388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
Korbedeckel 1 Mrd. M. durchstochen mit Stempel “BERLIN 14.11.23” auf unterfrankiertem Drucksachen-Umschlag nach Basel mit grünem Aufkleber “Unzureichend freigemacht. Es fehlen…(3 Milliarden) Pf. Zurück an den Absender….”. Der Umschlag mit leichten Flecken, in dieser Kombination mit amtlichen Hinweiszettel aus der Hochinflation selten
Korbdeckel 1 Mrd. M. schwarzbraun im Plattendruck im waagerechten Paar, linke Marke mit Plattenfehler “Sprung im Korbdeckel” (HT), mit gut lesbaren Maschinenstempel “HAMBURG 16.11.23”, in einwandfreier Erhaltung. Gestempelte Marken dieser Farbvariante sind sehr selten, als waagerechtes Paar in Verbindung mit dem Plattenfehler vermutlich einmalig und eine ganz große Seltenheit der Inflationszeit. ProFi hat kein weiteres Paar in dieser Kombination registriert, sign. Infla Berlin und Fotoattest Bechtold BPP (1995)
Korbdeckel 1 Mrd. M. durchstochen, zwei senkrechte Paare und Einzelmarke sowie waagerechtes Paar 5 Mrd. M. durchstochen je mit Stempel “AUGSBURG 2 B.P. 14.NOV.23” als tarifgerechte Frankatur auf Bahnhofsbrief bis 250 g im etwas größeren Format nach Berlin. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand, ansonsten in guter Gesamterhaltung, sign. Infla Berlin
Korbdeckel 5 Mrd. M. gezähnt, zwei senkrechte 6er-Blocks mit Rohrpoststempel “BERLIN N54 24.11.23 2.10” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur rückseitig auf Rohrpostbrief nach Berlin N20 mit Leitvermerk. Die Marken zum Teil mit Druckstellen durch die Verschlussklappe, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Rohrpost-Briefe aus der Hochinflation mit einer Mehrfachfrankatur sind außerordentlich selten, sign. Düntsch und Infla Berlin
Korbedeckel 5 Mrd. M. durchstochen im Viererblock mit Unterrand und HAN “H 6308.23 24” in Mischfrankatur mit Rentenpfennig 3-20 Pfg. je mit Stempel “BORNA 7.12.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief der 2. Gewichtsstufe nach Charlottenburg mit Ankunftsstempel. Die Marken und der Umschlag sind in einwandfreier Erhaltung. Eine ungewöhnliche Frankatur-Kombination, Kurzbefund Oechsner BPP (2005)
Korbdeckel 20 Mrd. M. gezähnt im Viererblock mit Schiffspost-Stempel “DSP LINIE HAMBURG-SÜDAMERIKA XXXI 2.12.23” auf Brief im Wechselverkehr nach Wien. Noch zum alten November-Tarif tarifgerecht freigemacht. Eine seltene Verwendung im Dezember 1923, der Umschlag mit Beförderungsspuren und Patina
1923, Korbdeckel 20 Mrd. M. gezähnt, fünf Einzelmarken in Mischfrankatur mit Rentenpfennig 20 Pfg. je mit Stempel “MÜNCHEN 18.DEZ.23” als tarifgerechte Frankatur auf Brief nach Biel, Schweiz. Der Umschlag mit kleinen Randspuren, ansonsten in einwandfreier Erhaltung, sign. Infla Berlin
Korbdeckel 20 Mrd. gezähnt im senkrechten Paar und zwei senkrechte Paare 2 Mrd. M. gezähnt je mit Rohrpost-Stempel “BERLIN SW61 22.11.23. 8.50” als tarifgerechte Frankatur auf Rohrpostkarte nach Berlin-Tempelhof mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Zwei Marken durch Randklebung mit Zahnfehlern, ansonsten in guter Erhaltung. Eine seltene Verwendung aus der Hochinflation, der 48 Milliarden-Tarif war nur 6 Tage möglich
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt mit Stempel “MUENCHEN 2 B.P. 29.NOV.23” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Eilboten-Karte mit L1 “Aus dem Briefkasten an den Direktor des Stadttheaters Dr. Kronacher in Leipzig mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Rückseitig mit interessantem Text mit der Bitte um Verschiebung der Uraufführung des Drama ”Baal" mit eigenhändiger Unterschrift “Bert (Bertolt) Brecht”. Die Karte mit senkrechtem Bug rechts neben der Karte, die Marke ist in einwandfreier Erhaltung. Eine der ganz seltenen Einzelfrankaturen der 50 Mrd. M. aus November 1923 und in Verbindung mit dem interessanten Text und der Unterschrift von Bertolt Brecht ein zeit- und literaturgeschichtliches Dokument, Fotoattest Winkler BPP (2006)
Notiz: Trotz der Bitte von Bertolt Brecht um Verschiebung war die Uraufführung des Dramas “Baal” am 8.12.1923 unter der Regie von Alwin Kronacher im Alten Theater in Leipzig. Die Uraufführung löste einen großen Skandal aus, wegen Tumulten im Publikum wurde das Stück sofort abgesetzt.
