339 / März 2010
339. Heinrich Köhler Auction
- Airmail (77) Apply Airmail filter
- All World (33) Apply All World filter
- British Commonwealth (55) Apply British Commonwealth filter
- Europe (1702) Apply Europe filter
- German Colonies and offices abroad (181) Apply German Colonies and offices abroad filter
- German Empire (827) Apply German Empire filter
- German occupation and field post 1939-45 (188) Apply German occupation and field post 1939-45 filter
- German States (835) Apply German States filter
- Germany (50) Apply Germany filter
- Germany after 1945 (745) Apply Germany after 1945 filter
- Literature (52) Apply Literature filter
- Occupations in World War I. and related areas (210) Apply Occupations in World War I. and related areas filter
- Overseas (521) Apply Overseas filter
- pick-up Lots (28) Apply pick-up Lots filter
- Thematics (42) Apply Thematics filter
Pages
9 Kr. auf lilarosa im senkrechten Paar, voll- bis breitrandig und farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummi, Pracht, sign. Georg Bühler und Champion
9 Kr. auf lilarosa im senkrechten 4er-Streifen, links meist leicht berührt, sonst überwiegend breit- bis überrandig, mit sauberer Nr. "71" KLEIN LAUFENBURG auf Briefstück, tadellose Erhaltung, es sind nur ganz wenige 4er-Streifen dieser Marke bekannt; sehr schönes Stück, sign. Drahn
9 Kr. auf lilarosa in gutem Schnitt, 3-seitig voll- bis überrandig mit Nr. "74" und nebengesetztem L2 "KROTZINGEN 8 Sep." (1861) auf 'Patriotic Cover' an "Monsieur Otto Löw, Somelieur chez Monsieur Mosch, Hotel de la Tête Noire" in Rolle im Schweizer Kanton Waadt; ein ganz außergewöhnlicher, seltener und attraktiver Auslandsbrief der 1. Ausgabe
9 Kr. auf lilarosa, unten etwas angeschnitten, sonst breit- bis überrandig mit Nr. "87" und nebengesetztem Aufgabestempel "MANNHEIM 13 Feb." auf 'Muster ohne Wert" nach Lyon; da der Brief in die 2. deutsche und 3. französische Gewichtsstufe fiel war er unterfrankiert, vertragsgemäß wurde die Marke durch Federkreuz für ungültig erklärt mit handschriftlich nebengesetztem "franco reicht nicht" und Ra2 "FRANCO reicht nicht"; der Brief wurde als unfrankiert behandelt und mit Ra. "B.6K." weitergeleitet, in Frankreich mit "10" Decimen (= 30 Kreuzern) belastet, davon erhielt Baden 12 Kr. und Frankreich 18 Kr.; ein seltener und interessanter Brief
9 Kr. auf lilarosa, voll- bis überrandig und farbfrisch mit blauer Nr. "85", nebengesetztem Aufgabestempel "LUDWIGSHAFEN 27. NOV" (1855) und L1 "Chargé" (beide ebenfalls in blau) auf kpl. Faltbrief nach Bern; ein seltener und interessanter Auslandsbrief mit farbiger Entwertung, sign. Kruschel
9 Kr. auf lilarosa und 3 Kr. auf gelb, beide in üblichem, gutem Schnitt mit klarer Nr. "85" und nebengesetztem L1 "LUDWIGSHAFEN" auf Briefhülle vom Dezember 1852 nach Bergamo in der Lombardei; korrektes Porto über die Schweiz, dieser Leitweg war seit dem 15.10.1852 zugelassen
9 Kr. auf lilarosa und 3 Kr. auf gelb, erstere oben rechts kurz Randlinienschnitt, sonst beide voll- bis breitrandig und farbfrisch mit über beide Werte gehender klarer Nr. "162" und nebengesetztem DKr. "ZELL a. H. 5 SEP" (1853) auf eingeschriebenem Faltbrief nach Mailand mit nebengesetztem L1 "Chargé", Kabinett
