358 / September 2014
358. Heinrich Koehler Auction
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Pages
1874, Brustschild-Ganzsachenkarte 1/2 Gr. mit vorderseitig links oben aufgeklebter Vignette "Schneekoppe" bedarfsgebraucht mit Ra3 "SCHNEEKOPPE DES RIESENGEBIIRGES 5.8.74" und viel Text nach Meissen, Karte mit kleinem Eckbug und oben mit kleinem, verklebten Riss, sonst einwandfrei, selten
1872, Ganzsachen-Umschlag 1 Gr. im Format A mit sauber auf- und nebengeseztem Ra3-Ersttagstempel "TREBNITZ REG.BEZ. BRESLAU 1.1.72" nach Ulbersdorf bei Heynau mit Ausgabe-Stempel vom 2.1., etwas Patina, sehr seltene Variante, nur wenige Stücke bekannt
1912, Flugmarke "Bork-Brück" mit Plattenfehler "F von FLUGPOST mit Fußhaken" (Feld 4, Kleinbogen-Kopie beiliegend), ungebraucht mit Original-Gummierung, Fotoattest Sieger BPP
Lot no.4277
°
For lots marked with a circle (°) next to the lot number an additional 7% VAT on the hammer price will be charged. This charge does not apply to dealers outside Germany and within the European Union with a turnover tax identification number.
Condition
0 MCatalogue no.4a
Opening180 €
Sold forUnsold
1912, Margareten-Volksfest 50 Pfg. hellblau im 4er-Block aus der rechten oberen Bogenecke, postfrisch, Pracht
1912, Regensburger Fliegertage 10 Pfg. schwarz, sauber ungebraucht, Kabinett, sign. Bühler
1912, Flugpostmarke Gotha, ungebraucht mit vollem Originalgummi, winzige Haftstelle, Kabinett, sign. Sieger BPP
1913, Flug Mühlhausen-Feldberg, 25 Pfg. rot mit Stempel "Erste Flugpost 11. SEP 1913 Feldberg Mühlhausen" mit Zufrankatur Germania 5 Pfg. auf Bildpostkarte (Artuhr Faller vor seinem Doppeldecker, mit seiner Unterschrift) nach Freiburg, gute Erhaltung, sign. Bühler
9 Kr. auf lilarosa mit Nr. "174" und nebengesetztem Ovalstempel "MANNHEIM 16. Sep." (1860) auf verschlossener Briefhülle nach Frankreich. Der badische Portoanteil betrug 6 Kreuzer der französische für einen Brief der 3. Gewichtsstufe nach dem neuen Vertrag von 1856 betrug 24 Kreuzer, entsprechend wurden abzüglich der verklebten 3 Kreuzer Portoanteil zuzüglich 9 Kreuzer für den unzureichend frankierten Brief insgesamt 30 Kreuzer = 10 Decimes taxiert und vom Empfänger eingezogen, nebengesetzt Ra. "B. 6 K."
9 Kr. auf lilarosa, breit- bis überrandig in Mischfrankatur mit teils angeschnittener 6 Kr. auf gelb mit einmal über beide Werte abgeschlagener Nr. "87" und nebengesetztem Ra2 "MANNHEIM 13. Okt." (1856) auf Briefhülle mit handschriftlichem "Ci-joint un échantillon sans valeur" nach Frankreich mit hanschriftlich nebengesetztem "insufisant"; der badische Portoanteil betrug 6 Kreuzer für Warenproben über 1-2 Lot, von der französischen Post taxiert als unzureichend frankierter Brief der 3. Gewichtsstufe mit dreimal 9 Kr. sowie zweimal 3 Kr. Zuschlag für unzureichend frankierten Portoanteil = 24 Kreuzer, vorderseitig mit "8" Decimen notiert, die vom Empfänger eingezogen wurden