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt im waagerechten Paar mit Stempel “HAMBURG 28.11.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief bis 20 g via “FRANKFURT B.P.A.19 Auslandsstelle a 29.11.23” nach Zürich mit Ankunftsstempel. Der Umschlag und die Marken leicht unfrisch, die linke Marke mit winzigem Eckzahnfehler, ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine außergewöhnlich seltene Mehrfachfrankatur dieser Marke aus November 1923, die bisher in nur ganz wenigen Exemplaren bekannt ist, Bleistiftsignatur
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt, zwei senkrechte Paare je mit Stempel “IDAR 13.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Vordruckbrief der 2. Gewichtsstufe nach Frankfurt. Der Umschlag und die Marken sind in einwandfreier Erhaltung, sign. Infla Berlin und Oechsner BPP
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt, acht Einzelmarken je mit Stempel “NEUWIED 4.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Eilboten-Vordruckbrief nach Berlin mit Ankunftsstempel. Die rechte obere Marke mit Eckbug und der Umschlag ist dreiseitig geöffnet, ansonsten in guter Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mehrfachfrankatur mit acht Werten, sign. Infla Berlin mit drei Monogrammstempeln sowie Fotoattest Oechsner BPP (2000)
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt im angetrennten 8er-Block, Viererblock und senkrechten Viererstreifen jeweils mit Stempel “ROHR (POMMERN) 7.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Paketkarte für ein 4 kg schweres Paket nach Hamburg. Vorderseitig ist die rechte untere Marke fehlerhaft und leichte Papierreste unten, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Trotz der Einschränkung eine dekorative und äußerst seltene Mehrfachfrankatur mit 16 Werten, ProFi hat keine Mehrfachfrankatur mit mehr als 16 Marken registriert, sign. Infla Berlin und Peschl sowie Fotoattet Oechsner BPP (2000)
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt im Viererblock und senkrechtem 8er-Block je mit Stempel “BONN 1.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur rückseitig auf R-Brief bis 20 g nach Rotterdam mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Öffnungsfehler rückseitig, wenige Marken mit winzigen Zahnfehlern und die rechte untere Marke vom Viererblock mit kleinem Einriss, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Mehrfachfrankatur dieser Marke mit 12 Werten vom Ersttag der Portoperiode, sign. Infla Berlin
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt, zwei senkrechte Paare und senkrechtes Paar 20 Mrd. M. gezähnt je mit Stempel “KEHL 23.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Eilboten-Brief bis 20 g nach Zürich mit Ankunftsstempel “TELEGRAPH ZÜRICH 24.XI.23”. Der Firmenvordruckbrief und die Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und sehr frühe Verwendung der 50 Mrd. M. gezähnt, in Verbindung mit der Portostufe sehr selten
