343 / März 2011
343. Heinrich Köhler Auction
- Alle Welt (64) Apply Alle Welt filter
- Altdeutsche Staaten (1330) Apply Altdeutsche Staaten filter
- Autographen (21) Apply Autographen filter
- Britisch Commonwealth (66) Apply Britisch Commonwealth filter
- Deutsche Auslandspostämter und Kolonien (240) Apply Deutsche Auslandspostämter und Kolonien filter
- Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete (180) Apply Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete filter
- Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 (310) Apply Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 filter
- Deutsches Reich (439) Apply Deutsches Reich filter
- Deutschland (80) Apply Deutschland filter
- Deutschland Nach 1945 (866) Apply Deutschland Nach 1945 filter
- Europa (754) Apply Europa filter
- Literatur (68) Apply Literatur filter
- Luftpost (94) Apply Luftpost filter
- Motivsammlungen (55) Apply Motivsammlungen filter
- Selbstabholer-Lose (28) Apply Selbstabholer-Lose filter
- Übersee (269) Apply Übersee filter
Seiten
4 S. orangebraun, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig mit blauem Nummernstempel "122" auf Faltbriefhülle mit nebengesetztem EKr. "LÜTJENBURG 5.6.1859" nach Traventhal, gute und frische Erhaltung
Umschlag von Hamburg mit Aufgabestempel "K.D.O.P.A. HAMBURG 15.7" nach Wyck auf Föhr, handschriftlicher Vermerk "frei" und in Rötel taxiert "4", oben mit Vermerk "p. Dampfboot ab Husum", ein interessanter Brief mit vollem Inhalt und seltener Barfranco-Taxierung in Sch.Ct
Doppelt verwendete Postsache bzw. Nachnahme vom 8.3 bzw. 9.3.1860. Vorderseite mit blauem EKr. "KIEL 8/3 1860" mit postinterner Bestellung "Erbitte mir 1 Jacobsensche(?) Taxe fürs Ausland zu 1 Th.RM.", darunter der Vermerk "Erfolgt im heutigen Zeitungs..u wurd freundlichst mit 30 SCt in Anrechnung gebracht.-Hbg, d 9/3 60", Rückseite mit Aufgabestempel von Hamburg und Anschrift "Postsache Kiel", in Rötel taxiert "30" und "96" sowie Rötelvermerk "Dr. Ahlmann" als Empfänger, der diesen Nachnahmebetrag zu entrichten hatte, seltenes und sehr interessantes Dokument
4 S. braun, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig mit blauem Nummernstempel "146" auf Faltbrief mit nebengesetztem blauen EKr. "WANDSBECK 1/8 1860" nach Carlshütte, Brief leicht gereinigt und einige Registerbüge geglättet, ein seltener Brief in ansprechender Erhaltung, sign. Jakubek BPP und Fotoattest Möller BPP
4 S. orangebraun im allseits breitrandigen, senkrechten Paar mit stummem Nummernstempel und nebengesetztem EKr. "HUSUM 12/9" auf Streifband mit Postvorschuß nach Heide, handschriftlicher Vermerk "Postvorschuß 1 Th 32 S", die Postvorschußgebühr wurde bar entrichtet und ist in Rötel mit "4" taxiert, ein sehr seltenes frankiertes Streifband in einwandfreier Erhaltung
4 S. braun, farbfrisch und zweiseitig gut gerandet, links und oben je leicht berührt mit Nummernstempel "128" und EKr. "OLDESLOE 28/11" auf Faltbriefhülle nach Hamburg, etwas fleckig, sonst in guter Erhaltung
4 S. rotbraun, knapp- bis vollrandig mit Nummernstempel "86" auf am 29.12.1860 in Karlum geschriebenem Faltbrief nach Erfde, in Bleistift "3" taxiert für privaten Boten Friedrichstadt-Erfde. Erfde erhielt erst ab dem 1.6.1865 als Briefsammlung eine Postdienststelle, interessanter und schöner Brief in einwandfreier Erhaltung
4 S. orangebraun, farbfrisch und voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "10" auf Faltbriefhülle mit nebengesetztem EKr. "BURG 18 3 61" nach Carlshütte, oben Vermerk "pr. Zephyr", Beförderung erfolgte per Dampfschiff für die Strecke Burg-Kiel, rückseitig Transit- und Ankunftsstempel, interessanter und seltener Schiffsbrief innerhalb der Herzogtümer, gute Erhaltung, sign. und Fotoattest Jakubek BPP
