359 / März 2015
359. Heinrich Koehler Auction
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Pages
ALGERIEN: 1859/61, 1 Kreuzer grün im senkrechten Paar mit 1862/64, 6 Kreuzer blau, 3 Einzelwerte, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 6 Kreuzer blau mit Nr. "265" und nebengesetztem EKr. "SONNEBERG 20/8" (1864) als Chargé-Brief nach Algier mit diversen Transit- und Ankunftsstempeln; vier rückseitige Lacksiegel entfernt, sonst in einwandfreier und sehr schöner Erhaltung; ein in dieser Form sehr seltener Auslandsbrief, Fotoattest Sem BPP
ALGERIEN: 3 Kreuzer blau als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1. Ausgabe 9 Kreuzer braun mit Nr. "265" und nebengesetztem kleinem DKr. "SONNEBERG 3/12" nach Algier mit vorderseitigem französischem Transitstempel sowie rückseitig weiteren Transit- und Ankunftsstempeln; bis auf kleine Stempelnachmalungen einwandfrei; eine sehr seltene Nordafrika-Destination, Fotoattest Sem BPP
ARGENTINIEN: 1859/61, 30 Kreuzer orange, 15 Kreuzer braunpurpur und 1 Kreuzer grün zusammen mit 1862/64, 3 Kreuzer karmin und 9 Kreuzer ockerbraun mit Nr. "215" und nebengesetztem EKr. "WIESBADEN 29 9" (1862) auf komplettem Faltbrief über Preußen und England nach Buenos Aires; die 9 Kreuzer ergänzt, der Stempel hierauf teils nachgezogen; portogerecht frankiert mit 9 Kreuzern Vereinsporto, 14 Kreuzern Transit bis England und 35 Kreuzern Seeporto; die 15 Kreuzer vollrandig mit unauffälligen Fehlerchen; ein attraktiver und äußerst seltener Südamerika-Brief, Fotoattest Sem BPP
NEUSÜDWALES: 1859/61, 10 Silbergroschen orange und waagerechtes Paar 1862/64, 3 Silbergroschen ockerbraun mit Nr. "300" und nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 24 11" (1866) auf Briefkuvert der 1. deutschen und 2. französischen Gewichtsstufe über Frankreich und die Overland-Mail nach Sydney mit Transit- und Ankunftsstempeln; ein äußerst attraktiver und frisch erhaltener Brief mit außerordentlich seltener Destination, signiert Sommer BPP und Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 224. Köhler-Auktion (1978)
TASMANIEN: 1859/61, 10 Silbergroschen orange im waagerechten Paar, die linke Marke allseits breit- bis überrandig, die rechte nur rechts leicht angeschnitten, sonst einwandfrei, mit Nr. "300" zusammen mit 5 Silbergroschen braunpurpur mit auf- und nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 26 4 1866" auf blauem Briefkuvert über Frankreich und die Overland-Mail nach Hobart mit vorderseitigem rotem Ra3 "SHIP-LETTER-INWARDS-FREE / 18 JU 1863". Der Brief ist tarifgerecht frankiert für einen Brief der 2. deutschen und 3. französischen Gewichtsstufe mit 4 Silbergroschen Vereinsporto und 21 Silbergroschen Weiterfranko. Ein phantastischer Brief in die südlichste Kolonie Australiens; es ist kein weiterer Taxis-Brief nach Tasmanien bekannt, Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 220. Bühler-Auktion (1984)
VIKTORIA: 1859/61, 3 Silbergroschen braunrot im waagerechten 6er-Block mit Einzelstück ½ Silbergroschen grün auf Briefhülle von "HAMBURG TH.&T. 25 3 1862" über Belgien, Frankreich und die Overland-Mail nach Melbourne mit Ankunftsstempel vom 10.5.; der Block und die ½ Silbergroschen waren um den Briefrand bzw. rückseitig verklebt (dadurch bedingt Briefbug durch die vorderseitigen 3 Silbergroschen) und blieben dadurch unentwertet; der Brief ist portogerecht frankiert mit 3 Silbergroschen Vereinsporto, 1 Silbergroschen belgischem Transit und 14½ Silbergroschen französischem Porto in der 2. Gewichtsstufe; ein bemerkenswerter und sehr seltener Brief auf den 5. Kontinent, mit dem 6er-Block der 3 Silbergroschen ein Unikat; Fotoattest Sem BPP
