359 / März 2015
359. Heinrich Koehler Auction
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Pages
5 Silbergroschen braunpurpur, allseits voll- bis überrandig mit größerem Teil der oberen Nebenmarke und links ca. 2 mm Bogenrand zusammen mit 1862/64, ½ Silbergroschen orange auf Briefhülle (eine Seitenklappe verkürzt) von "HAMBURG TH.&T. 25 11 1863" nach Neapel; ein attraktiver Brief mit einem Ausnahmestück der 5 Silbergroschen, Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 18. Lange & Fialkowski-Auktion (1960)
5 Silbergroschen braunpurpur mit 1862/64, ½ Silbergroschen orange und 3 Silbergroschen ockerbraun auf komplettem Faltbrief von "CASSEL 19 12" (1864) über die Schweiz nach Neapel mit nebengesetztem L1 "Franco ultra" des Schiffspostamtes Luzern. Der Brief war für die 1. deutsche und 2. italienische Gewichtsstufe korrekt frankiert mit 3 Silbergroschen Vereinsporto, 2 Silbergroschen Schweizer Transit und 3½ Silbergroschen italienischem Porto für einen Brief bis 20 g, jedoch wurden nur "12" statt "18" Kreuzer Weiterfranko notiert, ein "P.D."-Stempel gestrichen und "4" Centesimi Nachporto erhoben; ein interessanter Brief
15 Kreuzer braunpurpur, 9 Kreuzer gelb und 3 Kreuzer blau mit Nr. "220" und nebengesetztem EKr. "FRANKFURT A.M. BAHNHOF 14/1" (1862) auf komplettem Faltbrief über die Schweiz nach Mailand; ein attraktiver Brief der 1. deutschen und 2. italienischen Gewichtsstufe
15 Kreuzer braunpurpur und 1862/64, 3 Kreuzer karminrot und 9 Kreuzer ockerbraun mit Nr. "265" und nebengesetztem EKr. "SONNEBERG 5 2" (1865) auf Briefhülle der 1. deutschen und 2. italienischen Gewichtsstufe über die Schweiz nach Rom; das Weiterfranko von 6 Kreuzern Schweizer Transit und 12 Kreuzern italienischem Porto vorderseitig notiert; die 15 Kreuzer unauffälliger Eckbug und dadurch bedingt kleiner Randspalt, signiert Sommer BPP
15 Kreuzer braunpurpur in Mischfrankatur mit 1866, 6 Kreuzer blau mit nur einer zentrisch aufgesetzter Nr. "288" auf komplettem Faltbrief von "RUDOLSTADT 9 4" (1867) über die Schweiz nach Ancona mit Transit- und Ankunftsstempeln
1862/64, ¼ Silbergroschen schwarz, ½ Silbergroschen orange und 2 Einzelstücke 3 Silbergroschen ockerbraun, als Streifen geklebt mit Nr. "291" und nebengesetztem EKr. "GERA 13 10 1863" auf Briefhülle nach Mailand, portogerecht frankiert mit 3 Silbergroschen Vereinsporto, 2 Silbergroschen Schweizer Transit und 1 3/4 Silbergroschen italienischem Porto; eine 3 Silbergroschen unauffälliger senkrechter Bug, sonst einwandfrei, Fotoattest Sem BPP
1866, 9 Kreuzer ocker im waagerechte Paar und 3 Kreuzer karmin, alle farbfrisch und tadellos durchstochen, mit 'Duplex'-Entwertung durch Bahnpost-EKr. "FRANKFURT-HEIDELBERG" und Stations-L1 "FRANKFURT A.M." auf komplettem Faltbrief 1867 nach Florenz
NIEDERLANDE: 1852/58, ½ Silbergroschen auf olivgrau, 3 Silbergroschen auf gelb und 1 Silbergroschen auf hellblau mit Nr. "292" und nebengesetztem DKr. "GREIZ 15/3 1857" auf Briefhülle nach Amsterdam; ungewöhnliche Darstellung des 5 Silbergroschen-Portos
9 Kreuzer auf gelb im waagerechten 3er-Streifen mit 2 Stück 1 Kreuzer auf olivgrau und Einzelwert 3 Kreuzer auf dunkelblau mit jeweils klarer Nr. "147" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe von "PFUNGSTADT 11/8 1855" über Frankfurt und Oberhausen nach Rotterdam; die linke Marke des Streifens durch Randklebung in der linken oberen Ecke etwas gestaucht; die Faltungen der Briefhülle teils getrennt bzw. gestützt; attraktive und recht seltene 32 Kreuzer-Frankatur mit 18 Kreuzern Vereinsporto und 14 Kreuzern Weiterfranko