9 Kr. auf lilarosa in Mischfrankatur mit 1853/54, 6 Kr. auf gelb, beide gut gerandet, die 9 Kr. vom unteren Bogenrand, mit sauberer Nr. "85" und nebengesetztem DKr. "LUDWIGSHAFEN 3 DEZ" (1859) auf kpl. Faltbrief über die Schweiz nach Mailand mit Transit- und Ankunftsstempeln. Der Brief fällt in die kurze Periode der französischen Besetzung der Lombardei nach dem Frieden von Zürich (10.11.1859) und dem Tausch gegen Nizza und Savoyen im Vertrag von Turin (März 1860), in welcher die sardinischen Porti Anwendung fanden. Die Frankatur setzt sich zusammen aus 3 Kr. badischem Porto, 6 Kr. Schweizer Transit und 6 Kr. italienischer Inlandstaxe; letztere beide korrekt als Weiterfranko notiert; ein seltener und früher frankierter Auslandsbrief
9 Kr. auf lilarosa in Mischfrankatur mit 1853, 6 Kr. auf gelb, beide breit- bis überrandig und farbfrisch mit Nr. "24" auf kleinem Briefkuvert von "CARLSRUHE 26 Jul." nach Olten bei Basel; das Weiterfranko ist mit "3" Kr. korrekt notiert, insgesamt war der Brief um 3 Kr. überfrankiert; eine interessante Kombination
9 Kr. auf lilarosa, voll- bis breitrandig in Mischfrankatur mit 1854, 6 Kr. auf gelb mit Nummer "57" und nebengesetztem DKr. "HEIDELBERG 13 APR." auf kleinem Briefkuvert nach England mit vorderseitigem französischem Transitstempel und Eingangsstempel von London; um die 6 Kr. geringe Altersflecken, schöne Mischfrankatur
1 Kr. schwarz im senkrechten Paar, voll- bis überrandig, rechts mit 8 mm Bogenrand (hier leichte Bugspur), gestempelt, Kabinett, sign. Englert BPP und H. Krause
1 Kr. schwarz im senkrechten Paar, allseits überrandig mit Teilen von 5 Nachbarmarken und rechts bis 4,5 mm Bogenrand, sauber gestempelt "157" WERTHEIM, sowie 3 breit- bis überrandige Stücke 9 Kr. auf lilarosa, das Paar sign. H. Krause
1 Kr. schwarz in wertstufengleicher Mischfrankatur mit 2 Stück 1860, 1 Kr. schwarz, abwechselnd geklebt mit Nr. "152" und nebengesetztem L2 "WALDKIRCH 19 Nov." auf Briefstück, Pracht
1 Kr. schwarz im senkrechten Paar, leicht berührt bis überrandig mit voll- bis überrandiger 3 Kr. auf grün mit klarer Nr. "43" und nebengesetztem Ra2 "FREIBURG 9 Jan." (1857) auf nicht kpl. Faltbrief nach Ettenheim mit Ankunftsstempel; eine seltene Frankatur mit 2 Kr. besonderem Bestellgeld ("frei bis zur Hand"); sign. Seeger BPP und Befund Maria Brettl
1 Kr. schwarz, 2 Einzelwerte, zusammen mit 6 Kr. auf gelb, alle in gutem Schnitt, die 6 Kr. voll- bis breitrandig, alle Werte mit alleiniger Uhrradstempel-Entwertung "11" von St. Trudpert im Münstertal auf kleiner Faltbriefhülle mit nebengesetztem DKr. "STAUFFEN 13. JUN" nach Schwarzach im Amtsbezirk von Bühl; eine seltene Frankatur mit 2 Kr. Landpost, in Zusammenspiel mit der Uhrradstempel-Entwertung eine einmalige Kombination Provenienz: de Cock (1968)
1 Kr. schwarz im senkrechten Paar, rechts minimal berührt, sonst voll- bis überrandig, zentrisch entwertet mit Nr. "68" in Mischfrankatur mit 1858, 3 Kr. auf blau in meist breitrandigem Schnitt, entwertet mit DKr. "KEHL 8 APR" auf Briefstück; eine seltene und interessante Duplex-Entwertung auf nicht häufiger Mischfrankatur, sign. Flemming BPP