VIKTORIA: 10 Silbergroschen orange mit 1. Ausgabe ¼ Silbergroschen auf rotbraun und 1 Silbergroschen auf hellblau mit Nr. "300" und nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 17 11 1859" auf Briefkuvert über Belgien, Frankreich und die Overland-Mail nach Melbourne, portogerecht frankiert mit 3 Silbergroschen Vereinsporto, 1 Silbergroschen belgischem Transit und 7¼ Silbergroschen französischem Porto; die 10 Silbergroschen mit Randkorrekturen oben und rechts, ¼ Silbergroschen kleiner Spalt im Unterrand, die Hülle mit üblichen kleinen Randfehlern, teils behoben; ein sehr seltener Brief, Fototattest Sem BPP
BRASILIEN: "HAMBURG Th&T 6/2 1854", DKr. auf bar bezahlter Briefhülle mit nebengesetztem Schmetterlingsstempel vom gleichen Tag über Calais und Southampton nach Rio de Janeiro mit vorderseitig französischem und britischem Transitstempel; das Porto betrug 4 Schilling bzw. 3 Silbergroschen Vereinsporto, 5 Silbergroschen französiches Porto und 17 Silbergroschen britisches Seeporto
BRASILIEN: 1859/61, 30 Kreuzer orange, allseits vollrandig und tadellos mit etwas angeschnittener 3 Kreuzer rosa, mit jeweils glasklar aufgesetztem EKr. "BLANKENBURG 18 8 1865" auf Briefkuvert über Frankreich nach Amparo in der Provinz Sao Paulo mit vorderseitigem Eingangsstempel "S. PAULO BRAZIL 23 9 1865"; tarifgerecht frankiert mit 6 Kreuzern Vereinsporto und 27 Kreuzern Weiterfranko. Briefe der altdeutschen Staaten nach Brasilien sind außerordentlich selten; einer der attraktivsten und spektakulärsten Briefe mit dem Höchstwert der Kreuzer-Ausgaben, signiert Drahn, Ebel und Kruschel sowie Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 'Romanow' (1976)
1859/61, 1859/61, 10 Silbergroschen orange, 2 Einzelstücke mit 1 Silbergroschen blau, 2 Silbergroschen rosa und 2 Stück 1862/64, ½ Silbergroschen orange mit Nr. "86" und nebengesetztem EKr. "ZIERENBERG 14 3" (1863) auf Briefkuvert der 2. französischen Gewichtsstufe über Hamburg, Frankreich und Panama nach Copiapo. Laut Tarif vom 1.1.1863 waren für einen Brief bis 1 Lot Gewicht über Panama 24¼ Silbergroschen erforderlich, für einen Brief über Frankreich in der 2. Gewichtsstufe (wie notiert) jedoch nur 21 Silbergroschen; die links oben klebende 10 Silbergroschen ist überrandig mit geschlossenem Einriß, die untere mit Randergänzung links, die Hülle links und an den Briefrändern etwas ergänzt; eine insgesamt sehr attraktive und spektakuläre Südamerika-Frankatur, Fotoattest Sem BPP
CHILE: 10 Silbergroschen orange, 2 Einzelwerte zusammen mit 5 Silbergroschen braunpurpur mit jeweils klar aufgesetzter Nr. "86" und nebengesetztem EKr. "ZIERENBERG 29 11" (1863) auf Briefkuvert mit vorderseitigen Transitstempeln von London und Panama nach Copiapo; die 5 Silbergroschen bis auf kleine Schürfung tadellos, die 10 Silbergroschen-Marken kleine Randkorrekturen, eine mit geschlossenem Riß, die Hülle unauffällige Randverbesserungen; das Porto setzt sich zusammen aus 3 Silbergroschen Vereinsporto, 2 Silbergroschen Transit bis England und 20 Silbergroschen Seeporto. Ein außerordentlich attraktiver und überaus seltener Brief, es sind nur wenige Taxis-Briefe nach Chile bekannt, Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 281. Köhler-Auktion (1993)
