341 / September 2010
341. Heinrich Köhler Auction
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Seiten
10 und 20 M. in Type II, sauber gestempelt, 10 M. einige verkürzte Zähne, sign. Helbig BPP (Mi. 850,-)
1920, "Volksstaat" geschnitten 10 und 20 M. und 30 Pfg., je im waagerechten Paar mit Stempel "PARTENKIRCHEN 18.3.20" rückseitig als portogerechte Frankatur auf Wertbrief über 150.000 M. nach München mit Ankunftstempel, Pracht, sign. Infla und Helbig BPP
HALBAMTLICHE FLUGPOST: 1912, Flugmarke 25 Pfg., ungebraucht, dazu 3 Ganzsachenkarten Mi.-Nr. SFP1/01, gebraucht
25 Pfg. mit Zufrankatur Luitpold 5 Pfg. (2) mit Stempel "FLUGPOST MÜNCHEN 21.10.12" auf Briefstück, Pracht, sign. Helbig BPP
DIENSTMARKEN: 1916, Wappen 15 Pfg. im waagerechten 6er-Block aus der rechten oberen Bogenecke, dabei 4 Werte mit schräg versetztem Doppeldruck (bei 2 Werten nur teilweise und unbewertet), sign. Pfenninger (Mi. 800,-+)
DIENSTMARKEN: 1862, 3 Kr. schwarz, voll- bis meist breitrandig mit sauberem Segmentstempel "NEUSTADT a. A." auf Briefhülle nach Neuebersbach, Pracht, Fotoattest Brettl BPP
1870, Wz. enge Rauten: 1 Kr. schwarz, farbfrisch und gut gezähnt mit etwas schwachem EKr. "REHAU 19 FEB." (1874) auf Dienstbrief nach Regnitzlosau im Nahbereich; außerhalb der Frankatur gefaltet, sign. Brettl BPP mit Fotoattest (Mi. 2.000,-)
3 Kr., gestempelt, Kabinett, Kurzbefund Brettl BPP
3 Kr. schwarz, sauber gestempelt, Pracht, sign. Schmitt BPP (Mi. 600,-)
1861, Farbprobedrucke in der endgültigen Zeichnung aller 5 Wertstufen in grün, rot, blau, braun und schwarz, jeweils in kpl. Umdruckblocks von 8, 10 bzw. 12 Werten, meist mit allseits breiten Bogenrändern und in sehr frischer und bis auf ganz minimale Einschränkungen sehr guter Erhaltung. Diese Probedrucke sind schon in kleineren Einheiten außerordentlich selten; ganze Umdruckblocks werden kaum angeboten. Dies ist mit größter Wahrscheinlichkeit der einzig noch existierende kpl. Satz vollständiger Umdruckblocks in allen Farben und in dieser Form eine der großen Bergedorf-Seltenheiten
Ref.: Karl Knauer (Bergedorfer Postgeschichte, 1961) Seiten 271-273 mit Abb. einzelner Blöcke dieses Satzes. Er schreibt dazu: "Es gibt nach meinen bisherigen Feststellungen noch einen kompl. Satz aller Werte und Farben (diese 25 Blöcke) und einen gemischten Satz mit 5 Blöcken mit je einer der obigen Farben ..."
4 Sch. auf mattbraunorange, allseits breitrandig mit klar aufgesetztem Strichstempel, kleine Unzulänglichkeiten rückseitig korrigiert, ansonsten sehr schöne und frische Erhaltung, mehrfach sign. und Fotoattest Jakubek BPP
Bergedorf-Stempel auf Hamburg: 1½ Sch. schwarz, gezähnt, sauber entwertet mit kreuzweise aufgesetztem Strichstempel auf Briefstück mit Teil des Bergedorfer Halbkreisstempels, Kabinett, sign. Köhler
DIVERSES: 1854, kpl. Brief von Hamburg mit Fußpoststempel nach Geesthacht mit Durchgangsstempel von Bergedorf und rotem Ankunftsstempel sowie handschriftlichem Vermerk "1 s Landpt" und vorderseitiger Röteltaxe "1", sign. Kruschel und Carl H. Lange
Los-Nr.5119
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf150 €
Zuschlagunverkauft
1637, "Braunschweig" handschriftlich auf Postschein, gefaltet, sign. Kruschel
Los-Nr.5120
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf60 €
Zuschlagunverkauft
1673, "Holzminden" handschriftlich auf Postschein, gefaltet, sign. Kruschel
1852, 3 Sgr. orangerot, farbfrisch und allseits breit gerandet mit blauem DKr. "BRAUNSCHWEIG 10/1", auf Briefhülle nach Berlin, Kabinett
1853, 3 Sgr. auf mattrosa, allseits gut gerandet, ungebraucht mit etwas gebräuntem Restgummi, sign. Lange BPP (Mi. 400,-)
3 Sgr. auf lebhaftrosa, zwei Stück, je farbfrisch und voll- bis sehr breitrandig geschnitten mit Nummer "8" und nebengesetztem DKr. "BRAUNSCHWEIG 12 AUG. 1862" auf Kuvert nach Zwickau, rückseitig leichte Öffnungsmängel, ansonsten ein schöner Brief der doppelten Gewichtsstufe, Fotoattest Lange BPP
1865, 1 Gr. karmin, kpl. postfrischer Bogen zu 120 Marken, waagerecht gefaltet und etwas angetrennt
