358 / September 2014
358. Heinrich Koehler Auction
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Pages
WITTEN: "1654", auf ½ Silbergroschen orange und waagerechtem Paar 2 Silbergroschen auf blau, voll- bis breitrandig auf Express-Briefkuvert mit nebengesetztem Ra2 nach Bonn; eine attraktive und seltene Frankatur
WENGERN: "1744", zentrisch und klar auf glatter Grund 1 Silbergroschen rosa, unten rechts leicht berührt, mit sauber nebengesetztem Ra2 auf kleinem Faltbrief mit Inhalt nach Dortmund
ZURSTRASSE: "1794", zentrisch und sauber auf 3 Silbergroschen auf gelb, voll- bis breitrandig, kleine Schürfung links belanglos; eine der großen Stempel-Seltenheiten der OPD Arnsberg, abgebildet im Krauß-Handbuch
SCHWARZENAU: "1968", zentrisch und klar, kopfstehend auf glatter Grund 1 Silbergroschen rosa, allseits breitrandig und bis auf geringe, unbedeutende Aufrauhung einwandfrei; allergrößte Nummernstempel-Seltenheit die sich weder in der Sammlung Dr. Berkowitz noch in der Sammlung Prof. Brühl befand; abgebildet im Krauß-Handbuch
"BERLIN POST-EXPED. 13 / 6 1 64" auf Wappen 6 Pfennig orange und 2 Stück 3 Silbergroschen ocker auf komplettem Faltbrief über Hamburg nach New York; 6 Pfennig oben kleine Randstauchung, sonst sehr gute Erhaltung
Berlin und seine Bahnhöfe: 13 Briefe und Ganzsachen sowie eine Vorderseite, dabei 2 Ganzsachenumschläge mit Nummernstempel-Entwertung, handschriftliche Aufgabevermerke, Orts-R-Briefvorderseite von Berlin etc.
LANGENAU: "795" auf glatter Grund 1 Silbergroschen rosa, unten links Ecke leicht berührt (hier Fremdfarbe angebracht), sonst voll- bis breitrandig als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Silbergroschen rosa mit sauber nebengesetztem DKr. nach Breslau
GELLENDORF: "1461", etwas verwischt auf 1 Silbergroschen auf rosa, voll- bis breitrandig als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Silbergroschen blau im Großformat nach Märkisch Friedland, selten, sign. Brettl BPP
WÜSTE-GIERSDORF: "1757", zentrisch und klar auf 1 Silbergroschen auf rosa, voll- bis überrandig auf nicht ganz kompletter Briefhülle mit sauber nebengesetztem Ra2 nach Waldenburg
GRABOWO: "522", sehr sauber auf 3 Silbergroschen auf gelb, linker Rand korrigiert, sonst voll-bis breitrandig mit nebengesetztem L2 auf Briefhülle (Seitenklappen fehlend) nach Magdeburg; ein seltener Beleg der im Juli 1851 geschlossenen Postexpedition, Attest Kastaun BPP
BROMBERG BAHNPOST: "1768", klar auf 2 Silbergroschen auf blau, noch voll- bis sehr breitrandig, rechts mit 3 mm Bogenrand auf Briefhülle mit nebengesetztem Ra3 "DANZIG SPED. BUR. 11 19/5" (1855) nach Bromberg
LOUISENFELDE: "1821", zentrisch und sauber auf 1 Silbergroschen auf rosa, noch voll- bis sehr breitrandig auf Briefstück, sehr selten, signiert Kastaun BPP
KATZ: "704", zweimal sauber auf zwei Einzelwerten 3 Silbergroschen auf gelb, ein Wert leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig mit sauber nebengesetztem Vorphila-DKr. auf dunkelblauer Briefhülle nach Hannover; ungewöhnliches und attraktives Stück
ZUCKAU: "819", sauber auf 3 Silbergroschen auf gelb, noch voll- bis breitrandig auf kleinem Briefkuvert mit nebengesetztem Ra2 an einen Militär in Breslau, gering unfrisch
TOLKEMIT: "1503", zentrisch und klar auf 2 Silbergroschen auf blau, voll- bis breitrandig, selten, signiert Grobe
Provenienz: Dr. Berkowitz (1984)
HOHENSTEIN: "1775", sauber auf 1 Silbergroschen auf rosa, noch voll- bis meist breitrandig auf komplettem Faltbrief mit nebengesetztem Ra3 "HOHENSTEIN / R.B. DANZIG 22 6" (1853) nach Danzig, unauffällige Brieffaltungen außerhalb der Frankatur
NEU-PALLESCHKEN: "1835", zentrisch und glasklar auf 1 Silbergroschen auf rosa, rechter Rand ergänzt, sonst breit- bis überrandig, signiert Kastaun BPP
Provenienz: Dr. Berkowitz (1984)
GROSS-MAUSDORF: "1922", sauber auf zweiseitig angeschnittener 2 Silbergroschen auf blau; nur ganz wenige Abschläge bekannt, sign. Kastaun, abgebildet im Krauß-Handbuch
SULLENCZYN: "1987", zentrisch und klar abgeschlagen auf Gittergrund 1 Silbergroschen rosa, voll- bis meist sehr breitrandig; ein besonders schönes Stück in tadelloser Erhaltung. Es ist dies der späteste und letzte offiziell vergebene Nummernstempel Preußens; allergrößte Stempel-Seltenheit und Unikat, signiert HK und Rasche sowie Kastaun BPP mit Fotoattest