1859/61, 10 Silbergroschen orange, oben leicht berührt, sonst meist überrandig zusammen mit 5 Silbergroschen braunpurpur im waagerechten 3er-Streifen vom rechten Bogenrand, dabei die beiden linken Werte voll- bis breitrandig, die 3. Marke an der Randlinie geschnitten mit senkrechtem Bug und kleinem Randspalt, mit Nr. "300" und nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 16/4" (1867) auf komplettem Faltbrief der 2. deutschen und 3. französischen Gewichtsstufe über Frankreich und die Overland-Mail nach Hongkong, portogerecht frankiert nach dem Tarif vom 1.4.1862 mit 4 Silbergroschen Vereinsporto und 21 Silbergroschen Weiterfranko; eine seltene und beeindruckende Frankatur der beiden Höchstwerte der Silbergroschen-Ausgabe, signiert Kruschel und Fotoattest Sem BPP
INDIEN: "HAMBURG TH.&T. 1 11 1859" auf bar bezahlter Briefhülle über Marseille und die Overland-Mail nach Cananore; rückseitiger Stempel "BOMBAY / 1859 Dece.r 1/bearing 1" abgeändert in "2" (Annas)
INDIEN: 1859/61, 3 Silbergroschen braunrot im waagerechten 3er-Streifen, die rechte Marke gering berührt, sonst voll- bis breitrandig und tadellos (rechts unten leicht über das Kuvert geklebt) mit Nr. "301" und nebengesetztem EKr. "BREMEN TH.&T. 9 6" (1862) auf Briefkuvert über Frankreich und die Overland-Mail nach Kalkutta mit Transit- und Ankunftsstempeln; ein schöner und seltener Brief auf den Subkontinent in für diese Destination hervorragender Erhaltung, Fotoattest Sem BPP
5 Silbergroschen braunpurpur im senkrechten 3er-Streifen, teils leicht berührt, sonst tadellos in Mischfrankatur mit farblos durchstochener 1 Silbergroschen karmin (markant dezentriert) vom Oberrand stammend, mit Nr. "300" und nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 17 9" (1866) auf vollständigem Faltbrief über Frankreich und die Overland-Mail nach Kalkutta; tarifgerecht frankiert für einen Brief der 1. deutschen und 2. französischen Gewichtsstufe mit 2 Silbergroschen Vereinsporto und 14 Silbergroschen Weiterfranko; ein bemerkenswerter Übersee-Brief mit seltener Streifeneinheit, Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 150. E. Mohrmann-Auktion (1978)
30 Kreuzer orange, dreiseitig voll- bis breitrandig, links oben leicht berührt und kleiner Einschnitt, sonst tadellos mit etwas schwach aufgesetzter Nr. "215" und nebengesetztem EKr. "WIESBADEN 5 11" (1862) auf kleinem Briefkuvert über Frankreich und die Overland-Mail nach Madras; Einzelfrankaturen des 30 Kreuzer-Wertes gehören zu den Seltenheiten des Sammelgebietes, Fotoattest Sem BPP "Ein bemerkenswerter - und frisch erhaltener - Beleg aus der bekannten Franklin-Korrespondenz"
JAPAN: 1859/61, 5 Silbergroschen braunpurpur im waagerechten 5er-Streifen, die linken 4 voll- bis breitrandig mit ca. 2 mm linken Bogenrand, der rechte Wert war um den Rand des Briefes geklebt und wurde beim Öffnen zertrennt (der rechte Teil klebt rückseitig unentwertet), mit Nr. "300" und teils übergehendem EKr. "HAMBURG TH.&T. 8 12 1862" auf Briefhülle über Frankreich, die Overland-Mail und Hongkong nach Yokohama. Der Brief fiel in die 2. deutsche und 3. französische Gewichtsstufe und ist mit 4+21 Silbergroschen korrekt frankiert. Wohl die spektakulärste Mehrfachfrankatur des 5 Silbergroschen-Wertes mit außerordentlich seltener Destination, signiert Drahn und Kruschel sowie Fotoattest Sem BPP
Provenienz: Maurice Burrus (127. Grobe-Auktion, 1963), 'Romanow' (1976)
KANADA: 1859/61, ¼ Silbergroschen rötlichorange, 2 Silbergroschen rosa, 2 Einzelwerte 3 Silbergroschen braunrot und 1862/64, ½ Silbergroschen orange mit jeweils sauber aufgesetzter Nr. "296" und nebegesetztem EKr. "LOBENSTEIN 7/7" (1863) auf Briefkuvert nach Concord bei Vaughan; der Brief wurde ursprünglich entsprechend dem Leitvermerk nach Bremen geleitet, jedoch aufgrund der besseren Verbindungen über Hamburg weitergeleitet, rückseitig entsprechende Transitstempel sowie Ankunftsstempel vom 30.7.; die Hülle mit Fehlerchen, innen etwas gestützt, die 2 Silbergroschen durch Randklebung leicht bestoßen; ein seltener voll bezahlter Brief nach Britisch Nordamerika, eine der seltensten Destinationen für Briefe aus den altdeutschen Staaten
