345 / September 2011
345. Heinrich Köhler Auction
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Seiten
1864, "K. PR. FELDPOST-RELAIS II 28 4", DKr. auf Feldpostbrief eines Jägers aus dem Brandenburgischen Jäger-Bataillon No. 3 nach Lychen (Uckermark), Relais waren stationäre Feldpostanstalten
1864, "K. PR. FELDPOST-RELAIS No. 14. 4 9", DKr. auf Feldpostbrief nach Posen an "Fräulein Matthes, Neue Posthalterei"
1865, "K.PR.FELDPOST-RELAIS ALTONA 23/6 65", Ra3 auf "Militaria"-Brief an die Landesregierung in Schleswig mit rückseitigem DKr.-Ankunftsstempel "K.PR. FELDPOST-RELAIS No.10", hervorragender Brief
1865, "K. PR. FELDPOST-RELAIS No. 10 7/9", DKr. als Ankunftsstempel auf einem Dienstbrief aus "RENDSBURG 6 9 65" an das "Commando des Füsilier-Bataillons des ... Infanterie Regiments No. 59". Im Vertrag von Gastein (August 1865) übernahm Österreich die Verwaltung von Holstein, Preußen erhielt Lauenburg und verwaltete Schleswig
DIVERSES: 1800(ca.), Landkarte des Herzogthums Holstein mit den Herzogthümern Dithmarsen, Wagrien und Stormarn, coloriert, ca. 1795
Los-Nr.6015
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Es fallen zusätzlich 7% Importspesen (keine Steuer, nicht abzugsfähig) für alle Käufer an. Dies betrifft auch alle Käufer außerhalb der Europäischen Union.
Zustand
6Katalog-Nr.
Ausruf80 €
Zuschlagunverkauft
1866, gelber Umschlag mit EKr. "N.YORK BR. PKT. 23.JUL" in schwarz via Aachen und Hamburg nach Nortorf, vorderseitig mit diversen Taxen, Umschlag mit Faltungen, sign. Carl H. Lange
1852, 3 Sgr. auf gelb, voll- bis breitrandig und farbfrisch, ungebraucht mit Restgummi (teils etwas durchschlagend), Pracht, sign. Georg Bühler
3 Sgr. auf gelb, 3 Einzelwerte mit ¼ Sgr. auf braunorange und ½ Sgr. auf olivgrau mit Nr. "33" auf Briefkuvert von "HOMBERG 29/3 1858" über Hamburg nach New York mit notiertem Weiterfranko von 6 3/4 Sgr.; vorderseitig Transit- und Ankunftsstempel. Eine 3 Sgr. etwas knittrig, sonst schöne Erhaltung, lediglich im Kuvert unauffällige Faltung außerhalb der Frankatur
1 Kr. auf olivgrau im 4er-Block, an zwei Stellen leicht berührt, sonst vollrandig und farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummi, zwischen den Marken waagerecht vorgefaltet, nicht häufige Einheit
6 Kr. auf rosa im 4er-Block, voll- bis breitrandig geschnitten, unten mit ca. 7 mm Bogenrand, ungebraucht ohne Gummi; vorderseitig Leimspuren sowie senkrechter Bug durch das rechte Paar; eine außerordentlich seltene Einheit, uns ist nur ein weiterer ungebrauchter 4er-Block dieser Marke bekannt, sign. Sommer BPP mit Attest sowie Fotoattest Sem BPP
1859, 2 Sgr. dunkelrosarot im 4er-Block, allseits vollrandig und farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummi, an einer Stelle ganz minimale unmerkliche Aufrauhung, sonst gute Erhaltung; Blocks dieser Marke sind selten
2 Sgr. dunkelrosarot, allseits breit- bis überrandig mit Teilen von 5 Nachbarmarken mit Nr. "281" auf Faltbrief von "ARNSTADT 6 8" (1861) nach Frankfurt, sign. Drahn
1 Kr. grün, winzig berührt, sonst voll- bis überrandig in wertstufengleicher Mischfrankatur mit farblos durchstochen 1 Kr. grün, beide mit Nr. "220" (auf der rechten Marke durch den ehemaligen Briefinhalt etwas ungleichmäßig abgeschlagen) auf Briefkuvert mit nebengesetztem EKr. "FRANKFURT A.M. 14/7" nach Homburg mit Transit- und Ausgabestempeln, Fotobefund Sem BPP
