345 / September 2011
345. Heinrich Köhler Auction
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Seiten
1851, spätere Auflagen: 3 Pfg. dunkelgrün im 9er-Block, sehr schön farbfrisch und an den Außenseiten vollrandig geschnitten, lediglich leichte Schnittmängel wo die 10. Marke des Schalterbogens ausgeschnitten wurde, sauber entwertet durch Nummernstempel "2" von Leipzig; rückseitig wenige kleine Stellen kaum sichtbar ausgebessert, sonst völlig tadellos; größte bekannte gestempelte Einheit dieser Marke und als solche Unikat; eine bedeutende Altdeutschland-Rarität; sign. Drahn und Grobe sowie Fotoattest Drahn mit zusätzlichem Befund Grobe und neues Fotoattest Rismondo BPP
1856, Johann 5 Ngr. ziegelrot, 2 Werte in Nuancen, voll- bis breitrandig, einmal mit Teil der Nachbarmarke, sign. H. Krause bzw. Pröschold BPP
5 Ngr. karminrosa, allseits breitrandig mit Nr. "3" und nebengesetztem DKr. "CHEMNITZ 14 5" (1860) auf Reco-Briefhülle mit privatem blauen Schreibschrift-L1 "Recomandirt" und rotem preußischen Zackenkranzstempel nach Breslau mit rückseitig rotem Ra3 der Bahnpost Görlitz-Kohlfurt, Kabinett
1863, Wappen ½ Ngr. trüborange als wertstufengleiche Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag ½ Ngr. mit DKr. "LEIPZIG 16 MAI 67" nach Beierfeld bei Schwarzenberg, Pracht
FELDPOST: 1870, "ERSATZ-BATAILLON D.K.S.5.INFT.RGMTS / Wappen", blauer Ovalstempel auf Umschlag mit DKr. "DRESDEN 11. DEC. 70"; oben rechts Eckbug, sonst tadellos
STEMPEL: "7" RIESA-ZWICKAU-BAHNPOST, klarer Abschlag auf Brustschild 1 Gr. rosa auf Umschlag mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Frankenberg 23/7" nach Oberhohndorf, selten und dekorativ
"7" BAHNPOST RIESA-ZWICKAU, klarer Abschlag auf Brustschild ½ Gr. orange auf Karte mit handschriftlichem Aufgabevermerk "Frankenberg 21/8 72" nach Leipzig, dekoratives Los
"7" BAHNPOST RIESA-ZWICKAU, klarer Abschlag auf 1 Gr. rosa auf Umschlag mit handschriftlichem blauem Aufgabevermerk "Hainichen 29/11 74" nach Ober Hohndorf, schönes Los
"181" ROTHENKIRCHEN auf NDP 1 Gr. rosa auf Umschlag mit beigesetztem DKr. "ROTHENKIRCHEN 30.VI.68" nach Wittgensdorf bei Chemnitz mit rückseitig Ausgabe-Stempel (Feuser 400)
"GUTENFÜRST/30.XII.74", nachverwendeter Achteck-Ra. auf DR-Ganzsachenkarte ½ Gr. nach Braunschweig, dekoratives Los
"NOSSEN", DKr. auf NDP-Ganzsachenausschnitt Aufbrauchsausgabe 1 Gr. auf Sachsen 3 Ngr. auf Falthülle nach Aue, Pracht (Mi. 320,-)
"Ronneburg", Stations-L1 auf Falthülle mit Brustschild 1 Gr. rosa (etwas stockig) mit zentrischem DKr. "GLAUCHAU-GERA Z.5 / 10.7." nach Dresden
DIVERSES: 1863, ursprünglich frankierter Faltbrief von Mylau nach Rapperswyl/Schweiz, nachdem die Marken offensichtlich abgefallen waren am Grenzübergang mit Ra. "P.D." zur Kennzeichnung der korrekten Bezahlung versehen und ohne Nachgebühr ausgeliefert; interessantes Los
1877, Niederländisch Indien 5 C. grün und 10 C. braunorange im waagerechten Paar auf Brief von Soerabaija mit nebengesetztem Ra2 "NED:INDI / VIA NAPELS" nach Altenburg mit Ausgabestempel
1850, 1 Sch. blau, allseits breitrandig und farbfrisch mit zentrisch abgeschlagener Nr. "34" RENDSBURG, seltene Marke in überdurchschnittlicher Erhaltung, u.a. sign. W. Engel mit Fotoattest sowie Fotoattest Jakubek BPP (Mi. 7.000,-)
1 Sch. blau, farbfrisch und allseits enorm breitrandig, oben mit kleinem Teil der Nebenmarke und unten mit schmalem Bogenrand, mit leicht und klar aufgesetztem Roststempel "18" KIEL auf Briefstück (zur Kontrolle gelöst); zweifelsfrei eines der schönsten Stücke dieser schwierigen Marke, Luxus, sign. Andersen und Fotoattest Möller BPP
2 Sch. rosa, farbfrisch und allseits breit gerandet, unten mit Teil der Nachbarmarke, sehr schön geprägt mit leicht und sauber aufgesetztem Roststempel "19" KIEL-BAHNHOF auf kleinem Briefstück; ein Ausnahmestück dieser seltenen Marke, sign. Bühler u. H. Krause, Fotoattest Hunziker (Mi. 9.000,-)
1865, 1¼ Sch. grün mit Stempel "KIEL BAHNHOF 23/6" in Mischfrankatur mit Dänemark Ovalausgabe 4 Sk. zinnoberrot mit Nr. "36" KOLDING auf Briefstück aus der Periode zwischen dem 1.2.1864 und 31.7.1865, in welcher kein Postvertrag zwischen Holstein und Dänemark existierte. Eine seltene, jedoch mehrfach belegte Mischfrankatur, sign. Carl H. Lange und Fotoattest Möller BPP
