. 894” mit handschriftlich geänderter Nummer “901” nach Dammerkirch mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief mit Faltspuren und der R-Zettel mit leichtem Bug und etwas getönt, beide Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Ein interessanter R-Brief mit recht seltenem Versuchs-R-Zettel, Fotoattest Brugger BPP (2008)
Provenienz: 59. Auktion Württembergisches Auktionshaus (1996)
1 Groschen karmin und 2 Groschen blau je mt klarem DKr. “WOLFENBÜTTEL 28.APR.1873” auf eingeschriebenem Post-Mandat-Umschlag an das Kaiserliche Postamt in Salder mit Ankunftsstempel. Die 2 Groschen-Marke ist stärker getönt und der Umschlag oben leicht verkürzt, ansonsten in guter Gesamterhaltung. R-Post-Mandate aus der Brustschildzeit sind selten, Fotoattest Sommer BPP (1993)
1 Groschen karmin und 2 Groschen blau je mit klarem DKr. “AACHEN 7.6.73” als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief bis 15 g mit rotem Handstempel “PD” nach Santiago mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. In der Zeit vom 1.6.1872 bis 30.9.1873 betrug das Porto für einen Brief nach Spanien 3 Groschen, ein schöner Brief
1 Groschen karmin und 5 Groschen ockerbraun je mit DKr. “LEIPZIG 8.JUL.72” als tarifgerechte Frankatur auf Wertbrief im 2. Progressionssatz nach dem bis 31.12.1873 gültigen Tarif über 336 Thaler 2 Groschen und 1 Pfennig nach Crimmitschau mit Ausgabestempel und rückseitig fünf kompletten Lacksiegeln der “LEBENS-VERSICHERUNGS-GESELLSCHAFT ZU LEIPZIG”. Die 5 Groschen-Marke ist etwas getönt und der Umschlag mit Beförderungsspuren und zwei senkrechten Faltungen, ansonsten in guter Gesamterhaltung, Befund Sommer BPP (1992)
1 Groschen karmin in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 25 Pfennige rotbraun je mit klarem EKr. “HAMELN 26.2.75” als tarifgerechte 35 Pfennig-Frankatur auf Wertbrief über 603 Mark nach Hannover mit Ankunftsstempel und rückseitig drei kompletten Lacksiegeln. Der Umschlag hat unten leichte Randspuren, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine sehr dekorative und äußerst seltene Währungsmischfrankatur mit der 25 Pfennige rotbraun, Fotoattest Brugger BPP (1996)
Provenienz: Peter Hansen (6. Dr. Derichs Berlin-Auktion, 2001)
2 Groschen blau mit Plattenfehler "heller Fleck im Rahmen über CHS in REICHS" (Feld 10) im senkrechten Paar mit 2 Groschen blau mit Plattenfehler “linke Wertziffer 2 gebrochen, Farbleck unter C in REICHS” (Feld 20) aus der rechten oberen Bogenecke. Die obere Marke mit kleiner Haftstelle, die untere Marke ist postfrisch und das farbfrische Paar ist in tadelloser Erhaltung. Ein in dieser Kombination mit beiden Plattenfehlern seltenes Paar
2 Groschen blau mit Plattenfehler “Kerbe im Innenkreis unter UT in DEUTSCHE” (Feld 141) im Viererblock mit drei Normalmarken aus der linken unteren Bogenecke mit Plattenkennzeichen ”Großes O" links unter Feld 141 (Marken von unten gezähnt), ungebraucht mit zwei winzigen Braunpunkten und senkrecht leicht vorgefaltet, ansonsten ist die farbfrische Einheit in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Einheit mit seltenem Plattenkennzeichen, Fotoattest Sommer BPP (2004)
2 Groschen blau mit Plattenfehler “Kerbe im Innenkreis unter UT in DEUTSCHE” (Feld 141) und im waagerechten 6er-Block mit fünf weiteren Marken (untere Reihe je im kleinen Format L15) aus der vollständigen linken unteren Bogenecke mit Plattenkennzeichen “hohenstehendes M” (Marken von unten gezähnt), postfrisch mit Falzresten im Unterrand, die Marke von Feld 141 signiert Gebr. Senf. Die farbfrische und dekorative Einheit mit dem sehr seltenen Plattenkennzeichen “hohenstehendes M” ist in einwandfreier Erhaltung
Notiz: Die Platte mit Kennzeichen “Hochstehendes M” unterscheidet sich von der Platte mit Kennzeichen “Tiefstehendes M” (siehe 383. Heinrich Köhler-Auktion Los 6811) auch durch den PF X auf Feld 141.