1859/61, 5 Silbergroschen braunpurpur und 2 Silbergroschen rosa mit Nr. "274" und nebengesetztem EKr. "NEUDIETENDORF 6 3 1863" auf gesiegeltem Chargé-Brief nach Zeijst; 5 Silbergroschen winziger Randspalt
5 Silbergroschen braunpurpur, voll- bis breitrandig, unten mit schmalem Bogenrand, mit Nr. "292" und klar nebengesetztem EKr. "GREIZ 19 5" (1863) auf Briefhülle nach Leeuwarden mit ausgewiesenem Weiterfranko von "10" Cents; Fotoattest Sem BPP "tadellos"
5 Silbergroschen braunpurpur, 2 Einzelstücke zusammen mit 2 Silbergroschen karminrot, alle voll- bis breitrandig, die beiden 5 Silbergroschen mit kleinen Mängeln, mit Nr. "274" und sauber nebengesetztem EKr. "NEUDIETENDORF 9 7 1863" auf Chargé-Kuvert der 2. Gewichtsstufe nach Zeyst; 6 Silbergroschen Vereinsgebühr, 4 Silbergroschen (= 20 Cent) niederländisches Porto sowie 2 Silbergroschen Rekommandationsgebühr; das Kuvert ist zweiseitig geöffnet und rückseitige Lacksiegel ausgeschnitten, sonst schöne Erhaltung; ein seltener Brief, Fotoattest Sem BPP
10 Silbergroschen orange und 2 Silbergroschen karminrosa, beide voll- bis breitrandig, 10 Silbergroschen mit unauffälligen Altersfleckchen im Markenrand, sonst beide tadellos mit sauberer Nr. "274" und klar nebengesetztem EKr. "NEUDIETENDORF 15 11 1862" auf rekommandierter Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Zeyst; ein attraktiver und seltener Brief aus bekannter Korrespondenz, Fotoattest Sem BPP
30 Kreuzer orange und waagerechtes Paar 1 Kreuzer grün, alle voll- bis breitrandig mit Nr. "134" und nebengesetztem kleinem DKr. "MAINZ 16 APR. 1861" auf rekommandierter Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Den Haag; das Porto setzt sich zusammen aus 18 Kreuzern Vereinsgebühr und 14 Kreuzern (= 20 Cent) Weiterfranko; die Einschreibegebühr wurde über den Postschein verrechnet; eine 1 Kreuzer mit senkrechtem Bug und der Adressat auf der gereinigten Hülle überschrieben; ein in dieser Form sehr seltener Brief, Fotoattest Sem BPP
NORWEGEN: 1859/61, 3 Silbergroschen braunrot, 3 Einzelwerte mit Nr. "231" und nebengesetztem EKr. "EISENACH ../8" (1864) auf kleinem Trauerkuvert über Hamburg und Sandesund nach Christiania; die Portoaufteilung von 3 Silbergroschen Vereinsporto und 6 Silbergroschen Weiterfranko vorderseitig dokumentiert; übliche leichte Beförderungsspuren, signiert Sommer BPP
1862/64, 9 Kreuzer ockerbraun, senkrechtes Paar und Einzelwert mit Nr. "175" und nebengesetztem DKr. auf Briefkuvert von Bad Ems über Hamburg nach Christiania; da der Brief unterfrankiert war wurde das Weiterfranko entsprechend mit 4½ Silbergroschen vermerkt; ein attraktiver Brief mit seltener Destination
PORTUGAL: 1852/58, 3 Silbergroschen auf gelb im waagerechten Paar, üblich geschnitten, teils überrandig, links mit ca. 9 mm Bogenrand, mit ½ Silbergroschen auf olivgrau mit Nr. "300" und nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 10 7 1857" auf komplettem Faltbrief über Belgien, Frankreich und Spanien nach Lissabon mit Ankunftsstempel; der Brief war bezahlt bis zur französisch-spanischen Grenze; in Portugal wurde der Brief mit "240" Reis für die verbleibende Strecke nachtaxiert; das dünne Briefpapier vorderseitig etwas eingerissen (recht unauffällig), ein attraktiver Brief mit seltener Destination