30 Kr. orange und 15 Kr. braunpurpur, beide in gutem, meist voll- bis breitrandigen Taxis-Schnitt, zusammen mit 9 Kreuzer ockerbraun farblos durchstochen mit Nr. "134" auf Briefkuvert der 6. Gewichtsstufe mit nebengesetztem EKr. "MAINZ 13 3" nach Berlin; leichte Altersspuren nur in der Briefhülle; eine sehr seltene Inlandsfrankatur mit den beiden Höchstwerten, sign. Brettl und Fotoattest Sem BPP
1862, ¼ Sgr. schwarz, voll- bis überrandig mit einseitig leicht berührter ½ Sgr. orange auf Nahbereichsbrief mit vorausbezahltem Bestellgeld von "BUTTSTAEDT 23 8 1864" nach Weimar
3 Sgr. braunocker in Mischfrankatur mit 2 Einzelwerten farblos durchstochen 1 Sgr. karmin, 1 Wert links Scherentrennung, mit DKr. "CASSEL BAHNH. 30 JAN 1866" bzw. der rechte Wert mit teils übergehendem Nummernstempel auf Trauerkuvert nach Vevey in der Schweiz; recht ungewöhnliche Kombination
Los-Nr.6026
°
Bei mit einem Kreis (°) an der Losnummer gekennzeichneten Losen fallen zusätzlich zu der Umsatzsteuer (19%) auf die Provision 7% Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis an. Diese 7 % USt. werden Händlern in der EU außerhalb Deutschlands mit einer UID-Nr. nicht berechnet.
Zustand
5Katalog-Nr.35
Ausruf400 €
Zuschlag480 €
1866, farbig durchstochen: ¼ Sgr. schwarz im waagerechten Paar mit leicht aufgesetzter Nr. "59" RODENBERG auf Briefstück, Kabinett, Fotoattest Sem BPP (Mi. 1.800,-)
1/3 Sgr. grün, 3 Einzelwerte, farbfrisch und mit einwandfreiem Durchstich mit Nr. "233" GEISA auf Briefstück, Kabinett, mehrfach sign. und Fotoattest Sem BPP
3 Kr. karmin in Mischfrankatur mit 1866, farbig durchstochen 1 Kr. grün (oben Scherentrennung) und 6 Kr. blau mit Nr. "130" auf recommandierter Briefhülle von "LAUBACH 5 1" nach Gießen mit Vermerk "franco incl. Bestellgeld"
9 Kr. ockerbraun, zwei Einzelmarken mit Nummernstempel "173" und nebengesetztem EKr. "DILLENBURG 16 4" auf eingeschriebener Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit frankierter Charge-Gebühr nach Köln, bis auf leichte Alterungsspuren in guter Erhaltung
FELDPOST: 1866, "Gr.H.Feldpost-Exp.", Ra. sehr sauber auf Militärbriefhülle nach Seligenstadt mit Ankunftsstempel; ein seltener Beleg aus dem preußisch-österreichischen Krieg
STEMPEL: "MAINZ 31/12", Taxis-EKr. als Letzttagsstempel der preußischen Post auf Ganzsachenumschlag 1 Kr. grün als Ortsbrief gelaufen; Umschlag oben Einriß und leichte Bugspur
DIVERSES: 1866, Klebezettel: "Kann in Folge höherer Anordnung von Frankfurt a. M. nicht weiter befördert werden, desshalb zurück an den Aufgabeort", Vordruckaufkleber auf Ganzsache 3 Kr. rosa mit Nummernstempel "112" und EKr. "OFFENBACH 13/7" nach Aschaffenburg (von Preußen am 14. Juli und Frankfurt/M. am 16. Juli besetzt), Preußen verfügte eine Postsperre, die erst am 5. August aufgehoben wurde; Umschlag mit Öffnungsläsuren, aber bisher einzig bekannter Beleg und ein herausragendes zeitgeschichtliches Dokument zum Deutsch-Österreichischen Krieg - Unikat! (Fotoattest Sem BPP)
1851, 3 Kr. auf bräunlichgelb, Type IVa, voll- bis überrandig mit sauberem DKr. "STUTTGART 3 AUG. 1853" auf Briefstück, belanglose kleine Aufklebewellung; ein schönes Stück dieser seltenen Farbnuance, Fotoattest Irtenkauf BPP