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt im waagerechten Paar und senkrechtes Paar 20 Mrd. M. gezähnt je mit Stempel “MÜHLBACH 24.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Paketkarte für ein 5 kg schweres Paket nach Erfurt. Die Paketkarte und die Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine interessante und frühe Verwendung der 50 Mrd. M., sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt, vier senkrechte Paare und zwei Einzelmarken sowie senkrechtes Paar 20 Mrd. M. gezähnt, 5 Mrd. M. gezähnt, 2 Mrd. M. durchstochen und 1 Mrd. M. gezähnt je mit Stempel “EISENACH 26.11.23” als tarifgerechte Frankatur vorder- und rückseitig auf Wertbrief der 2. Gewichtsstufe mit Wertangabe “100 Billionen Mark” nach Nürnberg. Auf der Vorderseite hat der Rotstift das Papier zum Teil durchbrochen und wenige Marken haben kleine Eckzahn bzw. Eckfehler, ansonsten in guter Gesamterhaltung. Ein interessanter Wertbrief mit 10 Werten der 50 Mrd. M. gezähnt vom Ersttag der Portoperiode, Fotoattest Oechsner BPP (2011)
Korbdeckel 50 Mrd. M., 20 Mrd. M. und 10 Mrd. M. gezähnt je mit Stempel “OLDENBURG 23.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Eilboten-Bankenbrief nach Berlin mit Ankunftsstempel. Der Umschlag ist dreiseitig geöffnet und hat Beförderungsspuren, die Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und frühe Verwendung der 50 Mrd. M. gezähnt, sign. Infla Berlin mit zwei Monogrammen sowie Fotoattest Oechsner BPP (2000)
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt, 20 Mrd. M. durchstochen und zwei Einzelmarken 5 Mrd. M. gezähnt je mit Stempel “WALTERSHAUSEN 29.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Eilboten-Brief bis 20 g nach Hannover mit Ankunftsstempel. Der Umschlag ist oben leicht verkürzt, die Marken sind in einwandfreier Erhaltung, ein schöner Brief aus dem Bedarf. Interessante Verwendung der 50 Mrd.-Marke aus der letzten November-Portoperiode
Korbdeckel 50 Mia. M. gezähnt und 20 Mia. M. durchstochen in Mischfrankatur mit Aufdruckausgabe 10 Mia. auf 100 Mio. M. dunkelgrüngrau je mit Stempel “SAALFELD 29.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Firmenvordruckbrief nach Bern. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand und einmal senkrecht gefaltet, ansonsten in guter Erhaltung
Korbdeckel 50 Mrd. M. im waagerechten Paar und Einzelmarke sowie senkrechter Dreierstreifen 5 Mrd. auf 10 Mio. Mark gezähnt und 5 Mrd. M. durchstochen je mti Stempel “ENGER 30.11.23” als tarifgerechte Frankatur vorder- und rückseitig auf Paketkarte für ein 7 kg schweres Paket nach Berlin. Die Marken leicht unfrisch bzw. zum Teil gelöst, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine interessante und seltene Verwendung vom letzten Tag der Portoperiode, sign. Infla Berlin und Peschl sowie Fotoattest Oechsner BPP (2000)
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt im senkrechten 6er-Block mit Stempel “BERLIN 30.1.24” auf Vordruckbrief, adressiert nach Stockholm. Ab dem 1.1.24 waren die Milliarden-Marken nicht mehr postgültig, sie wurden blau eingerahmt und der Brief mit Aufkleber “Unzureichend freigemacht…” (Klebespuren vom Zettel sichtbar) an den Absender zurückgegeben. Dann neue Aufgabe mit Rentenpfennig 10 und 20 Pfg. mit Stempel “31.1.24” nach Stockholm mit Ankunftsstempel. Eine Marke vom 6er-Block mit Eckzahnbug, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. In dieser Kombination selten