1 Gr. karminrot, farbfrisch und gut durchstochen mit klarem DKr. "STADTOLDENDORF 2 JUL 1867" auf privat verwendeter portofreier Innendienst-Postanweisung, frankierte Postanweisungen sind selten, Kabinett, sign. J.U. Schmitt
DIVERSES: 1853, kpl. Brief mit blauem Halbkreisstempel "BRAUNSCHWEIG 14/7" und nebengesetztem Datumsstempel über die preußische Bahnpost nach Bordeaux mit rotem "U.P.A. 3e R.", dazu ein weiterer Brief mit gleichem Transitstempel, ebenfalls nach Bordeaux, jedoch aus 1858 mit blauem DKr. von Braunschweig und französischem Taxstempel "10"; schönes Briefpaar, für den ersten Brief Fotoattest van der Linden BPP
1859, 5 Sgr. grün auf gestrichenem Papier im 4er-Block vom unteren Bogenrand, postfrisch, sign. Georg Bühler mit Befund (1978)
1861, durchstochen: 2 Gr. orange, sehr schön farbfrisch, sauber entwertet durch Ra2 "BREMEN 5 3" auf Briefhülle der bekannten Claussen-Korrespondenz nach Bremerhaven; die Marke war vom Brief gelöst, leichte Knitter in den unteren Ecken sowie ein Eckbug rechts geglättet, sonst einwandfrei; eine seltene Frankatur, sign. Grobe und August Koch sowie Fotoattest Neumann BPP
1866/67, gezähnt 2 Gr. orange, 2 Einzelwerte als Paar geklebt mit sauberem Ra2 "BREMEN 8 6" auf Briefstück; zwischen den Marken gefaltet, dadurch hier kleine Randfehler, sonst einwandfrei; eine nicht häufige Einheit in guter Erhaltung, sign. August Koch und Fotoattest Neumann BPP
2 Gr. gelblichorange, farbfrisch mit sauberem Ra2 "BREMEN 7 9" auf Faltbriefhülle nach Bremerhaven mit Ankunftsstempel; durch Randklebung oben kleine Zahnfehler, sonst einwandfrei erhalten; Aktenfaltung außerhalb der Frankatur; diverse Signaturen und Fotoattest Neumann BPP
10 Gr. schwarz mit klar aufgesetztem Ra2 "BREMEN 3 8" (1867) auf Faltbrief nach New York; die Marke war zur Prüfung gelöst und ist mit Falz replaziert, bis auf leichte Randmängel ist sie einwandfrei; ein seltener Brief in sehr schöner Erhaltung, Fotoattest Neumann BPP
1812, "P.128.P./HAMBOURG", L2 in rot sauber auf Faltbrief nach Münster
1859, Wappenausgabe geschnitten: ½ Sch. schwarz im waagerechten Paar, allseits breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi, Kabinett, ex Burrus
½ Sch. schwarz, voll- bis überrandig mit zentrischem, leicht und sauber aufgesetztem Ovalstempel "HAMBURG 28/7 63", Kabinett, sign. W. Engel und Drahn sowie Fotoattest Lange BPP
½ Sch. schwarz, voll- bis überrandig mit klar aufgesetztem Strichstempel, Kabinett, Fotoattest Lange BPP
1 Sch. braun, voll- bis breitrandig mit seltener Doppelentwertung durch Strichstempel und schwarzen Fußpoststempel "2 F.P. 28/2" auf kleinem Briefkuvert nach Pöseldorf, Pracht, sign. Jakubek BPP und Fotoattest Lange BPP
2 Sch. orangerot, allseits breitrandig vom rechten Bogenrand mit Randziffer "1" mit sauberem Strichstempel auf Briefhülle mit nebengesetztem Ovalstempel "HAMBURG 24/10 61" nach Lübeck, Pracht, selten, sign. Bela Sekula und Pfenninger
1864, 1¼ Sch. hellflieder in typischer, etwas blasser Farbe, voll- bis breitrandig mit sauber aufgesetzter Nr. "2", eine seltene Marke, Kabinett, sign. H. Krause und Fotoattest Lange BPP
1¼ Sch. grüngrau mit Plattenfehler "Kolbenansatz", voll- bis meist sehr breitrandig, sauber entwertet durch Nr. "2"; oben links kleiner Eckbug außerhalb des Markenbildes, rückseitig noch große Teile des Originalgummis und kleine Papierreste, Pracht, sign. Karl H. Lange
1864, gezähnt: ½ Sch. schwarz, 5 Einzelwerte mit Balkenstempel und nebengesetztem DKr. des Mecklenburger Postamtes "HAMBURG 28 10" auf Briefhülle nach Rostock; der linke Wert durch Randklebung in der Zähnung etwas bestoßen und kleiner Randspalt; kleine Fehlstelle in der Hülle unauffällig hinterklebt, leichte Altersspuren, dennoch eine attraktive und nicht häufige Frankatur
½ Sch. schwarz, waagerechtes Paar 1 Sch. braun und 3 Sch. ultramarin mit blauem Balkenstempel auf Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "HAMBURG TH.&T. 4/3" (1867) nach Reinach; Frankatur teils durch ursprüngliche Randklebung in der oberen Zähnung ganz minimal bestoßen, eine 1 Sch. minimaler Randknitter, sonst einwandfreie und taufrische Erhaltung; eine sehr seltene Auslandsfrankatur