1857, mit Seidenfaden: 6 Kr. grün, allseits breit- bis überrandig mit Teilen von 2 Nachbarmarken und links mit schmalem Bogenrand, sehr schön farbfrisch, mit sauberem, zentrisch aufgesetztem Kr. "WEINSBERG 27/1 58" auf Brief nach Mainhardt, Luxus, ein Ausnahmestück, sign. Thoma BPP und Fotobefund Irtenkauf BPP
18 Kr. hellblau, farbfrisch und mit guter Wappenprägung, für diese Ausgabe sehr gut geschnitten, links mit größerem Teil der Nebenmarke, sauber entwertet mit fast zentrischem Kr. "STUTTGART 30 NOV. 1859"; ein schönes und einwandfreies Exemplar dieser schwierigen Marke, sign. Pfenninger und Thier sowie Fotoattest Irtenkauf BPP
1859, ohne Seidenfaden: 9 Kr. karmin, soweit sichtbar allseits vollrandig in Mischfrankatur mit 1860, 3 Kr. gelborange mit leicht aufgesetztem Kr. "HEILBRONN 25 JUL. 1860" auf Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Würzburg, beide Werte sehr schön farbfrisch; eine seltene Mischfrankatur, Fotoattest Thoma BPP
1861, gezähnt auf dünnem Papier: 18 Kr. dunkelblau, sehr schön farbfrisch und gut gezähnt (bei dieser Ausgabe selten) mit schöner Wappenprägung, ungebraucht mit frischem Originalgummi, Luxus, in dieser Erhaltung eine Seltenheit, sign. Pfenninger und Hederer mit Attest sowie Fotoattest Irtenkauf BPP
1865, durchstochen: 18 Kr. orange, farbfrisch und tadellos durchstochen mit zentrisch gerade aufsitzendem DKr. "CANNSTADT 8 NOV. 18.7"; bis auf einen minimalen Eckbug rechts oben außerhalb des Markenbildes in einwandfreier Erhaltung; ein sehr schönes Stück der seltenen Marke, sign. Brettl und Fotoattest Irtenkauf BPP
18 Kr. orange im waagerechten Paar und 3 Kr. rosa , alle farbfrisch und einwandfrei durchstochen, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 3 Kr. rosa mit stark verschobenem Wertstempel, von "WAIBLINGEN 21/11 68" über New York mit vorderseitigem roten Transitstempel nach Montreal, Kanada; ein attraktiver und überaus seltener Transatlantik-Brief mit hochwertiger Frankatur, sign. Thoma BPP mit Fotoattest
1869, Wappen durchstochen: 14 Kr. zitronengelb, farbfrisch mit allseits gutem Durchstich (leicht unregelmäßig), zentrisch klar entwertet durch EKr. "FELLBACH 14/11 74", ein besonders schönes Stück dieser seltenen Nuance, Kabinett, sign. Heinrich BPP und Fotoattest Irtenkauf BPP
1873, 70 Kr. braunlila, allseits sehr breitrandig aus der rechten unteren Bogenecke, sehr schöne tiefe frische Farbe und schön erhaltene Wappenprägung, leicht und sauber entwertet mit Kr. "GOEPPINGEN ... OCT 187 ..."; eines der schönsten Stücke dieser seltenen Marke in hervorragender Erhaltung, Fotoatteste Thoma BPP und Heinrich BPP
70 Kr. braunlila von Bogenfeld 2, unten schmal-, sonst breitrandig mit rechts Teilen der Trennungslinie, sehr klar entwertet mit EKr. "RAVENSBURG STADTPOST", attraktives Exemplar der seltenen Marke, Fotoattest Heinrich BPP (Mi. 7.000,-)
70 Kr. braunlila, allseits breitrandig mit sauberem Fächerstempel, im Unterrand kleiner Randspalt und hier auch etwas dünn sowie kleine helle Stelle in der Prägung, optisch noch ansprechendes Stück, sign. Georg Bühler (Mi. 7.000,-)
70 Kr. rotlila, allseits breit- bis überrandig, allseits mit Trennungslinien, farbfrisch und gut geprägt, ungebraucht mit Originalgummi, Kabinett, Fotoattest Irtenkauf BPP (Mi. 2.200,-)
1923, 50 auf 25 Pfg., gestempelt, Pracht, Fotoattest Winkler BPP