4 S. braun, privat durchstochen 9½, mit Nummernstempel "127" auf Faltbriefhülle mit nebengesetztem EKr. "OLDENBURG 22 3 1861" nach Carlshütte, oben waagerechter Bug durch die Marke, sonst in ansprechender Erhaltung
2 S. blau, links oben lupen- sonst voll- bis breitrandig mit Nummernstempel auf lokalem Faltbrief mit nebengesetztem DKr. "KIELER BAHNHOF 23 9 1861", ab dem 1.1.1861 war es in einigen größeren Städten erlaubt Orts- bzw. Localbriefe aufzugeben, diese innerhalb der Städte zum halben Gebührensatz, der Absender aus Neumünster hat diesen Brief "um Gebühren zu sparen" selbst mit nach Kiel genommen (oder mitnehmen lassen) und dann am Bahnhof zur Post aufgegeben, ein sehr interessanter und seltener Brief in guter Erhaltung, rechts neben der Frankatur der Stempel minimal nachgezogen, Fotoattest Jakubek und Möller BPP
4 S. orangebraun, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "121" auf eingeschriebener Faltbriefhülle mit nebengesetztem blauen EKr. "KIEL 19 1 1862" nach Hamburg, "8s" für die Einschreibegebühr taxiert und in bar verrechnet, gute Erhaltung; dazu 4 S. orangebraun mit Nummernstempel "148" auf Briefvorderseite mit nebengesetztem blauem EKr. "LAUENBURG 9/5 1852" nach Ratzeburg an "Herrn Entspekter...."
4 S. braun, farbfrisch und allseits breitrandig mit Nummernstempel "130" auf Faltbriefhülle mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Plön 6/6" nach Heide, der Aufgabestempel von Plön war eventuell in Reparatur, ein interessanter und ansprechender Brief in einwandfreier Erhaltung
4 S. orangebraun, allseits voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "23" und grünlichem EKr. "HADERSLEV 27 11 1862" auf Faltbrief nach Flensburg, unten links mit kleinem Beschreibungsaufkleber; dazu 4 S. rötlichbraun, durchstochen 11, mit Nummernstempel "23" auf Faltbrief mit nebengesetztem roten EKr. "HADERSLEV 28 1 1864" nach Flensburg, interessantes Duo
4 S. orangebraun, farbfrisch und voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "116" auf Faltbrief mit nebengesetztem roten EKr. "WANDSBECK 13 6 1863" nach Hadersleben mit rotem Ankunftsstempel, Brief mehrfach gefaltet, sonst in guter Erhaltung
2 S. blau im waagerechten Paar, voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "54" auf Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "RENDSBURG 31 7 1863" nach Elmshorn, sehr seltene Darstellung der Inlandsgebühr von 4 Sk.RM durch zwei Marken à 2 S.RM. Die Verwendung des Wertes von 2 Sk. in den Herzogtümern ist selten, sie kommt fast nur auf Auslandsbriefen und zur Darstellung der Ortsgebühr in einigen größeren Städten ab dem 1.1.1861 vor. Umschlag mit Alterungsspuren und einigen Rissen und Bügen, ein außerordentlich seltener und ansprechender Brief, Fotoattest Möller BPP
4 S. rötlichbraun, durchstochen 11, mit aptiertem Nummernstempel "170" des Holst. Eisenbahn Post Speditions Bureaus auf Faltbrief nach Flensburg, interessanter und seltener Brief in guter Erhaltung, sign. Carl H. Lange und Möller BPP
4 S. rötlichbraun, durchstochen 11, mit Nummernstempel "2" auf Faltbrief (Kartenschluß) mit nebengesetztem DKr. "BAHNHOF HAMBURG - DAEN POST 1 ZUG 7 11" nach Gross-Grönau, rückseitig kleiner Riss mit Tesafilm gestützt sonst in guter Erhaltung, seltene Stempelkombination sowie eine interessante Destination
4 S. rötlichbraun, durchstochen 11, mit Nummernstempel "2" auf eingeschriebenem Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "K.D.O.P.A HAMBURG 11 2" nach Flensburg, links unten taxiert "8" für die Einschreibegebühr, interessanter Brief aus der Kriegszeit. Flensburg war seit wenigen Tagen von preußischen Truppen besetzt (kein Ankunftsstempel) und das Postamt in Hamburg war am 11.2. nur noch für weitere 10 Tage in dänischer Hand, die Marke links mit Scherenschnitt, sonst in guter Erhaltung, sign. Carl H. Lange
