337 / September 2009
Heinrich Köhler Auction
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9 Kreuzer ockerbraun, 2 Einzelwerte im teils überrandigen Taxis-Schnitt mit klarer Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 18 NOV." (1862) auf Briefhülle über Frankreich nach Madrid mit blauem Taxstempel "8 Rs." für das spanische Inlandsporto, das vom Empfänger eingezogen wurde
9 Kreuzer ockerbraun im waagerechten Paar und 3 Kreuzer lilarot mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 29 7" (1865) auf Briefhülle über Preußen nach Madrid; wahrscheinlich war der Brief zunächst nur mit dem 18 Kreuzer-Porto frankiert aufgegeben worden, jedoch oben handschriftlich in rot "noch 3", daher 3 Kreuzer nachfrankiert; die 3 Kreuzer unten durch Randklebung etwas bestoßen und Brief hier umgefaltet, dennoch attraktiver Brief mit nicht häufiger Darstellung des 21 Kreuzer-Portos
9 Kreuzer ockerbraun im waagerechten Paar mit 1 Kreuzer grün und 3 Kreuzer rosa mit Nr. "134" und nebengesetztem kleinem EKr. "MAINZ 11 3" (1865) auf Faltbrief von Christian Adalbert Kupferberg, dem Begründer der Mainzer Sektkellerei, über Bremen nach Philadelphia mit diversen Transit- und Ankunftsstempeln; 2 Briefbüge, davon einer durch eine 9 Kreuzer, weitere kleine Mängel, Fotoattest Sem BPP
1865, farblos durchstochen: 1 Kreuzer grün im senkrechten Paar, 3 Kreuzer karmin und 9 Kreuzer ockerbraun mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 12 APR V9-10" auf Zeitungsüberweisung als Nachnahmeumschlag nach Rüdesheim mit Nachnahmevermerk über 14 Kreuzer; ein außerordentlich seltener und attraktiver Brief in guter Erhaltung, Fotoattest Sem BPP
9 Kreuzer braunocker im waagerechten Paar, unten rechts Scherentrennung und teils Scherentrennung außerhalb mit klarer Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ-BAHNHOF 4/3" (1866) auf eingeschriebenem Expressbrief mit rotem Ra. "Chargé" nach Bingen; leichte Randklebung, daher rechts etwas umgefaltet; ein seltener und attraktiver Brief mit verklebter Chargé- und Expressgebühr
1866, farbig durchstochen: 1 Silbergroschen rosa im waagerechten 3er-Streifen mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 11 2" (1867) auf Briefhülle nach Berlin mit Ausgabestempel; Währungsfremdverwendungen sind außerhalb von Frankfurt außerordentlich selten, in der vorliegenden Form mit der ohnehin schon raren Frankatur besonders attraktiv, sign. Sommer BPP mit Fotoattest
1 Kreuzer mit einwandfreiem Durchstich mit DKr. "MAINZ 10/1" (1867) auf kompletter Streifbandsendung (Gewinnliste der österreichischen Staats-Lotterie) nach Breslau, mit rückseitigen Ausgabestempeln; bei der Marke oben Gummi etwas durchschlagend, sonst einwandfrei, sign. Kruschel und Sommer BPP
1861, lila Überdruck: Umschlag 3 Kreuzer rosa mit lila Überdruck mit Zufrankatur 1 Kreuzer grün im waagerechten 3er-Streifen sowie Einzelstück mit Nr. "134" und nebengesetztem DKr. "MAINZ 11 DEC 1861" nach Magdeburg; der linke Wert des Streifens durch Randklebung kleine Eckstauchung und Riß in der rückseitigen Klappe geklebt, sonst einwandfreie Erhaltung; Ganzsachen der 1. Ausgabe mit Zufrankatur sind recht selten, Fotoattest Sem BPP
Umschlag 9 Kreuzer braun mit Zufrankatur 1859/61, 9 Kreuzer orangegelb mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 5 JAN 1862" mit Kreuzen und Uhrzeit nach Königsberg mit Ausgabestempel