Provenienz: 26. Auktion Potsdamer Philatelistisches Büro (2001)
2 Groschen blau im kleinen Format L 15, farbfrisch mit sehr klarem Rahmenstempel “GOMMERN 22.10.” auf Briefstück in tadelloser Erhaltung, ein traumhaft schönes Briefstück
Provenienz: J.J. Volny (93. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2005)
2 Groschen grauultramarin im kleinen Format L 15 mit Plattenfehler “Kerbe im Innenkreis unter UT in DEUTSCHE” (Feld 141) sowie kleinem Schraubenkopfabdruck im Prägefeld, Unterrandstück mit Plattenkennzeichen “M” (Marken von unten gezähnt) mit besseren, klarem DKr. “HILDERS 13.7.74” (von Bayern an Preußen abgetretener Postort). Die farbfrische Marke (leichte Patina) ist gut geprägt, gut gezähnt und in guter Gesamterhaltung. Gebrauchte Brustschildmarken mit Plattenkennzeichen sind äußerst selten, von dieser Wertstufe ist bisher kein weiteres Exemplar mit Kennzeichen “M” registriert, eine große Brustschild-Seltenheit, Fotoattest Brugger (2008)
Briefstücke von Postanweisungen mit Destination Schweden: 2 Groschen grauultramarin im waagerechten Paar mit sehr klarem Rahmenstempel “TRIBSEES 15.10” auf Briefstück, 1 Groschen karmin im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit waagerechtem Paar Ausgabe 10 Pfennige karmin je mit klarem DKr. “GETTORF 25.5.75” auf Briefstück und 2 Groschen blau in Mischfrankatur mit zwei Einzelmarken Ausgabe 1875 10 Pfennige karmin je mit Hufeisenstempel “LÜBECK ** 13.APRIL.75” (Spalink 22-4)" auf Briefstück. Alle drei Briefstücke haben rückseitig Ankunftsstempel von Stockholm bzw. Ryd und sind alle in guter Gesamterhaltung mit zum Teil leichten Altersspuren bzw. Druckstellen. Bisher sind nur wenige Postanweisungs-Briefstücke mit Destination Schweden bekannt, drei Fotobefunde Hennies BPP (1979) bzw. Krug BPP (1997/2001)
2 Groschen blau mit dänischem Stempel “KIOPENHAVN KB 26.10.” auf Faltbriefhülle mit Firmen-Absenderstempel aus Stettin nach Kopenhagen mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag. Die 2 Groschen-Marke ist unten links eckrund und hat Druckstellen, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Normalerweise wurden bei Schiffen ohne Bordpostamt die Briefe bei Anlandung in Kopenhagen mit dem Dreiringstempel “1” vom Hafenpostamt entwertet, hier wurde die Marke mit dem Ankunftstempel entwertet. Eine außerordentlich seltene Fremdentwertung, bisher ist es der einzig registrierte Brief mit Brustschild-Frankatur
2 Groschen grauultramarin, farbfrisch mit DKr. “RUDZINITZ 4.1.73” als tarifgerechte Frankatur auf amtlichem Postkarten-Formular als Paketbegleit-Karte, adressiert nach Rybnitz mit Ausgabestempel. Vorderseitig mit handschriftlichem und in Rötel unterstrichenem Vermerk “per Adr.” sowie rückseitiger Röteltaxe “½” (Groschen) für das Bestellgeld im Ortszustellbezirk, das für das Überbringen des Paketes ins Haus vom Empfänger bezahlt werden musste. Die Karte und die Marke sind in guter Gesamterhaltung