1853/61, 15 Kreuzer braunpurpur und 1862/64, 6 Kreuzer blau mit leicht aufgesetzter Nr. "104" und nebengesetztem EKr. "DARMSTADT 21/3" (1865) auf kleinem Briefkuvert (oben etwas verkürzt und dadurch Rückklappe fehlend) nach Lissabon mit nebengesetztem Ovalstempel "FRANCA"; die Beförderung erfolgte mit preußisch-portugiesischem Briefpaket; Porto: 7 Kreuzer Vereinsporto plus 14 Kreuzer Weiterfranko pro ½ Lot
1862/64, 3 Silbergroschen braunocker im 4er-Block zusammen mit ½ Silbergroschen orange und 1859/61, 2 Silbergroschen dunkelrosa mit leicht aufgesetzter Nr. "309" und leicht nebengesetztem EKr. von Grossneuhausen auf Brief der 2. deutschen und 3. französischen Gewichtsstufe über Frankreich 1864 nach Lissabon mit Transit- und Ankunftsstempeln, in Portugal belastet mit "960" Reis für den spanisch-portugiesischen Portoanteil, der vom Empfänger eingezogen wurde; die 2 Silbergroschen mit waagerechten Bug aufgeklebt, sonst gute Erhaltung, die Frankatur in üblichem Schnitt, signiert Sommer BPP; ein - insbesondere mit der Block-Einheit - sehr seltener und attraktiver Auslandsbrief
RUSSLAND: 1859/61, 5 Silbergroschen braunpurpur voll- bis breitrandig mit 1853, 1 Silbergroschen auf hellblau mit Nr. "234" und nebengesetztem L2 "JENA 14 JAN. 1860" auf Briefhülle nach St. Petersburg; bei der 5 Silbergroschen kleine Eckbüge geglättet, attraktive Frankatur
1 Kreuzer grün und 1862/64, 6 Kreuzer blau, jeweils im waagerechten Paar als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 6 Kreuzer blau von "DARMSTADT 11/8" (1863) nach Riga; 11 Kreuzer Weiterfranko vorderseitig vermerkt; eine attraktive Kombination
30 Kreuzer orange, voll- bis breitrandig mit 1 Kreuzer grün und 1862/64, 6 Kreuzer blau mit Nr. "270" und nebengesetztem EKr. "COBURG 21/1863/5" (Fehleinstellung) auf Chargé-Briefkuvert nach Reval; das Porto setzt sich zusammen aus 9 Kreuzern Vereins- und 6 Kreuzern Chargé-Gebühr sowie je 11 Kreuzern russischem Porto und russischer Chargé-Gebühr; ein attraktiver und seltener Brief in sehr schöner Erhaltung, Fotoattest Sem BPP
SCHWEDEN: 1859/61, 15 Kreuzer braunpurpur, 9 Kreuzer gelb und 3 Kreuzer blau mit Nr. "104" und nebengesetztem DKr. "DARMSTADT 30 DEC. 1861" auf kleinem Briefkuvert nach Wirum; befördert über Hamburg und Dänemark mit 9 Kreuzern Vereinsporto und 18 Kreuzer Weiterfranko; 15 Kreuzer kleiner Randspalt und Umschlag leichter Siegelfleck; ein insgesamt attraktiver und recht seltener Brief, Fotoattest Sem BPP
15 Kreuzer braunpurpur und 1865, 1 Kreuzer grün mit Nr. "215" und nebengesetztem EKr. "WIESBADEN 16/5" auf kleinem Briefkuvert über Lübeck nach Stockholm mit als "2 3/4" Silbergroschen notiertem Weiterfranko; ein attraktiver und seltener Brief in guter Erhaltung, Fotoattest Sem BPP
SPANIEN: 1852/58, 6 Kreuzer auf rosa und 9 Kreuzer auf gelb mit Nr. "134" und nebengesetztem kleinen DKr. "MAINZ 2 SEP 1856" auf Briefhülle nach Calonge in Katalonien; der Brief ist mit der Frankatur bezahlt bis zur französisch-spanischen Grenze, das Inlandsporto in Höhe von 4 Reales wurde vom Empfänger eingezogen (vorderseitig blauer "4 Rs"); ein ursprünglich fälschlicherweise aufgesetzter "P.D." wurde durchstempelt mit Ra. "P.P.", zusätzlich nebengesetzt; ein interessanter Auslandsbrief
1859/61, 6 Kreuzer rosa und 9 Kreuzer orangegelb mit Nr. "163" und teils übergehendem EKr. "WORMS 19 1 1861" auf Briefhülle über Frankreich nach Palma de Mallorca; vorderseitig schwarzer "4.R.s" für das Inlandsporto, welches vom Empfänger erhoben wurde; ein schöner und seltener Brief auf die Balearen