Korbdeckel 50 Mrd. M. durchstochen mit Stempel “BERLIN 30.11.12” auf überfrankiertem R-Ortsbrief über 100 g mit Ankunftsstempel. Der Umschlag links mit senkrechten Faltungen, die Marke mit gutem Durchstich ist in einwandfreier Erhaltung. Trotz der Überfrankatur in Höhe von 10 Milliarden Mark eine äußerst seltene Verwendung dieser Marke im November 1923, drei Monogramme als Signaturen
Korbdeckel 50 Mrd. M. durchstochen im Viererblock und senkrechtem Paar jeweils mit Stempel “LANGENBERG 4.12.23” auf unterfrankiertem Firmenvordruckbrief der 2. Gewichtsstufe mit Tax-Stempel und Tax-Vermerk “0,30” nach Straßburg mit französischer Portomarke 30 C. mit Stempel “STRASSBPURG 8.12.23”. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und rückseitig fehlt ein Teil der Verschlussklappe bzw. oben mit verklebtem Einriss, die farbfrischen Marken haben einen guten und vollständigen Durchstich und sind bis auf zwei leichte Zähnungsbüge in einwandfreier Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine in Verbindung mit dem Viererblock äußerst seltene Frankatur, ohne die Nachgebühr wäre es eine der ganz wenigen Mehrfachfrankatur mit dieser Marke, sign. Infla Berlin und Peschl sowie Fotoattest Oechsner BPP (2000)
Korbdeckel 50 Mrd. M. durchstochen, senkrechtes Paar 20 Mrd. M. gezähnt und Einzelmarke 10 Mrd. M. gezähnt je mit Stempel “CHARLOTTENBURG 30.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief bis 20 g nach Stockholm. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und die Marken zum Teil leicht verfärbt, die 50 Mrd. M.-Marke mit gutem Durchstich und kleiner Eckzahnkerbe, ansonsten in guter Erhaltung. Eine seltene November-Verwendung der 50 Mrd. M. durchstochen, Fotoattest Tworek BPP (2020)
Korbdeckel 50 Mrd. M. durchstochen im Randpaar und zwei Einzelmarken, 50 Mrd. M. gezähnt im 6er-Block mit Unterrand und fünf Einzelmarken und angetrennter, senkrechter 8er-Block und waagerechtem Paar 10 Mrd. auf 20 Mio. M. sowie senkrechter 10er-Block 10 Mrd. auf 50 Mio. M. gezähnt aus der linken oberen Bogenecke mit Walzendruck-Oberränder mit Überdruck der OPD Stettin, jeweils mit Stempel “BERLIN W80 13.12.23” auf um 5 Pfg. überfrankiertem R-Brief bis 60 g nach Long Island, New York mit Ankunftsstempel. Die Marken zum Teil mit nicht ganz perfektem Durchstich bzw. kleine Bug -bzw. Knitterspuren, der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand. Trotz der Einschränkungen eine hochwertige Frankatur und in Verbindung mit den Marken mit Durchstich und der gezähnten Variante der 50 Milliarden-Wertstufe eine seltene Frankatur-Kombination, Fotoattest Weinbuch BPP (2008)
1 Mrd. auf 100 M. violettpurpur, OPD München, Walze "2'9'2" und "1'11'1" mit zwei dünne Balken, waagerechtes Paar aus der linken oberen Bogenecke, postfrisch bzw. im Oberrand kleiner Falzrest, tadellos, eine seltene und attraktive Einheit, unsigniert mit Fotoattest Winkler BPP (2009)
Hitler-Provisorium 1 Mrd. auf 100 M. violettpurpur, gestempelt, tadellos, sign. Infla und Peschl, Fotoattest Tworek BPP (2003)
1 Mrd. auf 100 M. violettpurpur im Viererblock, senkrechten Dreierstreifen und Paar sowie Einzelmarke je mit Stempel “BERGZABERN 15.NOV.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief bis 20 g nach Aschaffenburg. Der Umschlag links mit einer Aktenlochung und zwei Marken mit verkürztem Eckzahn bzw. Eckzahnbug außerhalb des Markenbildes, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Bei dieser außergewöhnlichen Mehrfachfrankatur ohne Bedeutung, bisher sind nur ganz wenige Mehrfachfrankaturen mit dieser seltenen Farbe bekannt, eine der großen Seltenheiten der Inflation, Fotoattest Oechsner BPP (1993)