Paketbegleitbrief in den eigenen Landzustellbezirk: 2 Groschen graublau, sehr gut geprägt und sehr gut gezähnt mit klarem Hannover-DKr. “OTTERNDORF 17.1” auf Paketbegleit-Faltbriefhülle für ein Paket mit 1 Pfund 200 g in den eigenen Landzustellbezirk nach Oster-Ilienworth mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Tarifgerechte 2 Groschen-Frankatur bis 5 Meilen im 1. Progressionssatz als Minimalsatz, kalligrafisch attraktiver und tadellos erhaltener Brief. Paketbegleitbriefe in den eigenen Orts- oder Landzustellbezirk sind äußerst selten
2 Groschen blau mit klarem Hufeisenstempel “METZ 1. SEPTBR.74” (Spalink 25-2) auf komplettem Faltbrief nach Bern mit Ankunftsstempel in guter Gesamterhaltung. Ein schöner Brief mit diesem besseren Hufeisen-Stempel
2 Groschen grauultramarin, farbfrisch mit klarem EKr. “BERLIN P.E.1. 30.1.74” als tarifgerechte Frankatur auf R-Vordruckbrief der Firma “Wilhelm Otto, Bank-Gesellschaft” im Ortsverkehr mit Ausgabestempel. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und wie die Marke mit leichten Tönungen, ansonsten in guter Gesamterhaltung
Provenienz: 59. Auktion Württembergisches Auktionshaus (1996)
2 Groschen ultramarin im farbfrischen, waagerechten Paar mit klarem DKr. “BERLINCHEN 31.7.73” als tarifgerechte Frankatur auf mit den Marken überklebter Ganzsachenkarte ½ Groschen (nur als Formblatt benutzt) als Paketbegleit-Karte für ein Paket nach Berlin mit Ankunftsstempel. Die Karte mit Aufnadlungsloch, ansonsten in tadelloser Erhaltung. Eine ungewöhnliche Verwendung der Ganzsachenkarte als Formblatt in traumhaft schöner Optik, Fotobefund Krug BPP (2001)
2 Groschen graublau im waagerechten Paar je mit EKr. “SELZ 28.12.73” auf Paketbegleitbrief-Viertelbogen mit Lacksiegel für ein 2 Pfund-Paket im Grenzrayon mit rückseitigem Leitvermerk “Mühlhausen Bhf”, adressiert nach Cette. Das Porto wurde für den I. Rayon bis zum Taxgrenzpunkt frankiert, laut rückseitigem Vermerk wurde das Paket mit der französischen Ostbahn über Belfort weiterbefördert. Von der Möglichkeit, das deutsche Grenzrayon-Porto zu frankieren, machte der Absender kein Gebrauch Die linke Marke hat Knitter und einen Aktenspieß und der Viertelbogen hat die üblichen Alters- und Gebrauchsspuren. Ein außergewöhnlicher Fahrpost-Brief aus dem Grenzrayon mit tarifbedingter Teilfrankatur bis zum Taxgrenzpunkt, da die französischen Transportgebühren bis zum Bestimmungsort nicht frankiert werden konnten, ausführliches Fotoattest Brugger BPP (2010)
2 Groschen blau mit Plattenfehler “linke Wertziffer 2 gebrochen, Farbfleck unter C in REICHS” (Feld 20) und kleiner Schild ½ Groschen orange je mit Hufeisenstempel “HAMBURG I.A. 29.OCTBR”.72" (Spalink 17-2) als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief nach London mit Ankunftsstempel. Der Brief mit Faltungen, die beiden farbfrischen Marken haben zum Teil eine leicht unregelmäßige Zähnung, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Ein dekorativer Brief mit dem auf Brief nicht so häufigen Plattenfehler
2 Groschen blau mit Plattenfehler “Beule im Innenkreis, beginnend unterhalb von T in POST” (Feld11) und 1 Groschen karmin je mit klarem EKr. “LEIPZIG P.V. No.14 4.12.13” als tarifgerechte Frankatur auf R-Faltbriefhülle bis 15 g nach Auerbach mit Ausgabestempel. Die Briefhülle mit senkrechten Faltungen, die farbfrischen Marken sind in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Sommer BPP (1992)