FIRE R.B.S. braun, farbfrisch und breitrandig, vorschriftswidrig oben links verklebt, mit Nummernstempel "113" auf Faltbrief mit nebengesetztem DKr. "K.P.A. ALTONA 19 7 53" nach Heiligenhafen, interessanter und schöner Brief aus dem ersten Monat der Gültigkeit dänischer Marken in Holstein, sign. Möller BPP
FIRE R.B.S. rotbraun, farbfrisch und voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "127" auf Faltbrief mit nebengesetztem DKr. "OLDENBURG 20 10 1853" nach Heiligenhafen, links unten "franco" Vermerk, dieser gestrichen und vermerkt "Unfrkt. Aus d. Brfkasten. Kgl. P. Amt", die Marke wurde entwertet aber nicht anerkannt, Brief mit "6" (Sk.RBM) in Rötel taxiert, ein seltener und früher frankierter Brief aus dem Herzogtum Holstein mit "franco"-Vermerk, einwandfreie Erhaltung, Fotoattest Möller BPP
FIRE R.B.S. rotbraun, zwei Einzelmarken, farbfrisch und lupen- bis breitrandig bzw. die rechte Marke links leicht tangiert mit Nummernstempel "126" und zusätzlich handschriftlich "126" auf doppelt schwerem Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "NORTORF 8 6 1864" nach Itzehoe, unten links vorschriftswidrig mit "frei" Vermerk, gemäß Vorschrift wurde vermerkt "Aus dem Briefkasten.Gericke" sowie in Rötel "12" als Porto, schöner und einzig bekannter doppelt schwerer Brief mit diesem postalischem Verfahren, Fotoattest Möller BPP
FIRE R.B.S. gelbbraun, voll bis breitrandig mit Nummernstempel "148" auf Faltbrief mit nebengesetztem Stempel "LAUENBURG 21/1 1855" nach Ploen, unten links vorschriftswidrig mit "frei" Vermerk, gemäß Vorschrift wurde vermerkt "nicht bezahlt. Ammann" sowie in Rötel "6" als Porto, leichte Alterungsspuren um die Frankatur sonst in guter Erhaltung und einzig uns bekannter Brief aus dem Herzogtum Lauenburg mit diesem postalischem Verfahren, Fotoattest Möller
4 S. rotbraun, links angeschnitten sonst voll- bis breitrandig mit kleinem Teil der Nachbarmarke unten, vorschriftswidrig links unten verklebt, mit Nummernstempel "121" auf Faltbriefhülle mit nebengesetztem EKr. "KIEL 13 4 1856" nach Eckernförde, neben der Marke handschriftlicher Vermerk "Nicht bezahlt", sowie in Rötel "6" für das Porto, interessanter Brief
Ganzsachenumschlag 3 Sch. gelb mit Aufgabestempel "RATZEBURG 4.?.1857 nach Hamburg, Postsendungen aus den im Herzogtum Lauenburg gelegenen Städten Ratzeburg und Lauenburg, die in das Postgebiet des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin gerichtet waren, konnten entsprechend postalischer Vereinbarungen mit Mecklenburg-Schweriner Postwertzeichen freigemacht werden. Der Absender hatte wohl nicht unbedacht eine mecklenburgische Frankatur benutzt, bestand doch in Hamburg ein mecklenburgisches Oberpostamt. Da die Vermittlung zwischen den Herzogtümern und Hamburg durch die dänische Post erfolgte, war die Frankierung ungültig, neben dem Wertzeichen mit entsprechendem Vermerk "Für Dänemark ungültig", in Rötel "2" das Porto taxiert, links ein Bug durch den Umschlag sonst in guter Erhaltung, postgeschichtlich ein hochinteressanter Brief und unseres Wissens Unikat, Fotoattest Berger BPP
4 S. orangebraun, voll- bis breitrandig, vorschriftswidrig links unten verklebt, mit Nummernstempel "80" auf Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "AEROESKJÖBING 18 6 1861" nach Flensburg, in Rötel mit "2" taxiert, seltener Brief in guter Erhaltung, Fotoattest Möller BPP
