358 / September 2014
358. Heinrich Koehler Auction
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Seiten
"PRVAT-POST-EXPEDITION WIRTGEN / LUXEMBURG 5 FEB 1859", sauberer Abschlag rückseitig auf Paketbegleitbrief von "MAINZ 1 2 1859" nach Luxemburg; Briefecke ergänzt; Belege nur mit dem Wirtgen-Stempel sind außerordentlich selten, Fotoattest Van Der Linden BPP
"Conz", handschriftlich auf Briefhülle mit rückseitigem Siegelstempel der Bundesfestung mit Bahnpost "TRIER / BINGERBRÜCK" nach Abentheuerhütte
Provenienz: Brühl Abb. 42
1850, 1 Sgr. auf rosa im waagerechten 3er-Streifen, schmalrandig bis berührt mit klarer Nr. "103" und nebengesetztem Ra3 "BERLIN STADTPOST-EXP:VIII 13/12" auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes an die "Königl. Hochlöbl. Kombinierte Festungs-Artillerie Abteilung Luxemburg" mit rückseitigem Durchgangsstempel von Trier
Ganzsachenumschlag 2 Gr. blau mit DKr. "CREUZNACH 17 3" an einen Offizier der Bundesfestung, leicht fleckig
1861 (ca.), Brief von "MERZIG 6 4" frankiert mit Wappen 1 Sgr. rosa mit (bedeutungslosem) Vermerk "Off. Brief frei" an einen Hauptmann und Batteriechef in Luxemburg mit rückseitigem Ankunftsstempel der Luxemburger Post, selten
1865 (ca.), "Portofreie Justizsache" von "STOLP 5 11" an einen Hauptmann in der Bundesfestung Luxemburg, nachgesandt nach Mainz und schließlich retour mit diversen Transitstempeln, dabei Übernahmestempel von Trier vom 8. und 10.11; ein interessanter und seltener Brief der 5. Periode
1806, 'Napoleon' Kaiser der Franzosen, eigenhändige Unterschrift auf Brief aus Mainz vom 28. September 1806 an General Loison : "....Ich wünsche von Ihnen zu erfahren, wie es um die Vorhut meiner Nordarmee steht, die sich in Wesel zusammenfindet....Informieren Sie mich auch über die Bewegungen der Preußen sowohl im Gebiet von Münster wie auch im Gebiet von Paderborn..." sowie Nachtrag mit Anordnungen die in Mainz stationierten Truppen betreffend; seltenes und hochinteressantes Dokument
"AHAUS.", L1 auf Briefhülle 1825 nach Neukirchen sowie L2 auf Faltbrief nach Trier
"P.131.P. / ANHOLT", L2 in blau sauber auf komplettem Faltbrief 1813 an den Vorstand der jüdischen Gemeinde in Zwolle, Niederlande, sehr selten
"P.131.P. / BOCHOLT", L2 auf Briefhülle nach Osnabrück
"CRUDENBOURG / PAR / WEZEL", L3 auf Briefhülle mit rotem Aufgabe-L1 "ELBERFELD" nach Wesel, kleiner Einriß links hinterklebt, ein außerordentlich seltener Stempel
"DIERSFORT", L1 in rot sauber auf Briefhülle mit nebengesetztem roten L1 "REES" nach Liebenberg mit rückseitigem Datums-L1 "8 FEVR. 1810"; außerordentlich seltener Beleg der bergischen Postanstalt im Département Rhein
"EMMERICH", L1 in rot in der frühen Type auf Briefhülle nach Wesel
"Von Fürth", L1 gut lesbarer Trockenabschlag auf kleiner datierter Briefhülle 1815 nach Rheda, selten
"GARZWEILER", Vorphila-L2 auf Militaria-Briefhülle nach Venlo sowie auf komplettem Brief 1843 nach Ninove bei Brüssel
"P.103.P. / GUELDRES" und "103 / GUELDRES", je in rot und schwarz auf vier Briefen bzw. Briefhüllen
"HOLLANDE / PAR CLEVES", L2 in rot lesbar auf komplettem Faltbrief 1804 von Amsterdam nach Hüls bei Krefeld