1 Kr. schwarz mit 1860/62, Wappen 1 Kr. schwarz und 3 Kr. preußischblau mit Nr. "43" auf kleinem Faltbrief von "FREIBURG 27. Apr." (1861) nach Müllheim; die geschnittene Marke unten und links Randergänzungen, die 3 Kr. etwas eckrund, dennoch attraktiver Brief mit sehr seltener Frankatur
3 Kr. auf grün mit zentrischem EKr. "164" der Bahnpost auf kpl. Faltbrief mit handschriftlichem Aufgabevermerk "v. Murg" nach Basel; ein interessanter Grenzrayon-Beleg
3 Kr. auf grün mit Nr. "43" und nebengesetztem rotem Ra2 "FREIBURG 12 Mai" (1856) auf Briefhülle nach Kandern mit nebengesetztem roten Ra2 "FRANCO reicht nicht." sowie handschriftlichem Vermerk "über ein Lot noch 6"; die "Franco..."-Stempel wurden im Juni 1855 an die Grenzpostämter verteilt und sollten nur auf falsch frankierte Briefe ins Ausland abgeschlagen werden (normalerweise nur in schwarz), in rot und auf Inlandsbrief wahrscheinlich einmalig
6 Kr. auf gelb, allseits breit- bis überrandig aus der rechten oberen Bogenecke zusammen mit breitrandigem waagerechtem Paar 1 Kr. schwarz, mit sauberer Nr. "43" FREIBURG auf Briefstück, Kabinett, sign. Kruschel
6 Kr. auf gelb im senkrechten Paar, voll- bis breitrandig mit Nr. "26" und nebengesetztem L2 "DINGLINGEN 1.6.Okt." (1855) auf kleinem Faltbrief nach Frankreich; ein seltener Auslandsbrief der 1. Portoperiode (bis 31.12.1856) mit 6 Kr. badischem Porto und 9 Kr. französischem Anteil für den 2. Rayon; das Paar rechts leichte Knitterspur, sign. Drahn, Provenienz: Maurice Burrus (1964)
1858, 3 Kr. auf blau, sehr schön farbfrisch und voll- bis überrandig geschnitten aus der linken oberen Bogenecke mit 10/12 mm breitem Bogenrand, ungebraucht mit Originalgummi; 2 kleine helle Stellen hinterlegt, sonst tadellose und sehr frische Erhaltung; diese Marke ist in ungebrauchter Erhaltung mit Originalgummi kaum zu finden, in dieser Form ein absolutes Liebhaberstück, sign. Hunziker und Fotoattest Stegmüller BPP
3 Kr. auf blau im waagerechten Paar, allseits überrandig aus der rechten unteren Bogenecke mit 2/9 mm Bogenrändern, etwas schwer gestempelt, sonst tadellos, sign. Flemming BPP
3 Kr. auf blau, allseits breitrandig und farbfrisch mit DKr. "KEHL 3. APR" auf Briefstück, Pracht, sign. Köhler
3 Kr. auf blau in üblichem Schnitt mit klarem EKr. "164", nebengesetztem Kursstempel sowie handschriftlichem Aufgabevermerk "v. Heitersheim" auf kpl. Faltbrief 1859 nach Ihringen; unauffällige kleine Fremdbeschriftung
3 Kr. auf blau im waagerechten Paar, die rechte Marke oben rechts kleine Stelle Randlinienschnitt, sonst voll- bis meist überrandig, unten mit 6,5/7 mm Bogenrand (hier kleiner Einriß weit außerhalb des Markenbildes); ein sehr attraktiver Brief, Fotobefund Brettl BPP
Neudrucke: 1-6 Kr. mit Farbänderungen, alle 7 existierenden Werte kpl., voll- bis breitrandig, meist vom Bogenrand, 3 Kr. gelb ohne Gummi und etwas hell, sonst alle mit Originalgummi in sehr guter Erhaltung, teils sign.