4 S. orangebraun, farbfrisches voll- bis breitrandiges Unterrandstück, vorschriftswidrig links oben verklebt, mit Nummernstempel "3" auf Umschlag mit nebengesetztem EKr. "K.D.O.P.A. LÜBECK 6 12 1862" nach Ratzeburg, links unten vorschriftwidriger Vermerk "frei", deshalb wurde die Frankatur nicht anerkannt, der "frei" Vermerk gestrichen, "Nicht bez." notiert und mit "2" in Rötel nachtaxiert, ein interessanter und seltener Brief in guter Erhaltung, sign. Carl H. Lange und Möller BPP
Faltbrief von "RATZEBURG 27 9 1852" nach Bergedorf mit rotem L2 Ankunftsstempel "BERGEDORF 28.9.", dazu eine Faltbriefhülle von "LAUENBURG 25.4.1853" nach Bergedorf mit Halbkreisstempel "BERGEDORFF 25 4 II T", gute Erhaltung
4 S. rotbraun im waagerechten Paar, links leicht berührt sonst voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "124" auf Faltbriefhülle mit nebengesetztem EKr. "NEUMÜNSTER 28 2 1855" nach Bergedorf, rückseitig Transit- und Ankunftsstempel. Korrekt frankierter Brief aus der Zeit zwischen dem 15.7.1854 und dem 1.10.1857 aus den Herzogtümern nach Bergedorf, Querbug durch die Marken, ein seltener vollfrankierter Brief
4 S. rotbraun, allseits voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "154" auf Faltbriefhülle mit nebengesetztem Ra2 "L.P. No. 5" nach Bergedorf, in Tinte vermerkt "fr. Hbg" sowie in Rötel "fr. Grenze", ein seltener und interessanter Brief der die postalische Akzeptanz des Teilfrankos belegt, Alterungsspuren und kleine Einrisse, sign. W. Engel und Sellschopp
4 S. rotbraun, rechts minimal touchiert sonst knapp- bis vollrandig mit Nummernstempel "149" auf Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "MÖLLN 13 7 1856" nach Bergedorf, das Teilfranko entgegen den Bestimmungen anerkannt und in Rötel "1/2" taxiert, ein interessanter Brief in guter Erhaltung
4 S. orangebraun, allseits vollrandig mit Nummernstempel "151" und Federstrichen auf Brief nach Bergedorf mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Bhf. Ratzeburg 12/10 56 I. Zug", entgegen dem vorherigem Brief wurde das Teilfranko nicht anerkannt, mit Tinte über die Marke "ungültig" vermerkt sowie in Rötel "Mit 2 s auf hier taxiert. Paalzow", Brief links unten ergänzt sowie unteres Drittel der Rückseite fehlend, ein postgeschichtlich äußerst interessanter Brief
Faltbriefhülle von "LAUENBURG 10.11 1857" nach Geesthacht, rückseitig Transitstempel von Bergedorf und roter Ankunftsstempel, etwas altersfleckig
4 S. orange braun, allseits vollrandig mit Halbkreisstempel "BERGEDORF 17/5 II T" auf Faltbrief nach Altona, außerdem im Transit mit Nummernstempel "3" entwertet, ein seltener und schöner Brief mit interessantem Inhalt u.a. über die Verwendung von Freimarken, sign. Bühler mit Fotoattest und Fotoattest Möller BPP
4 S. orangebraun, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig mit Nummernstempel "153" auf Faltbriefhülle mit nebengesetztem Halbkreisstempel "FRIEDRICHSRUH" und handschriftlichem Datum "10/9 1859" nach Bergedorf, uns nur noch auf 2 weiteren, weniger gut erhaltenen Briefen bekannt, ein seltener Brief in sehr schöner Wirkung und Erhaltung, sign. Carl H. Lange und Jakubek
4 S. braun, unten links minimal berührt sonst vollrandig mit stummem 5-Ring-Stempel von Haderslev auf kleinem Faltbrief mit nebengesetztem EKr. "HALDERSLEV 8 1 1860" nach Bergedorf, sehr sauberer Abschlag des seltenen Stempels, uns ist kein weiterer Auslandsbrief mit diesem Stempel bekannt, Fotoattest Möller BPP
4 S. orangebraun, allseits voll- bis breitrandig mit klarem Halbkreisstempel "BERGEDORF 11 8 II T" auf Postvorschuß-Drucksache nach Schwarzenbeck, Postvorschuß-Betrag über 7 M 12 Sch., dies in blau als "91 1/4 Sch. L.M." taxiert, eine seltene und attraktive Drucksache, sign. mit Fotoattest Bühler