"Lennep", Schreibschrift-L1 in schwarz sauber auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes 1817 nach Lüttringhausen
"P.103.P. / MEURS", L2 in rot sauber auf komplettem Faltbrief 1803 an den Justizminister in Paris
"P.103.P. / MEURS", L2 in schwarz auf komplettem Faltbrief 1802 nach Lindlahr mit Vermerk "pr. Köln und Deutz", selten
"131 / REES", L2 in rot, glasklar auf kleiner Briefhülle mit Teil des Inhaltes 1813 nach Dinslaken; dieser Stempel ist weder bei Feuser noch bei Reinhardt in rot gelistet, Stempel-Seltenheit
"P.131.P / REES", L2 in schwarz sauber auf kompletten Faltbrief 1812 nach Emmerich, sehr selten
AACHEN: "1", zentrisch auf glatter Grund 1 Silbergroschen auf dünnem Papier sowie 3 Silbergroschen gelborange und gelb, alle voll- bis breitrandig, die beiden besseren Farben sign. Brettl bzw. W. Engel BPP
HÜRTGEN: "917", zentrisch und sauber auf 1 Silbergroschen auf rosa, 2 Silbergroschen auf blau und 3 Silbergroschen auf gelb, 2 Silbergroschen kurz knapp, sonst voll- bis breitrandig
NIDEGGEN: "1020" zentrisch und klar auf 2 Silbergroschen auf blau, voll- bis breitrandig
EMBKEN: "1906", zentrisch und sauber (darunter einmal schwach kopfstehend abgeschlagen) auf glatter Grund 1 Silbergroschen dunkelrosa auf dünnem Papier, voll- bis überrandig; ein sehr seltener Stempel, Fotoattest M. Brettl BPP
BERLEBURG: "102", auf waagerechtem Paar ½ Silbergroschen rotorange, voll- bis breitrandig auf nicht ganz kompletter Briefvorderseite nach Medebach sowie glasklar auf 1 Silbergroschen auf rosa auf Briefvorderseite mit sauber nebengesetztem DKr. nach Arnsberg (auf Briefhülle montiert)
"171", auf 5 Einzelwerten sowie Ra2 auf bar bezahltem Brief nach Belgien, Ganzsachenumschlag und Ganzsachenausschnitt mit Zufrankatur
ELSPE: "376", sauber auf 3 Silbergroschen auf gelb, links kurz berührt, sonst voll- bis breitrandig auf komplettem Reco-Brief mit sauber nebengesetztem Ra2 1858 nach Antfeld bei Olsberg
HACHEN: "383, zentrisch und sauber auf 1 Silbergroschen auf rosa, noch voll- bis meist breitrandig
HAGEN: "568", auf Mi.-Nr. 2, 4, 6 und 8 (Type II), teils auf Briefstück, sowie auf Randstück Nr. 3 auf nicht ganz komplettem Paketbegleitbrief nach Moers und leicht berührtem senkrechten Paar Nr. 1 auf Brief nach Essen
SAALHAUSEN: "1284", zentrisch und sauber auf 3 Silbergroschen auf gelb, allseits breitrandig, signiert Kastaun
SCHWELM: "1373", auf Ganzsachenausschnitt 3 Silbergroschen orange, allseits sehr breitrandig geschnitten auf kleiner Briefhülle mit sauber nebengesetztem Ra2 in den Bezirk Liegnitz
WELSCHENENNEST: "1602", zentrisch und sauber auf glatter Grund 1 Silbergroschen rosa, oben rechts leicht berührt, sonst vollrandig auf Gerichts-Briefhülle mit sauber nebengesetztem Ra3 nach Olpe, abgebildet im Krauß-Handbuch
WIMBERN: "1645", klar auf glatter Grund 1 Silbergroschen rosa, voll- bis breitrandig auf Briefvorderseite (auf Hülle montiert) mit sauber nebengesetztem Ra2 nach Arnsberg; schwacher Briefbug durch die Marke laufend, selten
Provenienz: Dr. Berkowitz (1984)
WINTERBERG: "1648", sauber auf 1 Silbergroschen auf rosa, voll- bis breitrandig auf Briefhülle mit nebengesetztem Nierenstempel "WINTERBERG 14/9" nach Werl; ein in dieser Form besonders seltener Brief