Los-Nr.5992
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf50 €
Zuschlagunverkauft
STEMPEL: "HAMBURG", L1 auf kpl. Faltbrief aus Altona mit Datierung vom 11.9.1801 nach Verona mit rückseitiger Taxe "9" und Lacksiegel der Familie Warburg, Pracht
Los-Nr.5993
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf60 €
Zuschlagunverkauft
"HEPPENS 6.10.", blauer Ra2 klar auf Faltbriefhülle mit Tax-Vermerk "22" via Oldenburg und Hamburg nach Helsingör mit Ankunftsstempel, rückseitig kpl. Lacksiegel "KÖNIGL. PREUSCH. BARSENMEISTER FÜR DAS JADEGEBIET", Pracht
Los-Nr.5994
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf80 €
Zuschlagunverkauft
"Oldesloe", handschriftlicher Aufgabevermerk in rot auf kpl. Faltbrief nach Ratzeburg (datiert 1820), dazu Militaira-Faltbrief mit Krone-Stempel "Oldesloe" in schwarz (etwas verwischter Abschlag) via Hamburg nach Süder Dittmarschen
"19" KIEL, klarer Stempel auf Dänemark 1855, 4 S. orangebraun, allseits vollrandig auf Briefstück, Pracht, Fotoattest Nielsen
"48" WESSELBUREN, 5mal abgeschlagen auf waagerechtem 5er-Streifen 1¼ Sch. blau/weißrosa auf Briefhülle mit nebengesetztem EKr. vom 13.2. nach Breslau; die linke Marke des Streifens ist defekt, die Marken waren vom Brief gelöst und sind replaziert, der Umschlag Altersspuren und Ausbesserungen, dennoch ein ganz außerordentlicher Beleg dieser Stempel-Rarität; sign. W. Engel und Fotoattest Möller BPP
"213" NORDSTRAND, klar und gerade aufsitzend auf 1¼ Sch. grün, winzig hell, sign. Pfenninger
1848, "KÖNIGL. PREUSS. FELDPOST.", DKr. auf "Militairbrief" des 2. Kürassier-Regiments "Königin" (Pommersches Kavallerie-Regiment) vom 23. Juni nach Stettin, die Post der Truppen wurde über das preußische Postamt Hamburg spediert
1848, "PREUSSISCHE FELDPOST.", DKr. auf "Militaria"-Brief nach Berlin, ohne "KÖNIGL.", eine andere Form eines seltenen Feldpoststempels aus dem Einführungsjahr
1849, Feldpostbrief eines Feldwebels mit Soldatenbriefstempel des 15. Inf.-Regiments und Absenderangabe vom 20. September aus Hamburg, über das preußische Postamt "HAMBURG 20/9" nach Berlin, seltener Feldpostbrief der preußischen Truppen aus der Hansestadt
1849, Militärdienstbrief mit "S.B. 4.B." (Soldatenbrief, 4. Bataillon), aufgegeben in "GLÜCKSTADT 8/11" nach Meldorf
1850, "KÖN.PR.FELD-POST 3/4", DKr. auf "Militairbrief" eines Unteroffiziers mit "S.B. FÜS.B.VII" (Füsilier-Bataillon) und Vermerk "frei laut Ordre vom 25/6. 48." nach Graudenz, klarer, seltener Feldpoststempel
1851, "Soldatenbrief" aus "TORGELOW 15 5" an den Garde Reserve Jäger Albrecht in Roddan/Wilsnack, Absendervermerk: "frei laut Order für ausgerückte Truppen" über "WILSNACK 17 5" nach Potsdam weitergeleitet, rückseitig entsprechender Bahnkursstempel, die Garde-Jäger waren in Schleswig-Holstein eingesetzt, inzwischen zurückgekehrt und es bestand keine Portofreiheit mehr, Taxierung 2 Sgr., sehr seltener und aufschlussreicher Brief
1854, "KÖNIGL. PREUSS. FELDPOST", DKr. auf einer "Militaria"-Sache des "KÖNIGL. PR. 3tes HUSAREN REGIMENT" (Siegelstempel), Ortsbrief an den Direktor des Potsdamer Militär-Waisenhauses - der Feldpoststempel wurde nur im Jahre 1848 in Schleswig-Holstein verwendet - hier eine Verwendung 1854 durch das Husaren-Regiment in Potsdam - großartige Seltenheit der preußischen Feldpost!
1864, "Feldpostbrief, Eigene Angelegenheit des Empfängers", (Kennzeichnung entsprechend der Verfügung vom 14.3., Beleg vom ersten Tag) aus "EGELN 14 3" an einen Uffz. "im Preußischen Feldlager zu Schleswig"
1864, "K. Pr. FELDPOST III. ARMEE CORPS 29 7", DKr. auf Feldpostbrief eines Gefreiten aus einem brandenburgischen Jäger-Bataillons nach Lychen (Uckermark)
1864, "K. Pr. FELDPOST III. ARMEE CORPS 7/5", DKr. auf Militärdienstbrief nach Lübeck
1864, "FELD-POST-EXP.D.RES. ART. III. 3 2 64", DKr. auf "Soldatenbrief, frei laut Order für mobile Truppen" nach Landsberg an der Warthe
1864, "FELD POST D. COMB. GARDE INF. DIV. 16 2", DKr. (der kombinierten Garde-Infanterie-Division) nach Schneidemühl