1851/52, 9 Kr. auf lilarosa, 2 Einzelwerte in Mischfrankatur mit 2 Einzelwerten 1853/54, 6 Kr. auf gelb, abwechselnd geklebt mit Zackenkranzstempel "87" und nebengesetztem Ra2 "MANNHEIM 2 Sep." (1860) auf Briefhülle mit Vermerk "Anhängend Muster oh. Werth" nach Thann im Kanton Bern; die Marken teils angeschnitten, aber farbfrisch und dekorativ geklebt; der badische Portoanteil für Warenproben bis 4 Lot über 20 Meilen betrug 18 Kreuzer, der Schweizer Portoanteil von 12 Kreuzern ist vorderseitig notiert; eine seltene Frankatur, möglicherweise Unikat; Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl
3 Kr. auf blau, unten und rechts oben etwas berührt bzw. leicht angeschnitten, sonst voll- bis überrandig in Mischfrankatur mit 1860/62, 6 Kr. orange, farbfrisch und gut gezähnt, beide mit Zackenkranzstempel "24" und nebengesetztem Ra2 "CARLSRUHE 15 NOV." (1862) auf kpl. Faltbrief "Innliegend Muster ohne Werth" nach Köln; da versiegelt wie ein normaler Brief behandelt; eine attraktive und sehr seltene Mischfrankatur, laut Fotoattest Brettl BPP (1997) bis dato nur ein weiterer Brief bekannt
1862, 3 Kr. rosa und 6 Kr. ultramarin, je 2 Einzelwerte mit DKr. "MANNHEIM 15 APR." auf Briefhülle "Inliegend Muster ohne Werth" nach Dietmannsried bei Kempten; da verschlossen wie Brief der 2. Gewichtsstufe behandelt und korrekt frankiert; ganz minimale Patina, sign. Englert BPP
1862/66, 9 Kr. rötlichbraun im waagerechten Paar in Mischfrankatur mit 1868, 1 Kr. grün im waagerechten Paar mit DKr. "LUDWIGSHAFEN 4. NOV." (1871) auf Briefhülle mit handschriftlichem "Campione senza valore" nach Genua; durch das Paar der 9 Kr. unbedeutende Bugspur und Brief oben mit Einriß, leichte Patina; ein in dieser Form seltener Brief, Fotoattest Brettl BPP
1827/69, 28 meist frankierte Briefe, u.a. nach Frankreich, Belgien und die Niederlande, dabei u.a. Mischfrankatur Mi.-Nr. 4b+5 (3) und Mi.-Nr. 5+8 sowie bessere Einzel- und Mehrfachfrankaturen, teils noch auf Ausstellungsblättern; sehr schöne Partie
1810, Postschein der Königlich bayerischen Postwagen-Expedition zu Botsen für ein "Paket mit Mustern ohne Werth ..." nach Roveredo; schöner Beleg aus der Zeit der Besetzung von Tirol
6 Kr. orangebraun mit ausgefüllten Ecken, 2 Einzelwerte als Paar geklebt, die rechte allseits breitrandig, die linke links unten gering berührt, beide mit sauberem Federkreuz und übergehend aufgesetztem Halbkreisstempel "MARKTBREIT 28/6" (1850) auf kpl. Faltbrief "Anhängend Probe" nach Straubing. In Bayern gab es bis zum 30.6.1858 keine Portovergünstigung für Warenproben; eine seltene Mehrfachfrankatur dieser Marke, Fotoattest Sem BPP
6 Kr. braun, Platte 1, waagerechtes Paar, voll- bis breitrandig mit gMR "243" und nebengesetztem DKr. "NÜRNBERG 28 NOV. 1853" auf Briefhülle mit handschriftlichem "Anhängend Muster ohne Werth" nach Ering bei Passau; rückseitig Siegel mit Teilen der Befestigungsschnüren sowie 1 Quittungsvermerk über den 'Nach Erhalt' von 21 Kreuzern Portodifferenz ein Paket aus München, für das der Absender offenbach statt 38 nur 17 Kreuzer entrichtet hatte; interessantes Stück, Fotoattest Sem BPP
9 Kr. gelbgrün, 2 Einzelwerte als Paar geklebt, der linke rechts leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig mit gMR "243" und nebengesetztem DKr. von Nürnberg auf Briefhülle mit handschriftlichem "Echantillons sans valeur" nach Paris