1 Mrd. auf 100 M. grauviolett im senkrechten 5er- und 4er-Streifen sowie Einzelmarke je mit Stempel “LANDAU 12.NOV.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Firmenvordruckbrief bis 20 g nach Burgneustadt, in einwandfreier Erhaltung. Interessante Mehrfachfrankatur vom Ersttag der neuen Portoperiode
5 Mrd. auf 2 Mio. M. lila mit Stempel “NÜRNBERG 17 19.NOV.23” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Firmenvordruckbrief bis 20 g im Ortsverkehr. Die Marke ist üblich gezähnt, der Umschlag ist in einwandfreier Erhaltung. Eine außerordentlich seltene Einzelfrankatur vom letzten Tag der Portoperiode, signiert Infla Berlin mit drei Monogrammen und signiert Winkler BPP mit Fotoattest (1997)
5 Mrd. auf 2 Mio. M. dunkelgraupurpur im waagerechten Viererstreifen mit Stempel “WIESBADEN 27.11.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach Höchst. Der Umschlag mit senkrechter Faltung, die Marken sind in einwandfreier Erhaltung. Eine sehr schöne und seltene Mehrfachfrankatur, Fotoattest Bechtold BPP (1995)
5 Mrd. auf 4 Mio. M. im Viererblock in Mischfrankatur mit Rentenpfennig 3-50 Pfg. jeweils mit Stempel “LEIPZIG 13 14.12.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief bis 60 g mit undeutlichem Versuchs-R-Stempel vom 14.12.23 und zusätzlichem R-Zettel “Leipzig 13” (war bei Auslandssendungen vorgeschrieben) nach New York mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand und rechts mit Einriss, ansonsten in guter Erhaltung. Eine außergewöhnlich seltene Mischfrankatur aus Dezember 1923 mit fünf verschiedenen Werten bis 50 Pfg. der Rentenpfennig-Ausgabe, in dieser Form vermutlich einmaliger Brief, sign. Infla Berlin und Peschl
5 Mrd. auf 10 Mio. durchstochen, 2 Einzelwerte, beide tadellos, mit klar aufgesetztem Stempel "ARNSTADT 19.11.23" als portogerecht der Mehrfachfrankatur auf Brief an das bekannte Briefmarkenhaus Hess in Frankfurt. Eine besonders schöne und sehr seltene Mehrfachfrankatur. Signiert Zirkenbach und Peschl BPP, Fotoattest Bauer BPP (2025)
5 Mrd. auf 10 Mio. M. durchstochen im Viererblock mit Stempel “NEDLITZ 28.11.24” (Fehleinstellung, richtig 1923) als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief bis 20 g nach Köthen. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und Öffnungsfehler rückseitig, die rechte untere Marke mit Durchstichfehler rechts, ansonsten in guter Erhaltung. Mehrfachfrankaturen dieser Marke sind selten, in Verbindung mit dem Viererblock sind nur ganz wenige Briefe bekannt, Fotoattest Tworek BPP (2004)
1923, 10 Mrd. auf 20 Mio. M. gezähnt und senkrechtes Paar 5 Mrd. auf 10 Mio. M. gezähnt in Mischfrankatur mit Rentenpfennig 3 Pfg. jeweils mit Stempel “MUENCHEN 11.JAN.24" als tarifgerechte Frankatur auf Postkarte mit viel Text nach Koburg ohne Nachgebühr. In 1924 waren die Marken der Inflationszeit nicht mehr postgültig, wurden aber im Januar oft noch geduldet und ohne Nachgebühr befördert. Die Karte mit kleinem Eckbug, ansonsten in guter Erhaltung, sign. Infla Berlin und Oechsner BPP