Provenienz: Gaston Nehrlich
KANARISCHE INSELN: 1859/61, 30 Kreuzer orange, 15 Kreuzer braunpurpur, 6 Kreuzer rosa und 2 Stück 1 Kreuzer grün mit Nr. "191" und nebengesetztem EKr. "KOENIGSTEIN 19 1" (1862) auf Briefhülle über Aachen und London nach Santa Cruz auf Teneriffa mit diversen Durchgangs- und Ankunftsstempeln; 44 Kreuzer Weiterfranko vorderseitig ausgewiesen, davon waren 14 Kreuzer Transitporto bis England und 30 Kreuzer Seeport; eine 1 Kreuzer war rückseitig verklebt, Brief daher links etwas umgefaltet; die Frankatur etwas knittrig, eine 1 Kreuzer und 6 Kreuzer durch Briefbug getroffen; eine attraktive und außerordentlich seltene 53 Kreuzer-Frankatur
MADEIRA: 1859/61, 30 Kreuzer orange und 6 Kreuzer rosa mit Nr. "191" und sauber nebengesetztem EKr. "KOENIGSTEIN 18 8 1861" auf Briefhülle (rückseitig nicht ganz komplett) über Aachen und London nach Funchal; nach dem Postvertrag vom 15.7.1859 setzte sich das Porto zusammen aus 9 Kreuzern Vereinsgebühr, 14 Kreuzer Transitporto bis England und 13 Kreuzer Seeporto; die Hülle außerhalb der Frankatur gefaltet; ein insgesamt attraktiver Brief mit außerordentlich seltener Destination
MAURITIUS: 1859/61, 10 Silbergroschen orange, nur unten leicht berührt, sonst breit- bis überrandig mit Teilen von 3 Nachbarmarken, zusammen mit senkrechtem Paar 1862/64, 3 Silbergroschen ockerbraun, mit Nr. "300" und nebengesetztem "HAMBURG TH.& T. 24 12" (1863) auf komplettem Faltbrief über Frankreich und die Overland-Mail nach Port Louis, tarifgerecht frankiert für die 1. deutsche und 2. französische Gewichtsstufe mit 2 Silbergroschen Vereinsporto und 14 Silbergroschen Weiterfranko; ein attraktiver und hochwertiger Brief mit außerordentlich seltener Destination, Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 130. Ebel-Auktion (1982)
MEXIKO: 1852/58, ½ Silbergroschen auf bläulichgrün und 4 Einzelwerte 3 Silbergroschen auf gelb, alle voll- bis breitrandig und bis auf einen belanglosen Eckknitter bei einer 3 Silbergroschen tadellos erhalten, mit Nr. "29" und nebengesetztem DKr. "HANAU 23 JUL. 1859" auf Faltbrief (Inhalt nicht ganz komplett) über Frankreich und England nach Huatusco, Vera Cruz, frankiert nach dem Vertrag von 1853 mit 3 Silbergroschen Vereinsporto und 9½ Silbergroschen Weiterfranko; einer der besten Transatlantik-Briefe der 1. Ausgabe in überdurchschnittlicher Erhaltung, Fotoattest Sem BPP
1859/61, 5 Silbergroschen braunpurpur, voll- bis breitrandig mit 2 Einzelwerten 2 Silbergroschen rosa mit Nr. "39" und klar nebengesetztem EKr. "MARBURG 26 2 1863" auf gelbem Briefkuvert (untere Rückklappe fehlend) über Frankreich und England nach Huatusco, Vera Cruz; frankiert nach dem Vertrag von 1862 mit 2 Silbergroschen Vereinsporto und 7 Silbergroschen Weiterfranko, ein sehr schöner und seltener Brief aus bekannter Korrespondenz, in dieser Frankatur-Kombination haben wir keinen weiteren nach Mexiko registriert, Fotoattest Sem BPP
30 Kreuzer orange mit 1. Ausgabe ½ Silbergroschen auf olivgrau und 2 Silbergroschen auf mattrötlichkarmin, alle in meist vollrandigem Taxis-Schnitt, jeweils nur leicht berührt mit undeutlichen Nummernstempeln und sauber nebengesetztem EKr. "BERGEN 26 10 1860" auf kleinem Briefkuvert der bekannten Hille-Korrespondenz nach Huatusco, Vera Cruz, befördert über Frankreich und England, nach dem Tarif vom 15.10.1860 korrekt frankiert mit 3 Silbergroschen Vereinsporto und 9½ Silbergroschen Weiterfranko bis zum Anlandehafen; die 10 Silbergroschen vor Aufkleben waagerechter Knitter, sonst tadellos; ein attraktiver und seltener Brief, signiert Sommer BPP und Fotoattest Sem BPP
