345 / September 2011
345. Heinrich Köhler Auction
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Seiten
1 Kreuzer schwarz im 4er-Block, oben rechts ganz kleiner Randergänzung mit winziger Nachmalung der äußeren Randlinie, sonst allseits breit-bis überrandig mit Teilen mehrerer Nachbarmarken, sauber gestempelt "19" BRUCHSAL, ein sehr seltener und attraktiver Block, sign. Seeger und Unverferth sowie Fotoattest Stegmüller BPP Provenienz: 135 Köhler-Auktion (1952)
1 Kr. schwarz im senkrechten Paar mit 3 Kr. auf blau, mit sauber aufgesetztem DKr. "KEHL 8 APR." auf Briefstück, Marken teils berührt, jedoch insgesamt guter üblicher Schnitt, sign. HK
1 Kr. schwarz im senkrechten Paar (durch Vortennschnitt fast getrennt) und 3 Kr. blau mit sauber aufgesetztem DKr. "BADEN 25 APR." auf Briefstück, die obere 1 Kr. oben angeschnitten, sonst üblich leicht berührt bis überrandig, seltene Ortsstempelentwertung
1 Kr. schwarz und 6 Kr. auf gelb im senkrechten Paar mit Nr. "8" und nebengesetztem L2 "BADEN 30 Jul." auf kleinem Briefkuvert über Frankreich nach London; seltene Auslandsfrankatur des nur 1855/56 geltenden Tarifes
3 Kr. auf grün, 3er-Block und Einzelstück im ausgabetypischen Schnitt mit Nr. "79" und nebengesetztem DKr. "LAHR 6. 9." auf Brief nach Karlsruhe; die Einzelmarke war gelöst und ist links oben ergänzt, eine Marke des Blocks mit unauffälliger Knitterung; eine seltene und attraktive Frankatur, Fotoattest Stegmüller BPP
3 Kr. auf grün und leicht berührte 1 Kr. schwarz mit Nr. "43" auf Briefhülle mit nebengesetztem roten Ra2 von Freiburg nach Sulzburg, nicht häufige Kombination mit frankiertem Bestellgeld, sign. Gaston Nehrlich und H. Krause
6 Kr. auf gelb, entwertet mit "169" und beigesetzt L2 "WERBACH./2.JUL" (1857) auf nicht ganz kpl. Nachnahme-Faltbrief nach Pforzheim, sehr seltener Brief dieser nur etwa vier Jahre existierenden Postexpedition, Fotoattest Stegmüller BPP
6 Kr. auf gelb im senkrechten Paar, meist voll- bis überrandig mit längerem Vortrennschnitt zwischen den Marken, die obere dabei berührend, mit nur einem zentrisch aufgesetztem Nummernstempel "2" auf Faltbrief von "ACHERN 15. MAI" nach Bern mit Ankunftsstempel
Los-Nr.5586
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
6Katalog-Nr.7
Ausruf150 €
Zuschlag480 €
6 Kr. auf gelb, drei Einzelwerte, ein Wert minimal berührt, sonst alle voll- bis breitrandig und sehr schön farbfrisch mit Zackenkranzstempel "24" auf Briefhülle der 3. Gewichtsstufe von "CARLSRUHE 25 Apr." nach Wolfach; der Umschlag leicht gefaltet und unten 2 recht unauffällige Einrisse, eine seltene und attraktiv geklebte Frankatur, Fotoattest Flemming BPP
1860, linierter Grund, eng gezähnt: 3 Kr. ultramarin, farbfrisch und gut gezähnt mit Nr. "157" als Zufranktur auf Ganzsachenumschlag 6 Kr. ultramarin mit nebengesetztem DKr. "WERTHEIM 31 OKT." (1862) über Würzburg nach Berlin mit Durchgangs- und Ausgabestempel; eine attraktive und seltene Kombination, ex Koch