1 Kr. schwarz, Neudruck im waagerechten 3er-Streifen, allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, ein Wert postfrisch, die mittlere Marke minimal falzhell, sign. Seeger
1 Kr. schwarz, Neudruck im vollständigen Bogen von 20 Stück mit allseits breiten Bogenrändern, ungebraucht, 18 Werte postfrisch; es existiert höchstens noch ein weiterer kpl. Bogen, Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl; Provenienz . Maurice Burrus (1964)
6 Kr. auf gelb, der Neudruck im vollständigen Bogen von 20 Marken, ungebraucht mit Originalgummi, die meisten Werte postfrisch, zwischen der 2. und 3. Reihe senkrecht leicht gefaltet und kleiner Einriß bei der rechten unteren Marke geschlossen; eine seltene Einheit, nur noch 3 weitere Originalbogen bekannt
1860, Wappen mit liniiertem Grund: 3 Kr. preußischblau, links Scherenschnitt, sonst gut gezähnt und farbfrisch mit klarer Nr. "56" und nebengesetztem L2 "HAUSACH 26. Mai" (1861) auf Streifband nach Mailand mit Transitstempel von Como und Teil des Ankunftsstempels; das Weiterfranko vorderseitig notiert mit 1 Kr. Transit für die Schweiz und 1 Kr. für Sardinien; ein sehr seltenes Stück
3 Kr. veilchenblau, farbfrisch und für diese Ausgabe gut gezähnt, mit Nr. "92" und nebengesetztem Ra2 "MÖSKIRCH 12 Dez." auf Retour-Chargébrief nach Ebingen, Pracht, Fotoattest Stegmüller BPP
3 Kr. veilchenblau im 3er-Block mit Nr. "2" ACHERN auf Briefstück; die beiden unteren Marken teils Zahnfehler und das senkrechte Paar etwas angetrennt, sehr selten, wahrscheinlich keine weitere Blockeinheit bekannt; Fotoattest Stegmüller BPP
3 Kr. veilchenblau und 6 Kr. orange, beide farbfrisch und in üblich guter Zähnung mit teils gering stumpfen Zähnen, mit sauberer Nr. "8" und nebengesetztem DKr. "BADEN 7 Okt." auf kleiner Faltbriefhülle nach Basel mit ausgewiesenem Weiterfranko; eine nicht häufige und schöne Farbfrankatur, Kopie eines Kurzbefundes M. Brettl
9 kr. karmin, farbfrisch und üblich gut gezähnt mit ca. 13 mm rechtem Bogenrand, sauber gestempelt "68" KEHL auf kleinem Briefstück, Kabinett, sign. Flemming BPP
9 Kr. lebhaftrosarot mit Zackenkranz "87." und Aufgabestempel "MANNHEIM 23 SEP" (1861) auf kpl. Faltbrief mit handschriftlichem Vermerk "Echantillon sans valeur" nach Antwerpen mit vorderseitig rotem "U.P.A.3e R."; da die Muster nicht vorschriftsmäßig beigelegt waren (mußten unversiegelt sein und nicht im geschlossenen Brief) war der Brief als normaler Doppelbrief unterfrankiert und wurde daher vertragsgemäß als unfrankiert behandelt, entsprechend nachtaxiert mit "6" (Sgr.), Belgien notierte "12" Decimen, davon 8 entsprechend den 6 Sgr. sowie 2mal 2 Decimen für das Inlandsporto im 2. Rayon; die Marke kleine Korrekturen und leichte Patina; ein interessanter und seltener Auslandsbrief, Fotobefund Van der Linden BPP