"SULLENCZYN 28/9", Ra2 insgesamt dreimal abgeschlagen auf waagerechten 3er-Streifen Gittergrund 4 Pfennig grün, voll- bis breitrandig auf Briefstück (zur Kontrolle gelöst), Kabinett, signiert Drahn
ALDEKERK: "10", glasklar abgeschlagen auf 1 Silbergroschen auf Briefhülle mit sauber nebengesetztem DKr. "ALDEKERK 6 12" nach Düsseldorf; die Hülle fehlerhaft und Marke unauffällige Bugspur, jedoch einzig bekannter Brief dieses seltenen Postortes, vorderseitig entsprechende Bemerkung von Walter Rasche
Provenienz: Dr. Berkowitz (1984)
"10" zentrisch und sauber auf voll- bis breitrandiger 3 Silbergroschen auf gelb auf kleinem Briefstück, tadellos, außerordentlich selten, abgebildet im Krauß-Handbuch
ALPEN: "18", zentrisch und glasklar auf 3 Silbergroschen auf gelb, voll- bis überrandig sowie als Vorausentwertung auf 1 Silbergroschen auf lilarosa, rechts ganz leicht berührt, sonst voll- bis sehr breitrandig, zusammen auf Insunations-Dokument nach Essen, portogerecht frankiert mit 1 Silbergroschen für die Insinuation und 1 Silbergroschen Briefgebühr. Es sind nur zwei Briefe von Alpen, dessen Poststation am 31. März 1854 geschlossen wurde bekannt, darüber hinaus handelt es sich hier um die wahrscheinlich einzig bekannte Vorausentwertung einer 1 Silbergroschen-Marke, signiert Kruschel und Metzer
Provenienz: Kurt Metzer (1987)
ANRAD: "38", zentrisch und sauber auf 1 Silbergroschen auf rosa, breit- bis überrandig auf Briefhülle mit nebengesetztem kleinen DKr. "ANRAD 28/2" sowie Absenderstempel "F. W. HÜSGEN * SCHLOSS NEERSEN" nach Aachen; Rand unten rechts ergänzt, ein sehr schöner und seltener Brief
Provenienz: Sammlung Baldus (1956)
"38", klar und sauber abgeschlagen auf glatter Grund 1 Silbergroschen rosa, allseits breitrandig auf vollständigem kleinen Faltbrief mit nebengesetztem Vorphila-DKr. "ANRAD 2/1" (1858) nach Köln; die Marke unten links unauffälliger kleiner Einriß - ohne Belang -. Ein außerordentlich schöner Brief mit dem seltenen Stempel, abgebildet im Krauß-Handbuch
BARMEN: "70" je sauber auf 3 Einzelwerten 2 Silbergroschen auf blau, alle leicht berührt bis breitrandig, mit nebengesetztem Ra2 "BARMEN 31/3" (1859) auf nicht ganz komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Amsterdam
"BARMEN / WICHLINGHAUSEN / 24 6" (1867), Ra3 sauber auf Wappen 6 Pfennig lebhaftrotorange und 3 Silbergroschen ocker auf komplettem Faltbrief nach Frankreich, sehr schönes Stück
BENRATH: "96", zweimal gut abgeschlagen auf waagerechtem Paar 1 Silbergroschen auf rosa, rechts unten kurz lupen- sonst voll- bis breitrandig auf komplettem Paketbegleitbrief aus Urdenbach mit nebengesetztem Ra2 "BENRATH 17 2" (1855) nach Köln mit vorderseitigem Packmeister-Stempel; der Brief ganz kleiner Einriß, schöner Brief, sign. Pfenninger und Fotobefund Flemming BPP
BEYENBURG: "122", zentrisch auf Mi.-Nr. 2-4, alle etwas fehlerhaft, dazu Paar Mi-Nr. 10b mit Ra2 und Vorphila-Brief mit EKr.
BEYENBURG: "122" (etwas nachgemalt) auf ½ Silbergroschen orange, links etwas berührt sonst voll- bis breitrandig auf Briefvorderseite mit nebengesetztem Vorphila-EKr. "BEYENBURG 7 9" nach Lüttringhausen mit nebengesetztem Ra. "FÜR BESTELLUNG NICHTS"; außerhalb der Frankatur diverse Faltungen und Einriß links; ein insgesamt attraktiver Beleg dieser Stempel-Seltenheit
"122", zentrisch und sauber auf voll- bis breitrandiger glatter Grund 1 Silbergroschen rosakarmin; ein außerordentlich schönes Stück des seltenen Stempels, sign. Kastaun BPP
Provenienz: Dr. Berkowitz (1984)
KUPFERDREH: "147", viermal abgeschlagen auf hammerförmigen 4er-Block 1 Silbergroschen auf rosa, 2 Werte rechts berührt, sonst voll- bis überrandig, ein 3. Wert mit kleinem Vortrennschnitt, auf Briefvorderseite eines Briefkuverts der 3. Gewichtsstufe mit nebengesetztem Ra2 nach Essen; Brieffaltungen außerhalb der Frankatur, in dieser Form sehr selten
"BOCKUM R.B.D. 22/6", DKr. auf Dienst-Briefhülle (Seitenklappen fehlen) nach Laasphe, selten, das Postamt wurde Ende März 1854 geschlossen
BORBECK/BERGE-BORBECK: "157", zentrisch auf Mi.-Nr. 4a und 6a sowie Ortsstempel auf 3 Briefstücken, Vorderseite nach Frankreich und Brief mit 3er-Streifen Mi.-Nr. 16, teils Beanstandungen
BRÜGGEN : "194", glasklar und zentrisch auf teils berührter 1 Silbergroschen auf lilarosa auf komplettem Faltbrief mit sauber nebengesetztem DKr. "BRÜGGEN 18 3" (1850) nach Leutherheide; ein attraktiver Brief dieses seltenen Postortes
"194", zentrisch auf 2 Silbergroschen auf blau und 3 Silbergroschen auf gelb, beide voll- bis breitrandig