9 Kreuzer karmin, 2 Einzelwerte mit Nummer "79" auf Faltbrief der zweiten Gewichtsstufe von "LAHR 4.1." (1862) nach Frankfurt; ein Wert übliche leichte Zahnverkürzungen, sonst tadellos, Fotobefund Stegmüller BPP
1862, weißer Grund, eng gezähnt: 3 Kr. rosakarmin, farbfrisch und gut gezähnt mit sauberer Nr. "54" und nebengesetztem Ra2 "HARDHEIM 28 Apr" (1862) auf kleinem Faltbrief nach Offenbach, Pracht
3 Kr. rosakarmin, gut gezähnt und farbfrisch mit sauberer Nr. "134" und nebengesetztem DKr. "BRENNET 14 NOV" (1862) auf Faltbrief mit nebengesetztem blauen Uhrradstempel "1" nach Unterkürnach bei Winningen, Pracht
3 Kr. rosakarmin, farbfrisch und gut gezähnt mit Zackenkranzstempel "24" auf Faltbrief von "CARLSRUHE 11 Okt." (1862) nach Achern, Pracht
3 Kr. rosakarmin mit Nr. "79" auf Faltbrief von "LAHR 5 12" (1862) nach Stühlingen, rechts einige kurze Zähne
3 Kr. rosa im waagerechten Paar mit einer zentrischen Nr. "161" mit nebengesetztem DKr. "WOLFACH 11 SEP." (1862) und Uhrradstempel "3" auf Faltbrief von Schappach nach Karlsruhe; schöne einwandfreie und ursprüngliche Erhaltung, lediglich im Briefpapier unten rechts kleine Fehlstelle
weit gezähnt: 3 Kr. karmin und 2 Stück 6 Kr. ultramarin mit Nr. "20" und nebengesetztem L2 "BUCHEN 25 Jun." auf Briefkuvert nach Genf, Pracht
3 Kr. rosa in Mischfrankatur mit 1868, 1 Kr. grün und 7 Kr. blau mit DKr. "SINGEN 1 JAN" als Zufrankatur auf Ganzsachenvorderseite 3 Kr. rosa mit nebengesetztem L1 "Chargé" nach St. Gallen; eine sehr seltene Frankatur, Fotoattest Brettl BPP (irrtümlich für Mi.-Nr. 23-25)
6 Kr. ultramarin mit großem Ovalstempel "MANNHEIM BAHNHOF 3 Jun." (1867) auf Briefhülle nach Kitzingen
6 Kr. grauultramarin mit Doppelkreisstempel "WALDSHUT 11.JUL" auf Nachnahme-Paketbegleitformular nach Kiesenbach, seltener frankierter Fahrpost-Beleg, Kurzbefund Stegmüller BPP
9 Kr. rötlichbraun mit klarem DKr. "CARLSRUHE 4 OKT." auf rosafarbenem Faltbrief nach Frankreich mit nebengesetztem roten Transitstempel, Pracht
9 Kr. rötlichbraun mit EKr. "FREIBURG STADT-POST AUG 10" (1868) auf Briefhülle über Belgien nach England mit 2 3/4 Groschen Weiterfranko, Kurzbefund Stegmüller BPP
1868, KR.: 1 Kr. grün, 3 Kr. rosa und 7 Kr. blau, alle farbfrisch und gut gezähnt mit klar aufgesetztem EKr. "ENGEN 8 JUL." auf Nachnahme-Briefhülle nach Singen mit Ankunftsstempel vom gleichen Tag; eine seltene und sehr frische Frankatur der kpl. Ausgabe in sehr schöner Erhaltung
PORTOMARKEN: 1862, dünneres Papier: 1 Kr. auf gelb im senkrechten Paar auf Briefstück, Pracht, sign. Pfenninger (Mi. 1.000,-)
GANZSACHEN: 1863, Umschlag 3 Kr. rosa mit geprägtem Absender "Conrad Herold / Mannheim" mit DKr. "MANNHEIM 20 DEZ" nach Frankfurt
Umschlag 9 Kr. braun mit Zufrankatur 2 Stück 1868, 3 Kr. rosa mit DKr. "NECKARGEMÜND 17 JUL." (1869) nach Lyon; ganz geringe Beförderungsspuren und rückseitige Klappe nicht mehr ganz kpl.; eine schöne und selten Kombination
STEMPEL: "176" BRONNBACH, sauber auf Wappen eng gezähnt 9 Kr. karmin auf kleinem Briefkuvert nach Paris, Marke durch Randklebung kleine Beanstandungen; es sind nur 4 Auslandsbriefe von Bronnbach bekannt