Gleichfarbiger Überdruck: Ganzsachenausschnitt 6 Kreuzer blau, sehr breitrandig viereckig geschnitten mit Freimarke farbig durchstochen 3 Kreuzer rosa, mit EKr. "MAINZ 7/7" (1867) auf Briefkuvert nach Haigerloch; da die Taxis-Zeit am 30.6.1867 endete, wurde das Porto nicht mehr anerkannt und mit 12 Kreuzern taxiert; die Frankatur war zur Kontrolle gelöst, die 3 Kreuzer gering aufgefasert; ein Teil des Umschlages zur Demonstration der Durchgangsstempel dreiseitig geöffnet; ein interessanter Brief mit ungewöhnlicher Frankatur, sign. Haferkamp BPP sowie Fotoattest Sem BPP
1863, Umschlag 3 Kreuzer karmin mit Zufrankatur 1865, farblos durchstochen 1 Kreuzer grün im senkrechten 3er-Streifen, senkrechtem Paar und Einzelstück mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ-BAHNHOF 17/8" nach Leobschütz; die Frankatur teils kaum auffallende Mängel, dennoch sehr attraktiver und seltener Brief, Fotoattest Sem BPP
Umschlag 9 Kreuzer braun mit zusätzlichem rückseitigem Wertstempeleindruck, vorderseitig entwertet mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 23 APR 1864" nach Wien mit rückseitigen Ankunftsstempeln, davon einer auf dem zweiten Wertstempel abgeschlagen; ein außerordentlich seltenes Stück in guter Erhaltung, laut Fotoattest Sem BPP (2006) nur ein weiteres Exemplar bekannt
Umschlag 9 Kreuzer braun mit Zufrankatur 6 Kreuzer kobaltblau mit EKr. "MAINZ-BAHNHOF 12/3" (1863) als Reco-Brief mit geklebter Chargé-Gebühr nach Wien; Umschlag gering fleckig, Fotobefund Sem BPP
Umschlag 9 Kreuzer braun mit 1 1/2 mm Lücke mit Zufrankatur Ganzsachenausschnitt 6 Kreuzer blau, achteckig geschnitten, mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 20 MAI" (Handbuch Nr. 8) als Chargé-Brief nach Solnhofen mit Transit- und Ankunftsstempeln; in dieser Form seltene Kombination, Fotoattest Sem BPP
Umschlag 1 Kreuzer grün im Kleinformat mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 28/3" als Ortsbrief an "Frau Wolf, Gartenfeld", nicht bestellbar mit handschriftlichem Vermerk "Welche von 5? Keine", daher von der Rebut-Kommission amtlich eröffnet und versiegelt mit rotem Lacksiegel "GR.HESS.POSTDEBUTIRTER ZU MAINZ" (durch Brieföffnung nicht ganz komplett), sehr selten, Fotoattest Sem BPP
Österreichisches Kontingent: 1816, kompletter Chargé-Brief mit L1 "MAINZ" mit handschriftlichem Vermerk "en militaire" nach Dürnstein bei Krenz in Österreich mit diversen Röteltaxen; es sind nur wenige Militär-Chargé-Briefe vor Errichtung des Militärpostamtes bekannt
1822, "K.K.OEST.MILIT.POST / Mainz...FEB. 1822", roter Achteckstempel auf komplettem Dienstbrief nach Österreich; waagerechte Brieffaltung durch den Stempel; es sind kaum mehr als ein halbes Dutzend Belege mit dem seltenen Stempel bekannt
1823/39, "K.K.ö.M.P. Mainz", der kleine Ovalstempel in rot und schwarz, je sauber auf Brief
1830, "K.K.ö.M.P. Mainz" in rot auf komplettem Privatbrief mit handschriftlichem "Mainz" nach Wien, voll bezahlt, mit rotem Mainzer "franco" sowie blauem Wiener "franco", der nur an Adressaten im Wiener Postbereich abgeschlagen werden mußte, wenn der Brief mit der Staatspost zuzustellen war; ein seltener und attraktiver Brief, es ist kein weiterer mit beiden Franko-Stempeln bekannt
1832, "K.K.ö.M.P. Mainz" in rot, sehr sauber auf Brief nach Scheibbs