2 ½ Groschen hellrötlichbraun, farbfrisch mit klarem DKr. “(PLE)SCHEN 27.10.72” in tadelloser Erhaltung. Die Marken zu 2 ½ wurden zum 1.11.1872 eingeführt, es gibt vorzeitige Verwendungen aus Oktober 1872, hier das bisher früheste bekannte Datum auf dieser Marke, eine sehr seltene Vorwendung, Fotoattest Krug BPP (1997)
2 ½ Groschen braunorange, zwei dekorativ verklebte Einzelmarken mit klarem Rahmenstempel “WEGELEBEN 15.8.” auf Briefstück in einwandfreier Erhaltung
Eine Einzelfrankatur in außergewöhnlicher Versendungsform: 2 ½ Groschen rötlichbraun, farbfrisch mit klarem EKr. “MASMÜNSTER 8.5.75” als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit rotem Handstempel “P.D.” im Grenzrayon nach Lesses bei Le Thillot mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorativer Brief mit der 2 ½ Groschen-Marke als sehr späte Aufbrauchsverwendung auf seltenem Grenzrayon-Brief im 25 Pfennig-Tarif, Fotoattest Brugger BPP (2012)
2 ½ Groschen rotbraun mit klarem Rahmenstempel “DRESDEN III. 25.XI.72” auf Briefkuvert mit rotem Handstempel “FRANCO”, befördert wurde der Brief mit dem Dampfer Westphalia der HAPAG von Hamburg nach New York und anschließend weiter nach Andover, Massachusetts. Der Umschlag oben rau geöffnet, die farbfrische Marke ist in einwandfreier Erhaltung, ein schöner Übersee-Brief, Fotobefund Sommer BPP (2000)
Provenienz: Friedhelm Hohnstädt (74. Auktion Württembergisches Auktionshaus, 2000)
2 ½ Groschen rötlichbraun mit klarem NDP EKr. “BERLIN P.E.38 ** 17.5.74” und nahezu voll auf der Marke platziertem Ankunftsstempel “LONDON E.C.H.PAID A 10.MY.74” auf Briefkuvert nach London. Der Umschlag links oben mit verklebten Einrissen, die farbfrische Marke ist in einwandfreier Erhaltung, eine ungewöhnliche “Doppelentwertung”
2 ½ Groschen braunorange im waagerechten Paar je mit klarem EKr. “LEIPZIG P.V. No.14 10.2.74” als tarifgerechte Frankatur auf komplettem R-Faltbrief bis 15 g mit rotem Handstempel “P.D.” via Paris nach Montpellier mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Eine attraktive und nicht häufige Mehrfachfrankatur mit Destination Frankreich, Fotoattest Krug BPP (2003)
Provenienz: Gerd Weidemann (134. Dr. Derichs-Auktion, 2009)
2 ½ Groschen rötlichbraun und 2 Groschen blau im kleinen Format L15 je mit Rahmenstempel “DANZIG BAHNHOF EISENBAHNFAHRT 13.12.73” auf komplettem Eilboten-Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Stettin mit Ankunftsstempel in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorativer Express-Brief mit guter Frankatur-Kombination
Provenienz: 74. Peter Feuser-Auktion (2011)
2 ½ Groschen rötlichbraun, farbfrisch, in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 5 Pfennige je mit klarem EKr. “SENTHEIM 21.8.75” als tarifgerechte 30 Pfennig-Frankatur auf komplettem Faltbrief mit rotem Handstempel “PD” nach Paris mit französischem Transitstempel auf der Vorderseite. Der dekorative Brief und die Marken sind in einwandfreier Erhaltung, in dieser Kombination eine äußerst seltene, attraktive Währungsmischfrankatur aus dem zweiten Halbjahr 1875, Fotoattest Krug BPP (2011)