"GAMBURG 1 Jan.", Billetstempel rückseitig auf doppelt verwendeter Briefhülle mit Brustschild 7 Kr. von "WERTHEIM 31 DEZ" nach Gamburg und am 3.1. mit 2 Werten 10 Pfge. zurück nach Wertheim, Brieffaltung durch eine 10 Pfge. laufend, interessanter und seltener Letztagsbrief der Kreuzerwährung (aufgeklappt alles zeigbar)
"LAHR 5 AUG. ZUG", Ra3 sauber auf Ganzsachenumschlag 3 Kr. rosa nach Glogau mit Ankunftsstempel; rückseitig Seitenklappe durch Öffnung etwas fehlerhaft
"WERTHEIM 5 MAI", EKr. nachverwendet auf Brustschild 1 Kr. Großer Schild im senkrechten Paar auf Postkarte 2 Kr. 1873 nach Genf, 1 Kr. überfrankiert, Karte senkrecht gefaltet, kleine Altersflecken, Fotobefund Krug BPP
1798, "DE MOSBURG", L1 auf kpl. Faltbrief nach Sulgau, Pracht, handschriftlich sign. P. Sem (Feuser-Nr. 2303-1; 800,-)
1811/24 (ca.), "R.4.MARKTLEUTEN", L1 auf undatierter Briefhülle nach Amberg, Pracht, handschriftlich sign. P. Sem (Feuser-Nr. 2193-1; 1.200,-)
1840, Portobrief von München nach Dublin
1 Kr. tiefschwarz, Probedruck mit Seidenfaden, perfekter tiefschwarzer Druck, allseits voll- bis breitrandig, farbfrisch, ungebraucht (ohne Gummi). Das Fotoattest Schmitt BPP (1993) bestätigt, dass von diesem Probedruck nur ein Druckbogen von 180 Marken existierte und zerschnitten wurde. Mit dem Probedruck aus der Sammlung Fritz Kirchner (338. Heinrich Köhler Auktion, Los 1) konnte nachgewiesen werden, dass der Probedruck mit Seidenfaden von der Platte 1X hergestellt wurde, somit auch das hier angebotene Stück von dieser Platte 1X stammen muss. (Sem 5.000,-)
1 Kr. schwarz, Platte 1, Plattenposition C41 (Plattenstadium mit veränderten dicken Bogenviertel-Umrandungslinien), Bogenecke mit 15 mm unterem und 16,5 mm linkem Bogenrand, postfrisch. Aufgrund der breiten Bogenränder kann die Marke nur aus der linken unteren Bogenecke des C-Viertels stammen. Die bekannten C-Viertelbogen bzw. Bogenteile zeigen aber alle einen deutlich abweichenden Eckverlauf der dicken Bogenviertel-Umrandungslinie (vergleiche z.B. die 45er-Gruppe ex Sammlung Fritz Kirchner, 338. Heinrich Köhler Auktion, September 2009, Los 3). Die hier angebotenen Bogenecke stammt aus einem zerschnittenen 4er-Block (Kirstein Mai 1981), bei dem die anderen drei Marken des Blockes mit deutlichen Plattenfehlern den Postionen C36-C37 und C42 zugeordnet werden können. Hochinteressantes Stück, das Veränderungen am Liniensystem der Druckplatte bei gleichzeitig unverändert belassenen Druckstöckeln belegt!
1 Kr. grauschwarz, Platte 1, Plattenposition B28 mit dem besonders eindrucksvollen Plattenfehler "rechte Randlinie stark beschädigt", allseits schön breitrandig mit Schnittlinien an drei Seiten, schöne farbfrische ungebrauchte Erhaltung. Fotoattest Sem BPP (2002). Interessantes Stück für Plattenstudien der 1 Kreuzer schwarz, denn das Druckstöckel mit diesem auffälligen Plattenfehler ist auch auf Marken mit dem wesentlich feineren Druck von der als "Platte 2" bezeichneten Druckplatte bekannt! (Mi. 1.800,-)