Provenienz: Sammlung Koch, Gießen (10. Köhler-Auktion, 1914), 121. Grobe-Auktion (1961)
15 Kreuzer braunpurpur, 2 Einzelwerte, beide vollrandig, mit 1 Kreuzer grün, 3 Kreuzer blau und 6 Kreuzer rosa mit jeweils leicht aufgesetzter Nr. "104" und nebengesetztem DKr. "DARMSTADT 25 NOV. 1860" auf Briefvorderseite über Frankreich und Southampton nach Huatusco, Vera Cruz; die Portoaufteilung von 6 Kreuzern Vereinsporto und 34 Kreuzern Weiterfranko vorderseitig vermerkt; eine attraktive und seltene Frankatur aus dem Kreuzer-Gebiet, Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 152. Grobe-Auktion (1972)
NEUSEELAND: 1859/61, 10 Silbergroschen orange, leicht berührt bis überrandig mit 2 Stück farblos durchstochen 3 Silbergroschen ockerbraun, 1 Wert mit kleiner Eckschürfung, sonst einwandfrei mit Nr. "273" und nebengesetztem EKr. "GOTHA 22/4" (1866) auf Briefkuvert der 1. deutschen und 2. französischen Gewichtsstufe über Frankreich und die Overland-Mail nach Auckland; die Portoaufteilung ist vorderseitig notiert mit "2" Silbergroschen Vereinsgebühr und "14" Silbergroschen Weiterfranko; ein zunächst versehentlich aufgesetzter "P.P." ist durch Ra. "P.D." überstempelt und zusätzlich nebengesetzt; ein schöner und ursprünglicher Brief in für diese Destination außerordentlich frischer Erhaltung; die Destination Neuseeland ist für alle altdeutschen Staaten außerordentlich selten, wir haben keinen weiteren Taxis-Brief registriert; Fotoattest Sem BPP
PERU: 1859/61, 10 Silbergroschen orange, 2 Einzelwerte, je einseitig leicht berührt, sonst breitrandig zusammen mit voll- bis breitrandiger 5 Silbergroschen braunpurpur und 1852/58, 2 Silbergroschen auf graurot, diese gering berührt mit schmalem linken Bogenrand, alle mit Nr. "14" und nebengesetztem EKr. "CASSEL 29 10" (1860) auf vollständigem Faltbrief über Belgien und England nach Arica. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Silbergroschen Vereinsporto und 24 Silbergroschen Weiterfranko, davon 4 Silbergroschen bis England und 20 Silbergroschen Seeporto bis zum Anlandehafen; ein wundervoll frischer Brief und bis auf ein zu vernachlässigendes Sandkorn bei einer 10 Silbergroschen in tadelloser Erhaltung. Taxis-Briefe nach Südamerika sind außerordentlich selten, nach Peru nur wenige bekannt; Fotoattest Sem BPP
Provenienz: 224. Köhler-Auktion (1978)
PHILIPPINEN: 1859/61, 10 Silbergroschen orange und 2 Stück 1865, 3 Silbergroschen ockerbraun mit leicht aufgesetzter Nr. "300" und sauber nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 25 1" (1867) auf Briefhülle der 1. deutschen und 2. französischen Gewichtsstufe über Frankreich und die Overland-Mail nach Manila mit Ankunftsstempel vom 15. März; vorderseitig schwarzer Taxstempel "2" für das Inlandsporto, das vom Empfänger erhoben wurde; trotz Reparaturen an der Frankatur ein attraktiver Brief mit außerordentlich seltener Destination, es sind nur wenige Briefe der altdeutschen Staaten auf die Philippinen bekannt; Fotoattest Sem BPP