2 ½ Groschen lilabraun. farbfrisch mit klarem Hufeisenstempel “CREFELD BHF 28.NOVBR:73” (Spalink 6-8) als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief nach Genua mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief mit leichten Beförderungsspuren und die Marke mit leichter Patina, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige Einzelfrankatur mit der besseren Farbe, Fotoattest Brugger BPP (2007)
2 ½ Groschen braun als tarifgerechte Zufrankatur auf Ganzsachenkarte ½ Groschen als Postvorschusskarte von “ITZEHOE 16.1.74” über “25 ½ Groschen mit ”Auslagen"-Stempel und vorder- und rückseitigen, privaten Zudruck der “Itzehoer Nachrichten” nach Hemme bei Lunden in einwandfreier Erhaltung. Das Porto betrug hier 2 Groschen Briefgebühr und 1 Groschen Procuragebühr (Minimalsatz), in Verbindung mit der besseren Farben eine dekorative und seltene Frankatur-Kombination, Fotoattest Hennies BPP (1982)
Die "Itzehoer Nachrichten" zogen ihre Annoncengebühren per Postvorschusskarte ein. Ein Belegstück der Annonce gab es hier auf der Kartenrückseite dazu.
Provenienz: Rolf Rohlfs (31. Joachim Erhardt-Auktion 1993)
5 Groschen ockerbraun, farbfrisch mit sehr klarem und zentrisch platziertem Ablöse-EKr. “RADEGAST 11.11.74”, einwandfreie Erhaltung, sehr schönes Exemplar, eine weitere traumhaft schöne “Puppe”
Der Absender Richard Kunkély war Schüler der Königlichen Maler-Akademie in Dresden: 5 Groschen ockerbraun mit DKr. “DRESDEN 22.XI.1873” auf R-Briefkuvert mit Recepisse nach St. Petersburg mit rückseitigem Ankunftsstempel und russischem Lacksiegel mit handschriftlichen Vermerken. Das Briefporto mit 3 Groschen und die R-Gebühr mit 2 Groschen wurden verklebt, die 2 Groschen-Gebühr für die Recepisse wurde wie üblich auf dem Recepisse-Formular verklebt. Der Umschlag ist links minimal verkürzt und hat leichte Beförderungs- und Altersspuren, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Bisher sind nur zwei eingeschriebene Briefe mit Recepisse nach Russland registriert
5 Groschen ockerbraun, farbfrisch mit kleinem Rest vom Unterrand mit klarem Rahmenstempel “NIEDERSACHSWERFEN 5.11.73” der erst im August 1869 eröffneten Postagentur als tarifgerechte Frankatur mit Rötelvermerk “5” auf Paketbegleit-Vordruckbrief der Firma “Peter Broich & Co.” im Wechselverkehr mit Österreich-Ungarn via Dresden nach Prag. Die Marke mit kleiner Tönung, der Umschlag mit leichten Beförderungs- und Altersspuren, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Eine nicht häufige Fahrpost-Sendung im Wechselverkehr nach Prag mit einem auf Brustschildbelegen seltenen Stempel
5 Groschen ockerbraun im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit Ausgabe 1875 20 Pfennige grauultramarin je mit klarem EKr. “CREUZNACH 8.1.75” als tarifgerechte Frankatur auf Wertbrief über 6000 Mark nach Deidesheim. Die rechte Marke mit kleiner Randkerbe, ansonsten sind die Marken und der Umschlag in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Währungs-Mischfrankatur, signiert Carl Lange und HK und Fotoattest Krug BPP (2009)
Referenz: Manfred Wiegand “Die Mischfrankaturen zwischen Freimarken der Ausgaben BRUTSCHILD und PFENNIGE 1875", Seite 199 (Göttingen 2022)
Provenienz: Josef Hennies (Privatverkauf) Fritz Kirchner (336. Heinrich Köhler-Auktion, 2009)