1911, Luitpold Type II: 30 Pfg. dunkelrotorange mit Stempel "MUENCHEN 1.B.P. 2.AUG.12" als portogerechte Einzelfrankatur auf kpl. eingeschriebenem Muster ohne Wert-Umschlag bis 100 g. nach Zürich mit Ankunftsstempel, Pracht
1862, 3 Kr. schwarz, 2 Einzelwerte als Freimarken verwendet, beide dreiseitig breit- bis überrandig nur unten jeweils etwas angeschnitten mit leicht aufgesetztem gMR "72" und nebengesetztem Halbkreisstempel "CHAM 11/1" (1866) auf kpl. Faltbrief mit Vermerk "1 Paquet Muster ohne Werth" nach Waldmünchen mit vorderseitigem Eingangsstempel. Das Porto für Mustersendungen innerhalb Bayerns betrug ab dem 1. August 1865 1 Kreuzer pro 2½ Lot, bis 15 Lot = 6 Kreuzer; ein seltener Brief, Fotoattest Sem BPP
1792/1919, interessante Sammlung mit über 40 "Muster ohne Wert"-Sendungen ab Vorphila, dabei Teilfrankobrief von Nürnberg 1792 nach Frankreich aus der Zeit der Währungsumstellung und Chargé-Sendung 1820 aus Thann (je mit FA Pietz BPP), 18 Belege mit Kreuzerfrankaturen mit u.a. 5 Auslandssendungen, Buntfrankatur mit Mi.-Nr. 9 b, 10 und 11 (FA Brettl BPP) und Einzelfrankatur Mi.-Nr. 13a (verklebter Einriss), dazu verschiedene Frankaturen nach 1900, interessante Stempel und Taxen, Erhaltung von etwas fehlerhaft bis einwandfrei
1853/56, 1/3 Sgr. schwarz im senkrechten 3er-Streifen, die oberen beiden Marken etwas berührt, sonst voll- bis breitrandig mit Nr. "8" und nebengesetztem DKr. "BRAUNSCHWEIG 4 MAI 1855" auf kpl. Faltbrief mit handschriftlichem "Einliegend Proben ohne Werth" nach Helmstedt; durch die obere Marke des Streifens recht unauffälliger Briefbug, sonst einwandfrei; sehr selten, es sind nur wenige Streifen-Frankaturen dieser Marke bekannt, Fotoattest Brettl BPP (Mi. 5.000,-)
2 Sgr. auf blau, 2 Einzelwerte, beide voll- bis meist breitrandig und sehr schön farbfrisch mit klarer Nr. "9" und nebengesetztem blauem DKr. "BRAUNSCHWEIG 23 MAI 1863" auf rekommandierter Express-Briefhülle mit handschriftlichem Vermerk "Anhängend Warenprobe" nach Magdeburg; ein äußerst attraktiver und in dieser Form außerordentlich seltener Brief, es sind nur ganz wenige 'Express'-Briefe von Braunschweig bekannt; sign. Brettl BPP
1857, 4/4 Ggr. auf gelbbraun, allseits breitrandig mit Nr. "8" und nebengesetztem blauem Ra2 "BRAUNSCHWEIG 14 5" (1857) auf Briefhülle mit handschriftlichem Vermerk "Anh. Muster ohne Werth" nach Holzminden. Das Porto für Warenproben innerhalb Braunschweigs betrug bis 2 Lot und über 10 Meilen 1 Gutegroschen; sign. Brettl BPP
1865, 2 Gr. ultramarin im waagerechten Paar, seitlich voller Durchstich, oben und unten Scherentrennung, mit sauber auf- und nebengesetztem DKr. "BRAUNSCHWEIG 9 NOV. 1866" auf Briefhülle mit handschriftlichem "Anhängend Muster" nach Magdeburg; korrektes Porto für eine Warenprobe der 2. Gewichtsstufe (bis 4 Lot)
1845/67, 5 frankierte Briefe, 1 Ganzsachenumschlag und 1 Vorphila-Brief, dabei Mi.-Nr. 3 auf 'Muster ohne Werth' nach Siegen