SINGAPUR: 1852/58, ¼ Silbergroschen auf rotbraun, 2 Silbergroschen auf rosa sowie Paar und Einzelstück 3 Silbergroschen auf gelb, alle in meist vollrandigem Taxis-Schnitt, die 2 Silbergroschen vollrandig, mit leicht aufgesetzter Nr. "300" und teils übergehendem EKr. "HAMBURG TH.&T. 25 3 1856" auf komplettem Faltbrief über Belgien, Frankreich und die Overland-Mail nach Singapur. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Silbergroschen Vereinsgebühr, 1 Silbergroschen belgischem Transit und 7¼ Silbergroschen französischem Porto; einer der besten Überseebriefe der 1. Ausgabe in hervorragender Erhaltung, nach Ostasien haben wir keinen weiteren registriert
Provenienz: Privatsammlung Edwin Müller, New York, C. Jaeger (262. Köhler-Auktion, 1988)
1852/58, ¼ Silbergroschen auf braunorange, ½ Silbergroschen auf olivgrau, vier Einzelwerte 3 Silbergroschen auf gelb und Farbänderung 1 Silbergroschen auf hellblau, die ersten beiden Werte rückseitig geklebt mit EKr., die übrigen Werte vorderseitig mit Nr. "251" auf kleinem, dreiseitig geöffnetem Briefkuvert von "WEIMAR 23 3" (1859) über Aachen und England nach New York mit 3 Silbergroschen Vereinsporto und 10 3/4 Silbergroschen Weiterfranko, davon 6 3/4 Silbergroschen Seeporto; der Rückteil des Kuverts etwas verkürzt, 2 Werte durch Randklebung etwas bestoßen
9 Kreuzer auf gelb, neun Einzelwerte, teils treppenförmig als Streifen geklebt zusammen mit zwei Werten 6 Kreuzer auf graurot und Einzelwert 1 Kreuzer auf olivgrau, mit Nr. "270" und nebengestztem L2 "COBURG 3 SEP 1857" auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe über Aachen und England nach Philadelphia mit vorderseitig notierter Portoaufteilung "18-76"; zu erwartende leichte Beförderungsspuren, jedoch insgesamt ein gut erhaltener und attraktiver Brief mit selten hoher Frankatur
1859/61, 10 Silbergroschen orange in Mischfrankatur mit 1865, 2 Silbergroschen blau mit Nr. "234" und nebengesetztem EKr. "JENA 7/6" auf kleinem Briefkuvert über Aachen und England nach Walden im Staate New York; vorderseitig roter "AACHEN PAID 23 Cts." und Ankunftsstempel von New York; die 10 Silbergroschen meist berührt, bzw. leicht angeschnitten mit kleinem Altersfleck, die 2 Silbergroschen durch Randklebung oben etwas bestoßen; ein attraktiver Brief mit dem Höchstwert der Groschen-Ausgabe, Fotoattest Sem BPP
1859/61, 1 Kreuzer grün, 6 Kreuzer rosa und 15 Kreuzer braunpurpur mit Nr. "115" und nebengesetztem EKr. "GIESSEN 12 12" (1860) auf Brief nach Baltimore mit handschriftlichem Leitvermerk "Per Steamer am 15 Decbr via Hamburg" mit Hamburger Ankunftsstempel vom 13.12.; am 21.12. weitergeleitet mit Schmetterlingsstempel "HAMBURG 21 DEC 1860" nach Bremen mit Ankunftsstempel des Stadtpostamtes vom 22.12. und von hier weitergeleitet in die USA; ein attraktiver und interessanter Brief
30 Kreuzer orange, 2 Einzelstücke 1 Kreuzer grün und 1862/64, 3 Kreuzer karmin und 9 Kreuzer ockerbraun, L-förmig geklebt mit EKr. "FRANKFURT A.M. CASSEL BAHNPOST 1/9" (1864) auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe mit nebengesetztem L1 "FRANKFURT" über Hamburg und New York nach Louisville, Kentucky; ein attraktiver und seltener Transatlantik-Brief, Fotoattest Sem BPP
30 Kreuzer orange und 15 Kreuzer braunpurpur mit 2 Stück 1852/58, 1 Kreuzer auf olivgrau mit Nr. "203" und nebengesetztem EKr. von Rüdesheim 1859 nach Buffalo im Staate New York mit vorderseitig notierter Portoaufteilung "9/38"; schöner Brief
30 Kreuzer orange, 15 Kreuzer braunpurpur und 2 Stück 1 Kreuzer grün mit Nr. "185" und nebengesetztem EKr. "HOCHHEIM 15 12 1860" auf komplettem Faltbrief über Belgien, England und New York nach San Antonio, Texas; 38 Kreuzer Weiterfranko vorderseitig notiert; 30 Kreuzer und eine 1 Kreuzer je zweiseitig mit Randkorrekturen, Büge in der Frankatur geglättet; ein durchaus attraktiver Transatlantik-Brief, Fotoattest Sem BPP