"Mainz/17 SEP.", L2 auf Exoffo-Brief nach Neuhaus; Papierfaltung etwas gebrochen
"Mainz 10. JUL.", L2 als Ankunftsstempel rückseitig auf Briefkuvert von "DROHOBIOZ 1/7" an einen österreichischen Oberleutnant, diverse Transitstempel
1835, "K.K.ö.M.P. Mainz" in schwarz auf Militär-Dienstbrief nach Klosterneuburg; in Wien wurde zusätzlich ein schwarzer Ra "Wien: T.ax" abgeschlagen (= 2 Kreuzer Zustellgebühr der 'kleinen Wiener Stadtpost' nach Klosterneuburg); die 2 Kreuzer Zustellgebühr waren in der roten Taxe "16" bereits enthalten, übliche Taxe war "14"; der Wiener Taxstempel ist bisher nur auf 2 Briefen aus der Bundesfestung bekannt
1855, Dienstbrief vom k.k. Militär Stations Kommando zu Budweis an das Kronprinz Albert von Sachsen Infanterie Regiment in Mainz mit nebengesetztem "M.B." (Militär-Brief); dieser Stempel ist ab 1850 nur auf wenigen Belegen in die Bundesfestung Mainz bekannt
"MAINZ 25 6 1861", kleiner roter EKr. der Fahrpost auf Wertbrief "mit 10 Fr. in gold" des aus Venetien rekrutierten 16. Linien Infanterie Regiments mit 3 rückseitigen Lacksiegeln nach Viadene; einzig bekannter Beleg der österreichischen Besatzungstruppe mit dem roten Stempel der Fahrpost
Bayerisches Kontingent: 1815 (ca.), Militär-Dienstsache mit L1 "MAINZ" nach Frankenthal
Telegramm-Umschlag der Königlich Bayerischen Telegraphen-Station in Mainz mit rückseitigem papiergedecktem Siegel an den Feldmarschall Baron von Paumgartten, Vize-Gouverneur in Mainz; die bayerische Telegraphen-Station in Mainz bestand von 1854-66; außerordentlich selten
Sächsisch-Meiningisches Kontingent: 1866 (ca.), Briefkuvert mit Siegelstempel "HERZOGL. SÄCHS. MEININGISCHE. MILIT. VERWALTUNG" und Aufgabe-EKr. "MAINZ" mit handschriftlichem Zusatz "Feldpost" nach Meiningen mit Ankunftsstempel; der Umschlag etwas ausgebessert
1870, Kriegsgefangenen-Brief von "MAINZ 10 12" über die Schweiz nach Frankreich mit blauem Ra2 "POST FREI / L.VERF. 7/8 70" sowie vorderseitigem Zensurstempel "KÖNIGL. PREUSS. GOUVERNEMENT FESTUNG MAINZ", selten
1861, 1 Silbergroschen karmin mit EKr. "MAINZ 15/12" (1867) auf komplettem Faltbrief nach Mannheim mit Ankunftsstempel; die Marke leicht eckrund, seltene unbeanstandete währungsfremde Frankatur
1867, 1 Kreuzer grün, farbfrisch und gut durchstochen mit klarem EKr. "MAINZ 7/9" (1867) auf Ortsbriefhülle an Chr. A. Kupferberg
1 Kreuzer grün mit EKr. "MAINZ 6/11" auf Nahbereichsbrief nach Amöneburg mit rückseitigem Durchgangsstempel von Biebrich, leichte Knitter, selten
1 Kreuzer grün, 2 Einzelwerte, farbfrisch und tadellos durchstochen mit EKr. "MAINZ 10/10" als Nahbereichsporto auf Briefhülle nach Wiesbaden, sign. Sommer BPP
1 Kreuzer grün und 3 Kreuzer rosakarmin, je im Paar und Einzelmarke mit EKr. "MAINZ-BAHNHOF 30/10" auf Briefhülle nach Nancy; unauffälliger Briefbug durch eine 3 Kreuzer gehend sowie einige kleine Durchstichunebenheiten, dennoch attraktiver und seltener Brief, sign. Meier BPP
1 Kreuzer grün im waagerechten 3er-Streifen und 6 Kreuzer ultramarin, alle farbfrisch und einwandfrei durchstochen, mit kleinem EKr. "MAINZ 11/9" auf gelbem Briefkuvert nach Nimptsch; im Umschlag unten waagerechte Bugspur geglättet, sonst tadellos; eine attraktive und sehr seltene Kombination, sign. HK, W. Engel und Bela Sekula
2 Kreuzer orange in sehr schöner frischer Farbe mit EKr. "MAINZ 17/8" auf Faltbrief nach Oestrich mit Ankunftsstempel