15 Kreuzer braunpurpur, oben leicht berührt, sonst breit- bis überrandig mit zentrischer Nr. "163" und sauber nebengesetztem EKr. "WORMS 29 5 1860" auf Briefhülle nach Palma auf Mallorca, frankiert mit 6 Kreuzern Vereinsporto und 9 Kreuzern französischem Anteil; die spanische Inlandstaxe in Höhe von 4 Reales wurde vom Empfänger eingezogen, Fotoattest Sem BPP
2 Silbergroschen blau im waagerechten 3er-Streifen, meist voll- bis breitrandig mit sauberer Nr. "309" und nebengesetztem EKr. "GROSSNEUHAUSEN BEI BUTTELSTEDT 26 1 1866" auf Briefhülle nach Madrid; nach dem Tarif von 1866 frankiert bis zum Bestimmungsort; kleiner Einriß in der Hülle geschlossen, leicht fleckig
1862/64, 3 Silbergroschen ockerbraun im waagerechten 3er-Streifen, meist voll- bis überrandig mit leicht aufgesetzter Nr. "300" und nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 15 6 1863" auf komplettem Faltbrief nach Malaga; 2 Silbergroschen Vereinsporto und 7 Silbergroschen französischer Anteil für die 2. Gewichtsstufe, der spanische Portoanteil von 8 Reales wurde vom Empfänger erhoben
3 Silbergroschen ockerbraun, 2 waagerechte Paare mit Nr. "309" und klar nebengesetztem EKr. "GROSSNEUHAUSEN bei BUTTELSTEDT 14 11 1864" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Madrid, nach dem Vertrag vom 1.7.1864 jetzt bis zum Bestimmungsort frankiert; ein schöner Brief aus der bekannten Korrespondenz des preußischen Ministers von Wertheim
9 Kreuzer ockerbraun und 6 Kreuzer blau in Mischfrankatur mit farblos durchstochen 6 Kreuzer blau, alle in Paaren mit Nr. "134" und zwei nebengesetzten EKr. von Mainz vom 14. bzw. 15.11.1865 auf rückseitig nicht ganz kompletter Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Madrid; das farblos durchstochene Paar oben und unten mit Scherentrennung sowie im Bereich des mittleren Durchstiches etwas bügig durch waagerechte Brieffaltung; eine in dieser Form seltene Frankatur
1865, 6 Kreuzer blau im waagerechten 3er-Streifen und 3 Kreuzer rosa mit Nr. "134" und nebengesetztem EKr. "MAINZ 7/11" (1866) auf Briefhülle nach Madrid, signiert Drahn und Kruschel
TÜRKEI: "FRANKFURT A.M. 24 MAI 1855", DKr. in rot auf bar bezahltem Brief mit vorderseitiger Portoaufteilung "15/9" über Wien nach Konstantinopel
1859/61, 15 Kreuzer braunpurpur und waagerchtes Paar 1 Kreuzer grün sowie 1862/64, 6 Kreuzer blau mit Nr. "215" und nebengesetztem EKr. "WIESBADEN 7 10" (1862) auf kleinem Briefkuvert mit handschriftlichem Leitvermerk "Via Kustendge" nach Konstantinopel mit ausgewiesenem Weiterfranko von 14 Kreuzern; kleiner Teil der Rückklappe hinterlegt, sonst für einen Brief mit dieser Destination sehr gute Erhaltung
ÄGYPTEN: 1859/61, 15 Kreuzer braunpurpur als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Kreuzer grün, Marke und Wertstempel entwertet durch Nr. "220", mit nebengesetztem EKr. "FRANKFURT A.M. BAHNHOF 30 4" nach Alexandria mit Durchgangsstempel von Triest und Ankunftsstempel der österreichischen Post; die Marke rechts fehlerhaft und Stempelteile hier etwas nachgemalt, signiert HK
1865, 9 Kreuzer ockerbraun, 2 Einzelwerte als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Kreuzer gelb, 'Duplex'-artig entwertet durch Nr. "220" und EKr. "FRANKFURT A.M. BAHNHOF 15/8", über Triest mit rückseitigem Transitstempel nach Alexandria; ein Wert kurz Scherentrennung, sonst tadelloser und attraktiver Brief aus der Kalb-Korrespondenz, korrekt frankiert nach dem Tarif von 1.12.1858 mit 9 Kreuzern Vereinsporto und 11 Kreuzern Weiterfranko