1¼ Sch. grauviolett, 3 waagerechte Paare mit Stempel "St.P.A.HAMBURG 21 3" (1866) auf Briefhülle mit handschriftlichem Vermerk "Einliegend Muster ohne Werth" nach Kopenhagen mit Ankunftsstempel; da verschlossen wie ein Brief der 3. Gewichtsstufe behandelt; Rötelnotierung auf 2 Marken der Frankatur übergehend; 2 Werte mit kleinen Mängeln, die Briefhülle unten etwas eingerissen; eine attraktive und außerordentlich seltene Massenfrankatur dieser Marke, wir haben keine größere registriert
1¼ Sch. grauviolett im waagerechten 4er-Streifen, gut gezähnt mit EKr. "St.P.A.HAMBURG LÜB.BHF. 11 11 IIIZ" auf Briefhülle mit Vermerk "Einliegend Muster ohne Werth" nach Kopenhagen; die original klebende Frankatur ist leicht gereinigt, sonst tadellos; ein attraktiver Brief mit sowohl seltener Frankatur als auch -Stempel; Fotoattest Lange BPP
1864/67, 1¼ Sch. grauviolett im senkrechten Paar mit EKr. "St.P.A.HAMBURG 27 10" auf Briefhülle mit handschriftlichem "Anhängend Muster ohne Werth" nach Kopenhagen. Das Porto für Warenproben betrug bis zu einem Gewicht von 2 Lot 2½ Schilling, sign. Jakubek BPP
2½ Sch. grün, späterer Druck, 2 Werte als Paar geklebt mit schwarzem EKr. "St.P.A.HAMBURG 6 8" (1866) auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe mit handschriftlichem "Einliegend Proben ohne Werth" nach Kallundborg in Dänemark; die linke Marke unten etwas knittrig, Briefhülle kleiner Einriß, sign. Ebel, Drahn und Kruschel
Provenienz: 'Romanow' (1976)
Edgar Kuphahl (1983)
4 Sch. gelbgrün, farbfrisch und gut gezähnt mit sauber aufgesetztem blauem Strichstempel und nebengesetztem DKr. "HAMBURG 29 5 67" auf kpl. Faltbrief mit handschriftlichem Vermerk "Inliegend Muster ohne Werth" nach Wiesenthal in Böhmen; da verschlossen wie ein Brief behandelt, sign. Kruschel und HK
1865, 7 Sch. graulila mit klarem blauem DKr. "HAMBURG ST. P. 2 11 66" auf Faltbrief "Einliegend Muster ohne Werth" nach Amsterdam; da verschlossen wie Brief behandelt, Pracht
1856/65 (ca.), 21 frankierte Briefe bzw. Ganzsachen, dabei Mi.-Nr. 11 und 12 auf eingeschriebener 'Probe ohne Werth", Einzelmarke Nr. 10 auf Brief nach Köln, Ganzsache mit Zufrankatur, 3 Randstücke mit Reihenzähler etc.; interessante Partie
1798, "P.P. COLOGNE", L2 in rot auf kpl. Faltbrief "mit Waaren Proben ohne Wert" nach Tittmoning in Bayern mit handschriftlichem Vermerk "fo Deutz"; Gesamtporto "36" Kr., davon "26" (gestrichen) an Thurn & Taxis
3 Sgr. auf gelb mit Nr. "674" und nebengesetztem Ra2 "IDAR 27/5" (1858) auf kpl. Faltbrief mit handschriftlichem "Echantillon de nul valeur" nach Paris mit handschriftlichen Vermerken "Im Briefkasten" und "reicht nicht"; nach dem Additional-Postvertrag vom 1. Juli 1853 waren Warenproben wie Briefe zu taxieren, das Porto für diesen Brief hätte demnach für ein Gewicht bis 7,5 g 1 Sgr. Vereinsgebühr sowie 30 Centimes = 2½ Sgr. französisches Porto gekostet; trotz der Unterfrankatur von ½ Sgr. wurde der Brief anscheinend unbeanstandet befördert, vorderseitig roter "P.D."; ein interessanter Brief mit recht seltenem Nummernstempel
1850, 3 Sgr. auf gelb, 2 Einzelwerte, die rechte Marke oben rechts noch voll- sonst beide breitrandig mit jeweils glasklar aufgesetzter Nr. "121" und nebengesetztem DKr. "BEVERUNGEN 22 3" (1851) auf "Einliegend Muster ohne Werth" nach Elberfeld mit einer Gewichtsangabe von 3 4/10 Lot; sehr schönes Stück
